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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2023

Faszinierendes Thema!

Die versteckte Apotheke
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Nachdem dieses Buch in den letzten Monaten so gehypt wurde, wollte ich mir gerne eine eigene Meinung bilden. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an gepackt und nicht mehr losgelassen - was für eine ...

Nachdem dieses Buch in den letzten Monaten so gehypt wurde, wollte ich mir gerne eine eigene Meinung bilden. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an gepackt und nicht mehr losgelassen - was für eine faszinierendes Thema!

Das Buch ist in zwei Zeitebenen und aus der Sicht von drei verschiedenen Frauen geschrieben. Gerade die Vergangenheitskapitel, angesiedelt Ende des 18. Jahrhunderts, fand ich sehr spannend, informativ, abwechslungsreich und überraschend. Eine starke Geschichte, an der ich im Prinzip nur das mystische Ende zu bemängeln habe.

Die Gegenwartserzählung konnte mich dagegen nicht so richtig mitnehmen. Carolines Forschung ging viel zu einfach vonstatten, alles fügte sich problemlos und sie zog immer sofort die richtigen Schlüsse. Die Geschichte mit ihrem Mann hat gut gepasst und Vergangenheit und Gegenwart ein bisschen miteinander verbunden. Allerdings hätte ich mir anhand des Klappentextes einen komplett anderen Handlungsverlauf vorgestellt.

Mein Fazit: So richtig nachvollziehen kann ich den Hype nicht, dafür war die Hälfte des Buchs zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe nun 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.11.2022

Kleines Finale

Midnight Chronicles - Todeshauch
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Im fünften Band der Midnight Chronicles - "Todeshauch" - bekommen Roxy und Shaw ihr "kleines Finale". Will heißen: Es gibt zwar noch einen sechsten Band, aber die Liebesgeschichte von Roxy und Shaw wird ...

Im fünften Band der Midnight Chronicles - "Todeshauch" - bekommen Roxy und Shaw ihr "kleines Finale". Will heißen: Es gibt zwar noch einen sechsten Band, aber die Liebesgeschichte von Roxy und Shaw wird nach Band 1 und 3 in Band 5 fertig erzählt.

Leider war dies bisher für mich der schwächste Band der Reihe. Irgendwie konnte ich zur Handlung keine rechte Verbindung aufbauen, manche Probleme ließen sich am Ende zu leicht lösen, und die Geschichte war phasenweise etwas zäh, weil einfach viel von A nach B gejagt wurde, immer der rasend schnell verfliegenden Zeit hinterher.

Trotzdem war es wieder schön, die inzwischen schon lieb gewonnenen Charaktere und ihre jeweiligen Eigenheiten ein weiteres Mal in Aktion zu sehen. Roxy und Shaw hatten für mich von Anfang an eine sehr gute Chemie, und ich liebe ihre witzigen Dialoge und ihre gemeinsame Fast Food-Sucht.

Mein Fazit: Ich hoffe, dass mich der Finalband wieder mehr mitnehmen kann und bin dann gespannt, wie sich alles am Ende auflösen wird. Für "Todeshauch" vergebe ich mäßige 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 07.10.2022

Music was my first love...

One Last Song
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Eine ganz zauberhaft schöne Romanze! In "One last song" von Nicole Böhm kann man sich ganz leicht fallen lassen, es ist leichte Kost, die Spaß macht und einen wieder daran erinnert, dass es sich lohnt, ...

Eine ganz zauberhaft schöne Romanze! In "One last song" von Nicole Böhm kann man sich ganz leicht fallen lassen, es ist leichte Kost, die Spaß macht und einen wieder daran erinnert, dass es sich lohnt, an seinen Träumen festzuhalten.

Riley hatte eine sehr mutige und ehrgeizige, aber auch überaus sympathische Art an sich, die es mir leicht machte, sie zu mögen. Noch mehr begeistert hat mich allerdings Julian, für den zwar der Traum vom Leben als Rockstar bereits wahr geworden ist, der aber dennoch so angenehm bodenständig und zuvorkommend war.

Für die Story hätte ich mir ein wenig mehr Authentizität gewünscht. Es fällt mir schwer, ohne zu spoilern zu beschreiben, wie das genau gemeint ist - in erster Linie geht es dabei um Julians Alltag als Rockstar, aber auch um Rileys sängerische Fähigkeiten. Es ist eben irgendwie ein modernes Märchen - da ist künstlerische Freiheit erlaubt.

Mein Fazit: Ich fand die Geschichte an sich sehr schön und habe auch die Protagonisten schnell in mein Herz gelassen. Bei der Ausarbeitung hätte ich mir mehr Genauigkeit gewünscht und vergebe deshalb 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.09.2022

Der Stoff, aus dem Mädchenträume sind

Royal Hearts. Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte
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Wer eine leichte, kitschige Romanze unter College-Studenten sucht, ist hier genau richtig. Die royalen Elemente waren zwar vorhanden, aber eigentlich eher am Rande. Klar, Edmund ist ein englischer Prinz ...

Wer eine leichte, kitschige Romanze unter College-Studenten sucht, ist hier genau richtig. Die royalen Elemente waren zwar vorhanden, aber eigentlich eher am Rande. Klar, Edmund ist ein englischer Prinz und ab und an tauchen ein paar Paparazzi auf, aber ansonsten kriegt man vom Königshaus eigentlich nichts mit.

Die Zielgruppe des Buches sind Jugendliche. Das muss man im Hinterkopf behalten, wenn man das Buch liest, da beide Protagonisten für meine Begriffe recht jung rüber kamen. Evie feiert ihren 20. Geburtstag, aber von ihrem Verhalten her könnte es wahrscheinlich auch der 16. sein.

Der Plot war oft vorhersehbar, aber nicht uninteressant. Alles in allem hab ich mich von dieser leichten, modernen Geschichte gut unterhalten gefühlt, auch, wenn ein bisschen mehr Tiefe nicht geschadet hätte.

Mein Fazit: Eine schöne Romanze und leichte Unterhaltung für zwischendrin. 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 31.07.2022

Nicht so überragend wie gewohnt

Der Fluch der Rose
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"Der Fluch der Rose" entführt uns zu Zeiten des Augsburger Kaufmanns Jakob Fugger ins heutige Kärnten. Dort treffen Maria Anna Elisabeth Fugger - Ziehtochter von Hans Fugger - und der Mönch Johannes - ...

"Der Fluch der Rose" entführt uns zu Zeiten des Augsburger Kaufmanns Jakob Fugger ins heutige Kärnten. Dort treffen Maria Anna Elisabeth Fugger - Ziehtochter von Hans Fugger - und der Mönch Johannes - ein spanisches Findelkind - aufeinander. Sie verlieben sich ineinander, müssen aber bis zu ihrem Happy End noch einige Intrigen und lebensbedrohliche Abenteuer bestehen.

Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant - einerseits den historischen Kontext rund um das Fugger-Imperium, andererseits die Hintergründe aus dem kirchlichen und klösterlichen Alltag. Vor allem die zweierlei Maß, mit denen die kirchlichen Würdenträger und die Bürger gemessen wurden, hat mich ziemlich wütend gemacht.

Die Umsetzung der Geschichte hingegen gestaltete sich für mich etwas zäh. Gerade in der ersten Hälfte des Romans, in der Kindheit und Jugend der Protagonisten dargestellt werden, gab es einige Längen, die das Lesen erschwert haben. Zum anderen kam mir das Thema mit der weißen Rose recht konstruiert vor - an sich eine schöne Idee, die aber zu wenig präsent war, um den Titel des Buchs zu rechtfertigen, und die auch zu willkürlich eingestreut wirkte.
Zum Ende hin wurde die Geschichte deutlich besser - es passierte mehr und man konnte mit Maria und Johannes auf den Ausgang des Buchs hin fiebern.

Maria Fugger war wieder ein sehr starker, weiblicher Hauptcharakter, wie man das von anderen Iny Lorentz-Romanen auch bereits kennt. Johannes hingegen blieb leider etwas blass, was sicherlich auch damit zusammen hängt, dass es ihm im Kloster schlicht nicht möglich war, sich einen eigenen Charakter und eine eigene Meinung zu entwickeln. Er war ständig als gutaussehend und fromm beschrieben - für die Geschichte fand ich das aber einfach etwas zu wenig.

Mein Fazit: Gewohnt gut recherchiert, mit einer gewohnt starken Protagonisten - dennoch leider mit einigen Schwächen in der Ausarbeitung. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.