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Veröffentlicht am 08.01.2023

Verbotene Gefühle

Worlds Apart
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Nach dem “Worlds Collide” von Anabelle Stehl zu einem klaren Highlight von mir geworden ist und ich schon in diesem Kaycee ins Herz geschlossen habe, musste ich natürlich auch Band 2 “Worlds Apart” lesen, ...

Nach dem “Worlds Collide” von Anabelle Stehl zu einem klaren Highlight von mir geworden ist und ich schon in diesem Kaycee ins Herz geschlossen habe, musste ich natürlich auch Band 2 “Worlds Apart” lesen, welches die Geschichte von Kaycee und Leo erzählt.
Für mich war diese nämlich total erfrischend und etwas Neues, weil Leo ein angehender, berühmter Schauspieler ist und eigentlich glücklich sein sollte, da er seinen Traum leben kann. Stattdessen sind dort Zweifel und Schuldgefühle, die sehr gut dargestellt wurden, aber glücklich scheint Leo trotzdem nur in der Nähe von Kaycee zu sein.

Kaycee versucht im Gegensatz zu Leo, ihren lang ersehnten Traum von einer Konditorei, durch die Teilnahme an einer Backshow, zu erfühlen. Dort lernen sich die beiden kennen, was es schon in sich gehabt hat, denn sofort sprühen die Funken und man konnte die Anziehung zwischen den bei den förmlich spüren. Davon war ich ganz überrascht, da es bei mir manchmal lange dauert, bis ich die Verbindung zwischen den Protagonisten richtig spüren kann, jedoch hat man hier sofort gemerkt, dass mehr hinter den heimlich ausgetauschten Blicken steckt.

Die Beziehung von den beiden hat sich dadurch, dass sie verbotene Gefühle seit dem ersten Tag füreinander haben, von denen auf gar keinen Fall jemand etwas wissen darf, sehr langsam entwickelt. Das hat super zu den Protagonisten und ihrer Story gepasst, sodass ihre Entwicklung sehr authentisch und real auf mich wirkte.

Ein großer Fokus lag zudem auf das Privatleben von Leo und Kaycee und auf der Frage, wer und was sie, mit Hinblick auf ihren Träumen und Wünschen, später sein möchten. Dies war sehr inspirierend mitanzusehen und man konnte richtig mit den Protagonisten mitfiebern und mitfühlen. Somit ist “Worlds Apart” nicht nur etwas für alle Back und Schauspiel Fans, denn es kommt definitiv kein Thema zu kurz.

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Veröffentlicht am 08.01.2023

Was passieren kann, wenn man sich traut

What if we Trust
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Als ich Anfang letztes Jahres die Reihe angefangen habe zu lesen, hätte ich mir nicht mal vorstellen können, wie gut und einzigartig diese Reihe und vor allem der letzte Band werden würde. In diesem geht ...

Als ich Anfang letztes Jahres die Reihe angefangen habe zu lesen, hätte ich mir nicht mal vorstellen können, wie gut und einzigartig diese Reihe und vor allem der letzte Band werden würde. In diesem geht es unter anderen um Hope, die das Schreiben und ihre Pflanzen liebt. Sie war mir schon im ersten Band sehr sympathisch und das ist auch so geblieben. Scotts Bildnis hat sich im Laufe der Geschichten vom coolen, kalten und mysteriösen Rockstar zu einen einfühlsamen, verletzlichen, aber auch liebenswerten Menschen verändert. Die Entwicklung der beiden Charaktere hat mir unheimlich gut fallen und waren nachvollziehbar. Es war recht spannend und man hatte zwischendurch ein paar Schreckensmomente.
Wie in den andern Teilen hatte man auch auch in diesen einen kleinen Einblick in das Studium der Protagonisten, was ich immer sehr cool und interessant finde. Hier gab es zum Beispiel ein paar Schreibtipps.
Der Schreibstil von Sarah Sprinz hat mir wie immer sehr gefallen und ist einfach schön zu lesen und die Geschichte war gefühlvoll und einfühlsam geschrieben. Die Worte haben einen berührt und die Autorin hat genau das geschafft, was Scott anfangs der Geschichte noch nicht so richtig Ausdrücken konnten.
Die Nebenstory um Hopes vergangene beste Freundin fand ich auch gut, da sowas nicht oft in Büchern erwähnt wird, aber sicher viele schon mal in so einer Situation waren.
Ich kann mich kaum entscheiden, welches Band ich von der Reihe am meisten gefällt, da ich alle auf verschiedene Art liebe und die ganze Reihe von mir 5⭐️bekommt.

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Veröffentlicht am 08.01.2023

Wenn man die rosa Rote Brille mal absetzt

Nur noch ein einziges Mal
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Ich hatte vor dem Lesen schon viel über das Buch gehört, aber irgendwie habe ich es geschafft mich inhaltlich nichts Spoilern zulassen. Für mich war schon ziemlich lange klar, dass ich das Buch lesen möchte ...

Ich hatte vor dem Lesen schon viel über das Buch gehört, aber irgendwie habe ich es geschafft mich inhaltlich nichts Spoilern zulassen. Für mich war schon ziemlich lange klar, dass ich das Buch lesen möchte und ich hatte auch viel Respekt davor, weil es auch ein Teil der Geschichte von Colleen Hoover ist. Es ist mit Sicherheit auch das beste Buch, was sie in ihrer Kariere bis jetzt geschrieben hat und man spürt bei jeder, Zeile das es ein persönliches Thema für sie war.
Lily ist eine wirklich unfassbar starke, intelligente, junge Frau, die in ihrem Leben schon viele Hürden bewältigen musste. Trotzdem hat sie alles gut im Griff, ist mutig und traut sich, sich selbst zu verwirklichen. Sie trifft auf Ryle, der es auch nicht immer leicht im Leben hat, dies aber ganz anders zu bewältigen versucht. Trotzdem scheint bei den beiden auf den ersten Blick viel zu passen und man gar nicht anders, als mit ihnen zu lachen und zu fühlen, was sie lange nicht konnten.
Lily denkt jedoch immer noch an die Erinnerungen und an die Briefe aus ihrer unschönen und zugleich schönen Vergangenheit mit Atlas. Ich fand total spannend zu sehen, wie sie sich kennengelernt haben und bin schon schnell mit ihm war geworden.
Als die Geschichte immer drastischere Wendungen nimmt, schafft Colleen Hoover es, ein Thema, bei dem es eben nicht nur Schwarz und Weiß gibt, in seinen Grautönen darzustellen. Sie schafft es, uns Dinge verständlich zu machen, die die meisten von außen gar nicht verstehen oder gar nicht erst wahrnehmen wollen. Das ist glaube ich auch der emotionale Punkt an diesem Buch, wenn der Lese endlich klar sieht, nachdem ihm die rosa rote Brille endlich angenommen wurde.
Meier Meinung nach muss jeder mindestens ein Mal in seinem Leben dieses Buch gelesen haben, denn es gibt nicht nur Mut und Hoffnung, sondern macht auch deutlich, wie wichtig es ist, unser eigenes Limit zu kennen und wie schwierig es ist, dieses erstmal zu erkennen?

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Ein Buch mit Liebe zur Musik

Lonely Heart
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Als ich den Klappentext und die ersten Seiten gelesen habe, war ich schon total mitgerissen, da ich sowieso total gerne Bücher mit dem Thema Musik lese.
Rosie und Adam sind zwei ganz besondere Charaktere, ...

Als ich den Klappentext und die ersten Seiten gelesen habe, war ich schon total mitgerissen, da ich sowieso total gerne Bücher mit dem Thema Musik lese.
Rosie und Adam sind zwei ganz besondere Charaktere, mit denen ich mich beim Lesen auch unglaublich verbunden gefühlt habe und kein bisschen Klischeehaft sind. Ich fand Rosies Show total toll und bewundere ihren Mut dazu, ihre Träume und Ziele zu verfolgen, auch wenn alles dagegen zu sein scheint. Sie ist trotzt der schlimmen Dinge, gegen die sie jeden Tag ankämpfen muss, ein offener, positiver und herzensguter Mensch. Rosie hat einem einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gegeben, wodurch man so sehr verstehen und nachvollziehen konnte, warum sie gerade so handelt oder fühlt.
Der Schreibstil war sehr flüssig, sodass man sich gut auf die Geschichte und Atmosphäre einlassen konnte. Dazu haben auch die cuten Chatverläufe von Adam und Rosie beigetragen, deren Gefühle man am Anfang schon deutlich spüren konnte. Obwohl sich die Beziehung im Slow Burn entwickelt, was ich übrigens liebe, und die Lovestory größtenteils nicht physisch stattfand, konnte ich einfach nicht genug von den beiden bekommen und habe so sehr mit ihnen gelitten und gefühlt. Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt!

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Veröffentlicht am 30.10.2022

Ein bittersüßes Ende der Reihe

Dunbridge Academy - Anytime
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Anytime war für mich der perfekte Abschluss der Reihe. Auch wenn nun drei Geschichten über drei Teile mit sechs Protagonisten und unzähligen Nebencharakteren erzählt wurde, so ist es dennoch auch ein Neuanfang ...

Anytime war für mich der perfekte Abschluss der Reihe. Auch wenn nun drei Geschichten über drei Teile mit sechs Protagonisten und unzähligen Nebencharakteren erzählt wurde, so ist es dennoch auch ein Neuanfang der besonderen Art. Wie in den zwei Bänden zuvor haben auch Olive und Colin mich Sachen realisieren lassen, von denen ich nicht wusste, dass ich es bräuchte. Allein der Klappentext beschreibt schon alles, was ich bei den vorherigen Bänden und auch bei diesem gefühlt habe. Nämlich der Ort von einem Zuhause, welches ich immer beim Lesen suche und auf einer neuen Art finde.
Obwohl gerade Colin, welcher neu an die Schule versetzt wird, am Anfang von der Idee, was die Dunbridge Academy für ihn werden könnte, mehr als abgelehnt war, so zeigt ihm Olive, was ein richtiges zu Hause ist. Und zwar auf einer berührenden, prickelnden, herzzerreißenden, Bauch kribbelnden, humorvollen und ich-will-dich-in-den-Arm-nehmen-Art.
Ich war wahrscheinlich eine von den wenigen, die lieber ein Band über Olive als über Grace haben wollte und ich bereute ehrlich gesagt nichts. Olive fand ich schon von Anfang an mit ihrer Art sehr interessant und auffällig, auch wenn sie ihre Freunde für eine Zeitlang nicht gut behandelt hat. Aber für sowas gibt es meistens einen Grund und das war auch hier so. Nach dem schlimmen Ereignis vom Ende bei Band 2 hätte sie jeden Grund dafür gehabt, sauer, wütend und traurig zu sein. Mit der Hilfe von Colin schaffen sie es gemeinsam, dass beide nicht in kleine Einzelteile zerfallen und setzen sich Stück für Stück wieder zusammen.
Mittlerweile war Anytime mein sechstes Buch von Sarah Sprinz und jedes Mal denke ich mir, dass ihr Schreibstil nicht besser werden kann, jedoch liebe ich ihn nach jeder Seite immer noch ein Stückchen mehr. Ihre Charaktere sind so nahbar, einzigartig aber dann wieder auch nicht, weil sich jeder mit einem Teil der Protagonisten identifizieren kann und lässt einem alle Arten von Emotionen spüren, erleben und fühlen.
Wenn ihr all das mögt und in Büchern auch immer nach einem zweiten Zuhause sucht, dann kann ich euch die Dunbridge Academy Reihe nur sehr ans Herz legen.

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