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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2023

Steckt Potenzial in der Idee

Stealing Infinity
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Die Autorin ist mir durch die Evermore- und die dazugehörige Spin-Off-Reihe der Schwester Riley bekannt, ich habe aber schon eine Weile kein Buch mehr von ihr gelesen. Daher war ich umso gespannter auf ...

Die Autorin ist mir durch die Evermore- und die dazugehörige Spin-Off-Reihe der Schwester Riley bekannt, ich habe aber schon eine Weile kein Buch mehr von ihr gelesen. Daher war ich umso gespannter auf diese düster klingende Geschichte.
Und schon der Prolog war dunkel und geheimnisvoll und lässt viele Fragen offen, die sich auch nur teilweise im Verlauf beantwortet werden. Hier hoffe ich definitiv noch auf ein paar mehr Informationen im zweiten Band. Natasha selbst ist ein Charakter, mit dem sicherlich nicht jeder etwas anfangen kann. Sie liebt coole Klamotten, auch wenn sie sich diese nicht leisten kann. Vor allem seit ihr Vater sie und ihre Mom im Stich gelassen hat. Doch dann ändert sich alles, als sie an die Gray Wolf Academy wechseln kann.
Das Buch ist von Anfang bis Ende voller Geheimnisse, lässt sich aber durch Alyson Noëls Schreibstil schnell und flüssig lesen. Auch wenn es die ein oder andere Länge gab. Dennoch wurde ich gut unterhalten, fand die erhaltenen Hintergrundinformationen interessant und auch die vorkommenden Charaktere. Man bekommt so gar nicht den Überblick, wer gut und wer schlecht ist und nur langsam lichtet sich die Dunkelheit und man kann erste Zusammenhänge erkennen.
Was ich ein wenig schade fand, dass man vom eigentlichen Unterricht und dem Leben in der Academy eher wenig erfährt, dafür gibt es manche Punkte, die mir in zu vielen Einzelheiten erzählt wurden.

Ein Buch, das mich nicht vollends gefangen nehmen konnte und doch gefällt mir die Idee und ich finde es steckt Potenzial in der Geschichte.

Veröffentlicht am 02.02.2023

Kann die Hörfassung mehr empfehlen

Catching Feelings
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Ein neues Buch von Kira Licht, von der ich bisher hauptsächlich Bücher mit Fantasyanteil gelesen habe.
Lysandra reist für ein Praktikum zurück in ihre Heimat und will sich zeitgleich auch mit ihrem Vater ...

Ein neues Buch von Kira Licht, von der ich bisher hauptsächlich Bücher mit Fantasyanteil gelesen habe.
Lysandra reist für ein Praktikum zurück in ihre Heimat und will sich zeitgleich auch mit ihrem Vater aussöhnen, den sie seit einem großen Streit vor einigen Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch kann ihr Vater ihr verzeihen? Als sie dort ankommt, trifft sie Zane, von dem sie denkt, dass er sie im Auge behalten soll. Doch der hat ganz eigene Pläne: Ist er doch ein Kopf der Umweltorganisation Seawolves und stellt die Firma von Lys Vater auf den Prüfstand.
Schon als ich Alaska gelesen habe, war ich verliebt. Ich bin ein Fan von Geschichten, die in Alaska spielen und darum umso gespannter, ob mich auch diese überzeugen kann. Leider muss ich sagen, dass es mich nicht ganz so bezaubert hat, wie erwartet. Die kurzen Beschreibungen der verschiedenen Orte fand ich wunderbar, nur der Großteil der Geschichte spielt in der Firma oder im Auto oder im Haus. Und dazwischen besucht Lys eher wenige Orte. Ein weiterer Punkt, der mir nicht gefallen hat, sind die vielen Fehler, hauptsächlich Tippfehler oder auch mal Grammatik und der ein oder andere Logikfehler. Das macht beim Lesen keinen Spaß, daher bin ich immer wieder aufs Hörbuch umgestiegen und ehrlich gesagt, hat mir es dann besser gefallen. Ich mochte die Dynamik der beiden Sprecher und glaube, ich werde wohl bei Büchern des Genres vermehrt aufs Hörbuch umsteigen.
Lys selbst fand ich nett, aber auch irgendwie austauschbar und Zane war mir sympathisch. Doch das Buch ist so voll mit Themen, das es am Ende einfach zu schnell abgehandelt und nicht komplett aufgelöst wird.
Da ist eben Lys mit dem Streit, zeitgleich entwickeln sich aber noch mehr Probleme bei ihr und Zane hat die Seawolves, die sich entzweien, seine Familie mit ihren Ansprüchen und noch andere Dämonen. Ich muss ehrlich sagen, ein bisschen weniger wäre hier echt gut gewesen und hätte auch der Geschichte gut getan. So gab es teilweise viele Erklärungen und mir kam es so vor, als ob sich die Autorin nicht für ein was entscheiden konnte. Dennoch habe ich die Geschichte gerne verfolgt, auch wenn ich die Hörfassung mehr empfehlen kann.

In der Hörversion hat sie mir besser gefallen, dennoch ein gutes Buch, das etwas zu voll gestopft wurde. Weniger Probleme wären hier besser und übersichtlicher gewesen.

Veröffentlicht am 18.01.2023

Schöne Geschichte

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
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Ein schöner Roman, der für mich teilweise zu sehr ins Übersinnliche gerutscht ist.
Anthony Peardew sammelt und archiviert verlorene Gegenstände. Das hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht, seit er das Medaillon ...

Ein schöner Roman, der für mich teilweise zu sehr ins Übersinnliche gerutscht ist.
Anthony Peardew sammelt und archiviert verlorene Gegenstände. Das hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht, seit er das Medaillon seiner großen Liebe verloren hat. Da er es irgendwann nicht mehr alleine schafft, gibt er die Aufgabe an seine Assistentin Laura weiter.
Mehr will ich zum Inhalt nicht schreiben, da man sonst ein paar der Überraschungen verrät. Ich habe etwas gebraucht bis ich in der Geschichte drin war, da man zwischen verschiedenen Charakteren und Sichten wechselt und ich da manchmal nicht ganz durchgestiegen bin, an welchem Punkt ich genau bin. Zudem war mir zu lange unklar, wie alles zusammenhängt. Schön fand ich die Geschichte trotzdem und ich habe gerne gelauscht, auch wenn ich Rufus Beck als Sprecher mit Harry Potter und anderen Kinder-/Jugendbücher verbinde.
Bei mir sprang der Funke dennoch nicht komplett über und ich fand manch eine Wendung bzw. Entwicklung zu fantastisch, hatte ich doch einfach einen Roman erwartet, der in der Realität spielt. Klar, so kleinere seltsame Geschehnisse, die darf es durchaus geben, aber extrem übersinnlich passte für mich einfach nicht zum Grundkonzept der Geschichte. Vielleicht hatte ich auch einfach falsche Erwartungen.
Was bei mir auch nicht so ganz ankam, waren die Gefühle der Charaktere. Vielleicht wäre es gelesen anders gewesen, so mochte ich Laura zwar und doch fehlte mir eine richtige Verbindung.

Eine ruhige Geschichte, die mir zu sehr ins Übernatürliche gedriftet ist gegen Ende. Dennoch schön zu hören, auch wenn Rufus Beck für mich einfach zu anderen Hörbüchern gehört.

Veröffentlicht am 10.01.2023

Etwas besser als der Vorgänger

Keeper of the Lost Cities – Das Vermächtnis (Keeper of the Lost Cities 8)
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Achtung, es handelt sich um den 8. Band der Reihe!
Die Reihe rund um Sophie Foster geht weiter. Auch nach der letzten Aktion der Neverseen ist die Gefahr nicht gebannt und die Freunde versuchen mit allen ...

Achtung, es handelt sich um den 8. Band der Reihe!
Die Reihe rund um Sophie Foster geht weiter. Auch nach der letzten Aktion der Neverseen ist die Gefahr nicht gebannt und die Freunde versuchen mit allen Mitteln Tam zu retten. Doch will er gerettet werden? Und was führen die Neverseen im Schilde? Wem können sie vertrauen? Außerdem steht Sophie immer noch vor der Entscheidung, ob sie ihre Eltern suchen möchte oder nicht.
Dieser Band ging wieder ein wenig leichter und flüssiger zu lesen und doch konnte er mich wieder nicht vollends überzeugen. Mir fehlt einfach so ein richtiges Erfolgserlebnis. Ständig denkt man, ja jetzt klappt es und die Neverseen müssen einen herben Rückschlag einstecken und dann kommt alles wieder anders als erwartet. So geht das seit ein paar Büchern und irgendwie fehlt mir hier ein vorankommen. Immerhin wird Sophie ein wenig reifer und es gab wirklich interessante Stellen im Buch, bei denen man endlich viel mehr erfährt. Über Sophie, Keefe und viele andere Dinge. Das ein oder andere hatte ich mir schon fast gedacht und konnte mich somit nicht so wirklich überraschen. So gibt es auch immer wieder Stellen, die meines Erachtens in die Länge gezogen worden und so ausführlich beschrieben werden, dass ich manchmal leicht genervt war. Dennoch wurde ich ausgesprochen gut unterhalten, fand es ging immerhin etwas vorwärts und hoffe mal, dass die Autorin sich irgendwann die riesigen Cliffhanger am Ende spart. Auch wenn der Zeitraum von einem zum nächsten Band jetzt nicht extrem lange ist, kann das ganz schön nerven.
Die Dynamik innerhalb der Gruppe gefällt mir hingegen wieder sehr und man merkt, dass sie wirklich alle an sich arbeiten.

Ein guter achter Band mit einem fiesen Cliffhanger. Immerhin erscheint bald Band 8.5.

Veröffentlicht am 31.12.2022

Guter Abschlussband

Crush the King
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Achtung, es handelt sich hier um Band drei und somit den Abschlussband der Reihe rund um Everleigh! Man sollte die Bände ab Beginn lesen, da einem sonst das Vorwissen fehlt.
Everleigh ist Königin und doch ...

Achtung, es handelt sich hier um Band drei und somit den Abschlussband der Reihe rund um Everleigh! Man sollte die Bände ab Beginn lesen, da einem sonst das Vorwissen fehlt.
Everleigh ist Königin und doch ist der Kampf gegen den bösen König von Morta noch nicht vorbei. All dem ein Ende setzen will Everleigh bei den Regaliaspielen, denn dort sind die Königreiche alle vereint und ihr kann der letzte große Schlag gelingen. Doch auch der König von Morta ist nicht untätig.
Für mich war dies leider der schwächste Band. Es fing am Anfang noch richtig spannend an und es ist auch immer wieder spannend. Und doch war für mich zu vieles einfach vorhersehbar und teilweise auch etwas zu viel des Guten. Es wurde sehr schnell sehr blutig und gewalttätig und das zog sich irgendwie durchs ganze Buch. Gerade Everleigh ist wirklich mit harter Hand durch die Geschichte gegangen, wobei an manchen Stellen fand ich ihre Entscheidungen sehr herzlich. Sie ist jedoch weiterhin berechnend und plant immer einen Schritt voraus. Doch dieses ständige Hin und Her mit dem König und dann noch allerlei andere Intrigen waren mir zu viel.
Der Ort, an dem die Geschichte spielt, ist jedoch wieder ein anderer und wunderbar beschrieben, so dass man sich direkt hin versetzen konnte. Das hat mir an der Reihe auch mit am Besten gefallen. Jedes Buch spielt an einem anderen Ort, man konnte so immer etwas Neues entdecken und kennen lernen.

Gut, aber mir lief einiges zu glatt und vorhersehbar. Dennoch eine lesenswerte Reihe.