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Veröffentlicht am 11.01.2023

Ein nettes Buch für zwischendurch mit einem wichtigen Thema

Blaue Sonne / Blaue Sonne - Kein Vater, Mutter, Kind (humorvoller Liebesroman - Band 1)
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Meine Meinung:

Ich bin an diese Geschichte mit der Erwartung eines leichten und humorvollen Liebesroman heran gegangen. Teilweise entsprach die Story meinen Erwartungen, teilweise nicht. Ich fand das ...

Meine Meinung:

Ich bin an diese Geschichte mit der Erwartung eines leichten und humorvollen Liebesroman heran gegangen. Teilweise entsprach die Story meinen Erwartungen, teilweise nicht. Ich fand das Thema rund um eine gewollte Schwangerschaft und danach einer allein erziehenden Mutter ziemlich spannend und wichtig, da das Leben nicht immer aus dem perfekten Bilderbuch stammt.

Ich kenne noch das erste Cover des Buches, was eine Blaue Sonne auf gelbem Hintergrund zeigte. Das neue Cover finde ich aber noch passender, da auch die Darstellung des Autos darauf ein Foreshadowing enthält, da der PKW eine tragende Rolle in dem Buch spielt.

Die Handlung wird aus der ersten Perspektive erzählt, wodurch die Leser einen ausführlichen Einblick hinter dei Fassade und in die Gedanken von Nele bekommen. Durch den leichten Schreibstil konnte ich sofort in die Geschichte rein finden, wodurch ihr aber auch ein bisschen an Tiefe fehlt. Im ersten Teil des Buches lernen wir als Leser den Arbeitsalltag der Protagonistin kennen, die Menschen, die sich in ihrem Umfeld befinden und erst ab der zweiten Hälfte nimmt die Handlung richtig Fahrt auf.

Nele ist als Protagonistin ziemlich naiv und viel zu leicht zu unterdrücken. Sie verhält sich an einigen Stellen in der Geschichte nicht gerade gut zu sich selbst und schafft es nicht, für sich und ihre Überzeugungen einzustehen. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich aber zu einer mutigen Person, die für sich und ihr Kind einsteht. Ab der zweiten Hälfte des Buches kam ich mit ihr als Protagonistin auch viel besser klar.

Ihr Chef ist ein wahrer Tyrann und somit ist ihr Arbeitsalltag die Hölle, dazu gibt es Cindy, die sich ihr gegenüber wie die beste Freundin verhält, jedoch ziemlich hinterlistig ist und Nele in ihrem Umfeld auch überhaupt nicht gut tut. Leider kann ich das Konzept des Bad Boys in Alltagsgeschichten nicht leiden. Ich verstehe nicht, wie sich die weiblichen Hauptpersonen zu den Mäännern hingezogen fühlen, die sie wie Schrott behandeln…

Zitat:

Dieser Liebesroman ist eine gute Geschichte für zwischendurch. Zwar befasst sie sich mit einem Thema, das ich als sehr wichtig erachte und häufiger besprochen werden sollte, jedoch lässt es sich trotzdem super weg lesen und ist nicht zu anspruchsvoll. Ich würde diese Geschichte einer Altersgruppe ab 25 zuordnen, da der Schreibstil für mich zu reif für ein Jugendbuch war.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Ein nettes Fantasyabenteuer für zwischendurch

Die Hexen von Woodville - Rabenzauber
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Meine Meinung:

Das Cover lässt auf eine verwunschene, düstere Hexengeschichte in England vermuten, ich mochte die Gestaltung sofort und hatte direkt Lust, das Buch zu lesen. Es ist immer wichtig, ein ...

Meine Meinung:

Das Cover lässt auf eine verwunschene, düstere Hexengeschichte in England vermuten, ich mochte die Gestaltung sofort und hatte direkt Lust, das Buch zu lesen. Es ist immer wichtig, ein Buch nicht an seinem Cover sondern am Inhalt zu messen, jedoch spielen Cover für die Menschen, die den Klappentext oder ähnliche Hintergrundinformationen nicht kennen eine große Rolle.

Ich habe mich sehr gefreut, dass das mal der erste Band zu einer Geschichte ist, der nicht sofort mit 600 Seiten aufwärts beginnt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe dicke Bücher, jedoch ist es manchmal etwas schwierig sich an eine neue Reihe heranzuwagen, wenn die Seitenzahlen schon so erschlagend sind. Durch die Kürze des Buches bin ich auch relativ schnell durchgekommen. In den ersten 2/3 des Buches ist die Handlung nicht so weit vorangekommen, wie ich es mir gewünscht hätte, aber in Anbetracht der Tatsache, dass noch weitere Bände folgen und sich die Handlung dort weiter erstreckt, war das gar nicht so schlimm. Die meiste Zeit können die Leser* die Protagonisten und die Umgebung kennen lernen.

Der Schreibstil des Autoren war für mich erst gewöhnungsbedürftig. Es hat mich daran erinnert, wie der Stil der Witcher-Reihe von Andrzej Sapkowski mich zuerst verwirrt hat. Nach ein paar Seiten habe ich mich aber daran gewöhnt und konnte dann schneller durch die Handlung huschen.

Faye und Bertie sind beide 17 Jahre alt und das merkt man auch. In diesem Alter tut man Dinge, die nicht logisch sind, die nicht auf Sinn beruhen. Somit hat mich der Fakt, dass Faye ziemlich oft naiv und unüberlegt handelt, nicht verwundert. Wäre sie Ende zwanzig gewesen, hätte mich sieses Verhalten gestört.

Ich bin an die Geschichte mit einer anderen Erwartung herangegangen und wahrscheinlich war genau das der Fehler. Anhand des Covers und der Stimmung des ersten Kapitels hatte ich auf ein paar Horrorelemente, passend zum Herbst gehofft, die leider nicht so eingetereten sind. Auch habe ich anhand des Covers eine andere Zeit erwartet. Dass diese Geschichte in der Zeit des zweiten Weltkriegs angesiedelt ist, hat mich überrascht und manchmal beim lesen auch noch verwundert.

Fazit:

Das Buch ist der gelungene Auftakt zu einer Reihe, es war eine nette Geschichte für zwischendurch, da ich nicht in dem Maß mit den Charakteren mitfiebern konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Auch hat mir teilweise die Spannung gefehlt und ich hätte mir noch viel mehr epische Magie gewünscht.

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Veröffentlicht am 10.12.2021

Eine einfache Fantasygesvhichte für junge Leser

Magisch Verschwunden
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WORUM GEHT’S:

Robin kann es kaum glauben. Auf einer Studienexkursion zu den Scilly-Inseln ist Will. der Bruder ihrer besten Freundin Emely und Robins heimliche Liebe spurlos verschwunden. Alles deutet ...

WORUM GEHT’S:

Robin kann es kaum glauben. Auf einer Studienexkursion zu den Scilly-Inseln ist Will. der Bruder ihrer besten Freundin Emely und Robins heimliche Liebe spurlos verschwunden. Alles deutet auf eine Entführung hin. Trotz polizeilicher Ermittlungen reist Robin eigenständig nach St. Mary’s, den Ort des Geschehens, um selbst nach ihrem Freund zu suchen. In Hugh Town stößt sie in einem mittelalterlichen Gasthaus auf Spuren, die vermuten lassen, dass die seltsame Wirtin etwas mit Wills Verschwinden zu tun hat. Robin heftet sich an deren Fersen und kann es kaum glauben, als die Frau nachts in einem der Gemälde im Gasthaus zu verschwinden scheint. Ohne viel nachzudenken, folgt sie dieser…und findet sich bald schon in dem verrücktesten und aufregendsten Abenteuer ihres Lebens wieder.

MEINE MEINUNG:

Der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend und ich habe mich sehr darauf gefreut, das Buch zu lesen.
Die Art des Abenteuers und dessen Umsetzung fand ich gelungen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und da das Buch ziemlich kurz ist, habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Autorinnen Cina Bard & Ina Linger haben sich mit der Erschaffung der magischen Welt sehr viel Mühe gegeben, das konnte ich während des Lesens sehr gut erkennen. Dazu gibt es nach den einzelnen Kapiteln tolle Illustrationen, die während des Lesens Lust auf mehr machen.
Leider muss ich jedoch einige Kritikpunkte anbringen, die mir nicht gefallen haben. Der Anfang der Geschichte verlief ziemlich zäh. Das lag nicht am Schreibstil, jedoch an den zu oft wiederholten Bekundungen darüber, wer denn Will eine Entführung oder Schlimmeres antun würde. Danach nimmt die Handlung an Fahrt auf und überschlägt sich fast.
Es ist sehr schade, dass der Roman sehr viele umgangssprachliche Floskeln enthält. Viele Dinge oder Ereignisse fühlen sich an den Haaren herbei gezogen an, wodurch einige Szenen unglaubwürdig wirkten.
Robin war mir sehr sympathisch, da ich ihren sarkastischen und ironischen Humor sehr mochte. Will mochte ich leider gar nicht, aber das ist ja immer eine subjektive Angelegenheit.

FAZIT:

Magisch verschwunden gehört zu der „Magisch“-Reihe und kann unabhängig von der vorherigen Bänden gelesen werden. Ich würde diese Fantasy Geschichte eher an jüngere Leserinnen und Leser weiter empfehlen, die gerade anfangen, Fantasie-Welten zu entdecken.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Eine nette Riverdale Geschichte für zwischendruch

RIVERDALE - Der Cheerleader-Mord
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MEINE MEINUNG:

Ich habe mich sehr gefreut, eine zusätzliche Geschichte von Riverdale lesen zu dürfen. Ich empfand es als eine gelungene Abwechslung während ich auf die nächste Staffel auf Netflix warte. ...

MEINE MEINUNG:

Ich habe mich sehr gefreut, eine zusätzliche Geschichte von Riverdale lesen zu dürfen. Ich empfand es als eine gelungene Abwechslung während ich auf die nächste Staffel auf Netflix warte.

„Riverdale – Der Cheerleader Mord“ ist der vierte Roman, den Micol Ostow im Rahmen von Riverdale und den Archie Comics verfasst hat. Dazu sei gesagt, dass es nicht schlimm ist, wenn man die anderen Bücher vorher nicht gelesen hat. Allerdings muss man schon die Serie geschaut haben, um die Personen und gesamten Zusammenhänge zu verstehen.

In dieser Geschichte bekommt man als Leser Perspektiven von den verschiedensten Charakteren. Die meisten stammen von Jughead, Betty, Veronica und Archie, was auch zu erwarten war. Dann gibt es aber auch noch andere Perspektiven, zum Beispiel von Cheryl, Reggie und sogar von Pop Tate. Ich habe es sehr gemocht, mich in den verschiedenen Perspektiven zu bewegen, wobei ich die POV von Jughead am liebsten gelesen habe. Das ging mir aber in der Serie schon so, ich liebe es, wenn Jughead über die Ereignisse in Riverdale berichtet und dabei seinem literarischen Ergüssen freien Lauf lässt. Auch fand ich es gut, dass die Autorin mit den verschiedenen POVs die Charakter wirklich so getroffen hat, wie sie in der Serie erscheinen. Jughead ist der Grübler, Archie ist der Gerechte, Betty ist die Schlaue, Veronica ist die Gerissene und Cheryl ist die Hochnäsige. Ich hatte in den verschiedenen POVs nicht das Gefühl, dass der Charakter der jeweiligen Person nicht dem entsprach, wie sie in der Serie zu sehen sind.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht. Das Buch hatte einen sehr jugendlichen Stil (was bei einem Jugendbuch auch so sein sollte). Dazu wurden vor einigen Kapiteln Chatverläufe zwischen verschiedenen Personen eingeschleust, was den Fluss der Geschichte noch einmal auflockerte.

Schade fand ich es leider, dass der Spannungsbogen extrem gebraucht hat, um anzulaufen. Als ich auf Seite 200 war, hatte der Pokerabend immer noch nicht begonnen, geschweige denn, dass die Mädchen auf dem Campingplatz angekommen wären. Dann gab es ein paar Stolpersteine und ein wenig Spannung kam auf, die dann aber bis Seite 320 wieder abflaute. Die großen Lösungen der zwei verschiedenen Fälle kamen dann erst auf den letzten Seiten des Buches, was ich ziemlich schade fand, da sich dann dort alles überschlagen hat. Auch war mir das Mysterium, um welches es eigentlich ging zu schnell gelöst, zu einfach abgefertigt.

FAZIT:

Dieser Riverdale Roman ist eine gute Geschichte für Zwischendurch, um die Fanleidenschaft wieder aufflammen zu lassen. Also wer eine nette Geschichte zu seiner liebsten Serie haben möchte, dem sei mit diesem Buch geholfen.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ein Thriller mit ein paar Schwächen

55 – Jedes Opfer zählt
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MEINE MEINUNG:

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich habe mir die Frage gestellt, wie der Autor diese interessante Idee eines Thrillers umsetzen würde. Auch finde ich, dass das Cover sehr ...

MEINE MEINUNG:

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich habe mir die Frage gestellt, wie der Autor diese interessante Idee eines Thrillers umsetzen würde. Auch finde ich, dass das Cover sehr ins Auge sticht und zu der Grundsituation des Buches sehr gut passt. Das flammende Rot, das die Hitze des Outbacks darstellt und auch die einzelne Hütte, da es in Australien nicht selten ist, dass der Nachbar Kilometer weit entfernt wohnt.

Man wird sofort in die Handlung hinein geworfen (nach einer kurzen Beschreibung des Outbacks). Ich muss sagen, dass der Roman gut aufgebaut war, da ich bis zum Ende nicht herausgefunden habe, ob Gabriel oder Heath lügt oder ob noch eine dritte Person im Spiel ist…

Es gibt bei diesem Thriller nicht sehr viele Hauptcharaktere, aber Chandler war mir als Polizist von Anfang an sympathisch. Von Mitch, seinem ehemaligen besten Freund kann ich das wiederum nicht behaupten. Die beiden prallen im Buch ständig gegeneinander und verkörpern hier leider das allzu bekannte Klischee „guter Cop, böser Cop“. Auch wird man als Leser immer wieder zurück in das Jahr 2002 geworfen, wo die Beziehung zwischen Mitch und Chandler aufgegriffen wird. Diese vielen Rückblicke hätte ich in dem Thriller nicht gebraucht, da es mich von der eigentlichen Rahmenhandlung schon entfernt hat und ich mir dann denken musste, wo es vorher aufgehört hatte.

Der Schreibstil ist sehr klar und die Beschreibungen sind meiner Meinung nach perfekt ausgefeilt, nicht zu detailliert und nicht zu wenig.

Was mich sehr stutzig gemacht und mir leider gar nicht gefallen hat, war das Ende. Es sind einfach so viele Fragen im Kopf offen geblieben, die ich mir nicht erklären konnte, egal wie lange ich noch versucht habe, darüber nachzudenken und mir einen Reim darauf zu machen. Ich habe mehrmals die Seiten durchgeblättert, ob ich nicht doch etwas vergessen oder übersehen habe.

FAZIT:

Es war ein solider Thriller, der mir Spannung bereitet hat, mich aber nicht sprachlos zurück gelassen hat, so wie ich es mir von ihm ein. wenig erhofft hatte.

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