Profilbild von trappedinmagic

trappedinmagic

Lesejury Profi
offline

trappedinmagic ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit trappedinmagic über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2025

Es blieben viele Fragen in meinem Kopf offen...

The Darkest Gold – Die Befreite
0

Meine Meinung:

Der letzte Band einer Reihe ist immer etwas besonderes (und angsteinflößendes). Ich habe mich sehr auf das große Finale der Reihe gefreut. Ich weiß, dass ich mich wiederhole, jedoch kann ...

Meine Meinung:

Der letzte Band einer Reihe ist immer etwas besonderes (und angsteinflößendes). Ich habe mich sehr auf das große Finale der Reihe gefreut. Ich weiß, dass ich mich wiederhole, jedoch kann ich nur jedes Mal wieder erwähnen, dass die Autorin einen wunderbaren Schreibstil hat, den ich absolut liebe! Sie schafft es mit ihrer lyrischen Art wunderbare Geschichten zu erzählen. Der Moment, in dem die lyrische Sprache leidet sind leider die intimen Szenen zwischen den Charakteren.

Ich habe alle Charaktere über die verschiedenen Teile der Reihe so lieb gewonnen, so dass ich Angst hatte, dass jemandem etwas schlimmes passiert (das haben leider finale Teile von Buchreihen so an sich). Dazu werde ich mich aber hier nicht weiter äußern, da ich nicht Spoilern möchte. Mir sind Malina und Dommik extrem ans Herz gewachsen (ich weiß, ich weiß, ich konnte es auch fast nicht glauben). Ich habe die separate Storyline der beiden sehr genossen (mehr als Slade und Auren leider) und genau diese Storyline hat mein Herz gebrochen, also seid bereit, wenn ihr den letzten Teil lest. Die Connection zwischen Auren und Slade erlebt in diesem Teil einen Punkt, an dem sie mich genervt hat, ich habe teilweise ganze Seiten übersprungen, weil mich der Spice echt gestört hat. Slade hat kein anderer seiner Beziehungsmenschen mehr wirklich interessiert, obwohl er sie sein ganzes Leben lang kennt und ihnen auch verbunden ist…Vielleicht bin ich aber einfach nicht die richtige Leserin für den Seelenverwandten-Trope.

Die Reihe hat mit der POV von Auren begonnen, dann kamen in den nächsten Teilen 1-2 POVs dazu, was ich auch vollkommen in Ordnung fand, jetzt kommt aber mein Kritikpunkt: ich hätte in Teil 6 keine neue POV von Charakteren gebraucht, die erst in Teil 5 dazu gekommen sind und ich noch gar nicht richtig kannte. Ich hatte auch nicht mehr die Zeit, sie richtig kennen zu lernen, weshalb ich diese POVs eher unnötig fand.

Der Handlungsverlauf war in diesem Teil durchwachsen, es gab spannende Kapitel, bei denen ich gerne sofort gewusst hätte wie es weiter geht. Diesen folgte dann oft eine POV an einem ganz anderen Ort, was mich immer wieder aus dem Handlungsfluss rausgeworfen hat. An sich ist das auch gar kein Problem, weil das die Leser* natürlich am Lesen hält und die Spannung steigert, wenn es Cliffhanger gibt, mir waren nur die vielen POVs einfach zu viel. Dazu kam leider, dass mir mein so heiß ersehntes Finale verwehrt bliebt… Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir etwas viel viel epischeres vorgestellt habe und ich von dem Ende einfach nur bitter enttäuscht war. (Auch eine Stelle im letzten Viertel des Buches hat mich mit Fragezeichen im Kopf zurück gelassen, diejenigen, die das Buch gelesen haben wissen sicher, welche Stelle ich meine.)

Fazit:

Ich habe Band 1-3 GELIEBT (das musste jetzt mal groß geschrieben werden). Danach ging es für mich leider mit der Qualität bergab und ich schäme mich ein wenig zu sagen, dass der letzte Teil der schlechteste der Reihe für mich ist. Es gab hier einfach so viele Momente, die mich gestört haben, so dass ich leider keine so gute Bewertung abgeben kann, wie ich es gern gewollt hätte…Aber ich werde die Gefühle, die die ersten Teile in mir ausgelöst haben, immer in schöner Erinnerung behalten!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2025

Leider Irreführung beim Marketing

Burning Crown
0

Meine Meinung:

Als erstes ist mir das Cover ins Auge gestochen, das ich wirklich sehr gelungen finde, auch der Klappentext hat mich auf die Geschichte aufmerksam gemacht. Die Idee der Geschichte und der ...

Meine Meinung:

Als erstes ist mir das Cover ins Auge gestochen, das ich wirklich sehr gelungen finde, auch der Klappentext hat mich auf die Geschichte aufmerksam gemacht. Die Idee der Geschichte und der Welt und das System der Drachen, die eine menschliche Form haben und sich verwandeln fand ich klasse.

Die Geschichte dieser Welt besteht auf Sklaverei und Ausbeutung der Drachen, die Reiter sind die privilegierten Soldaten und die Drachen werden nur als Mittel zum Zweck benutzt und von manchen Soldaten sogar gefoltert. Auf eine romantische Verbindung steht der Tod. Die Geschichte des Landes und die Entwicklung des dort entstandenen Krieges hat mich interessiert und genau darüber wollte ich in diesem Buch lesen. Ich wollte Drachenreiter, Schlachten und epische Dialoge und leider…war dem nicht so.

Beide Charaktere, Yessa sowie Cassim hatten beide meine Sympathie. Beide möchten etwas an dem Gesellschaftssystem zu ändern, nur gehen sie unterschiedliche Wege, um dieses Ziel zu erreichen. Ich mochte Yessa und Cassim individuell sehr gern, zusammen haben sie mir aber leider nicht zugesagt, da ich die Dialoge und Gedanken zwischen ihnen zu flach und zu oberflächlich fand. Auch die Anziehung der beiden zueinander habe ich leider nicht verstanden.

Ich habe mich beim Lesen leider immer wieder gefragt, wo der Fantasy Anteil ist. Das Worldbuilding hat mir so gefehlt, ich hätte mich gern in der Welt wieder gefunden und das Land, in dem die Charaktere leben kennen gelernt. Ich finde es schade, dass der ganze Hintergrund einer fremden Welt hinten runter fällt, sobald es um die Gefühle der Hauptcharaktere zueinander geht. Ich habe mich wie in einem New Adult Roman, nur mit einem Drachen-Setting gefühlt und auch die letzten Seiten, wo die Handlung ein wenig Fahrt aufnahm konnten mich nicht begeistern.

Fazit:

Leider kann ich dieses Werk nicht als Fantasybuch sehen, meinen Geschmack für Fantasyliteratur hat es nicht getroffen. Ich weiß, dass in jedem Buch so viel Arbeit steckt und ich habe meinen größten Respekt vor den Autoren*. Ich möchte in diesem Zug noch einmal klarstellen, dass dies meine Meinung ist, ich weiß, dass vielen der erste Band dieser Reihe sehr gefallen hat und das ist auch vollkommen in Ordnung. Jeder Lesegeschmack ist anders und ist es wert, ausgelebt zu werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2024

Leider hat es mich nicht überzeugt :(

Bevor wir alles verlieren
0

Meine Meinung:

Der Anfang der Geschichte spielt sich sofort im Krankenhaus ab. ich mag es sehr, wenn man als Leser* so in Stories hineingeworfen wird. Ich mochte Victorias Art am Anfang sehr gern, sie ...

Meine Meinung:

Der Anfang der Geschichte spielt sich sofort im Krankenhaus ab. ich mag es sehr, wenn man als Leser* so in Stories hineingeworfen wird. Ich mochte Victorias Art am Anfang sehr gern, sie hat ihrem Tumor einen Namen gegeben und das fand ich sehr erheiternd in so einer sehr ernsten uns schwierigen Situation. Theo mochte ich sofort. Er ist ihr Mathenachhilfelehrer (auch noch Schüler) und ihr einziger wirklicher Freund. Er war sympathisch, ein bisschen trottelig und so aufmerksam, dass er sie zu einem Roadtrip „entführt“. Er hat sie immer wieder zu Denksportaufgaben herausgefordert und sie musste ihr Gehirn anstrengen und diese lösen. Das fand ich sehr süß, weil er sich so oft Gedanken darum gemacht hat, wie er sie bestmöglich ablenken kann.
Ich würde gern sagen, dass ich mit der Protagonistin mitgefühlt habe, aber das ist leider die ganze Geschichte über aus geblieben. Auf den ersten Seiten war mir Victoria sympathisch und dann hat sich das leider irgendwie umgedreht. Es lag zum Teil daran, dass ich nicht nachvollziehen konnte, wie sie mit ihrer Situation umgegangen ist oder dass sie auch zu „flach“ als Charakter präsentiert wurde. Ich konnte ihre Gedankengänge nicht nachvollziehen, ihre Art und ihre absolute Naivität, was eine bestimmte Sache angeht.
Der Schreibstil der Autorin war leider auch nicht mein Fall, ich habe mich auf jeder neuen Seite gefragt, ob ich Beschreibungen bekomme, die es für mich wert sind, das Buch weiter zu lesen. Das hat leider die emotionale Ebene der Geschichte für mich zerstört.
Ich wollte mit Victoria und Theo mitleiden, wollte, dass mich dieses Buch innerlich vor Trauer zerreißt und das ist zu meinem Bedauern nicht eingetreten. Victorias Geschichte handelte immerhin von einem Hirntumor und ich habe mir irgendwie mehr darunter vorgestellt, bzw. mir vielleicht mehr Auseinandersetzung mit dem Thema erhofft. Natürlich trifft sie Vorkehrungen, für den Fall der Fälle, und trotzdem hat mir leider etwas gefehlt. Ich wollte es so gern ins Herz schließen und mögen!…
Trotz allem hat es mich durch die Geschichte der beiden Jugendlichen gezogen und ich bin voller Vorfreude auf die letzten Seiten durch das Buch geflogen. Was soll ich sagen, leider hat es mich nicht überzeugt, es war zu kurz und zu vorhersehbar.

Fazit:

Leider hat mir Victorias Geschichte nicht gefallen. Die Idee dahinter fand ich klasse und auch Theo mochte ich sehr gern, ich konnte ihn ins Herz schließen, weil er ein süßer und netter Kerl ist, der sich für sie aufgeopfert hat. Dennoch hat mich der Rest leider so kalt gelassen, dass ich hier keine Leseempfehlung für diejenigen aussprechen kann, die eine hochemotionale Geschichte suchen…

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2023

Ich habe mir leider etwas anderes vorgestellt

Partem. Wie die Liebe so kalt
0

Meine Meinung:

Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut, da dieses Cover mich sehr gereizt hat! Es verrät nicht viel und macht aber auf die Geschichte, die sich dahinter verbirgt aufmerksam.

Der ...

Meine Meinung:

Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut, da dieses Cover mich sehr gereizt hat! Es verrät nicht viel und macht aber auf die Geschichte, die sich dahinter verbirgt aufmerksam.

Der Prolog war extrem spannend und hat Spaß auf mehr gemacht, ich wollte unbedingt wissen, wie es zu dieser Stelle kommt und was es mit dem Ganzen auf sich hat. Danach beginnt das Buch in voller Fahrt und ich war überrascht, dass „Partem“ in mehreren Perspektiven erzählt wird. Das hat mir ziemlich gut gefallen, jedoch wurden diese im Verlauf der Geschichte doch ein wenig viel, so dass ich zwischendurch den Faden verloren habe. Durch dieses Vorgehen konnte ich als Leser die vielen verschiedenen Charaktere kennen lernen und ihre Sichtweisen verstehen, jedoch konnten sie dabei nicht so tief dargestellt werden, wie ich es mir gern gewünscht hätte.

Bei „Partem“ fand ich die Nebencharaktere am sympathischsten und ich konnte das Buch über nicht verstehen, was Xenia an Jael gefunden hat (außer, dass sie bei ihm vollkommene Stille erfährt). Jael war ein arroganter Schnösel und hat sich ihr gegenüber wirklich schlecht verhalten. Sie dazu auch als sei nEigentum zu bezeichnen, fand ich ein wenig schwierig.

Ich fand das Konzept der Handlung echt spannend und das Potential, dass das Buch richtig gut werden könnte, war da. Leider wurde es für mich nicht in dem Maß ausgereizt, das es hätte erreichen können. Teilweise war der Schreibstil für mich zu einfach, zu leicht. Ich hatte für mich gehofft, dass es sich um eine neue Fantasyidee für Fantasyfans handelt. Die Idee hat mir auch wirklich gefallen, nur stand mir der Alltag der Jugendlichen hier zu sehr im Vordergrund, wodurch mir ein wenig die Mystik verloren gegangen ist.

Fazit:

Ich hatte einen großen Haufen Fragen in meinem Kopf, weil für meine Verhältnisse zum Ende hin nicht so viel geklärt wurde, wie ich es mir erhofft hatte. Am Ende fand ich das die Geschichte nicht herausragend, aber auch nicht schlecht gemacht. Ich hätte mir selbst nur noch mer Aufklärung und mehr Tiefe gewünscht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.10.2021

Ein Sci-Fi Roman, der zum Nachdenken anregt

Wilde Saat
0

Ich habe mich tierisch auf dieses Werk gefreut, es klang für mich nach einer ganz anderen Geschichte und nach einer gewissen Neuinterpretation des Science-Fiction und Fantasy Genres. Ich fand die Idee ...

Ich habe mich tierisch auf dieses Werk gefreut, es klang für mich nach einer ganz anderen Geschichte und nach einer gewissen Neuinterpretation des Science-Fiction und Fantasy Genres. Ich fand die Idee mit Gestaltwandlern und Doro, der immer wieder Körper wechselt, um unsterblich zu bleiben so fesselnd!

Der Aspekt, der mich bei diesem Werk am meisten gefesselt hat, war O. E. Butlers Schreibstil! Diese Frau hat mit ihrem einzigartigen Stil eine tolle Geschichte geschaffen, die jedoch leider auch ein paar Schwächen aufweist.

Das Cover fand ich am Anfang ein wenig befremdlich, wer schon ein paar von meinen Rezensionen gelesen hat, der weiß, dass ich kein wirklicher Fan von Menschen auf Covern bin. Hier hatte mich wirklich der Klappentext überzeugt.

In diesem Buch geht es sehr viel um ethnische Fragen, Abstammung, Rasse oder auch Glaubensfragen. Doro hält so viele innere Monologe, wie ich sie schon lange nicht mehr bei einem Charakter erlebt habe. Auf der einen Seite steht Doro mit der Meinung, dass es vollkommen egal ist, ob ein Kind mit Behinderung in seinem Dorf zugrunde geht, da schon andere wieder unterwegs sind. Anyanwu spielt hier den exakten Gegenpart zu dieser Meinung.

Leider fand ich, dass dem Buch der Spannungsbogen gefehlt hat, den ich mir beim Lesen erhofft habe. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte auf einer Ebene stehen bleibt und auch die Charaktere keine große Entwicklung oder Veränderung durchmachen. Leider hatte ich am Ende der Geschichte noch einige Fragen, die offen geblieben sind.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich einmal mit ethnischen Fragen, gemischt mit Fantasy und Sci-Fi auseinander setzen möchte. Mich hat es nachdenken lassen und das war ein guter Effekt dieser Geschichte. Trotzdem muss ich zum Abschluss sagen, dass mir doch einiges bei der Handlung gefehlt hat und ich demnach nur 2,5 Sterne gebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere