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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2021

War leider etwas enttäuschend

Chilling Adventures of Sabrina: Tochter des Chaos
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MEINE MEINUNG:

Die Geschichte ist zwischen der ersten und zweiten Staffel der Serie angesiedelt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, die Kapitel sind nicht zu lang, so dass das Buch angenehm ...

MEINE MEINUNG:

Die Geschichte ist zwischen der ersten und zweiten Staffel der Serie angesiedelt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, die Kapitel sind nicht zu lang, so dass das Buch angenehm zu lesen war. Ich muss zugeben, dass mich die vielen Perspektivenwechsel am Anfang ziemlich verwirrt haben. Das haben aber die Datumsangaben bei den Kapiteln wieder aufgehoben, damit kam ich bedeutend besser mit den Perspektivenwechseln zurecht.

Von allen Charakteren, die in der Geschichte vorkamen, war mir Harvey (Sabrinas Exfreund) am sympathischsten. Er hilft Nick, den er überhaupt nicht mag und bringt ihm bei, doch etwas sterblicher (=menschlicher) zu sein. Leider muss ich sagen, dass Sabrina in dieser Geschichte ein wenig zu kurz kam. Ich mag sie sehr gern und hätte mir mehr von ihrer Seite gewünscht. Aber es war auch richtig cool, mehr über ihre Freunde und somit die ganzen Nebencharaktere zu erfahren, als immer nur von der Hauptfigur zu berichten.

Die Geschichte beginnt mit Ereignissen, die man schon als Zuschauer der Serie kennt. Somit sind die ersten Seiten etwas langweilig beziehungsweise langatmig, bis klar wird, dass es sich bei der Geschichte um die Charakterentwicklungen handelt. Dadurch hat der Spannungsbogen an einigen Stellen gelitten, war jedoch solide.

Ich mag es sehr, solche Geschichten, passend zur Serie zu lesen. Diese geben dem Leser noch einmal ganz andere Einblicke in die Handlung und die Gefühle der Figuren.

FAZIT:

Es war eine schöne Geschichte für zwischendurch, ich habe das Buch sehr genossen. Ich würde es auch jedem empfehlen, der die Serie Sabrina mag und etwas mehr über die Figuren und Hintergrundhandlungen in Erfahrung bringen möchte. Ich gebe dem Buch 2,5 Sterne, da es eine nette Geschichte ist, mich aber nicht vollkommen catchen konnte.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Leider kein Thriller für mich :(

Und du wirst lächelnd sterben
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Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich wegen des Titels und des Covers sofort gecatcht. Ich mag schlichte und doch einprägsame Cover bei Thrillern, so dass mein Interesse geweckt wird. Ich kannte die Autorin ...

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich wegen des Titels und des Covers sofort gecatcht. Ich mag schlichte und doch einprägsame Cover bei Thrillern, so dass mein Interesse geweckt wird. Ich kannte die Autorin schon von „der Erbeerpflücker“- Reihe und freute mich deswegen sehr auf dieses Comeback der Autorin.

Bei diesem Thriller begleiten wir als Leser* Ivy, die nicht weiß, wo sie ist noch wer sie ist. Sie weiß nur, dass sie sich auf der Flucht befindet. Ich mochte die Ausgangslage des Thrillers und konnte mich auch gut in die Hauptfigur und die Situation hineinversetzen. Sie ist eine tolle Person, die in vielen Momenten sehr positive Sichtweisen hat. Im Gegenzug dazu steht der unbekannte Gegenspieler, den wir noch nicht kennen. Es gibt hier mehrere POVs, was am Anfang ein wenig verwirrend ist, da die verschiedenen Sichtweisen nicht angekündigt werden.

Die ersten 100 Seiten haben mich in die Handlung hineingezogen, ich wollte unbedingt wissen, was es mit Ivys Geschichte auf sich hat. Leider hat sich diese Neugier, die am Anfang da war, im Laufe des Buchs verflüchtigt. In der Mitte des Buches habe ich eine Spannungsflaute erlebt und auf jeder neuen Seite gedacht, dass bald der spannende Teil kommt, auf den ich die ganze Zeit über gewartet habe. Aufregend wurde es leider erst wieder auf den letzten Seiten, was mich mit einem bittersüßen Gefühl zurückließ. Das Ende hat mich dann doch wieder in den Bann gezogen.

Fazit:

Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder gefallen, er war einfach und flüssig, so dass ich schnell durchgekommen bin, jedoch hat mir die Spannungsflaute so zugesetzt, dass mir dieser Thriller leider nicht zugesagt hat. Die Grundidee des Thrillers was super, nur leider nicht in dem Maß umgesetzt, das ich mir gewünscht habe.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Leider eine Enttäuschung für mich :(

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Meine Meinung:

Als erstes kann ich sagen, dass ich mich lange um dieses Buch herumgedrückt habe. Ich lese gehypte Bücher meistens erst viel später, da ich mir meine eigene Meinung oft nach dem Hype bilden ...

Meine Meinung:

Als erstes kann ich sagen, dass ich mich lange um dieses Buch herumgedrückt habe. Ich lese gehypte Bücher meistens erst viel später, da ich mir meine eigene Meinung oft nach dem Hype bilden möchte.

Den Einstieg mochte ich sehr, man wird als Lesende sofort in das Geschehen geworfen und der Einberufungstag ist wirklich beängstigend. Ich mochte alles an der Idee: furchteinflößende Drachen, ein Militärcollege, eine Welt, in der eine starke Protagonistin sich beweisen muss. Und leider mochte ich Violet überhaupt nicht, keinen ihrer Gedanken konnte ich wirklich nachvollziehen und konnte beim Lesen nicht wirklich zu ihr durchdringen. Ihr bester Freund Dain war für mich eine wandelnde „Red Flag“, am Anfang noch sehr sympathisch hat sich das Blatt schnell gewendet und er ging mir nur noch auf die Nerven.
Am sympathischsten waren mir die Drachen und Xaden. Diesen Gedanken mochte ich sehr gern, dass die Drachen die wahren Meister sind und die Reiter nur kleine Menschen, die sich ihrem Willen zu beugen haben. Xaden mochte ich, weil die Autorin es bei ihm richtig gemacht hat, ihn geheimnisvoll und interessant darzustellen.

Es gibt leider weitere Punkte, die mir nicht gefallen haben und auch wenn es mir weh tut, diese hier aufzulisten, weil jedes Buch ein Haufen Arbeit ist, muss ich es trotzdem loswerden. Ein ordentliches Worldbuilding ist bei „Fourth Wing“ nicht vorhanden. Fast die gesamte Handlung spielt sich in dem War College ab, jedoch bekommen wir als Lesende außer ein paar Ausschnitten keine Informationen über den Krieg, die Hintergründe dessen oder der Geschichte des Landes. Auch die Sprache fand ich teilweise sehr befremdlich, mich hat der Begriff „rookie“ echt gestört (obwohl das wahrscheinlich einfach an der Schwierigkeit der Übersetzung des Begriffs lag). Leider haben die Charaktere auch zu oft „neumoderne“ Sprache verwendet, was für mich überhaupt nicht in das Setting gepasst hat; hätte „Fourth Wing“ in der Gegenwart gespielt, in der heutigen Zeit wäre das schon wieder anders gewesen.

Fazit:

Dieses gehypte Buch konnte mich leider nicht abholen, ich hätte es mir gern anders gewünscht. Drachen und Fabelwesen sind genau meine Welt, doch leider hat es zwischen „Fourth Wing“ und mir nicht gefunkt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Band 2 und die Folgebände lesen werde.

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Veröffentlicht am 18.04.2024

Es hatte Charme, leider ist der Funke nicht übergesprungen..

Tokioregen
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Meine Meinung:

Das Setting der Stadt hat mich bei diesem Buch fasziniert. Ich wollte unbedingt nach Tokio mitgenommen werden und mit der Hauptperson jeden Winkel davon entdecken. Malu lernt ihren neuen ...

Meine Meinung:

Das Setting der Stadt hat mich bei diesem Buch fasziniert. Ich wollte unbedingt nach Tokio mitgenommen werden und mit der Hauptperson jeden Winkel davon entdecken. Malu lernt ihren neuen Mitschüler Kentaro sehr schnell kennen und am Anfang kann sie ihn nicht leiden. Er ist frech und scheint in einer eigenen Welt zu leben. Das ändert sich schnell und Kentaro zeigt ihr sein Tokio inklusive Pokerrunden mit den Yakuza und der japanischen Mythologie. Diesen Teil des Buches mochte ich sehr sehr gern, da ich ein großer Fan der japanischen Sagen- und Götterwelt bin.

Malu ist sehr jung, in einem Schüleraustausch, sehr introvertiert und hat sich aber trotzdem zu dieser Reise durchgerungen. Ich habe mich richtig mit dem Charakter* gefreut, weil ich ihren Mutr sehr bewundert habe. Sie ist herzensgut und kann sich schnell Freunde machen. An manchen Stellen war sie mir ein bisschen zu naiv und teenie, in denen ich sie einfach nicht nachvollziehen konnte. Malu hat einen harten Schicksalsschlag hinter sich und als sie das im Buch zu erkennen gegeben hat, habe ich sehr mit ihr gelitten.

Mit Kentaro hat sie eine ganz eigene Dynamik und ich habe die beiden zusammen sehr gemocht. Er hat ihr viele Dinge beigebracht, obwohl die Beschreibungen und Situationen sehr klischeebehaftet waren. (Bei dem Pokerspiel mit der Yakuza Truppe war es für mich ein wenig vorbei). Im zweiten Teil des Buches hat sich alles für mich leider nur noch gezogen. Die Handlung kam nicht voran, manche Begegnungen waren mir einfach viel zu unrealistisch, als dass sie einem Teenager aus Deutschland in Japan einfach so passieren könnten…

Fazit:

Tokio Regen hat mir an ein paar Stellen gefallen, aber überwiegend mein Herz leider nicht berührt. Ich weiß, wie viel Hingabe in einem Buch steckt, in das vor allem eigene Erfahrungen mit eingeflossen sind. Ich mochte Kentaro richtig gern und auch das Ende war für mich stimmig und gut gemacht, aber leider haben mich viele Passagen gestört.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Anders als erwartet

Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald
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Meine Meinung:

Als erstes möchte ich betonen, dass ich das Cover super finde und mich tierisch auf dieses Buch gefreut habe.

Red war mir sympathisch, ich hatte großen Respekt vor ihr und mochte auch ...

Meine Meinung:

Als erstes möchte ich betonen, dass ich das Cover super finde und mich tierisch auf dieses Buch gefreut habe.

Red war mir sympathisch, ich hatte großen Respekt vor ihr und mochte auch als Leserin den Umstand, dass sie eine Prothese brauchte. Das hat im Laufe der Handlung sehr oft gezeigt, wie sie von fremden Menschen und auch von ihrer Familie verkannt wurde. Sie wurde nicht offen als behindert oder minderwertig angesprochen, aber sie merkte es oft in den Aussagen und den Blicken der Anderen. Sie erkämpft sich ihren Weg und das finde ich wirklich super. Klar, sie ist besserwisserisch und hat immer das letzte Wort, aber das hat mich an Hermine erinnert. Eigentlich heißt Sie Cordelia, aber da sie nur noch rote Oberteile trägt, nennen sie alle Red.

Der Anfang hat mir richtig gut gefallen, die Handlung steigt in einem Wald in den USA ein und das hat mich so neugierig gemacht. Ich bin durch die ersten Seiten nur so durchgeflogen und hatte so Lust auf mehr. Ich muss sagen, dass ich mir unter dem Titel und besonders unter dem Klappentext etwas vollkommen anderes vorgestellt habe. Ich habe irgendwie mehr Wald erwartet, mehr böse Wanderer, mehr illegale Milizen oder ähnliches in den Wäldern. Etwas, das mehr an das Märchen erinnert, aber in einer düsteren Form.

Leider muss ich sagen, dass ich die Richtung, in der die Handlung ging nicht mochte. Erstens wütet zu Beginn der Handlung eine Pandemie in den USA, bei der die Menschen an einem tödlichen Husten sterben und in Quarantäne Camps zusammengepfercht werden. Die Städte sind verlassen und geplündert und immer wieder zieht das Militär und auch illegale Milizen durch die Straßen. Coronapandemie trifft auf Zombieapokalypse, nicht so mein Geschmack…

Jedes Kapitel wurde entweder mit „Danach“ oder „Davor“ betitelt, was die Zeiten vor und nach der Pandemie, also der Krise bezeichnet. Das fand ich gut, da dadurch ein ein guter Einblick in die Vergangenheit gegeben werden konnte. Auch dass die Geschichte sehr gut die Missstände unserer heutigen Gesellschaft aufzeigt, fand ich gut gelungen und umgesetzt.

Ab der Hälfte des Buches fing die Handlung leider an, sich extrem zu ziehen. Ich habe mich wirklich durch die letzten 180 Seiten gequält, auch weil die Kapitel einfach für mich viel zu lang waren. Es kam ein weiteres Mysterium dazu, bei dem ich dachte, dass ich in Alien wäre und ab diesem Punkt wurde die Geschichte leider für mich zu unlogisch. Ich weiß, dass es sich um eine Märchenadaption handelt und in diesem Punkt von Realismus zu reden ist vielleicht nicht ganz richtig, aber angesichts der Tatsache, dass die gesamte Handlung vorher durchaus passieren könnte, habe ich ab diesem Punkt nur den Kopf schütteln können. Das schlimmste war, dass dieses Mysterium leider nicht aufgeklärt wurde. Die letzten Seiten hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mit dem Buch fertig werden musste…Ich hoffe inständig, dass es vielleicht noch einen zweiten Teil geben wird, der das alles aufklärt, weil ich sonst einfach total im Dunkeln tappe und das hasse.

Fazit:

Ich empfehle dieses Buch jedem, der Lust auf eine dystopische Geschichte mit ein paar guten Wendungen und einer tollen weiblichen Protagonistin hat! Wer kein Problem damit hat, dass diese Geschichte nicht wirklich etwas mit dem Rotkäppchen Märchen zu tun hat, dann ist es für euch trotzdem lesenswert. Den englischen Titel „The girl in red“ fand ich im Übrigen um Welten besser als den deutschen. Ich finde es richtig schade, dass mir das Buch nicht so gefallen hat, wie ich es mir von ihm irgendwie erhofft habe. Mir tut es in der Seele weh, aber ich kann dem Buch leider für mich nur 2 Sterne geben.

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