Schwieriger Einstieg aber dann fantastisch
Das neunte HausLeigh Bardugo hat mich mit ihrem Grisha-Verse voll eingenommen, weshalb ich Lust hatte noch was anderes von ihr zu lesen. „Das neunte Haus“ hat ein sehr interessantes Cover mich mit seiner Thematik um ...
Leigh Bardugo hat mich mit ihrem Grisha-Verse voll eingenommen, weshalb ich Lust hatte noch was anderes von ihr zu lesen. „Das neunte Haus“ hat ein sehr interessantes Cover mich mit seiner Thematik um die geheimen Gesellschaften hon Yale direkt eingenommen. Die Erzählweise fand ich ungünstig gewählt, da der Leser direkt ins kalte Wasser geworfen wird und ich anfangs quasi gar nichts verstanden habe.
Zum Inhalt: acht magische Häuser existieren in Yale und jedes hat eine besondere Fähigkeit. Und dann ist da Lethe, das neunte Haus, das die Tätigkeiten der anderen überwachen soll. Für Alex ändert sich ihr gesamtes Leben, als sie von Lethe auserwählt wird. Doch dann wird eine Frauenleiche gefunden und die Tote scheint Verbindungen zu den magischen Häusern gehabt zu haben.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal in der Gegenwart auf Alex‘ Perspektive und einmal ca. Ein Vierteljahr zuvor aus der Perspektive von Alex Mentor Darlington. Die Geschichte ist nicht chronologisch aufgebaut, der Prolog beginnt schon fast am Ende der Geschichte, dadurch bin ich anfangs nur sehr schwer reingekommen, weil einfach zu viel Kontext fehlt.
Zwischen den Kapiteln eingefügt befinden sich Informationen zu den Häusern und ihren Fähigkeiten- als Auszüge aus einem Lehrbuch oder Tagebucheinträgen. Das hat mir an sich gut gefallen, oft kamen die Infos zu den Häusern aber damit zu spät. Eine Übersicht findet sich (zumindest beim Ebook) nochmal am Ende.
Wenn man endlich drin war in der Geschichte war sie wirklich packend erzählt und offenbart ein Yale voller Geheimnisse und Dunkelheit. Die Abgründe der Menschlichkeit sind wirklich tief. Alex ist eine klassische tragische Heldin, die viel durchmachen musste. Aber sie ist auch stark, gewissen und sturköpfig. Und eine treue Freundin. Mit einem etwas skurillen Team versucht sie die Geheimnisse in New Haven zu entschlüsseln
Am Ende konnte ich das Buch nichts aus der Hand legen, so sp