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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2023

Eine Pilgerreise in die Vergangenheit

Rote Sirenen
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Im Jahr 2014 reist Victoria in ihr Heimatland Ukraine zurück, um ihren Ursprung zu ergründen. Da ist ihr Urgroßonkel Nikodim, der in den 1930er Jahren spurlos verschwand und von ihrer Familie totgeschwiegen ...

Im Jahr 2014 reist Victoria in ihr Heimatland Ukraine zurück, um ihren Ursprung zu ergründen. Da ist ihr Urgroßonkel Nikodim, der in den 1930er Jahren spurlos verschwand und von ihrer Familie totgeschwiegen wird. Auch von ihrer Großmutter Valentina erfährt sie nichts. Valentina begibt sich auf eine mühselige Spurensuche, bei der sie auch in dem früheren Hauptquartier des KGB landet,
Victoria Belim hat eine sehr ergreifende Geschichte über ihre Suche nach der Vergangenheit geschrieben. Detailliert macht sie Angaben zu historischen Ereignissen sowie bildhafte Beschreibungen der einzelnen Ortschaften. Somit hatte ich stets alles vor meinem innerlichen Auge. Dabei erzählt sie von Begebenheiten, die bisher kaum an die Öffentlichkeit gelangt sind. Die relevanten Charaktere hat sie authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Mit einem klaren Schreibstil führt die Autorin durch die sehr berührende Handlung.
Mein Fazit:
Eine Zeitreise zu den eigenen Wurzeln, die ich sehr gerne weiter empfehle. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

Letzter Teil der Herzberg-Frauen

Der Winzerhof – Die goldenen Jahre
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Im Jahr 1956 hat die Sektkellerei das Schlimmste hinter sich und es geht bergauf. Henni und Georg wollen die Firma vergrößern und beschließen, in Frankreich einen Winzerbetrieb zu kaufen. Bille und ihr ...

Im Jahr 1956 hat die Sektkellerei das Schlimmste hinter sich und es geht bergauf. Henni und Georg wollen die Firma vergrößern und beschließen, in Frankreich einen Winzerbetrieb zu kaufen. Bille und ihr Mann Wolf erwarten Zwillinge und auch bei Lisbeth geht es turbulent zu. Während Henni den perfekten Partner gefunden hat, hat Lisbeth bei ihrer Partnerwahl einfach kein Glück. Und Bille freut sich trotz großer Probleme die Geburt auf ihrer Kinder.
Auch in diesem dritten und letzten Teil der Geschichte über die Familie Herzberg lässt uns Linda Winterberg mit einem lockeren und leichten Schreibstil am Schicksal der drei Schwestern teilnehmen. Die fesselnde Handlung mit den vielen unvorhersehbaren Wendungen lies mich das Buch kaum aus der Hand legen. Auch in diesem Band sind die relevanten Protagonisten authentisch und bildhaft beschrieben. Schade, dass die Reihe nun beendet ist, würde ich doch so gerne wissen, ob Lisbeth endlich ihr Glück auf Dauer gefunden hat.
Mein Fazit:
Auch wenn es angebracht wäre mit dem ersten Teil zu beginnen, lässt sich dieses Buch auch einzeln lesen.
Eine spannende Zeitreise in die Nachkriegszeit, mit interessanten Einblicken in die Führung einer Sektkellerei. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen und kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

Berührend

Das barfüßige Mädchen
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In dieser Autobiografie der Autorin beschreibt sie ihr Leben. Ihre Kindheit in einem kleinen ungarischen Dorf, sowie ihre Deportation nach Auschwitz lässt sie rückblickend, jedoch ohne Vorwürfe und Wut ...

In dieser Autobiografie der Autorin beschreibt sie ihr Leben. Ihre Kindheit in einem kleinen ungarischen Dorf, sowie ihre Deportation nach Auschwitz lässt sie rückblickend, jedoch ohne Vorwürfe und Wut über die unmenschlichen Ereignisse, nochmals vorbeiziehen. Sie durchläuft mehrere Konzentrationslager bis sie von den Alliierten befreit wird. Ihr Weg führt sie nach Israel, sie fühlt sich hier jedoch fremd. Mit einer Tanzgruppe reist sie durch Europa, bis sie schließlich in Italien eine neue Heimat findet.
Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. Wie kann ein Mensch, der so viel Leid erfahren hat, ohne Hass und Rachegefühle sein? Unglaublich.
Mein Fazit:
Dieses Buch von Edith Bruck ist unbedingt lesenswert. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.01.2023

Voller Tiefe und Emotionen

Wind in deinen Segeln
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Mit diesem Buch hab Jessica Winter wieder einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht.
Die liebenswerte Emerald, genannt Em, ist auf dem Weg nach Idaho, um ein Versprechen einzulösen,
das sie vor ...

Mit diesem Buch hab Jessica Winter wieder einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht.
Die liebenswerte Emerald, genannt Em, ist auf dem Weg nach Idaho, um ein Versprechen einzulösen,
das sie vor 3 Jahren ihren jüngeren Geschwistern gegeben hat. Doch sie hat einen Unfall und kann mit dem beschädigten Auto nicht weiterfahren. Der Automechaniker Gabriel soll jetzt ihren Wagen reparieren. Er ist ihr gegenüber sehr ruppig, obwohl er in ihrer Nähe Herzklopfen verspürt. Doch er muss allen Frauen aus dem Weg gehen, seit ihm das Leben übel mitgespielt hat. Auch Em hat ihr Bündel zu tragen und die Zeit drängt, nach Idaho zu gelangen.
Beide Hauptprotagonisten hat die Autorin authentisch und nachvollziehbar gezeichnet. Die erschütternden Erlebnisse von Gabe und Em werden mit Fortlauf der Geschichte nach und nach aufgedeckt. Dadurch erhält die Handlung eine besondere Spannung, und ich wollte unbedingt wissen, was in der Vergangenheit geschah. Der Schreibstil ist flüssig und so flogen die Seiten nur so dahin.
Mein Fazit:
Eine dramatische Story voller Tiefe und Emotionen, die mit einem Cliffhänger endet. Jetzt fiebere ich der Fortsetzung entgegen. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Ein bewegender Auftakt der Schönbrunn-Saga

Die Frauen von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 1)
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Emmas größter Wunsch ist es, Tierärztin zu werden. Doch einer Frau ist es 1914 verwehrt, Veterinärmedizin zu studieren. Dieses ist nur in der Schweiz möglich. Deshalb ist Emma glücklich eine Tätigkeit ...

Emmas größter Wunsch ist es, Tierärztin zu werden. Doch einer Frau ist es 1914 verwehrt, Veterinärmedizin zu studieren. Dieses ist nur in der Schweiz möglich. Deshalb ist Emma glücklich eine Tätigkeit als Tierpflegerin im Tiergarten Schönbrunn zu bekommen. Voller Leidenschaft geht sie dieser Tätigkeit nach. Doch als der erste Weltkrieg ausbricht wird die Nahrung für Mensch und Tier knapp und der Tiergarten und Emma müssen um ihr Überleben kämpfen. Zumal sich Emma noch um ihre schwangere Schwester Greta kümmern muss, deren Mann an der Front vermisst wird. An Emmas Seite kämpft der Tierarzt Julius, der von der Front verletzt zurückgekehrt ist, um das Bestehen des Zoos. Denn auch von Seiten der hungernden Bevölkerung mehren sich die Stimmen, den Zoo zu schließen. Können Emma und Julius die Tiere und den Zoo retten?
Beate Maly hat sich bei diesem Roman von wahren Begebenheiten inspirieren lassen. So hat es einige der Tiere wirklich gegeben. Die Situation der damaligen Zeit hat sie eindrucksvoll und nachvollziehbar dargestellt. Auch sind die verschiedenen Charaktere authentisch und warmherzig beschrieben. Durch den leichten und flüssigen Schreibstil ist es ein Vergnügen diesen bewegenden Roman zu lesen.
Mein Fazit:
Ein wundervoller Auftakt der Schönbrunn-Saga, den ich sehr gerne weiterempfehle. 4 Sterne.

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