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Veröffentlicht am 21.10.2022

Schwarze Lügen, rotes Blut

Schwarze Lügen, rotes Blut
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Bei dem Buch handelt es sich um einen Kriminalroman, in dem die schwedische Kommissarin Ann Lindell die Hauptrolle spielt. Ann Lindell arbeitet seit 15 Jahren bei der Polizei in Uppsala. Zu beginn des ...

Bei dem Buch handelt es sich um einen Kriminalroman, in dem die schwedische Kommissarin Ann Lindell die Hauptrolle spielt. Ann Lindell arbeitet seit 15 Jahren bei der Polizei in Uppsala. Zu beginn des Romans erfährt man, dass sie sich frisch in den Journalisten Anders Brant verliebt hat. Ann sehnt sich nach einer ehrlichen Beziehung, doch als Anders Brant nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet, merkt Ann, wie wenig sie über ihren Geliebten weiß.
Am Tag des verschwindens von Anders Brant, wird der Obdachlose Bosse Gränsberg ermordet aufgefunden. In der Tasche des Ermordeten befindet sich Anders Telefonnummer, welcher daraufhin Hauptverdächtiger des Mordfalls wird. Nachdem noch zwei weitere Morde geschehen, die mit dem Mord an dem Obdachlosen in Zusammenhang stehen, wird der Fall noch komplizierter.
Alles in allem ist Schwarze Lügen, rotes Blut ein gelungenes Buch, welches den Leser bis zum Ende miträtseln lässt, wer der Mörder ist und was Anders Brant mit dem Fall zu tun hat. Ann Lindell ist eine sympathische Hauptfigur, die der Leser direkt ins Herz schließen muss.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Spiel des Todes - Hannsdieter Loy

Spiel des Todes
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Bei dem Buch Spiel des Todes handelt es sich um einen Krimi, der größtenteils von Clara Gray handelt, einer jungen und talentierten Schauspielerin.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil ...

Bei dem Buch Spiel des Todes handelt es sich um einen Krimi, der größtenteils von Clara Gray handelt, einer jungen und talentierten Schauspielerin.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil erfährt man, wie Clara Gray zur Schauspielerei gekommen ist und lernt ihr Leben kennen. Dieser Teil ist recht unspektakulär und mir waren die ersten Kapitel etwas zu langweilig, so dass es mich Mühe gekostet hat, überhaupt weiter zu lesen.
Im zweiten Teil geht es hauptsächlich um die Entführung von Ottakrings Frau Lola. Der zweite Teil hängt einerseits mit der Geschichte von Clara zusammen, da beide die Täter gekannt haben, aber andererseits wirkt der zweite Teil wie eingeschoben und als ob es eine komplett andere Geschichte sei, in der Clara keine große Rolle mehr spielt. Hier hatte ich als Leser eher die Erwartung, dass es weiterhin um Clara gehen und nicht Lola plötzlich die Hauptfigur darstellen sollte. Die Entführung war interessant beschrieben und mit der spannendste Teil im Krimi. In meinen Augen hat die Geschichte der Entführung von Lola allerdings nichts mit der Geschichte von Clara Gray zu tun, um die es laut Beschreibung des Buches gehen sollte.
Im dritten Teil erfährt man, dass Clara Gray ermordert wurde. Hier ist Clara als Leiche ebenfalls nur noch eine Nebenfigur und die Auflösung des Verbrechens steht im Mittelpunkt. Der dritte Teil ist ganz interessant geschrieben, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr Spannung erhofft.

Abschließend lässt sich sagen, dass mir persönlich der Aufbau des Buches nicht gefallen hat, da der zweite Teil des Buches wie eine Unterbrechung der eigentlichen Geschichte gewirkt hat und so, als ob der Autor noch irgendeine Story gebraucht hat, damit das Buch nicht zu kurz wird. Des Weiteren fand ich es Schade, dass Clara als Hauptfigur im ersten Teil, in Teil zwei und drei in die Rolle einer Nebenfigur gedrückt wurde. Das Buch hat mich leider letztendlich nicht überzeugt und ich würde es nicht noch einmal lesen.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Joy Fielding - Die Besucherin

Die Besucherin
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Der Roman "Die Besucherin" von Joy Fielding erzählt von Linda Davidson, einer sechsundsiebzig jährigen Frau, deren beste Freundin Carol an Demenz erkrankt ist und die deshalb in der Demenzpflegeeinrichtung ...

Der Roman "Die Besucherin" von Joy Fielding erzählt von Linda Davidson, einer sechsundsiebzig jährigen Frau, deren beste Freundin Carol an Demenz erkrankt ist und die deshalb in der Demenzpflegeeinrichtung Lagacy Place wohnt. Dort begegnet Linda Jenny Cooper. Jenny ist zweiundneunzig Jahre alt, ebenfalls dement und behauptet mehrere Menschen getötet zu haben. Als ein Patient stirbt versucht Linda durch Gespräche mit Jenny herauszufinden, ob diese etwas mit dem Tod des Patienten zu tun hat.

Die Geschichte klingt sehr interessant, allerdings lässt die Spannung recht schnell nach. Inhaltlich passiert im Verlauf des Buchs nicht viel, einzig die Fragen, ob Jenny mehrere Menschen getötet hat und ob Kleo sich von Mick trennen wird, bleiben bis zu den letzten Kapiteln bestehen und werden erst dort beantwortet. Die Kapitel sind sehr kurz und teilweise werden angefangene Szenen erst im nächsten Kapitel beendet, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat. Auch die wörtliche Rede der Protagonisten, die sich gegenseitig ständig wiederholen, haben das Buch langatmig gemacht. Zwar sollten die Wiederholungen in den Wortwechseln teilweise das fehlende Erinnerungsvermögen von Jenny darstellen, jedoch empfand ich es eher als nervig und langweilig.


Ich würde das Buch nicht noch einmal lesen, da mir letztendlich die Spannung gefehlt hat und es doch recht langweilig war.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

Löcher

Löcher
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Der Roman Löcher erzählt von einem Jungen namens Stanley Yelnats, dessen Vorfahren wie auch er selbst immer zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Schließlich wird Stanley unschuldig des Diebstahls angeklagt ...

Der Roman Löcher erzählt von einem Jungen namens Stanley Yelnats, dessen Vorfahren wie auch er selbst immer zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Schließlich wird Stanley unschuldig des Diebstahls angeklagt und muss ins Camp Green Lake, in dem jeder Insasse jeden Tag ein Loch graben muss. Dort lernt er Hector genannt Zero kennen und freundet sich mit ihm an. Als Zero aus dem Camp flieht folgt im Stanley schließlich und gemeinsam begeben sie sich auf ein Abenteuer getrieben von der Suche nach Wasser.
Letztendlich machen die beiden, als sie ins Camp Green Lake zurückkehren, eine Entdeckung, die ihrer beider Leben verändern wird.

Bei dem Roman Löcher handelt es sich um ein leicht verständliches Buch, welches nicht sehr anspruchsvoll ist. Es ist schon ab der Mitte des Buches zu erahnen, wie es enden wird, wodurch keine Spannung erzeugt werden kann. Ich persönlich würde das Buch nicht nochmal lesen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Simenon - Der Teddybär

Der Teddybär
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Der Roman "Der Teddybär" erzählt von Jean Cabot, einem fast fünfzigjährigem Gynäkologen und Chirurgen, der in einer luxuriösen Zwölfzimmerwohnung in Paris wohnt, mehrer Bedienstete, sowie eine Frau und ...

Der Roman "Der Teddybär" erzählt von Jean Cabot, einem fast fünfzigjährigem Gynäkologen und Chirurgen, der in einer luxuriösen Zwölfzimmerwohnung in Paris wohnt, mehrer Bedienstete, sowie eine Frau und drei Kinder hat. Chabot besitzt eine eigene Klinik und hat alles was man zum Glücklichsein bräuchte, doch ist Chabot nicht glücklich. Auch die intime Beziehung mit seiner Sekretärin Viviane ändert nichts an seiner Situation.
Da verändert eine belanglose Begegnung Chabots Leben von Grund auf. Bei einem nächtlichen Klinkrundgang entdeckt er in einem Aufenthaltsraum eine junge Nachtschwester, die dort eingeschlafen ist. Chabot kennt das Mädchen nicht und ist von ihrem kindlichen Gesicht und ihrem blonden Haaren gefesselt. Sie erinnert ihn an jene Teddybären, mit denen die kleinen Kinder einschlafen. Die Schäferstündchen die sich darauf hin für Chabot ergeben, sind für diesen wie ein kostbares Geschenk. Doch dann ist die Nachtschwester plötzlich verschwunden. Chabot erfährt durch eine Zeitungmeldung, dass sie im fünften Monat schwanger war und aus der Seine gefischt wurde. Chabot zieht darauf hin sein bisheriges Leben in Zweifel und es beginnen sich Selbstmordgedanken einzustellen.
Der Roman endet mit einem tragischen Ereignis, welches so nicht hervorsehbar war.

Der Titel "Der Teddybär" ist gut gewählt, da dieser das für Chabot wichtigste Ereignis widerspiegelt, das sein ganzes Leben ins Wanken gebracht hat.

Alles in allem ist "Der Teddybär "ein Buch, welches zeigt, dass Geld und Wohlstand nicht dazu führen, dass man ein glücklicheres Leben hat.

Letztendlich würde ich den Roman nicht noch einmal lesen, da er recht unspektakulär ist und bis auf die Schlussszene ist nichts passiert, was die Spannung etwas gehoben hat.

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