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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2023

Schwieriges Leben

Schloss Liebenberg. Hinter dem falschen Glanz
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Mir gefällt das Buch ausnehmend gut. Ich habe es quasi in einem Rutsch durchgelesen. Es ist kurzweilig geschrieben. Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet. Man findet sich sehr schnell im Haushalt ...

Mir gefällt das Buch ausnehmend gut. Ich habe es quasi in einem Rutsch durchgelesen. Es ist kurzweilig geschrieben. Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet. Man findet sich sehr schnell im Haushalt des Schlosses der Fürstenfamilie wieder und leidet, lebt, freut sich und verurteilt.
Wunderbar finde ich auch immer, wie Hanna Caspian dem Leser/der Leserin die geschichtlichen Zusammenhänge nahe bringt.
Adelheid lebt als zweites Hausmädchen in der Fürstenfamilie. Durch einen Zufall kommt sie an kompromittierende Unterlagen, die den Fürsten mehr als belasten. Als sie darauf angesprochen wird, belastendes Material über den Fürsten gegen gutes Geld weiterzugeben, beginnt ein Leben voller Lügen.

Das Buch möchte ich sehr empfehlen. Es hat nur einen Fehler, es ist zu Ende und auf den nächsten Band muss man noch so lange warten. Gern vergebe ich 5 Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2023

Verbotene Liebe

Die Ladys von London - Lady Sophia und der charmante Gentleman
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Das Buch lässt sich wirklich prima lesen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die einzelnen Charaktere so darzustellen, dass man sich mitten Leben von Sophia Gifford und ihrem Umfeld wiederfindet und ...

Das Buch lässt sich wirklich prima lesen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die einzelnen Charaktere so darzustellen, dass man sich mitten Leben von Sophia Gifford und ihrem Umfeld wiederfindet und mit ihr leidet, sich freut, lacht, streitet und auch verzweifelt ist.

Sophia Gifford ist immer noch nicht verheiratet. Ihre Eltern suchen einen dubiosen Grafen für ihre Tochter aus, der von allen nur verachtet wird und den Sophia keinesfalls in Betracht zieht. Aber es gibt ja noch einen Verehrer, den sie zwar nicht liebt, aber den sie sich aus Verzweiflung als Ehemann vorstellen könnte. Doch dann trifft sie auf ihren Jugendfreund Hugh Quinton, der von ihren Eltern als nicht standesgemäß und Abschaum betrachtet wird. Doch für Sophie ist Hugh ihr Freund, ihre Liebe.

Das Buch erhält von mir 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.02.2023

Ein Storch kommt selten allein

Storchenherzen
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Das Cover gefällt mir gut, ist es doch hell, freundlich und gute Laune machend. Das Buch ist prima geschrieben und die Protagonisten so beschrieben, dass man sehr schnell mitten drin ist und sich schwupps ...

Das Cover gefällt mir gut, ist es doch hell, freundlich und gute Laune machend. Das Buch ist prima geschrieben und die Protagonisten so beschrieben, dass man sehr schnell mitten drin ist und sich schwupps im Leben von Madita, Helga, Monika und allen anderen wiederfindet.

Helga und Monika sind Inhaberinnen einer Hebammenpraxis, die so gut läuft, dass sie noch Unterstützung brauchen. Mit Madita, der meistens gut gelaunten, pfiffigen, etwas außergewöhnlichen jungen Hebamme mit rosa Haaren, weht plötzlich ein frischer Wind durch die Praxis. Helga, immer etwas grummelnd und direkt, tut sich schwer mit der „Neuen“ und beobachtet sie misstrauisch.

Neben der Liebe zur Hebammentätigkeit und damit auch zu den Menschen haben sowohl Helga als auch Madita das gleiche Ziel: eine hervorragende Betreuung ihrer werdenden Mütter. Dieses Ziel bringt die beiden auch menschlich immer näher.

Das Buch lässt sich gut lesen und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die Freude, Tränen, Liebe und jede Menge Menschlichkeit bereithält. Das Buch empfehle ich gern.

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Veröffentlicht am 31.01.2023

Gefährliche Reise

Ein Licht der Hoffnung
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Ein derart bewegendes Buch habe ich selten gelesen. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Mit Margarete habe ich gelitten, gehofft und war mit ihr wütend über die ...

Ein derart bewegendes Buch habe ich selten gelesen. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Mit Margarete habe ich gelitten, gehofft und war mit ihr wütend über die unsäglichen Nazichargen.

Margarete lebt als jüdisches Hausmädchen in der Familie eines angesehenen und hoch dekorierten SS-Mitglieds. Die Familie beutet sie aus, sieht in ihr den Abschaum der Gesellschaft. Als die Bomben auf Berlin fallen, sucht die Familie als erstes den sicheren Bunker auf und überlebt diesen Angriff nicht. Margarete überlebt nur, weil sie verspätet den Bunker erreicht hat. In einem Bruchteil von Sekunden entscheidet sich Margarete, die Identität der Tochter Annegret des Hauses anzunehmen und somit einer vermeintlichen Sicherheit entgegenzusehen. Allerdings hat sie vergessen, dass der Familie noch zwei Söhne, beide stramme Nazis, angehören, die beide ihre verschollene Schwester suchen. Damit befindet sich Margarete in einem gefährlichen Spagat, aus Flucht und vermeintlicher Geborgenheit.

Was mir wirklich sehr nahe gegangen ist, ist die Tatsache, dass scheinbar intelligente Menschen sich in einen Strudel aus Hass und Gewalt begeben haben. Wie ist es möglich, dass in den Köpfen zementiert war, dass Juden schlechte Menschen sind, die Deutschland nur vernichten wollen und es damit nicht verdient haben zu leben. Erschütternd.

Das Buch erhält von mir fünf Sterne, besser kann man die damalige Situation nicht beschreiben und den Leser in dieses dubiose Geschehen mitnehmen. Ich empfehle das Buch uneingeschränkt und bedanke mich, dass ich es vorab lesen durfte.

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Veröffentlicht am 19.01.2023

Gretas Leben

Die Kinder von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 2)
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Eine wunderbare Fortsetzung des ersten Bandes. Es macht Freude, das Buch zu lesen. Es ist der Autorin bestens gelungen, die einzelnen Charaktere mit viel Einfühlungsvermögen und Empathie zu beschreiben, ...

Eine wunderbare Fortsetzung des ersten Bandes. Es macht Freude, das Buch zu lesen. Es ist der Autorin bestens gelungen, die einzelnen Charaktere mit viel Einfühlungsvermögen und Empathie zu beschreiben, so dass man beim Lesen sofort mittendrin ist.

Greta lebt mit ihrer Tochter Gisela sowie ihrer Schwester und deren Mann in ihrem ehemaligen Elternhaus. Greta fühlt sich ihrem im Krieg verschollenen Mann immer noch verbunden, obwohl ihre Hoffnung nicht groß ist, dass er wieder nach Hause kommt. Durch Zufall trifft sie auf Melanie, die sie auf eine Veranstaltung der Schule für Erzieher aufmerksam macht. Spontan entschließt sich Greta mit Melanie an der Ausbildung zur Erzieherin teilzunehmen. Für Greta ein Glücksfall.

Der Autorin ist es sehr gut gelungen, auf die Misere der Heimkinder hinzuweisen. Es macht schon recht wütend, welche Rechte sich manche Erzieherinnen herausnehmen, um die traumatisierten Kinder zu drangsalieren. Löblich ist, dass Greta versucht, mit Liebe und Umsicht auf die Bedürfnisse dieser Kinder einzugehen.

Das Buch möchte ich empfehlen und 5 Sterne vergeben. Ich würde mich freuen, wenn es noch einen weiteren Band gibt.

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