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Veröffentlicht am 26.02.2018

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Wie die Stille unter Wasser
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3.5 Sterne

Ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll.
Zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass es eine sehr interessante Geschichte werden könnte. Maggie erlebt ein riesen Trauma als sie 8 Jahre ist. ...

3.5 Sterne

Ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll.
Zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass es eine sehr interessante Geschichte werden könnte. Maggie erlebt ein riesen Trauma als sie 8 Jahre ist.
Brooks, ihr Kindheitsfreund , verspricht ihr immer für sie dazu sein und ein Anker zu sein. Und das ist er im Grunde genommen auch über 20 Jahre lang.

Der Beginn des Buches war schon spannend und man bekommt mit, wie es zu dem Trauma kam. Mann erlebt, wie Brooks Maggie helfen möchte und merkt, dass sie was verbindet. Wir bekommen die wichtigsten Momente von Maggie , Brooks und ihrer Familie mit. Gut gelöst fand ich auch später als viel Zeit vergeht, dass dies über Briefe geschieht.
Ich selber wusste bis zur Mitte des Buches noch nicht wirklich, ob mir das Buch und seine Charaktere gefällt oder eher gesagt wie stark. Ich hatte so meine Probleme mich in diese reinzufühlen. Das kam erst ca ab Seite 210 oder ergo mit dem ersten großen Problemen. Woran das genau lag, ich kann es nicht sagen. Denn eigentlich waren mir alle Charaktere auf ihre Art verständlich und auch sympatisch. Nicht nur Maggie und Brooks, sondern auch Maggie's Familie und ihre fortwährend wachsende Verzweiflung könnte ich gut nachvollziehen. (Ich bin auch kein sehr geduldiger Mensch :D).

Die Geschichte zwischen Maggie und Brooks entwickelt sich zu erst sehr absehbar. Seine Zweifel, ihre Zweifel, die Zweifel des Umfeldes. Auch einige andere Dinge an der Geschichte waren voraussehbar. Aber wirklich überrascht hat mich dann die 2. Hälfte .
Nicht nur positiv leider, denn gerade als ich mitgefühlt habe und auch aufgewühlt war, kommt eine Szene, wo ich nur laut aufgelacht habe und ungläubig geguckt. Dieser Moment war einfach zu unrealistisch nach dieser Zeit. Das kann so einfach nicht klappen.
Und irgendwie machte es mir die Sympathie für das Buch wieder etwas kaputt. Zudem war es mir einfach zu viel "Liebe kann alle Wunden heilen" Klischee und am Ende zu viel heile Welt, als wäre nichts gewesen. Manchmal ist weniger mehr ...gerade bei Happy Ends.

Na gut wieso dann 4 (oder eher 3,5) Sterne ?
Weil es eine tolle Geschichte ist, die zeigt, dass man nicht aufgeben darf, egal wie schwer es scheint. Zudem wird aufgezeigt, dass nicht nur Maggie vom Trauma betroffen ist, sondern eben auch ihre Familie . Nach einiger Zeit war ich auch voll bei den beiden Hauptfiguren, was leider zum Ende hin durch unralistische Aktionen etwas zerstört wurde. Hinzu kommt, dass mir Brittainy C. Cherry's Schreibstil sehr zusagt und dann lesen sehr angenehm gemacht hat.

Veröffentlicht am 22.07.2017

Sehr schöne Idee, doch an der Umsetzung happert es

Schicksalsbringer (Band 1) - Ich bin deine Bestimmung
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Klappentext:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt ...

Klappentext:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ...

Meinung:
Nach der "Luca & Allegra"- Dilogie ist dies mein 3. Roman von Stefanie Hasse.
Wir lernen Kiera als schlagfertiges toughes Mädchen kenne, welches mit ihrem besten Freund Cody in einer Band spielt. Für Cody würde Kiera alles tun und auch andersherum.
Beim Umzug fällt ihr wieder diese Münze in die Hand und kurz darauf tauchen Phoenix und Hayden auf. Doch irgendetwas stimmt mit den beiden nicht. Gerade Phoenix verhält sich gegenüber Kiera eigenartig.
Als er ihr dann auch noch eröffnet, sie könne das Schicksal verändern mit Hilfe der Münze, verändert sich auch ihr Leben.

Kiera mochte ich sehr gern anfangs. Ihre Art und ihre Schlagfertigkeit waren unterhaltsam. Doch als Phoenix ins Spiel kam, wurde sie wie viele andere Mädchen (aus Büchern) bei einem gut aussehenden Kerl.
Hinzu kommt, dass sie sich richtig blöd gegenüber Cody verhält.
Auch die aufkeimenden Gefühle kamen mir zu plötzlich und zu mir sprang der Funke nicht über.

Die Idee mit der Beeinflussung des Schicksals war interessant. Ich hatte leider einige Schwierigkeiten dem Hintergrund mit Fortuna und Co zu folgen. Das ein oder andere Mal war ich doch ein wenig verwirrt. Hinzu kamen mit den Erklärungen und Erläuterungen leider auch ein paar Längen.
Erst spät konnte mich das Buch dann packen und dann war es auch schon wieder vorbei. Das Ende blieb noch ein wenig offen für Teil 2.

Fazit:
Die Idee ist wirklich interessant, leider hapert es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Lange passiert nicht sehr viel, dann doch und dann ist es schon zu Ende. Auch Kieras Entwicklung sagte mir nicht ganz zu, so dass es für mich eine schöner Jugendroman mit spannenden Fantasyeinschlag bleibt, der 3 bis 3,5 Cupcakes von mir bekommt

Veröffentlicht am 02.07.2017

Ein Auftakt mit wenig Tempo und Überraschungen

Auf immer gejagt (Königreich der Wälder 1)
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Klappentext:
Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ...

Klappentext:
Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache.

Meinung:
Wir lernen Tessa kennen, während sie auf der Jagd ist, damit sie überleben kann. Doch das ist verboten und sie wird erwischt. Um ihr Leben zu retten geht sie einen Deal ein. Doch merkt sie bald, dass dies ein Fehler war. Nun macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters, den Ursprüngen ihrer Magie und ihrer Jugendliebe.
Wir begleiten sie auf diesen Weg durch die Wälder. Es gibt zwei Reiche. In dem einem, in dem Tessa lebt, Malam, ist Magie verboten und die Frauen, die Magie wirken können, werden gejagt. Das andere ist Shaerdan, wo solche Frauen geachtet werden. Diese beiden Reiche stehen im Zwist miteinander und es droht Krieg.
Um ihre Ziele zu erreichen muss Tessa aber durch beide Reiche reiten und erlebt einiges.
Wie der Titel schon sagt, lesen wir über eine Jagd. Für mich bedeutet Jagd immer Tempo, doch gerade dieses fehlte hier. Es passierte immer mal wieder was mehr oder weniger Unerwartetes, doch waren zwischendurch immer einge Passagen, wo es zu viel um die Liebesgeschichte ging. Und dort hatten wir das typische Hin und Her eines Jugendromans.
Der Aspekt, dass wir immer mehr über Tessas Vergangenheit, ihres Vaters Beweggründe und ihre Magie erfahren, war schon wieder etwas interessanter für mich.
Mit Cohen wurde ich erst spät warm, doch Enat schloss ich sofort ins Herz.
Ein weiterer Punkt ist, dass es eine leichte Dreiecksgeschichte gibt, die mich im Buch diesmal nicht sonderlich störte. Doch nachdem die Geschichte nach dem großen Finale zu Ende ging, wird gerade auf so eine Dreiecksgeschichte gebaut, um den Leser für Band 2 zu catchen. Dies funktioniert bei mir eher weniger.
Band 1 ist für mich eigentlich abgeschlossen gewesen, bis wir zum letzten Abschnitt kamen. Auch hatte mich der Verlauf des Endes überrascht, da es meiner Meinung nach wieder zu happy endet.
Der Schreibstil ist locker und flüßig, für ein Jugendroman eben der Standard und nichts auffälliges.
Wir lesen die Geschichte aus der Ich - Perspektive von Tessa, was gerade auf Hinblick ihrer Magie sehr gut gewählt ist.



Fazit:
Mich hat Auf immer gejagt ein wenig enttäuscht. Für eine Jagd fehlte mir doch häufig das Tempo. Viele Dinge waren vorhersehbar oder wurden sehr sichtbar in die Geschichte eingeführt, so dass es selten Überraschungen gab. Dafür überraschte mich das Ende, welches mir einfach zu happy war.
Leider vergebe ich nur 3 Cupcakes und werde schauen, ob ich den nächsten Band unbedingt lesen muss.

Veröffentlicht am 07.09.2025

spannender Crime Fall aber schwache Romance

Hidden Shadows
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Eine True Crime Youtuberin, die versucht einen alten Fall aufzuklären und der Enkel der Toten, will ihr auf die Finger schauen dabei ? Das klang wie ein Buch nach meinem Geschmack. Doch leider wurde dieser ...

Eine True Crime Youtuberin, die versucht einen alten Fall aufzuklären und der Enkel der Toten, will ihr auf die Finger schauen dabei ? Das klang wie ein Buch nach meinem Geschmack. Doch leider wurde dieser nicht ganz getroffen.

Jodies Leidenschaft sind True Crime Fälle. Auf ihrem YouTube Channel dreht sie hierzu Videos und klärt über diese Fälle und ihre Opfer auf. Neben ihrem Studium, doch als sie die Möglichkeit bekommt den mysteriösen Selbstmord von Alice Ramsay in den Siebzigern zu beleuchten, ist sie sofort Feuer und Flamme. Denn sie bekommt die seltenen Gelegenheit mit der Tochter der Verstorbenen zu reden und Alice Enkel Harry möchte sie dabei begleiten.

Doch dies tut er nicht aus Nächstenliebe, sondern möchte Jodies Arbeit überwachen. Doch schnell entwickelt sich auch etwas zwischen ihnen, während sie immer tiefer in die Familiengeschichte von Alice und somit Harry abtauchen.

Mich sprach der Klappentext des Buches sehr an, denn ich bin selber ein True Crime Konsument. Zudem fand ich die Mischung interessant zwischen Detektivarbeit und Romance. Doch leider wurde dieser nicht so gut getroffen.



Der True Crime Fall um Alice wird durch Tagebucheinträge unterstützt. Neben Jodies Nachforschungen, bekommen wir durch die Tagebucheinträge aus Alices Sicht ihr Lebensgeschichte mit. Von ihrer Kindheit beginnend, begleiten wir sie bis kurz vor ihren Tod immer wieder zwischen der Geschichte. Diese Teile fand ich besonders spannend, auch wenn man ja weiß, was am Ende passiert. Doch auch hier gab es ein Twist, den ich nicht unbedingt kommen sehen habe.

Mein großes Problem war die Geschichte in der Gegenwart. Zum einen schafft die Autorin es nicht so ganz die Mischung zwischen Nachforschung und Gefühle / Romanze in Waage zu halten. Es wird sich auf entweder oder konzentriert, wodurch bei mir die Gefühle zwischen Jodie und Harry so gar nicht übergesprungen sind. Für mich kam es plötzlich und sehr holprig, obwohl Titelbild und Klappentext es ja andeuten. Bis zum Ende kam bei mir nichts rüber und es wirkte eher wie ein Störfaktor und künstlich.

Und bei den Nachforschungen gab es irgendwie immer Stilstand, bis eine ominöse alte bekannte Autorin ihr Hinweise gegeben hat.

Das heißt die Geschichte um Alice hat mich voll in den Bann gezogen, aber die Gegenwart hat mich immer wieder etwas rausgeholt. Daher nur 3 Sterne

(Leserunden Buch)

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Veröffentlicht am 03.06.2025

a little too much

Jetzt bist du fällig!
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Es ist Chris Palmers 6. Fall, für mich war es mein Erster.

Direkt am Anfang beginnt es schon spannend. Palmer kommt nach Hause und lässt zum Durchlüften im Hochsommer die Tür auf. Was sie nicht ahnt, ...

Es ist Chris Palmers 6. Fall, für mich war es mein Erster.

Direkt am Anfang beginnt es schon spannend. Palmer kommt nach Hause und lässt zum Durchlüften im Hochsommer die Tür auf. Was sie nicht ahnt, ist, dass kurz darauf die 17 Jährige Lucie blutverschmiert in ihre Wohnung flüchtet und sich bei ihr versteckt, vor einem Angreifer. Sie gesteht Palmer, dass sie in Notwehr einen Mann niedergestochen hat und bittet sie um Hilfe. Doch als Palmer nach dem Verletzten schauen geht und die Polizei eintrifft, ist Lucie weg und Palmer gerät unter Mordverdacht.

Und somit verfolgen wir, wie Palmer anfängt auf die Suche nach Lucie zu gehen, um den Verdacht loszuwerden.
Der Anfang war super fesselnd, doch schnell habe ich mich gewundert, wie Palmer in manchen Situationen reagiert, wenn sie erstens schon einige Fälle als Detektiv hatte, aber auch zweitens, obwohl sie unter Mordverdacht steht.
Um so weiter die Geschichte voran ging, umso mehr Parteien kamen zu der Geschichte und als die Familie auch noch ins Spiel kam (ich will nichts spoilern), war ich etwas raus, weil es einfach zu viel war.

Die Plot Twists waren aber häufig gut gemacht und wurden auch nicht dauernd angeteasert (also so richtig mit dem Holzpfahl gewedelt), aber dank der vielen Parteien, war das große Finale dann auch etwas too much.

Alles in allem, war ich gut unterhalten und es wurde auch spannende Themen bearbeitet, doch bin ich persönlich kein großer Fan von Chris Palmer geworden und mir war es an manchen Stellen einfach zu viel.

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