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Veröffentlicht am 29.01.2023

Eine moderne Version von Hades & Persephone

Lore Olympus - Teil 1
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Inhalt (Klappentext)

Ich war nicht auf ihn vorbereitet. Nicht auf seine Dunkelheit. Nicht auf die Unterwelt. Doch ich hatte keine Angst. Denn in seinen Augen sag ich nichts davon.

Persephone ist neu ...

Inhalt (Klappentext)

Ich war nicht auf ihn vorbereitet. Nicht auf seine Dunkelheit. Nicht auf die Unterwelt. Doch ich hatte keine Angst. Denn in seinen Augen sag ich nichts davon.

Persephone ist neu in Olympus. Die junge Göttin des Frühlings wurde behütet im Reich der Sterblichen aufgezogen, doch als sie ein Stipendium erhält und dem Kreis der Göttinnen Ewiger Jungfräulichkeit beitritt, ist es ihr erlaubt, endlich in die aufregende und glamouröse Hauptstadt der Götter zu ziehen. Aber auf einer Party verändert sich ihr Leben für immer: Sie trifft Hades und kann der Anziehungskraft, die der charmante, aber missverstandene König der Unterwelt auf sie ausübt, nicht widerstehen. Plötzlich muss Persephone ihren Platz in dem komplizierten Geflecht aus Politik, Beziehungen und Geheimnissen finden, von dem Olympus beherrscht wird – und ihr Herz beschützen, das sie längst an Hades verloren hat ...



Meine Meinung

„Lore Olympus“ ist bisher erst meine zweite Graphic Novel Reihe und weicht damit etwas von meinem übrigen Leseverhalten ab. Ich bin durch BookTok auf diesen Webtoon aufmerksam geworden und als ich erfahren habe, dass es um Hades und Persephone aus der griechischen Mythologie geht, habe ich es direkt auf meine Wunschliste gesetzt. Umso mehr freue ich mich, dass ich den ersten und zweiten Band der Reihe rezensieren durfte!

Die Neuinterpretation von Hades und Persephones Geschichte sind ein beliebtes Motiv, das ich aktuell ganz klar im Trend sehe. Was ich hier bei „Lore Olympus“ besonders mochte, ist, dass nicht nur die Namen aus der griechischen Mythologie übernommen wurden, sondern auch die Götter mit ihren Fähigkeiten, Funktionen und groben Charakterzügen. Gleichzeitig verleiht Rachel Smythe ihren Geschichten einen neuen, modernen Touch - denn auch Götter können wohl nicht ohne ihr Handy.

Die Liebesgeschichte zwischen Hades und Persephone nimmt in diesem Band gerade erst ihren Anfang, aber ihre Momente zusammen waren schon wirklich süß. Und es gab einige Szenen, die sich in meinem Gedächtnis festgesetzt haben, weil sie so witzig waren. Auch andere Charaktere, wie Eros, Hera, Zeus und Poseidon spielen eine Rolle in der Geschichte und machen das ganze noch unterhaltsamer.

Rachel Smythes Zeichenstil mochte ich sehr gerne. Sie bringt die Emotionen der einzelnen Charaktere sehr gut rüber, während die Darstellungen wunderbar amüsant und abwechslungsreich sind.
Das Hardcover ist sehr hochwertig gestaltet - von dem Papier über die farbigen Illustrationen bis hin zum Cover. Mit einem Preis von 24 Euro fällt es sicherlich unter die etwas teureren Bücher, aber wenn die Qualität allein betrachtet wird, ist es das schon wert. Die Geschichte fand ich persönlich auch toll und ich glaube, dass Fans von Graphic Novels und griechischer Mythologie da auf ihre Kosten kommen. Und eine schöne Ergänzung fürs Bücherregal ist „Lore Oympus“ allemal!

Fazit

Die Graphic Novel punktet mit Humor, einem schönen Zeichenstil und einer lesenswerten Geschichte. Ich kann „Lore Olympus“ allen empfehlen, die gerne mal eine moderne Version der mythologischen Erzählung rund um Hades und Persephone lesen möchten, oder auch einfach mal Lust haben, etwas neues auszuprobieren. Beim Lesen kann man perfekt abschalten!

Bewertung

4,5/5☆

Zeichnungen
4,5-5/5☆

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2021

Für sie bist du bloß eine Schachfigur

Very Bad Kings
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Inhalt (Klappentext)

Wir spielen ein Spiel. Fünf Könige. Fünf Opfer.
Der Campus ist unser Reich und du solltest dich unseren Regeln nicht widersetzen.
Du dachtest, Kingston biete dir eine akademische ...

Inhalt (Klappentext)

Wir spielen ein Spiel. Fünf Könige. Fünf Opfer.
Der Campus ist unser Reich und du solltest dich unseren Regeln nicht widersetzen.
Du dachtest, Kingston biete dir eine akademische Zukunft?
Lektion eins: Alles, was du je lernen wirst, ist das Überleben zwischen uns.
Der Elite.
Und wenn du deine Hausaufgaben nicht anständig machst, Belle, müssen wir dich leider bestrafen …

Mable ist eine von fünf Stipendiatinnen, die jedes Jahr an der Kingston University angenommen werden. Die reiche Elite des Colleges hält allerdings nichts vom Charity-Programm ihrer Eltern und will Mable mit aller Macht vertreiben. Allen voran die Kings. Fünf abtrünnige Seniorstudenten, die im Hintergrund ein unmoralisches Spiel veranstalten.
Wird Mable gewinnen?
Und wie soll sie sich dagegen wehren, dass drei der Kings plötzlich nur sie wollen?

Wie weit wirst du gehen, um deinen Traum zu leben?

Quelle: https://www.federherzverlag.de/produkt/very-bad-kings-kingston-university-1-semester-vorbestellbar/



Meine Meinung

Das Buch hat mich besonders neugierig gemacht, da es dieses Mal anders werden sollte, als wir es von Jane S. Wonda kennen. Anstatt Dark Romance wurde eine Geschichte, die mehr in Richtung Dark New Adult geht, angekündigt. Zuvor kannte ich schon einige ihrer DR Romane, wie z.B. “Smoke”, die mir immer gut gefallen haben.

Fest entschlossen das Buch zu lesen, war ich spätestens nachdem ich dann einen etwas längeren Schnipsel mitten aus der Geschichte beim Herzlesen lesen konnte. Neben ihrem tollen Schreibstil, der für eine dauerhaft emotions- und spannungsgeladene Atmosphäre sorgt, konnten auch ihre Charaktere mich in ihren Bann ziehen.

Ehrlich gesagt habe ich anfangs noch eine Weile gebraucht, um mit allen Charakteren der Geschichte komplett warm zu werden.
Mable, eigentlich Amabelle, ist mir von allen am liebsten. Sie hat ihr Leben lang darauf hingearbeitet, die Möglichkeit für ein gutes Studium zu bekommen, um endlich aus dem Trailerpark, in dem sie groß geworden ist, zu entkommen. Sie musste ihre Mutter und Schwester zurücklassen, um an Kingston, einer der renommiertesten Universitäten, zu studieren. Doch die Studenten dort machen es ihr alles andere als leicht...
Obwohl ihr immer wieder neue Hürden in den Weg gelegt werden, ist sie nicht bereit einfach so aufzugeben oder auf die Spiele der „Kings“ einzugehen. An einigen Stellen wirkte sie noch etwas naiv auf mich, aber in wieder anderen Momenten zeigte sich deutlich, wie sie sich nichts vorspielen lässt. In ihrem Leben hat sie schon zu viel erlebt, um sich von ein paar reichen Kindern der Elite herumschubsen zu lassen - sie wurde zur Kämpferin erzogen. Auch wenn ihr dabei kaum einer zur Seite steht, bis auf ihre neugewonnene Freundin Harper.

Wie auch Mable wusste ich nicht immer, ob Harper nicht auch ein falsches Spiel spielt und ob man ihr wirklich vertrauen kann. Sie selbst gehört der Elite an und da könnte man dich meinen, dass sie eigentlich keinen Grund hätte, Mable zu helfen - oder steckt da mehr dahinter?

Und dann sind da natürlich auch die - selbsternannten - Kings. Sie sind die Elite der Elite. Was sie sagen, ist in Kingston Gesetz. Sie werden von allen begehrt, doch keiner kennt ihre wahren Ziele und Absichten. Doch eines ist klar: Für sie sind andere Menschen bloß Spielfiguren in ihrem Schachspiel. Sie haben keine weitere Bedeutung für die Kings. Keinen weiteren Nutzen.
Ich habe mich immer wieder gefragt, was sie mit ihren Spielen eigentlich bezwecken möchten. Sind sie bloß gelangweilt? Oder steckt da noch viel mehr hinter?
Mich haben diese Geheimnisse rund um die Männer hauptsächlich fasziniert, während mich ihre Charaktereigenschaften dann doch eher abgeschreckt haben.

Jaxon, der Kopf der Kings und der Sohn des Gründers jenes Stipendienprogramms. Ihn mochte ich tatsächlich mit am wenigsten, auch wenn ich von vielen Lesern gehört habe, dass sie alle Charaktere gleichermaßen lieben. Bei mir ist es im Dark Romance immer so eine Sache... meist finde ich die Protagonisten viel interessanter als dass ich sie wirklich mag. Und auch hier war es wieder der Fall.
Er ist oberflächlich, eingebildet und gibt immer wieder frauenverachtende Dinge von sich. Was ich jedoch an dieser Stelle besonders mochte, war, dass Mable dem öfter mal feministische Aussagen entgegensetzte.

Sylvian mochte ich da schon lieber - und die ganzen Andeutungen um seine düstere Vergangenheit haben mich ganz besonders gefesselt. Wie auch die anderen Kings hat er einen Narren an Mable gefressen, aber er scheint sie auf seine Weise vor etwas beschützen zu wollen. Und auch von einem Monster in ihm ist immer wieder die Rede... wer ist er wirklich? Und trügt letztlich dich nur der Schein und er ist der schlimmste von ihnen allen?

Außerdem gibt es auch noch Reece, der öfter in der Geschichte auftaucht. Er ist ein echter Charmeur, doch auch er trägt sein bezauberndes Lächeln als eine Maske, die sein wahres Wesen versteckt. Reece vertraue ich nicht, denn die besagte Maske sitzt einfach zu perfekt.

Romeo und Zayn sind die anderen zwei Kings, die bisher noch erwähnt wurden, allerdings kann man die noch am wenigsten einschätzen. Romeo war die meiste Zeit bloß Jaxons Schatten und auch mit Zayn gab es nicht allzu viele Szenen. Und dennoch reichten die kurzen Momente aus, um zu zeigen, dass die beiden vielleicht noch skrupelloser und düsterer als der Rest sind. Ich bin sehr gespannt, was Jane da noch für uns bereithält.

Die Story entwickelt sich in einem stetigen Tempo und die Autorin wirft uns immer wieder kleine Brocken mit Informationen hin. Dadurch bleibt es immer spannend und wir ergründen das Spiel der Kings gemeinsam mit Mable. Auch einige heiße Szenen durften bei der Geschichte nicht fehlen. Durch die Szenen wurde das Dark Romance Feeling gehalten, auch wenn die Protagonisten hier eher im New Adult Alter sind und einige der Kriminellen Machenschaften, die so für das Genre üblich sind, wegfielen - zumindest soweit man es bisher beurteilen kann...
Durch die Ankündigung, es sollte auch in Richtung NA gehen, habe ich mir teilweise noch ein wenig mehr Tiefgang in den Beziehungen der Charaktere gewünscht, aber am Ende hat es mich dann nicht mehr so gestört.

Auch das Setting war sehr gelungen. Ich konnte mir das Universitätsgelände beim Lesen sehr gut ausmalen und alles wirkte sehr elitär, düster und eindrucksvoll. Die Atmosphäre, die dadurch erschaffen wurde, unterstützte die ganze Geschichte um die Machenschaften in Kingston noch einmal.

Fazit

Wie auch die Male zuvor, wurde ich von Jane S. Wonda nicht enttäuscht. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen und das obwohl es mit über 400 Seiten nicht unbedingt dünn ist. Die Charaktere mag ich nicht alle - teilweise bringen sie mich viel eher zum Haare raufen -, aber das macht die Geschichte kaum weniger spannend. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass „Very bad kings“ mir bisher am besten von Janes Bücher gefallen hat. Und ihr könnt euch sicher auch vorstellen, dass ich froh bin, nicht mehr allzu lange auf Band 2 warten zu müssen.


Bewertung

4,5/5☆




Vielen Dank J.S. Wonda und Federherz Verlag, dass ich das Buch schon vorab als Rezensionsexemplar lesen durfte! ♡

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2021

Eine WG, die man lieb haben muss!

Fly & Forget
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Meine Meinung

Ich habe dieses Buch auf Bookstagram entdeckt. Ehrlich gesagt habe ich mir lange Zeit nicht die Mühe gemacht, den Klappentext zu lesen, doch dann habe ich immer mehr gute Rezensionen zu ...

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch auf Bookstagram entdeckt. Ehrlich gesagt habe ich mir lange Zeit nicht die Mühe gemacht, den Klappentext zu lesen, doch dann habe ich immer mehr gute Rezensionen zu dem Buch gelesen, vor allem von Bloggern, die meinen Lesegeschmack teilen, und schließlich habe mir endlich den Klappentext angesehen. Das führte dann dazu, dass ich das Buch kurzerhand als Rezensionsexemplar angefragt habe und freundlicherweise auch direkt bestätigt bekommen habe.

Nena Tramountanis Schreibstil hat es mir schon auf den ersten Seiten angetan. Obwohl man es oft als selbstverständlich hinnimmt, dass man einen Schreibstil flüssig und angenehm lesen kann, ist das doch nicht immer der Fall. Doch gerade hier habe ich an zwei Tagen je 200 Seiten gelesen und dabei überhaupt nicht gemerkt, wie ich plötzlich schon bei der Hälfte des Buches angekommen war. Und das sogar, obwohl die Kapitel mit meist mindestens 20 Seiten nicht unbedingt kurz sind. Für gewöhnlich stört mich sowas, aber in „Fly & Forget“ war es überhaupt nicht der Fall.
Die Autorin bringt uns die Gefühle ihrer Charaktere nahe und gleichzeitig bringt es einen nicht aus dem bequemen, lockeren Leseflow.

Das Buch beginnt aus der Sicht von Liv, die gerade von ihrem Freund überrumpelt wird, der sich von ihr trennen möchte. Eigentlich muss sie sich eingestehen, dass sie damit schon länger gerechnet hat. Die beiden haben aneinander vorbei gelebt und doch trifft es sie schwer. Und als wäre das noch nicht genug, läuft die Wohnung auf den Namen ihres (Ex-)Freundes und so muss sie zusehen, dass sie in kürzester Zeit eine erschwingliche Wohnung auf dem Londoner Wohnungsmarkt findet - keine guten Voraussetzungen. Doch dann begegnet sie zufällig Matilda, die gerade einen neuen, vierten WG-Mitbewohner sucht. Nur leider weiß Liv noch nicht, dass sie dadurch schon bald wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird.
Noah. Ihr bester Freund seit Kindheitstagen. Und genau der, dessen Erinnerung sie nie losgelassen hat, seit er vor drei Jahren plötzlich jeglichen Kontakt abgebrochen hat.

Ich habe nicht lange gebraucht, um mit den Protagonisten warm zu werden. Neben Livs Perspektive erleben wir auch Noahs und so kann man sich in beide Charaktere gut hineinversetzen.
Liv studiert Journalismus und schon jahrelang war es ihr Traum, eines Tages für The Gentlewoman, ein bekanntes Magazin zu schreiben. Das ist es, wofür sie brennt, doch momentan vernachlässigt ihre Arbeit bei der Collegezeitung ein wenig. Wenn sie jedoch wirklich eines Tages ihr Ziel erreichen möchte, braucht sie genau diese Erfahrungen.
Sie ist fest entschlossen das alles alleine hinzubekommen. Liv öffnet sich anderen gegenüber nicht mehr so leicht, seit Noah ihr Leben verlassen hat. Für sie hat sich alles verändert und er fehlt ihr sehr.
Auch Noah ist nicht mehr der, der er einst war. Seit drei Jahren versucht er mit Alkohol, Drogen und Frauen zu vergessen. Die gesamte Zeit über habe ich mich genauso wie Liv gefragt, was damals passiert ist. Er spielt das Arschloch, doch Liv weiß ganz genau, dass da irgendwo noch der alte Noah sein muss.

Ich mochte das Tempo der Liebesgeschichte wirklich gerne. Die beiden brauchen ein wenig um wieder zu einander zu finden, doch man merkt deutlich, wie viel sie verbindet. Über allem hängt das große Geheimnis der Vergangenheit und ich muss sagen, dass ich es zum Teil schon erraten habe, da es in den Erinnerungen der beiden immer wieder Anzeichen gab. Die Erinnerungen kamen hoch in Form von Flashbacks mitten im Geschehen und sie haben die Geschichte noch interessanter gemacht. Es hat immer perfekt zum jeweiligen Moment gepasst! Bis zum Ende hin wurde es nicht langweilig oder gar langatmig.

Ein besonderes Highlight waren dann auch noch die Nebencharaktere. Die anderen beiden Mitbewohnerinnen Matilda und Briony mochte ich schon bei der ersten Begegnung. Sie haben die Geschichte noch authentischer gemacht und durch sie habe ich die ganze WG fest ins Herz geschlossen! Auch Noahs besten Freund Tony muss man einfach mögen. Auch wenn er teilweise wie ein richtiger Aufreißer wirkt und Matilda nichts von ihm hält, merkt man, dass er das Herz am rechten Fleck hat. Umso mehr freue ich mich, dass sie alle noch ihre eigene Geschichte bekommen.

Fazit

Ich bin sehr froh, dass ich mich dieses Mal von dem Hype verleiten lassen habe! Das Buch sorgt für einige angenehme Lesestunden und man fühlt sich einfach richtig wohl in der Geschichte. Ich kann die Reihe also allen New Adult Fans empfehlen und für mich ist klar, dass ich mir auch die anderen Bücher der Autorin ansehen möchte.
„Try & Trust“, Matildas Geschichte wartet zum Glück auch schon im Regal auf mich und ich freue mich schon sehr darauf.

Bewertung

4,5-5/5☆



Vielen Dank an den Penguin Verlag und das Bloggerportal, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben! ♡

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2021

Ein Gefühl, wieder Zuhause zu sein!

New Horizons
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Achtung - es handelt sich um den vierten Band der Green-Valley-Love-Reihe. Die Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen, jedoch lassen sich kleinere Spoiler beim Lesen nicht vermeiden. Die Rezension ...

Achtung - es handelt sich um den vierten Band der Green-Valley-Love-Reihe. Die Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen, jedoch lassen sich kleinere Spoiler beim Lesen nicht vermeiden. Die Rezension ist jedoch spoilerfrei.



Inhalt (Klappentext)

Als hätte das Leben sie zurück auf Los geschickt – so fühlt sich Annie, als sie nach einem schweren Unfall aus dem Koma erwacht. Die einfachsten Dinge, selbst das Laufen, muss sie neu lernen. Dabei möchte Annie so schnell wie möglich wieder als Automechanikerin in der Werkstatt ihres Vaters in Green Valley arbeiten.
In der idyllischen Kleinstadt in den Rocky Mountains versteckt sich derweil Netflix-Star Cole Jacobs nach einem peinlichen Fehltritt vor der Presse und langweilt sich zu Tode. Nur widerwillig erklärt er sich bereit, die Inszenierung des alljährlichen Weihnachtstheaterstücks zu übernehmen.
Bei den Proben trifft Cole auf Annie, die so anders ist als all die Frauen, die ihn anhimmeln. Es kommt, wie es kommen muss: Annie und Cole geraten kräftig aneinander – und dann knistert es gewaltig …

Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/lilly-lucas-new-horizons-9783426526699

Meine Meinung

Auf die Fortsetzung der Green-Valley-Reihe habe ich schon seit Ewigkeiten gefreut. Wenn man mich fragen würde, welche Reihe so eine richtige „Wohlfühlreihe“ ist, wäre die Antwort eindeutig! Man kann sich also vorstellen, dass ich es kaum erwarten konnte, wieder nach Green Valley zu reisen.

Der Schreibstil von Lilly Lucas ist so locker, dass ich unglaublich leicht und angenehm durch ihre Bücher komme. Da hat man schnell mal 50 Seiten gelesen, ohne es überhaupt mitbekommen zu haben. Die Autorin schreibt romantisch und süß, ohne dass es kitschig wirkt, und mit viel Humor.

Annie und Cole, die beiden Protagonisten, kennen wir bereits aus vorherigen Bänden.
In Band 3, „New Dreams“, kommt Annie erstmals vor, allerdings spielt sie als Ex-Freundin nur eine kleinere Nebenrolle. Hier bekommt sie endlich ihre eigene Geschichte: nach einem Autounfall befindet sie sich monatelang im Koma und nun muss sie erst einmal wieder lernen, im Alltag zurechtzukommen. Am liebsten möchte sie direkt wieder mit ihrer Arbeit als Automechanikerin in der Werkstatt ihres Vaters arbeiten, doch leider muss sie erst wieder vollständig fit werden.
Dafür muss sie regelmäßig ihre Physiotherapie machen und freundlicherweise darf sie das im Fitnessraum eines Luxushotels, da sie die Besitzer kennt - der einzige Nachteil: auch Cole Jacobs, ein aufsteigender Netflix-Star, hält sich dort gerade auf.
Cole kennt man schon aus „New Promises“, dem 2. Band der Reihe. Schon dort hatte ich den charismatischen Schauspieler ins Herz geschlossen und immer gehofft, dass auch er noch ein Buch bekommt - und Lilly Lucas hat mich nicht enttäuscht. Cole flüchtet nach Green Valley nach einer großen Blamage, um sich vor der Presse zu verstecken. Dass er dabei auf Annie trifft, hat er sicherlich nicht erwartet. Und dass er ihr dann noch bei der Inszenierung eines Krippenspiels hilft, schon gar nicht.

Die beiden sind bei ihrem ersten Treffen alles andere als begeistert voneinander. Sie hält ihn für einen reichen Schnösel, er hält sie für irgendeinen seiner zahlreichen weiblichen Fans. Aber schon bald müssen sie feststellen, da sie sich völlig falsch eingeschätzt haben... wobei Annie sich etwas länger einredet, Recht zu behalten. Bei ihr habe ich etwas länger gebraucht, um o richtig warm zu werden, allerdings kannte ich Cooe auch schon etwas besser.
Annie und Coles Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam, aber etwas anderes würde auch nicht zu Annie passen. Sie ist eher zurückhaltend, denn ihre letzte Beziehung hat sie noch nicht so weit verarbeitet, dass sie bereit wäre für etwas Neues. Gleichzeitig bekommt sie Cole nicht aus dem Kopf und auch ihm geht es nicht anders. Es gab so einige Momente zwischen ihnen, die mich zum lächeln gebracht haben und bei denen ich mir auch ein Grinsen einfach nicht verkneifen konnte. Lilly Lucas schreibt so wunderschöne Liebesgeschichten und auch wenn es mal nicht so schnell geht, gibt es in ihren Geschichten diese kleinen Momente der Zuneigung zwischen den Protagonisten.
Zum Ende nahm die Geschichte dann erst so richtig an Fahrt auf und ich muss sagen, dass ich mir da vielleicht sogar noch ein paar Seiten mehr gewünscht hätte, da das endgültige Ende dann doch etwas plötzlich kam, nachdem die beiden sich eher Zeit gelassen haben. Ich glaube, ein oder zwei Kapitel mehr hätten da den perfekten Abschluss ermöglicht.

Fazit

Lilly Lucas hat mit Green Valley eine Kleinstadt erschaffen, der ein fester Platz in meinem Herzen gehört. Beim Lesen bekommt man auf der Stelle fernweh!
Der vierte Reihe war für mich im Vergleich mit den anderen Bänden etwas schwächer und trotzdem hat er mir sehr gefallen. Jetzt fiebere ich dem 5. Band entgegen, auch wenn ich ein wenig traurig bin, dass die Reihe bald endet.

Bewertung

4,5/5☆


Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich beim Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! ♡

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2021

Wieder ein toller Roman aus der Feder von Vi Keeland und Penelope Ward!

The Story of a Love Song
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Inhalt (Klappentext)

Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab. Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen. Als sie Jahre ...

Inhalt (Klappentext)

Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab. Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen. Als sie Jahre später ein Brief von Griffin erreicht, gibt Luca sich einen Ruck, und sie knüpfen da an, wo sie als Teenager aufgehört haben: Sie schreiben sich, vertrauen sich alles an. Aber jetzt will Luca mehr, sie will Griffin endlich auch persönlich kennenlernen und überwindet ihre größte Angst. Luca macht sich auf den Weg nach Kalifornien, um ihn aufzusuchen. Was sie nicht weiß: Griffin ist der Sänger einer der bekanntesten Bands der Welt ...

Meine Meinung

„The Story of a Love Song“ war nicht mein erstes Buch des Autorenduos und da Vi Keeland und Penelope Ward mich zuvor immer mit ihren Geschichten begeistern konnte, habe ich mich umso mehr auf dieses Buch gefreut. Schon die Leseprobe hat mich so neugierig gemacht, dass ich unbedingt weiterlesen wollte!

Die Autorinnen haben einen tollen Schreibstil, der sowohl locker und humorvoll als auch spannend und tiefgründig ist. Dadurch fliegt man nur so durch die Seiten und merkt gar nicht, wie die Zeit dabei vergeht. Bisher habe ich alle Bücher der beiden in sehr kurzer Zeit verschlungen.

Die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen im Laufe des Buches. Zuerst lernen wir Luca kennen. Seit einem traumatisierenden Ereignis in ihrer Jugend hat sie mit einer Angststörung zu kämpfen, die ihren Alltag massiv einschränkt. Ein normales Leben erscheint ihr unvorstellbar. Nach dem Erlebnis schottete sie sich von ihren Mitmenschen ab und brach auch den Kontakt zu ihrem Brieffreund Griffin ab, der einst ihr engster Vertrauter war. Jahre später erhält sie dann unerwartet wieder einen Brief von diesem, doch seine Worte scheinen nichts mehr mit dem Jungen von damals gemeinsam zu haben.
Was Luca nicht weiß: Griffin hat es in den Jahren, in denen sie keinen Kontakt hatten, geschafft und seinen Traum von einer Karriere als Musiker verwirklicht. Mittlerweile ist er der Sänger einer weltweit bekannten Band und so sieht sein Alltag ganz anders aus, als der von Luca.
Als Luca schließlich doch auf Griffins Brief antwortet, kommen sich die beiden langsam wieder näher und vertrauen sich einander an.

Die Liebesgeschichte konnte mich wie auch bei den anderen Büchern der Autorinnen wieder sehr begeistern. Die beiden kommen sich langsam näher, denn Luca hat noch immer tagtäglich mit ihrer Angststörung zu tun. Deshalb schreckt sie auch lange Zeit davor zurück, den nächsten Schritt zu machen.
Doch schließlich traut sie sich und möchte erfahren, wer der Mann ist, der sie besser kennt, als jeder andere.
Als sie aufeinander treffen wissen sie, wer der jeweils andere ist, aber keiner der beiden weiß ganz sicher, ob sie selbst denn auch erkannt werden. Zusammen mit dem Humor der Autorinnen wurde selbst aus dieser recht merkwürdigen Szene eine unterhaltsamer und emotionaler Moment. Die tolle Dynamik der beiden zeigt sich in vielen Szenen. In jedem Buch der Autorinnen erwarten den Leser tolle Dialoge.
Der Verlauf der Beziehung der beiden ist eher ungewöhnlich. Griffin gibt sich größte Mühe, Luca zu helfen und ihnen trotzt ihrer Angststörung ein gemeinsames Leben zu ermöglichen. Auch Luca versucht es, aber es fäll ihr nicht leicht, von heute auf morgen alles hinter sich zu lassen.
In vielen Situationen habe ich wirklich mit ihnen mitgelitten und mitgefiebert - ich wollte unbedingt, dass es klappt! Ehrlich gesagt ging es mir anfangs noch etwas zu schnell zwischen Luca und Griffin, aber letztlich hat mir das Tempo ihrer Beziehung doch gefallen.

Dass Luca es überhaupt wagt, Griffin persönlich kennenzulernen und dafür sogar nach Kalifornien fährt, hat sie dem Doc zu verdanken. Er ist ihr Therapeut, doch nicht nur das: mittlerweile ist er der letzte Mensch, der ihr noch richtig nahe steht und ohne ihn, wäre ihr Leben vermutlich ganz anders verlaufen.
Ich mag es immer sehr gerne, wenn auch Nebencharaktere eine größere Rolle spielen und so war es auch hier. Der Doc hat die ganze Geschichte sehr bereichert und das Buch wurde gleich noch authentischer und liebenswerter.

Fazit

Und wiedermal haben mich Vi Keeland und Penelope Ward nicht enttäuscht! Lucas und Griffins Geschichte hat mich berührt und ganz besonders die Thematik mit der Angststörung konnte mich überzeugen. Ich kannte zuvor noch keine Geschichte, in der eine Person darunter litt und somit war es für mich etwas ganz Neues. Ich kann euch die Bücher des Autorenduos sehr ans Herz legen.

Bewertung

4,5/5☆



Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury gelesen - vielen Dank, dass ich dabei sein durfte! ♡

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