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Veröffentlicht am 04.02.2023

Eine starke Frau

Die Wagemutige
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Auch in dem Roman 'Die Wagemutige' erzählt uns die Autorin Caroline Bernard wieder einmal die teils biographische teils mit erdachten Details aufgepeppte Geschichte einer starken Frau. In diesem Buch geht ...

Auch in dem Roman 'Die Wagemutige' erzählt uns die Autorin Caroline Bernard wieder einmal die teils biographische teils mit erdachten Details aufgepeppte Geschichte einer starken Frau. In diesem Buch geht es um Lisa Fittko und ihr mutiges Engagement im Widerstand gegen die Nazis und für die Freiheit vieler verfolgter Menschen.
Es ist sehr interessant über Lisa Fittko zu erfahren wie sie die Zeit im Internierungslager Gurs übersteht und wie sie es schafft dort heil wieder rauszukommen. Es ist unglaublich zu lesen wie man zu dieser Zeit ohne Internet oder den ganzen technischen Möglichkeit von heute und noch dazu in Kriegszeiten als Verfolgte an Informationen kommt, man Menschen wieder fand und schlussendlich als ganz normale Frau etliche vor dem Tod retten konnte.
Am Ende dieses Romans erzählt noch die Autorin was von der Geschichte wahr ist, welche Details erfunden sind und wie sie was raus fand oder vermutete.
Von dieser Autorin habe ich in einem anderen Werk schon einiges über Frida Kahlo erfahren und war auch da schon sehr angetan vom Schreibstil und der tollen Art eine Geschichte zu erzählen in der man auch einiges über die Hauptperson lernen kann. Es kann gar nicht genug Bücher über starke Frauen geben und dieses hier hat mich sehr gut unterhalten. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.02.2023

Schockierende Realität

Dieser Beitrag wurde entfernt
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Dieser Beitrag wurde entfernt...Ein gutes Buch, muss ich sagen. Das einzige Manko ist die geringe Seitenzahl, man hat es sehr schnell durch und meiner Meinung nach hätte es durchaus länger sein dürfen. ...

Dieser Beitrag wurde entfernt...Ein gutes Buch, muss ich sagen. Das einzige Manko ist die geringe Seitenzahl, man hat es sehr schnell durch und meiner Meinung nach hätte es durchaus länger sein dürfen. Ich mochte den Schreibstil sehr, so natürlich und gut geschrieben. Ein richtig schönes Cover und ein wichtiges und realitätsnahes Thema.
Es geht um die Menschen die sich im Social Media Hintergrund um Videos, Beiträge, Storys etc. kümmern die gegen unterschiedliche Richtlinien verstoßen. Ein harter Job, wie man sich vorstellen kann und das Buch macht einem deutlich was so Bilder mit einem machen können. Wenn man mal, vielleicht auch durch dieses Buch, darüber nachdenkt...man selber ist auch schon recht abgestumpft was schockierende Nachrichten angeht und die Verrohung schreitet fort.
Das Buch unterhält, regt zum Nachdenken an und verdeutlicht einiges.
Ich kann es mit gutem Gewissen empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.02.2023

Eine starke Frau

Ein Kind namens Hoffnung
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In dem Roman 'Ein Kind namens Hoffnung' geht es um die Geschichte der sogenannten stillen Heldin Ellie. Ellie ist Köchin in dem Haushalt der jüdischen Familie Sternberg. Sie fühlt sich dort sehr wohl und ...

In dem Roman 'Ein Kind namens Hoffnung' geht es um die Geschichte der sogenannten stillen Heldin Ellie. Ellie ist Köchin in dem Haushalt der jüdischen Familie Sternberg. Sie fühlt sich dort sehr wohl und hat Herr und Frau Sternberg sowie deren kleinen Sohn Leon ins Herz geschlossen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf als Sara und Hanns Sternberg von den Nazis geholt werden und Ellie, trickreich wie sie ist, Leon als ihr Kind ausgibt und ihn so rettet. Ab da gehen viele turbulente und ereignisreiche Jahre ins Land in denen Ellie und Leon nie die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Herr und Frau Sternberg aufgeben. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht erzählen um die Spannung zu erhalten.
Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil liest sich schön flüssig. Viele Charaktere sind interessant und gut gewählt. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Ellie lässt einen auch als Leser nicht so ganz an sich ran, aber das spiegelt meines Erachtens auch diese schwierige Kriegszeit gut wieder.
Ich habe eine gute Zeit beim Lesen gehabt und kann den Roman mit ruhigen Gewissen empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Sind Drei eine zuviel?

Spielverderberin
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"Drittes Rad am Wagen" oder "Drei sind einer zuviel"? 💭
In 'Spielverderberin' zeigt Marie Menke, wie fragil Dreierfreundschaften sein können.

Sophie und Lotte sind in derselben kleinen Ortschaft aufgewachsen ...

"Drittes Rad am Wagen" oder "Drei sind einer zuviel"? 💭
In 'Spielverderberin' zeigt Marie Menke, wie fragil Dreierfreundschaften sein können.

Sophie und Lotte sind in derselben kleinen Ortschaft aufgewachsen und seit Kindheitstagen eng befreundet. In der weiterführenden Schule kommt die aus München stammende Romy dazu - und aus dem vertrauten Zweiergespann wird ein Dreierbündnis, dessen Dynamik sich immer wieder verschiebt. Je nach Situation verändern sich Nähe, Rollen und Zugehörigkeit.

Als Lotte zeitweise schwer greifbar wird, nutzt Sophie die Gelegenheit, ihren Platz neu zu definieren, und setzt alles daran, von Romy als cool wahrgenommen zu werden. Durch die Zeitsprünge wird früh deutlich, dass etwas Einschneidendes passiert ist und Lotte Schaden davongetragen hat. Was genau geschehen ist und welche Rolle die Freundschaft dabei spielt, erschließt sich jedoch erst ganz am Ende. Das sorgt einerseits für Spannung, ließ mich andererseits aber auch gelegentlich ungeduldig werden.

Ich habe das Buch sowohl gelesen als auch gehört - beides funktioniert sehr gut. Die Sprache ist gelungen, auch wenn die Zeitsprünge nicht immer leicht einzuordnen sind. Besonders Lotte hätte mich als Figur noch mehr interessiert: Gerade bei ihr scheint so viel passiert zu sein, doch ihre Gedanken bleiben weitgehend im Verborgenen - das fand ich schade.

Mit Sophie und Romy hingegen bin ich nicht richtig warm geworden. Beide wirken auf mich eher unsympathisch, und echte freundschaftliche Verbundenheit konnte ich kaum spüren. Allerdings passt das durchaus zu den zentralen Themen des Romans: Entfremdung, Schuld, Eifersucht, die Suche nach der eigenen Rolle - und die Frage, ob Freundschaften vielleicht auch ein Ablaufdatum haben.

Insgesamt lässt sich das Buch gut lesen, auch wenn mir der Zugang durch die Figuren etwas erschwert wurde. Die Autorin werde ich dennoch im Auge behalten - ich bin gespannt was noch von ihr kommt. 😃

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Gruselgeschichten

Schaurige Nächte
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Der erste Band der Schaurige-Geschichten-Reihe aus dem Dumont Verlag reiht sich nahtlos in das bewährte Konzept ein: acht Autor*innen, acht düstere Kurzgeschichten und viel Atmosphäre für lange, dunkle ...

Der erste Band der Schaurige-Geschichten-Reihe aus dem Dumont Verlag reiht sich nahtlos in das bewährte Konzept ein: acht Autor*innen, acht düstere Kurzgeschichten und viel Atmosphäre für lange, dunkle Abende.

Auch wenn mich 'Schaurige Nächte' gut unterhalten hat, muss ich ehrlich sagen, dass er für mich der bisher schwächste Teil der Reihe ist. Die Geschichten sind durchweg solide geschrieben und stimmungsvoll, konnten mich aber nicht so nachhaltig packen wie im zweiten und dritten Band. Der eine oder andere Gruselmoment blieb etwas zu zahm oder wollte sich nicht ganz entfalten. Am besten gefallen haben mir die Geschichte rund um "Chillingshams Rollstuhl" und "Die Aal-Sänger".

Langweilig wurde es nie, dafür sorgt schon die Vielfalt der Erzählungen. Wer die Reihe mag, wird auch hier fündig - nur eben mit etwas weniger Gänsehaut als gewohnt. Ein gutes Buch für zwischendurch, aber kein Highlight der Reihe.


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