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Veröffentlicht am 11.02.2023

Ballard trifft den legendären Harry Bosch

Night Team
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Wer die Serie „Bosch“ auf Amazon kennt und liebt, wird auch mit diesem Fall zufrieden sein. Die direkte unkomplizierte Darstellung der Polizeiarbeit im sonnigen Kalifornien hat mir kurze Lesestunden beschert. ...

Wer die Serie „Bosch“ auf Amazon kennt und liebt, wird auch mit diesem Fall zufrieden sein. Die direkte unkomplizierte Darstellung der Polizeiarbeit im sonnigen Kalifornien hat mir kurze Lesestunden beschert. In der Geschichte geht es um die junge Polizistin Renée Ballard, welche in der Late-Show, der Nachtschicht des LAPD arbeitet. Sie wird dabei öfters für wenig spannende Delikte angerufen. Eines Abends trifft sie auf den legendären Ermittler Harry Bosch, welcher sich über eine nicht zurückgegebene „Tür-Karte des Polizeipräsidiums“ Eintritt in das Polizeigebäude verschafft hat. Bosch ist nicht mehr im Dienst, sondern arbeitet nebenberuflich für die San Fernando Police im Valley außerhalb der Stadt. Dabei wird Renée Ballard durch ein Gespräch mit Bosch auf einen Fall aufmerksam welcher bereits 9 Jahre zurückliegt. Bosch ist durch persönliche Verwicklungen an dem Fall interessiert. Die Frau, welche in diesem Fall ihre Tochter verloren hat, lebt bei Bosch zur Trauerbewältigung was für einige Verwirrungen sorgt. Ballard und Bosch vereinbaren eine Zusammenarbeit, welche sich gerade für Ballard nicht einfach gestaltet. Werden es Ballard und Bosch schaffen die Täterin oder den Täter zu stellen?

Renée Ballard ist eine selbstbewusste Frau, welche ihren eigenen Berufs- und Lebensweg geht. Sie weiß sich in der Männerwelt zu behaupten und hat eine sehr harte und manchmal unnahbare Außenwirkung auf Männer. Sie liebt es in Freiheit mit ihrem Hund zu leben und hat eine Affäre mit einem Surflehrer. Harry Bosch ist ein Typ mit Ecken und Kanten. Er war in seiner Zeit beim LAPD sehr angesehen und ist gerade wegen seiner oft unorthodoxen Arbeitsweise sehr bekannt. Bosch hat eine Tochter, welche weitestgehend selbständig lebt. Bosch arbeitet sehr akribisch und ist mit seiner Arbeit verheiratet. Aber er hat auch einen pathetischen Gerechtigkeitssinn, welcher ihn oft in Probleme bringt.

Der Aufbau der Story ist sehr stringent und wird nicht durch Zeitsprünge unterbrochen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, dialogorientiert und gut lesbar. Die Übersetzung in das Deutsche ist sehr leserfreundlich gelungen. Die Spannung der Handlung wird immer wieder gut unterbrochen und findet erst am Ende eine Auflösung. Gerade die auftauchenden Nebengeschichten tragen zur zusätzlichen kurzfristigen Spannung bei. Ich hätte mir aber noch mehr Handlungstiefe in manchen Passagen gewünscht. In einigen Teilen sind mir Tatbestände zu oberflächlich behandelt worden. Der Krimi richtet sich an alle Freunde von spannenden Geschichten und Anhänger von amerikanischen Storys. Das Fazit ist aber positiv. Spannend und sehr amerikanisch ist dieser Roman für kurzweilige Lesestunden und Anhänger der Figur Harry Bosch bestens geeignet.

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Veröffentlicht am 11.02.2023

Eiskalter Krimi

Eisflut 1784
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Ein harter Winter lässt das Rheinland erfrieren. Mit der Kälte der Temperaturen wird auch die Kälte der Menschen untereinander in diesem Roman sehr deutlich beschrieben. Sehr düster, spannend und historisch, ...

Ein harter Winter lässt das Rheinland erfrieren. Mit der Kälte der Temperaturen wird auch die Kälte der Menschen untereinander in diesem Roman sehr deutlich beschrieben. Sehr düster, spannend und historisch, nah an dem damaligen Lebens- und Brauchtumsverhältnissen, weiß dieser Roman die Leser zu fesseln.

In der Geschichte geht es um den Amtmann Henrik Venray, welcher in der Umgebung von Cöln auf eine Leiche stößt. Diese Leiche ist sehr entstellt worden, da Henrik als Amtmann standesrechtlich sowohl Polizeibeamter als auch Richter in einer Person ist, macht er sich auf die Suche nach den möglichen Tätern. Dabei macht er auch Bekanntschaft mit der Apothekerwitwe Anna-Maria Scheidt, welche sich gegen das Standesdenken der damaligen Zeit zu Wehr setzt. Im Laufe der Ermittlungen stößt Venray auf sehr interessante Entdeckungen und begibt sich in große Gefahr. Alsbald gibt es Hinweise, dass die vielen Eis- und Schneemassen zu schmelzen beginnen. Wird es Venray schaffen das Verbrechen aufzuklären oder wird die Natur alles zunichtemachen?

Der Hauptprotagonist ist ein sehr gebildeter und kampferprobter Mann und weiß seine Stellung in der Gesellschaft oft geschickt einzusetzen. Trotz allem ist er sich seiner Rolle bewusst. Er versucht Unrecht aufzuklären, was in einer Zeit wo Recht und Ordnung mehr an die jeweilige Stellung der Person, als an die Beweise geknüpft werden sehr schwierig ist. Als weitere wichtige Personen in dem Krimi sind neben der Apothekerwitwe Anna-Maria Scheidt, Niklas ein heimatloser 10-jähriger Junge, Johann Nepomuk Dupois, ein mächtiger Papiermanufakturbesitzer, Margot-Caroline Dupois seine Tochter und Hans Dupois sein Sohn zu nennen. Gerade Margot-Caroline macht im Laufe der Erzählung eine Wandlung durch was mir gut gefallen hat. Anna-Maria Scheidt ist für die damalige Zeit eine sehr selbstbewusste eigenständige Persönlichkeit und der Kampf gegen das damalige Standesdenken treibt sie sehr an.

Die Story ist in Köln und den angrenzenden Ortschaften des Jahres 1784 angesiedelt und demnach für die Leser gut nachvollziehbar. Die Sprache des Romans ist flüssig, historisch dem damaligen Sprachgebrauch gut angepasst und dialogorientiert. Gerade die sehr direkte und oft unverblümte Art passt meiner Meinung nach gut zu diesem zeitgeschichtlichen Kriminalroman. Auch die damaligen Nöte der Menschen mit ihrer Umwelt und den sehr schlechten Lebensverhältnissen werden gut dargestellt. Die Spannung der Erzählung entwickelt sich stetig und der Erzählfluss ist nicht durch kurzfristige Belanglosigkeiten unterbrochen. Auch war ich von der Umsetzung einer historischen Tatsache wie der Flut, eingebettet in eine fiktive Geschichte, sehr angetan gewesen. Das Fazit ist sehr positiv. Dramatisch und spannend erzählt taucht die Leserschaft ein in eine harte damalige Zeit und kann selbst entscheiden, ob es sich um einen Krimi oder ein Drama handelt. In jedem Fall lohnt es sich zu diesem Buch zu greifen.

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Veröffentlicht am 11.02.2023

Wohlfühlatmosphäre garantiert

Winterzauber in den Dünen
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Felicitas Kind hat einen wunderbaren Wohlfühlroman geschrieben, der die Advents- und Weihnachtsstimmung gut einfängt und dazu noch die Sehnsucht nach der Nordsee weckt.

Anja, eine junge Witwe, macht sich ...

Felicitas Kind hat einen wunderbaren Wohlfühlroman geschrieben, der die Advents- und Weihnachtsstimmung gut einfängt und dazu noch die Sehnsucht nach der Nordsee weckt.

Anja, eine junge Witwe, macht sich auf nach Juist, um dort die letzten Tage des Jahres zu verbringen. Sie trauert noch sehr um ihren verstorbenen Mann und nur die kleine Mieke schafft es sie aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen. Die Unbeschwertheit und die Lebensfreude des kleinen Mädchens sind einfach ansteckend und lassen Anja ihren Kummer vergessen und neue Kraft finden.

So kommt es, dass sie ihrer Jugendliebe Thomas nach etlichen Jahren schreibt. Er ist Lehrer mit Leib und Seele, hat eine Scheidung hinter sich und muss miterleben, wie seine Söhne ihren eigenen Weg gehen und Weihnachten nicht mehr mit dem Vater verbringen wollen.

Für mich waren die feinfühligen und tiefsinnigen Nachrichten, die die beiden sich geschrieben haben, das absolute Highlight. Sehr gut führen uns die Autorinnen aber vor Augen, dass wir Menschen manchmal zu viel in eine Nachricht hineininterpretieren, als die Dinge offen anzusprechen. Aber am Ende siegt die Ehrlichkeit und die Offenheit.

Teilweise hätte ich mir noch ein wenig mehr Tiefe in der Handlung gewünscht, die Szenen waren doch sehr austauch- und vorhersehbar. Des Weiteren hätte ich mir eine tiefere charakterliche Darstellung zweier wichtiger Nebenfiguren gewünscht. Aber dies sind auch schon meine Kritikpunkte. Die Schauplätze sind gut beschrieben und auch die Eigenheiten des Schwarzwalds und von Juist kommen gut zum Tragen.

Der Aufbau des Romans ist stringent, kleinere Zeitsprünge sind vorhanden, diese fallen aber nicht weiter ins Gewicht. Der Schreibstil der Autorinnen ist angenehm zu lesen und man merkt keine Brüche. Auch für die geübten Vielleser ist ein Wechsel der Schriftstellerinnen innerhalb des Buches nicht zu erkennen. Hier waren wahrlich Profis am Werk.

Ein Roman für alle, die gerne heimelige Wohlfühlgeschichten lesen und sich zudem an die Nordsee träumen würden. Wer zusätzlich noch offen für die kleinen Wunder des Alltags ist, wird diesen Roman sicherlich mögen. Für mich ein schöner Roman, um mich auf die Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen.

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Veröffentlicht am 11.02.2023

Die Geschichte der Halloren

Salz und Schokolade (Die Halloren-Saga 1)
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Als ich vor vielen Jahren durch eine Kollegin auf die leckeren Halloren-Kugeln aufmerksam wurde, war ich direkt vom Genuss dieser kulinarisch eingefangen. Nun bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden ...

Als ich vor vielen Jahren durch eine Kollegin auf die leckeren Halloren-Kugeln aufmerksam wurde, war ich direkt vom Genuss dieser kulinarisch eingefangen. Nun bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden und haben diesen sehr begeistert gelesen. In der Geschichte, welche in mehrere Erzählstränge aufgeteilt ist, wird der Leser mit den Mignon-Schokoladen-Werke des fleißigen Unternehmers Friedrich Mendel im Jahre 1950 konfrontiert. Zusammen mit seiner Tochter Irene betreibt er das Familienunternehmen, welches in Halle an der Salle sehr vielen Bürgern ein Begriff ist. Doch am Horizont tauchen bereits die dunklen Wolken der politischen Veränderungen auf. Der Kommunismus greift um sich und die vor einem Jahr gegründete DDR zeigt den Menschen immer mehr ihr wahres Gesicht. Die hässliche Fratze der Kontrolle und der Sanktionierung von Unternehmen und Menschen, welche nicht mit dem Kollektiv der Staatsgewalt einhergehen wollen. Irene kennt von Kindesbeinen Paul, welcher als Salzsieder in Halle arbeitet. Beide schwärmen füreinander und es entwickeln sich Gefühle zwischen den beiden jungen Menschen. Doch das Schicksal macht es beiden nicht leicht. Plötzlich ist alles in Gefahr, die Liebe sowie das Unternehmen. Werden es die beiden schaffen das Schicksal zu ihren Gunsten zu lenken?

Irene ist eine junge selbstbewusste Frau, welche von klein auf in der Fabrik ihres Vaters groß geworden ist. Sie unterstützt ihren Vater bei seinen unternehmerischen Entscheidungen und hat oft ihren eigenen Kopf. Dabei hat sie ihr Herz am rechten Fleck und hat ein Ohr für die Belegschaft, sowie für Menschen, welche in Not sind. Wesentliche weitere wichtigere Charaktere in dem Roman sind neben Irene und ihrem Vater; ihre Mutter Ada, ihr Bruder Edgar, der Salzsieder Paul, seine Schwester Petra, Werner ein Salzsieder, der Arztsohn Arno, sowie der Mitarbeiter Gero Päp. Petra und Irenes Bruder Edgar haben mir dabei am besten gefallen. Petra besticht durch ihre offene Art und ihre Nebengeschichte mit der Schauspielerei habe ich als Theater- und Filmanhänger sehr interessiert verfolgt. Edgar umgibt eine gewisse Aura und er weiß sich dezent, aber dann sehr gekonnt in Szene zu setzen.

Der Aufbau der Geschichte ist stringent und spielt im Jahr 1950 in Halle. Lediglich am Ende erfolgt ein kleiner Zeitsprung in das Jahr 1952. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, dialogorientiert und sehr gut lesbar. Die Spannung der Story entwickelt sich stetig und wird dabei an entscheidenden Stellen durch bestimmte Ereignisse unterbrochen. Gerade die stetige Angst des Ministeriums für Staatsicherheit, welches das Leben der Menschen sehr bestimmt hat, ist sehr gut mit der Handlung verwoben worden. Als Leser kann man die Sorgen und Nöte der Menschen dabei sehr authentisch nachvollziehen. Auch fand ich die Geschichte um die Halloren und die Verbindung zu der Schokoladenfabrik sehr interessant und informativ. Das Fazit ist sehr positiv. Eingebettet in eine schöne Familiensaga wird die Geschichte in der damaligen DDR sehr interessant und gefühlvoll erzählt. Das Ende lässt mich schon sehr spannend darauf blicken, wie es mit den Schokoladenwerken und Irene weitergehen wird. Im Juli 2023 wird der zweite Band „Salz und Schokolade“ im Ullstein Verlag erscheinen, welcher allerdings im Jahr 1905 spielen wird. Ich bin gespannt, wie der Sprung in die Vergangenheit von der Autorin umgesetzt wird.

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Veröffentlicht am 11.02.2023

Der Fluch des Hauses

Der mexikanische Fluch
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Ein sonderbarer Brief, welcher von einer psychisch kranken Frau geschrieben wird, findet seine Empfängerin. Was passiert, wenn sich herausstellt, dass die psychisch kranke Cousine die gesundeste Person ...

Ein sonderbarer Brief, welcher von einer psychisch kranken Frau geschrieben wird, findet seine Empfängerin. Was passiert, wenn sich herausstellt, dass die psychisch kranke Cousine die gesundeste Person in einem Haus ist?

Unschuldig beginnend entwickelt sich die Story in eine gruselige Atmosphäre, welche mich sehr in seinen Bann gezogen hat. In der Story geht es um die junge Noemí, welche einen Brief von ihrer Cousine Catalina erhält. Dort schildert diese, dass sie nach ihrer Hochzeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Da die Familie über alles geht, fordert Noemís Vater, dass diese Catalina besuchen soll, um rauszufinden was ihr fehlt. Als Noemí in das Anwesen High Place gelangt, wird sie bereits sehr absonderlich begrüßt. Bald merkt sie, dass mit den Menschen und dem ganzen Haus etwas nicht stimmt. Als sie ihrer Cousine helfen will, hat sie das Gefühl, dass fast alle sich gegen sie verschworen haben. Geplagt von schlimmen Albträumen wird aus einer selbstbewussten Frau eine verzweifelte Seele. Irgendwann stellt sich die Frage, handelt es sich um Träume oder doch um die harte Realität?

Die Hauptprotagonistin ist eine sehr willensstarke und eigenwillige Person, welche in sehr wohlhabenden Verhältnissen groß geworden ist. Sie ist es gewohnt, dass die Männer nach ihrer Pfeife tanzen, und sie weiß ihre weiblichen Reize gewinnbringend einzusetzen. Doch beweist sie im Laufe der Geschichte, dass viel mehr in ihrem Charakter steckt als man es am Anfang erwarten konnte. Weitere wichtige Charaktere in diesem Roman sind neben Catalina, der Hausherr Howard Doyle, sein Sohn Virgil Doyle, die sonderbare Florence, sowie ihr Sohn Francis. Howard Doyle spielt eine sehr facettenreiche Rolle in diesem Roman. Im Laufe der Erzählung wird einiges offensichtlich, welches ich am Anfang gar nicht so fassen konnte. Er ist der Patriarch des Anwesens und sogar noch mehr. Sein Sohn Virgil wirkt dagegen nur mit Härte gezeichnet, aber viel weniger mächtig als sein Vater. Bei seiner Figurencharakteristika hätte ich mir gerne ein zwei Überraschungen gewünscht.

Die Story spielt im Mexiko des Jahres 1950 und wird durch keinen Zeitsprung unterbrochen. Der Schreibstil der Autorin ist detailliert, kraftvoll und mystisch. Die Übersetzung in das Deutsche ist sehr gut gelungen und die Sprachfärbung der manchmal schaurigen Atmosphäre kam bei mir als Leser sehr gut an. Sie Spannung der Geschichte wird am Anfang gut aufgebaut und verliert leider in der Mitte etwas an Fahrt. Im letzten Viertel des Romans kommt es aber zu den dramatischen Wendungen, welche mich sehr an das Buch gefesselt haben. Das Fazit ist positiv. Mit einem imposanten Finale und einer guten Portion Grusel hat mich dieses Buch überzeugt. Ich kann es jedem Leser mit dem Hang zu einem kleinen Schauer außerordentlich empfehlen.

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