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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2023

Woher kommt diese unbändige Wut?

Das Flüstern der Mütter (Thriller)
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Zum Buch: Die Kommissare Lena Freyenberg und Henning Gerlach finden am Ufer eines Sees eine Frauenleiche, die kopfüber an einem Seil hängt. Sie wurde vor ihrem Tod gefoltert und ist wirklich schlimm zugerichtet. ...

Zum Buch: Die Kommissare Lena Freyenberg und Henning Gerlach finden am Ufer eines Sees eine Frauenleiche, die kopfüber an einem Seil hängt. Sie wurde vor ihrem Tod gefoltert und ist wirklich schlimm zugerichtet. Aber das Schlimmste für die Angehörigen: sie erhalten eine Glückwunschkarte mit den Worten „Herzlichen Glückwunsch zum Tod eurer Mutter“. Kurz darauf wird eine weitere Frau tot aufgefunden, wieder ist es eine Mutter. Unter Hochdruck versuchen die Ermittler, die Gemeinsamkeiten zu finden!

Meine Meinung: Auch hier hat es Gunnar Schwarz wieder geschafft, mich völlig in seinen Bann zu ziehen mit der Geschichte! Von Anfang an ist die Story spannend, es fängt gleich mit einem schaurigen Prolog an. Der Schreibstil vom Autor ist sehr flüssig zu lesen. Es ist in der dritten Form geschrieben, aber es gibt Kapitel in Kursivschrift, die vom Täter selbst erzählt werden. Das mag ich persönlich sehr gerne, da es die Denkweise desjenigen gut rüberbringen kann. Und was mir da aufgefallen ist, dass der Täter fürchterlich wütend ist und sich selber anschreit. Wenn man dann die Auflösung kennt, versteht man das alles sehr gut!

Bis dahin aber begleitet man abwechselnd den Täter und die Ermittler, die hier in ihrem zweiten Fall zusammenarbeiten und es auch hier nicht immer alles im Einklang ist. Das nimmt aber keinen allzu großen Platz ein und passt ganz gut in die Geschichte. Denn für einen der Ermittler wird die Sache sehr persönlich!

Mein Fazit: Das war wieder ein sehr spannender Pageturner vom Autor, von dem ich aber auch nur Gutes erwartet habe! Ich mag den Schreibstil sehr gerne und freue mich auf sein nächstes Werk!

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Veröffentlicht am 23.02.2023

Hier ist die Gänsehaut vorprogrammiert!

SCHNEE
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Zum Buch: Vier Freunde brechen zu mitten im isländischen Winter zu einer Outdoor-Tour auf. Eine Woche später findet man nur noch ihre Leichen. Was ist dort oben im Hochland passiert? Und warum hatten die ...

Zum Buch: Vier Freunde brechen zu mitten im isländischen Winter zu einer Outdoor-Tour auf. Eine Woche später findet man nur noch ihre Leichen. Was ist dort oben im Hochland passiert? Und warum hatten die Freunde kaum etwas an? Währenddessen geht im Dorf eine alte Geistergeschichte um. Und der Rettungsassistentin Johanna passieren merkwürdige Dinge. Es gibt einige Rätsel, die hier geklärt werden müssen!

Meine Meinung: Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, aber hiermit hat sie sich wirklich selbst übertroffen! Ich hatte fast permanent eine Gänsehaut beim Lesen und habe mich abends fast nicht an das Buch getraut! Yrsa erzeugt hier eine dermaßen einsame, gruselige Stimmung, die ähnlich zu ihrem Buch „Geisterfjord“ ist, von dem ich auch total begeistert war!

Die Perspektiven wechseln zwischen den Geschehnissen während des Trips der Freunde und den Ermittlungen nach der Suche des Rettungstrupps hin und her. Der Leser lernt auch Hjörvar kennen, der einen einsamen Job auf einer Radarstation hat, während ihm nur ein Kater Gesellschaft leistet. Auch ihm passieren unheimliche Dinge. Ich musste manchmal schmunzeln, weil Katzen so eine Art „sechsten Sinn“ haben und das hier auch gut wiedergegeben wird!

Die Freunde muss man nicht unbedingt mögen, aber was ihnen dort widerfahren ist, haben sie auch nicht verdient. Stück für Stück entblättert man die ganze Geschichte und am Ende wartet noch ein Überraschungsmoment auf den Leser! Hier wäre ich niemals drauf gekommen!

Mein Fazit: Meinen Geschmack hat die Autorin hier auf jeden Fall getroffen! Wenn einen die Gänsehaut nicht mehr loslässt, hat der Autor vieles richtig gemacht! Ich vergebe hier die volle Punktzahl und wünsche mir mehr solcher Bücher!

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Viel Spannung mit wenigen Instrumenten!

Das Buch - Schreib um dein Leben!
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Zum Buch: Der sogenannte „Puppenmörder“ hält die Stadt seit Jahrzehnten in Atem. Immer wieder mordet er brutal, immer auf verschiedenste Weise, bleibt aber für die Polizei ein Phantom. Dann verschwindet ...

Zum Buch: Der sogenannte „Puppenmörder“ hält die Stadt seit Jahrzehnten in Atem. Immer wieder mordet er brutal, immer auf verschiedenste Weise, bleibt aber für die Polizei ein Phantom. Dann verschwindet die berühmte Schriftstellerin Kara Bender. Doch ihre Leiche taucht nicht auf.
Denn der Mörder hat andere Pläne mit ihr: sie soll ein Buch über sein Leben schreiben. Eingesperrt in einen Keller, aus dem es kein Entkommen gibt. Für Kara, die unter Klaustrophobie leidet, kein leichtes Unterfangen… und vor allem: was kommt dann?

Meine Meinung: Von Anfang an hat mich die Geschichte voll in seinen Bann gezogen! Gleich bei der Leseprobe wusste ich, dass mir dieses Buch gefallen wird! Die Autorin schafft hier direkt zu Beginn einen guten Spannungsbogen, der für mich auch nie abreisst! Denn in dem Keller passiert so einiges, was mich in Atem gehalten hat. Kara versucht natürlcih alles, um aus dem Keller zu fliehen und so lernen sie und ihr Entführer sich auch immer besser kennen!

Und je dicker der Buchentwurf wird, desto mehr fragt man sich als Leser, was dann kommt. Wird er Kara trotzdem töten? Ich fand das total spannend und war am Ende doch ziemlich überrascht!

Mein Fazit: Von mir gibt es die volle Punktzahl, da ich den Plot und den Schreibstil der Autorin wieder grandios fand! Besonders die Danksagung am Ende des Buches zeigt die Kreativität von Patricia Walter! Ich freue mich schon auf weiteren Lesestoff!

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Veröffentlicht am 14.02.2023

Hier hat jeder so sein eigenes Geheimnis...

Overkill
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Zum Buch: Ein idyllisches Mehrfamilienhaus am Starnberger See. Vier Familien leben friedlich in ihrer Wohngemeinschaft. Doch plötzlich wird Andreas Tauber ermordet aufgefunden. Eigentlich lässt das elektronische ...

Zum Buch: Ein idyllisches Mehrfamilienhaus am Starnberger See. Vier Familien leben friedlich in ihrer Wohngemeinschaft. Doch plötzlich wird Andreas Tauber ermordet aufgefunden. Eigentlich lässt das elektronische Türschloss nur einen Rückschluss zu: es muss jemand aus dem Haus gewesen sein. Doch alle haben ein Alibi. Und was ist eigentlich mit den toten, ausgeweideten Kaninchen, die in letzter Zeit vermehr aufgefunden wurden? Hängt das zusammen? Mo Celta von der Kripo Starnberg übernimmt mit ihrem Kollegen Nico Braun die Ermittlungen.

Meine Meinung: Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Ermittlungsreihe um Mo Celta. Auch wenn sie hier noch nicht so wirklich ihren großen Auftritt hat, ist sie mir durchaus sympathisch. Ganz im Gegensatz zu den Hausbewohnern! Denn hier hat jeder seine eigenen Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Da schnell klar ist, dass es sich bei dem Mörder von Andreas um einen der Hausbewohner handeln muss, fängt man natürlich an zu rätseln. Und hier streut die Autorin dem Leser ganz gewaltig Sand in die Augen! Mehrmals hatte ich einen Verdacht, den ich dann für mich aber doch wieder revidiert habe. Die Auflösung hat mich wirklich überrascht!

Der Schreibstil ist besonders hervorzuheben! Astrid Korten schafft mit ihren Perspektivwechseln einen konstanten Spannungsbogen und gerade die aus der Sicht des Täters in Kursivschrift ist sehr spannend! Denn hier weiß man ja nicht, um wen es sich handelt. Es ist quasi das „Tagebuch eines Mörders“! Auch die Kapitellänge hat mir hier wieder gefallen, sie sind nie zu lang.

Mein Fazit: Ein spannender komplexer Fall, den Mo Celta hier aufzulösen hat! Durch die vielen Twists, die im Buch entstehen, wird es an keiner Stelle langweilig! Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich jetzt auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 16.01.2023

Für mich jetzt schon ein Jahres-Highlight!

Drei Meter unter Null
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Zum Buch: Sie beobachtet ihre Opfer genau und dann schlägt sie zu. Doch wie ist sie so geworden? War sie immer schon so? Das Dunkle scheint seit ihrer frühen Kindheit in ihr geschlummert zu haben. Dabei ...

Zum Buch: Sie beobachtet ihre Opfer genau und dann schlägt sie zu. Doch wie ist sie so geworden? War sie immer schon so? Das Dunkle scheint seit ihrer frühen Kindheit in ihr geschlummert zu haben. Dabei hat sie liebevolle Eltern gehabt, die ihre Fantasie noch unterstützt haben, statt sie in ein Korsett zu drängen. Also, was hat sie von einer relativ normalen Frau zur Serienmörderin gemacht?

Meine Meinung: Ich habe jetzt zwei Tage gebraucht, um meine Rezension zu schreiben, weil mir dieses Buch so dermaßen unter die Haut gegangen ist, dass ich das erst einmal sacken lassen musste. Gelesen habe ich das Buch übrigens in einer Nacht, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd, metaphorisch, lyrisch und einfach sehr ansprechend für mich. Sie erzählt von unserer Protagonistin in der Ich-Perspektive und das gibt dem Ganzen unheimlich viel Tiefe. Sie bekommt ihren Namen erst im letzten Drittel. Jedes Opfer erhält sein eigenes Kapitel. In Rückblenden kommt man der ganzen Geschichte so langsam auf die Spur. Und die zeigt die Menschheit mal wieder von ihrer hässlichsten Seite!

Wenn ich also während des gesamten Buches ob der Abgründe schon total fasziniert war, habe ich mich noch einmal kerzengerade aufgesetzt, als ich beim Ende angelangt war! Und das war, ich entschuldige mich für den Ausdruck, mitten in die Fresse! Anders kann man es einfach nicht ausdrücken!

Mein Fazit: Dieses Buch mag polarisieren, vielleicht kommt der ein oder andere nicht mit dem Schreibstil zurecht, aber ich war so dermaßen angetan von der Story, dass es in mir noch lange nachgehallt hat! Das war für mich auf jeden Fall schon einmal ein Highlight in diesem Jahr! Ich behalte die Autorin im Auge, denn ich liebe ihren Stil!

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