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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2024

Es ist nie zu spät

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
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Jenny Quinn ist 77 Jahre alt, fast 60 Jahre mit ihrem geliebten Bernard verheiratet und eine leidenschaftliche Bäckerin. Anders als ihr Ehemann möchte Jenny noch mehr vom Leben und bewirbt sich bei ihrer ...

Jenny Quinn ist 77 Jahre alt, fast 60 Jahre mit ihrem geliebten Bernard verheiratet und eine leidenschaftliche Bäckerin. Anders als ihr Ehemann möchte Jenny noch mehr vom Leben und bewirbt sich bei ihrer Lieblings-Backshow. Selbst Bernard erzählt sie nichts von ihrer Bewerbung, obwohl die zwei keinerlei Geheimnisse vor einander haben – obwohl es gibt da etwas, das hat Jenny ihm nie erzählt.

Eine sehr ruhige Geschichte ohne große Höhen und Tiefen mit zwei liebenswerten Protagonisten. Mir war sehr schnell klar, um welches Geheimnis es sich bei Jenny handeln musste. Auch der Verlauf der Backshow war ziemlich vorhersehbar. So fehlte es mir ein kleinwenig an Spannung, obwohl es Konfliktpotential gab.

Sehr gut gefallen haben mir die Rückblicke in Jennys Vergangenheit, die jeweils mit einem Rezept verbunden waren und sie an bestimmte Ereignisse mit einer geliebten Person erinnerten. Denn backen ist Liebe.

Bedauert habe ich, dass es zu den genannten Backkreationen nicht ein einziges Rezept im Anhang gab. Mir ist beim Lesen öfters das Wasser im Mund zusammengelaufen.

Ein zuckersüßer Wohlfühlroman, der Mut machen kann, auch im gesetzten Alter Neues zu wagen.

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Veröffentlicht am 07.08.2023

Nicht so gut wie die Vorgänger dieser Reihe

Ziemlich bunte Zeiten
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Nachdem mir die Vorgänger, die sich jeweils mit einem Mitglied der Gang (Anna, Zoe, Ilona) befasst haben, super gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf diesen Band. Dieses Mal sollte Ben im Mittelpunkt ...

Nachdem mir die Vorgänger, die sich jeweils mit einem Mitglied der Gang (Anna, Zoe, Ilona) befasst haben, super gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf diesen Band. Dieses Mal sollte Ben im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Der Spitzenkoch, der in der Cateringfirma von Zoe arbeitet, ist stets zur Stelle, wenn eine der Damen ihn um Hilfe bittet. Nachdem seine Beziehung mit Bernhard gescheitert ist, fehlt ihm ein Partner an seiner Seite. Seine drei Freundinnen wollen nun auch ihm zu seinem Glück verhelfen. Ob es ihnen gelingt.

Leider konnte mich dieses Buch nicht so in seinen Bann ziehen wie seine Vorgänger. Für mich war lange Zeit nicht zu erkennen, dass der Fokus auf Ben gerichtet war. Denn das Leben oder die Probleme der übrigen Protagonisten nahm in etwa den gleichen Raum in Anspruch. Und der Liebesgeschichte fehlten für meine Begriffe das Knistern, die Entwicklung und die romantischen Momente. Insgesamt blieb die Figur von Ben für mich ziemlich blass.

Gefallen hat mir wieder wie die einzelnen Mitglieder dieser riesigen Patchworkfamilie für einander da sind. Ihr Umgang untereinander ist herzerwärmend und gerne wäre man ein Teil davon.

Wer schon Bücher von Angelika Schwarzhuber gelesen hat, kennt ihren unverwechselbaren lockeren Schreibstil und ihren Humor. Natürlich gab es auch in diesem Buch humorvolle Szenen, aber ich habe mich lange nicht so amüsiert wie bei den Büchern, bei denen Bens Freundinnen im Mittelpunkt standen.

Von mir gibt es dieses Mal nur 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

Zum Miträtseln

Detektiv Parzival Po (1) - Das Geheimnis der Frau Purpur
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Das Detektivbüro des Meisterdetektivs Parzival Po und seines Assistenten Brown liegt über dem Café Lucky Cat. In diesem Buch gilt es gleich zwei Fälle zu lösen, nämlich: Das Geheimnis der Frau Purpur und ...

Das Detektivbüro des Meisterdetektivs Parzival Po und seines Assistenten Brown liegt über dem Café Lucky Cat. In diesem Buch gilt es gleich zwei Fälle zu lösen, nämlich: Das Geheimnis der Frau Purpur und Wer ist der Puddingdieb?.

Die Geschichten bieten dem Leser die unterschiedlichsten Möglichkeiten mit zu rätseln. Da gilt es z. B. seltsame geheime Botschaften zu entschlüsseln oder durch ein Labyrinth zum Ziel zu kommen oder die Fehler bei scheinbar zwei identischen Bildern zu finden. Das erste Rätsel kann man bereits auf der Umschlag-Innenseite lösen. Aber auch sonst gibt es auf den vielen textverstärkenden Bildern einiges zu entdecken.

Aufgrund der kurzen Textpassagen in großer Schrift ist das Buch auch für Erstleser geeignet.

Insgesamt eine kurzweilige und spannende Unterhaltung für eine junge Leserschaft. Von mir gibt es dafür 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2023

Ungewöhnliche Darstellung

Die Wahrheit
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In einem kleinen Ort wird ein Ehepaar tot aufgefunden. Schnell gibt es für die Polizei einen Verdächtigen.

Als Leser lernen wir nach und nach die Protagonisten kennen. Von den Ermittlungen der Polizei ...

In einem kleinen Ort wird ein Ehepaar tot aufgefunden. Schnell gibt es für die Polizei einen Verdächtigen.

Als Leser lernen wir nach und nach die Protagonisten kennen. Von den Ermittlungen der Polizei erfahren wir nur über die Protokolle der Vernehmungen und damit rutschten bei mir immer neue Personen auf die Liste der Menschen mit einem Motiv. So eine Darstellung kannte ich bisher nicht und es gefiel mir sehr gut. Es blieb sehr viel Raum, um bis zum Ende selbst Vermutungen anzustellen.

Waren mir einige Protagonisten zu Beginn noch sympathisch und hatten mein Mitgefühl, so hat sich das fast mit jeder weiteren Seite ins Gegenteil verkehrt. Zum Schluss fand ich niemanden mehr sympathisch.

Mattias Edvardsson hat einen tollen Schreibstil und die Seiten flogen nur so dahin. Der Spannungsbogen wurde früh aufgebaut und konnte gut gehalten werden.

Insgesamt fand ich den Krimi gut, nur das Ende hat mich wirklich enttäuscht. Ich fand es unglaubwürdig und konstruiert. Aus diesem Grund gibt’s von mir einen Stern Abzug und nur 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.02.2023

Langatmig

Ostfriesengier
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Als großer Nordsee- und Krim-Fan lese ich natürlich gerne Bücher, die an der Küste spielen. Die Reihe von Klaus-Peter Wolf mit Ann Kathrin Klaasen als Ermittlerin verfolge ich seit dem ersten Fall. Daher ...

Als großer Nordsee- und Krim-Fan lese ich natürlich gerne Bücher, die an der Küste spielen. Die Reihe von Klaus-Peter Wolf mit Ann Kathrin Klaasen als Ermittlerin verfolge ich seit dem ersten Fall. Daher habe ich mich auch sehr auf diesen 17. Fall gefreut. Leider ist Ostfriesengier in meinen Augen mit einer der schwächsten Bücher.

Als neue Polizeidirektorin wird Elisabeth Schwarz eingeführt. Wie zu erwarten war, wird es ihr nicht leicht gemacht, sich in dem eingeschworenen Team zu integrieren. Für mich blieb diese Person distanziert und ich konnte keinen Zugang zu ihr finden.

Den Spannungsbogen fand ich überwiegend flach und meiner Meinung nach hätte man gut auf einige Informationen verzichten können.

Sehr schade, aber vielleicht ist die Luft aus dieser Reihe langsam raus. Daher gibt es von mir dieses Mal auch nur 3,5 Sterne.

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