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Veröffentlicht am 16.02.2023

Das geheime Turmzimmer

Das geheime Turmzimmer
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Auf einer irischen Burg müssen Bücher in einer alten Bibliothek katalogisiert werden. Carragh erhält diesen Auftrag und merkt bald, dass mit Burg und Familie etwas nicht stimmt.

„Das geheime Turmzimmer“ ...

Auf einer irischen Burg müssen Bücher in einer alten Bibliothek katalogisiert werden. Carragh erhält diesen Auftrag und merkt bald, dass mit Burg und Familie etwas nicht stimmt.

„Das geheime Turmzimmer“ bietet dem Leser einen bunten Genre-Mix aus Krimi-, Historien- und Liebesroman mit einem Hauch Mystik. Die durchweg gut ausgearbeiteten Charaktere haben mich emotional jedoch nicht erreicht. Manch eine Figur kommt mir eher wie ein für mich überflüssiges „Füllmaterial“ daher.

Auf die Geschichte und ihre Geheimnisse hat dieser kleine Makel jedoch kaum Einfluss. Einerseits gibt es Carragh, welche selbst eine Familientragödie zu verarbeiten hat, daneben geht es zurück in das 19. Jahrhundert sowie zu Ereignissen im Jahre 1992. Die erst losen Fäden der Handlung werden nach und nach zusammengeführt und bieten einige, wenn auch kaum überraschende Wendungen.

Der Roman liest sich gut und sorgt für entspannte Lesestunden. Wer diesen speziellen Genre-Mix mag, wird ein gutes Buch vorfinden.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Die Farben der Erinnerung

Die Farben der Erinnerung
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Gemma leidet bis heute unter dem tragischen Verlust ihrer Eltern. Ein anonymer Brief mit seltsamen Inhalt führt sie aus ihrer Zurückgezogenheit hinaus in die Welt.

Im Grunde ist diese Geschichte ganz ...

Gemma leidet bis heute unter dem tragischen Verlust ihrer Eltern. Ein anonymer Brief mit seltsamen Inhalt führt sie aus ihrer Zurückgezogenheit hinaus in die Welt.

Im Grunde ist diese Geschichte ganz gut, in meinen Augen jedoch noch ausbaufähig. Weder Gemma noch die vielen Ereignisse konnten mich emotional wirklich packen. Irgendwie blieben die Charaktere und Geschehnisse oberflächlich. Dabei ist der Schreibstil gut, und es hätte durchaus mehr Spannung geben können.

Es gibt drei Handlungsstränge aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Wechsel zwischen diesen ist nur an einer kleinen Veränderung eines Symbols zu Beginn eines Kapitels zu erkennen, was bei dem einen oder anderen Leser zu Verwirrungen führen könnte. Sobald jedoch klar wird, bei welchem Zeichen man sich in welchem Jahrhundert befindet, zeigt sich, dass der Wechsel immer zum richtigen Zeitpunkt geschehen ist.

Stück für Stück klärt sich das große Geheimnis auf. Das Ende der Geschichte ist gelungen. Alles in allem ist „Die Farben der Erinnerung“ ein gutes Buch für „Zwischendurch“ und gute Lesestunden.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
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Elsas Oma ist etwas anders als gewöhnlich und nimmt die fast achtjährige Enkeltochter mit auf viele Märchenreisen. Denn sie kann gut Märchen erzählen, und Elsa liebt diese Reisen in die Traumwelten. Als ...

Elsas Oma ist etwas anders als gewöhnlich und nimmt die fast achtjährige Enkeltochter mit auf viele Märchenreisen. Denn sie kann gut Märchen erzählen, und Elsa liebt diese Reisen in die Traumwelten. Als ihre Oma stirbt, beginnt für Elsa eine ganz besondere Reise – im wahren Leben.

Ganz ehrlich, fast hätte ich nach knapp 100 Seiten das Buch aus der Hand gelegt. Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi dahin, und die Ausflüge von Elsa in die Märchenwelt beginnen irgendwann zu nerven.

Doch dann gibt es einige Wendungen, welche den Roman doch noch interessant werden lassen. Als Leser blickt man im wahrsten Sinne des Wortes hinter die Fassaden der Hausbewohner und lernt so gemeinsam mit Elsa diese näher kennen.

Das Buch ist etwas anstrengend zu lesen, und der sogenannte rote Faden ist hier eher ein zartrotes Fädchen, welches nicht einfach zu finden ist. Ein solides Grundgerüst macht die Geschichte ab der Buchmitte doch lesenswert. Man sollte sich Zeit nehmen, denn die Geschichte fordert einiges von seinem Leser und ist keine Literatur für „Zwischendurch“.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Das Schmetterlingszimmer

Das Schmetterlingszimmer
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Mit fast siebzig Jahren lebt Posy Montague alleine in ihrem herrschaftlichen Anwesen in Suffolk. Eines Tages holt ihre Vergangenheit sie ein und, Posy muss mit den Geschehnissen klarkommen.

Zwar ist Posy ...

Mit fast siebzig Jahren lebt Posy Montague alleine in ihrem herrschaftlichen Anwesen in Suffolk. Eines Tages holt ihre Vergangenheit sie ein und, Posy muss mit den Geschehnissen klarkommen.

Zwar ist Posy die eigentliche Hauptfigur in diesem Roman, aber es gibt noch weitere Nebenhandlungen, welche für ein eigenes Buch reichen würden. Zwar ereignet sich alles innerhalb Posys Familie, aber die vielen Erzählstränge waren mir einfach zu viel.

Der Blick in ihre Vergangenheit und somit auf Posys erste große Liebe war interessant, und das Rätsel, warum ihre große Liebe sie sang- und klanglos verlassen hat, spannend. Durch die vielen Charaktere bleiben diese jedoch alle etwas oberflächlich. Aber nur so konnte es möglich sein, all diese Handlungen zu einer Geschichte zu verflechten.

Das Buch liest sich trotz allem flüssig und hat auch die eine oder andere spannende Stelle. Gemütliche Lesestunden sind garantiert.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Das Schattenhaus

Das Schattenhaus
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Anna hat von ihrer Mutter eine alte Villa im Tessin geerbt. Bei ihrer Ankunft stellt sie fest, dass das Dachgeschoss der Villa von einer alten Dame bewohnt wird. Welches Geheimnis verbindet sie mit der ...

Anna hat von ihrer Mutter eine alte Villa im Tessin geerbt. Bei ihrer Ankunft stellt sie fest, dass das Dachgeschoss der Villa von einer alten Dame bewohnt wird. Welches Geheimnis verbindet sie mit der Villa?

Nach fünfzehn Jahren kehrt Anna auf ihre Heimatinsel zurück und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Gemeinsam mit ihrer Tochter, welche von Annas Mutter großgezogen wurde, fährt Anna ins Tessin zur Villa. Im zweiten Zeitstrang lernt man Charlotte in den 1960er Jahren kennen. Ihr Leben wird eine dramatische Wendung nehmen. Leider fehlt der Geschichte wirkliche Spannung.

Bei einem Familiengeheimnis-Roman möchte ich auch ein spannendes, geheimnisvolles Rätsel dabei haben. „Das Schattenhaus“ ist eine interessante Geschichte mit Figuren, welche gerne etwas tiefer ausgearbeitet sein könnten. Emotional hat mich der Roman kaum gepackt. Der Schreibstil ist gut, und das Buch liest sich flüssig. Es ist für mich zwar kein „Genre-Highlight“, aber ein schöner Zeitvertreib gewesen.