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Veröffentlicht am 02.01.2026

Lektüre für unterwegs, um Wartezeiten zu überbrücken

SPUNKIFEX erfindet Tiere
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Spunkifex erfindet Tiere von Birgit Fuchs, lässt schon auf dem Cover lustige Ideen vermuten. Die Illustrationen von Heike Georgi sind witzig ansprechend, schon allein durch die großen Augen, die so freundlich ...

Spunkifex erfindet Tiere von Birgit Fuchs, lässt schon auf dem Cover lustige Ideen vermuten. Die Illustrationen von Heike Georgi sind witzig ansprechend, schon allein durch die großen Augen, die so freundlich schauen und in Kombination des Gesichtes, die Emotionen vom Text in der Geschichte widerspiegeln.
Der Text ist in Reimform geschrieben, was für Kinder sehr ansprechend ist. Bei jedem neuen Tier, was Spunkifex erfindet, beginnt und endet jede einzelne Tiererfindung mit den gleichen Worten und auch optisch können Kinder dies erkennen. So ist das Wort ERFINDEN in Großbuchstaben und in schwarz-weiß, schraffiert hervorgehoben. Dies alles macht das Buch lesenswert und interessant.
Tatsächlich war für uns weniger ansprechend, die inhaltliche Formulierung zu den erfundenen Tieren, die nur wage in Kombination mit einem Foto als skizzierte Comic Figur nur in Ansätzen dargestellt wurden. Das hat uns von der Gestaltung her nicht gefallen. Die Erwartung an das Buch wurden dadurch nicht erfüllt, weil wir gespannt auf die erfundenen Tiere waren und etwas enttäuscht, dass wir diese so nicht bildlich anschauen konnten. Verständlicherweise soll durch die Gestaltung im Buch die Fantasie der Kinder angeregt werden. Ich finde das einen guten Ansatz, hat jedoch pädagogisch bei uns nicht so sehr den Anklang gefunden und meine Kinder, wie auch mich überzeugt. Das Buch ist handlich und für unterwegs gut geeignet, deshalb ist es trotzdem eine Empfehlung, solch ein Buch in Situationen nutzen zu können, wenn man mal wieder eine Wartezeit zu überbrücken hat. Da mag dieses Buch seine wahre Bestimmung finden, als Gutenachtgeschichte ist es nicht geeignet, wovon aber auch nicht die Rede war, ich jedoch darauf hinweisen möchte.
Eine Altersempfehlung kann ich für Kinder ab drei Jahren aussprechen und darf sich sogar bis zum Ende der Grundschulzeit ziehen

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Politische Inhalte haben mich nicht gefesselt

Die letzte Lügnerin
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Der dritte interessante Fall aus der Rocco Eberhardt und Dr. Justus Jarmer Reihe.
Das Buch kann unabhängig von den zwei vorhergehenden Fällen gelesen werden, die das Autorenteam Schwiecker Tsokos bereits ...

Der dritte interessante Fall aus der Rocco Eberhardt und Dr. Justus Jarmer Reihe.
Das Buch kann unabhängig von den zwei vorhergehenden Fällen gelesen werden, die das Autorenteam Schwiecker Tsokos bereits herausgebracht haben. In dem Justiz Krimi - Die letzte Lügnerin, werden die Ermittlungsarbeit der Polizei und die dabei stützenden Informationen der Gerichtsmedizin einbezogen. Neben der Frage, welche Rolle der Vater von Rocco Eberhardt spielt, beinhaltet das Buch hauptsächlich die Frage, ob ein Bausenator der gesuchte Mörder sein kann. Und so taucht der Leser in die Verhandlung vor Gericht mit ein und erhält einen realen Eindruck von den dortigen Geschehnissen. Dass die Informationen sich auf vielen realitätsgestützten Erfahrungen auch bei der Obduktion aufbauen, kann ich allerdings zum thematischen Inhalt des Krimis nicht ganz behaupten. Ich habe keine Kenntnis von politischen Entscheidungen der Senatsverwaltung in Berlin und so sei es anderen Lesen überlassen, darüber zu entscheiden. Persönlich ist mir das Thema um Mietpreise und deren Zu-Stande-Kommen durch Verkauf von städtischen Objekten und Investoren zu komplex und hat mich nur beiläufig am Krimi gefesselt. Ich finde es gut, dass dieses Thema, zu dem auch die Einbettung politischer Äußerungen und geschichtlicher Ereignisse zählt, in diesem Buch eine Platz gefunden hat. Das mag für viele Leser als bereichernd wahrgenommen werden. Ich fand gut, dass am Ende alle Fakten und Folgen in einer Art Zusammenfassung für den Leser nachvollziehbar dargelegt wurden.
Somit hatte ich, der das Buch nicht besonders zugesagt hat, eine Chance, es doch an interessierte Leser empfehlen zu können. Prinzipiell bin ich von dem Autorenduo noch nicht überzeugt, auch wenn mir die Charaktere und Beschreibungen im Buch sehr gut gefallen haben. Ich konnte mir die handelnden Personen gut vorstellen.
Zum Schluss hat mir die Danksagung leider auch noch eine kleinen Dämpfer gegeben, da ich mir die Information im letzten Satz eher zu Beginn des Buches gewünscht hätte.

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