Hugo ist bei Regen am liebsten drinnen, ganz anders als Kalina.
Als es regnet, jubiliert Kalina und möchte unbedingt, dass Hugo mitkommt. Hugo hat aber überhaupt keine Lust, sondern würde lieber drinnen ...
Hugo ist bei Regen am liebsten drinnen, ganz anders als Kalina.
Als es regnet, jubiliert Kalina und möchte unbedingt, dass Hugo mitkommt. Hugo hat aber überhaupt keine Lust, sondern würde lieber drinnen bleiben und Schokokekse mampfen. Diese gehören zufällig Kalina, und sie verspricht ihm die Schokoladenkekse, wenn er mit ihr zusammen den Tag draußen im Regen verbringt.
Während Kalina schon begeistert hinausläuft, braucht Hugo ewig, um Sich Gummistiefel anzuziehen, ein Regencape und den Regenschirm zu spannen. Kalina findet solche Dinge beim Spielen im Regen ja fürchterlich hinderlich! Sie nimmt lieber Anlauf und springt in große Pfützen. Hugo hingegen friert und grummelt. Kalina überredet ihn auch in Pfützen zu springen. Kurz darauf bauen sie Schiffchen und Staudämme, und nachdem Hugo seinen Schirm im wehenden Wind verliert, ist eigentlich auch alles egal; Hugo entwickelt sogar Spaß am Regen und was man dabei draußen alles machen kann.
Wieder im Trockenen, finden die beiden eine Gemeinsamkeit, denn das beste an Regentagen ist wieder nach Hause zu kommen und Schokoladenkekse zu essen!
Eine Geschichte, die meiner Meinung nach dazu eignet, um auch Kinder mal aus ihrer Komfortzone zu locken.
„Für mein Mädchen“ ist kein reines Bilderbuch, auch wenn das Format danach anmutet. Es kann – meines Erachtens – auch wunderbar als Geschenkbuch weitergereicht werden, auch für Mädchen und Frauen jenseits ...
„Für mein Mädchen“ ist kein reines Bilderbuch, auch wenn das Format danach anmutet. Es kann – meines Erachtens – auch wunderbar als Geschenkbuch weitergereicht werden, auch für Mädchen und Frauen jenseits der Altersempfehlung (0-16 Jahre).
Auf den Seiten finden sich Mutmacher verschiedenster Art für schüchterne Mädchen, für andersartige, für einsame, für traurige Mädchen; es bestärkt darin sich zu Wort zu melden, sich verhalten zu dürfen wie man mag, seine eigenen Besonderheiten zu schätzen, staunen zu dürfen und zu sollen, verrückt zu sein, offen zu sein, und Nein sagen zu dürfen.
In jedem Fall soll das Selbstbewusstsein der Leserin gestärkt werden, und ich finde dies gelungen, denn am Ende des Buches steht die Botschaft: Bei alledem bin ich (als Schenker des Buches) für dich da.
„In der Nacht hör' ich die Sterne“, das ist die Geschichte von Paola Peretti, die in diesem Buch die kleine Mafalda verkörpert.
Mafalda ist neun, da erfährt sie, dass sie eine Augenkrankheit hat, die ...
„In der Nacht hör' ich die Sterne“, das ist die Geschichte von Paola Peretti, die in diesem Buch die kleine Mafalda verkörpert.
Mafalda ist neun, da erfährt sie, dass sie eine Augenkrankheit hat, die sie in etwa sechs Monaten komplett erblinden lassen wird.
Mafalda schreibt eine Liste mit Dingen, die sie noch machen will, bevor sie ihre Sehfähigkeit für immer verliert. Auf die Idee eine solche Liste zu erstellen hat sie Estella gebracht, eine Hausmeisterin an der Schule, die sie kennenlernt, als sie auf dem Schulgelände auf einen Baum geklettert ist und nicht mehr herunterkommt. Estella wird für Mafalda eine Freundin, und deren Eltern verlassen sich auf die Hausmeisterin, denn sie begleitet Mafalda jeden Tag in ihr Klassenzimmer, nachdem Mafaldas Vater sie zum Schultor gebracht hat.
An einem Tag nach Schulschluss wartet Mafalda auf ihre Mutter, als ein Klassenkamerad, mit dem sie bisher wenig Kontakt hatte, zu ihr stößt. Sein Name ist Filippo, und er fragt sie, ob sie noch auf ihre Eltern wartet, und das Mädchen, das vor anderen ihre schwächer werdende Sehfähigkeit nicht eingesteht, geht daraufhin selbst los, verliert die Orientierung auf dem Weg, findet aber schließlich doch glücklicherweise nach Hause. Ihre Eltern machen sich daraufhin noch größere Sorgen, und ohne Begleitung darf Mafalda nun sogut wie gar nicht mehr nach Hause.
Mafalda liebt Musik. Ihre Eltern nehmen sie mit zu einem Vorspielabend in die Musikschule, in der Mafaldas Onkel engagiert ist, hört sie ein wunderschönes Klavierstück. Sie selbst kann ihn auf die Entfernung nicht sehen, aber es stellt sich wenig später heraus, dass Filippo am Klavier gespielt hat, und die beiden Kinder freunden sich daraufhin an. Filippo schlägt Mafalda vor ihr Klavierspielen beizubringen. Traurig erwidert sie, dass sie keine Noten lesen könne, aber er versichert ihr, dass es auch ohne ginge.
Als die beiden zusammen Musik hören und singen, äußert Filippo, dass Mafalda eine tolle Singstimme habe. Mafalda setzt auf ihre Liste daraufhin: Eine Band gründen.
Filippo ist für Mafalda ein wunderbares Elemenent des Anfangs in diesem Buch. In ihrem neunjährigen Leben geht einiges zuende, vieles wird sie nie erleben bzw. sehen. Er aber ist für sie ein Freund und bringt Neues mit in ihr Leben, so dass er ein Lichtblick in ihrer baldigen Dunkelheit ist.
Aber auch Estella ist für Mafalda eine wichtige Person, die sie unterstützt und für Mafalda da ist. Diese erfährt irgendwann, dass Estella auch eine Dunkelheit ganz eigener Art mit sich herumträgt...
Sie bringt Mafalda schließlich glaubhaft bei, dass sie keine Liste mit Dingen schreiben soll, die sie bald nicht mehr tun kann, sondern ihre Liste mit Sachen füllen soll, die sie wahnsinnig gerne mag, denn diese enden nicht mit der Blindheit.
Es handelt sich um ein wunderbar mutmachendes Buch, denn die Liste, die Mafalda schreibt, endet mit dem Punkt „ein Buch schreiben“, was eine tolle und griffige Metapher ist, da man nicht nur vom Mutmachen liest, sondern den Beweis für den Mut in den Händen hält und sich gerade durch ihn hindurchgelesen hat.
In der fünften Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ wacht Luna vor allen anderen im Haus auf, auch Karlo Katzenbär, und geht einkaufen. Dabei muss sie aber immer an einem ganz unheimlichen Haus in ihrer ...
In der fünften Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ wacht Luna vor allen anderen im Haus auf, auch Karlo Katzenbär, und geht einkaufen. Dabei muss sie aber immer an einem ganz unheimlichen Haus in ihrer Nachbarschaft vorbei, dann rennt sie immer ganz schnell!
Als sie wieder zu Hause ist und mit ihren Eltern gefrühstückt hat, geht sie in den Garten, um mit Karlo zu spielen. Die beiden sehen Maunzi, die Katze, die bei Luna wohnt, wie sie im Baum sitzt und nicht mehr herunterkommt. Nachdem Karlo ihr geholfen hat den Baum zu verlassen, hören Luna und ihr Katzenbär komische Geräusche aus dem Gartenschuppen, fast als würde dort eine Lokomotive durchfahren! Wie kann denn sowas sein? Luna besorgt eine Taschenlampe und erkundet mit Karlo das Geheimnis im Schuppen. Sie finden einen Papageien, der Geräusche nachgemacht hat, die ganz real klangen. Lunas Papa weiß, dass der Vogel den Leuten im gruseligen Nachbarhaus gehört, und gemeinsam bringen sie den Papageien zurück zu seinen Besitzern. Luna stellt fest, dass die älteren Leute im Gruselhaus ganz nett sind, und der Papagei sagt Lunas Namen. Karlo sagt, dass der Papagei Luna ja ganz schön gernhaben muss, wenn er ihren Namen so schnell gelernt hat, und Luna fragt ihn, woher er sich denn mit Papageien auskenne. Daraufhin erzählt der Katzenbär Luna eine von diesen Geschichten, denen sie so gerne zuhört, obwohl Karlo sie sich bestimmt nur ausgedacht hat...
Wie aus meinen früheren Rezensionen hervorgeht, bin ich ein großer Fan von den Illustrationen von Joelle Tourlonias. In allen Bänden (so auch diesem) sind wunderbar durchdachte, lebendige und detailreiche Zeichnungen enthalten. Allein, dass man bei einem Blick auf die Ofenuhr in Lunas Küche erkennt wie viel Zeit während der Geschichte vergeht oder dass in Bildern von Lunas Zimmer auf dem Fußboden ihre eigene Geschichte liegt, finde ich unglaublich toll!
In der vierten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ kommt Luna in den Kindergarten. Sie erklärt Karlo Katzenbär, der nicht versteht, warum Luna nicht weiterhin bei ihm zu Hause bleiben kann, dass ihre ...
In der vierten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ kommt Luna in den Kindergarten. Sie erklärt Karlo Katzenbär, der nicht versteht, warum Luna nicht weiterhin bei ihm zu Hause bleiben kann, dass ihre Mama gerne wieder arbeiten würde, und das ginge nur, wenn Luna in den Kindergarten ginge. Karlo bietet Luna an, dass er mit in den Kindergarten kommen würde, um sie zu beschützen, und damit sie nicht so allein ist. Eigentlich aber möchte Karlo nicht derjenige sein, der allein ist. Im Kindergarten wirkt Karlo dann eingeschnappt, und er wirft ihr vor, dass sie ja immer nur mit den anderen Kindern spiele, aber gar nicht mehr mit ihm. Luna schlägt daraufhin vor, Karlo mit in die Spiele mit den anderen Kindern einzubeziehen, und so wird der Katzenbär kurzerhand als Baby verkleidet, aber auch das passt ihm nicht.
Als dann Carola, Lunas neue Freundin aus dem Kindergarten, zu Besuch kommt, bringt diese ihren Teddy mit, und die beiden Kinder loben die Stofftiere des jeweils anderen.
Abends fragt Luna Karlo, ob es denn okay war, dass sie Carolas Teddybären so gelobt habe, weil sie das Gefühl hat, ihr Katzenbär könne eifersüchtig sein, aber Karlo ist zufrieden und findet, dass Carola und ihr Teddybär ganz nett sind. Vor dem Schlafengehen erzählt Karlo Luna die Geschichte, dass er mal in einem Spielzeugladen gewohnt habe und Carolas Teddy dort schon einmal kennengelernt hat. Luna ist sich ziemlich sicher, dass die Geschichte geflunkert ist, aber sie mag Karlos Gute-Nacht-Geschichten immer so gerne!
Wie aus meinen früheren Rezensionen hervorgeht, bin ich ein großer Fan von den Illustrationen von Joelle Tourlonias. In allen Bänden (so auch diesem) sind wunderbar durchdachte, lebendige und detailreiche Zeichnungen enthalten. Allein, dass man bei einem Blick auf die Ofenuhr in Lunas Küche erkennt wie viel Zeit während der Geschichte vergeht oder dass in Bildern von Lunas Zimmer auf dem Fußboden ihre eigene Geschichte liegt, finde ich unglaublich toll!