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Veröffentlicht am 19.02.2023

Die Kraft der Fantasie ist jedem zu eigen!

Als ich noch ein Kind war
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Die Oma erzählt ihrer Enkelin von den wunderbaren Tagen früher und der Fantasie, die ihr ein ständiger Wegbegleiter war, als sie selbst noch ein junges Mädchen war. Früher war alles besser, sagt die Oma; ...

Die Oma erzählt ihrer Enkelin von den wunderbaren Tagen früher und der Fantasie, die ihr ein ständiger Wegbegleiter war, als sie selbst noch ein junges Mädchen war. Früher war alles besser, sagt die Oma; mehr Farben, mehr Leben, alles war fröhlicher, heute sei die Welt ein trostloser Ort. Daraufhin nimmt die Enkelin ihre Oma an die Hand und zeigt ihr die Magie, der Fantasie, die ihr innewohnt. An vielen Orten, sagt die Enkelin, waren Oma und Enkelin gemeinsam. „Die Magie unserer Welt macht vor niemandem halt, ganz gleich, ob du jung bist oder alt.“

Der Text dieser berührenden Geschichte ist in Reimform angelegt. Warum hat mich die Geschichte berührt? Nun, erst zeigt die Oma dem Mädchen ihre Fantasie und ist betrübt über deren Ende; dann zeigt ihr die Enkelin ihre Fantasie und lehrt sie, dass diese nicht enden muss, wenn man es nicht will. Die Junge wird gewissermaßen der Alten zur Lehrerin.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Eine Katze unter Katzen

Große Tatzen, kleine Tatzen
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In diesem Bilderbuch stellt sich die graugetigerte Hauskatze Simon vor. Die „Katzen“, Löwe, Gepard, Puma, Tiger, sie alle machen große Augen und lachen ihn sogar aus. Sie machen ihn auf seine vermeintlichen ...

In diesem Bilderbuch stellt sich die graugetigerte Hauskatze Simon vor. Die „Katzen“, Löwe, Gepard, Puma, Tiger, sie alle machen große Augen und lachen ihn sogar aus. Sie machen ihn auf seine vermeintlichen Defizite aufmerksam, er wäre ja viel zu klein, er habe gar keine Mähne, und der Gepard vermutet, dass Simon nicht besonders schnell laufen kann mit seinen kleinen Beinchen. Daraufhin zeigt Simon den großen Katzen auf wie unterschiedlich sie auch untereinander sind, denn der Löwe sei ja der einzige mit einer imposanten Mähne, und der Gepard liefe ja auch am schnellsten, und so orange wie der Tiger sei keine der anderen Katzen. Er erklärt ihnen aber auch, dass es Gemeinsamkeiten gibt, denn sie alle haben platte Nasen, kleine zuckende Ohren, Schnurrhaare, lange Schwänze, spitze Zähne und scharfe Krallen. Die großen Katzen beugen sich erstaunt vor, betrachten Simon genauer und müssen sich eingestehen, dass er trotz seiner Größe tatsächlich auch eine Katze ist.
Trotz Unterschiede gehört man eben doch zusammen!

Ich finde, dies ist ein schönes Buch, das bestimmt auch gut zur ersten Konfliktbewältigung herangezogen werden kann, denn die Katzen machen sich ja über Simon lustig, obwohl er sich als einer von ihnen vorgestellt hat. Diese Geschichte gibt Kindern einen ersten Weg an die Hand eine Problemlösung mit anderen Kindern zu gestalten.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Außergewöhnliche Illustrationen!

Auf den Spuren der Wölfe
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Man hält eine schöne Mischung aus Bilderbuch und Sachbuch mit diesem Werk in den Händen. Die Illustrationen haben eine ganz eigene Art an sich und sind wirklich toll gestaltet! Zwischen den Bildern von ...

Man hält eine schöne Mischung aus Bilderbuch und Sachbuch mit diesem Werk in den Händen. Die Illustrationen haben eine ganz eigene Art an sich und sind wirklich toll gestaltet! Zwischen den Bildern von den verschiedenen Wölfen, ihrer Lebensweise und ihrer Umgebung finden sich viele kindgerechte Fakten zu den Tieren, und bestimmt lernt auch so mancher Erwachsene noch etwas dazu.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Karla... irgendwie meine kleine Heldin!

Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan
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In „Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan“ versprüht die kleine Karla reichlich viel positive Energie. Sie ist nämlich davon überzeugt, dass sie zaubern kann, wenn ein Notfall es erfordert. Bei ihrer ...

In „Karlas ziemlich fabelhafter Glücksplan“ versprüht die kleine Karla reichlich viel positive Energie. Sie ist nämlich davon überzeugt, dass sie zaubern kann, wenn ein Notfall es erfordert. Bei ihrer Geburt sei nämlich, so ihr Papa, „ein Zauber geboren worden“. Karlas Vater ist zwar gestorben, als sie noch ganz, ganz klein war, aber er ist, davon ist sie überzeugt, immer bei ihr, denn sie sieht ständig Zeichen von ihm.

Die verspielte Karla selbst ist ein ziemlich glückliches Mädchen, sie hat ihre Mama, ihren Bruder Jonas, ihren Opa und ihre beste Freundin Nino. Getrübt wird das glückliche Leben eigentlich nur dadurch, dass Mama einen blöden Chef hat, Jonas in der Schule von einem fiesen Jungen geägert wird, und die Familie durch ein kleines Fiasko aus der Wohnung ausziehen muss.
Doch Karla wäre nicht Karla, wenn sie mit ihrem Tatendrang und ihrer insgeheimen Zauberkraft nicht nach einer Lösung suchen, und auch wenn die geschmiedeten Pläne allesamt nicht zum Ziel führen, so fügt sich am Ende doch alles in Karlas ziemlich fabelhaften Glücksplan.

Alexandra Maxeiner hat eine wundervolle Geschichte geschrieben und eine sehr schöne Pointe darin eingewoben. Mit Karla und Nino ein hat die Autorin ein urkomisches, dabei aber total toughes Mädchenduo geschaffen; allein, wenn die beiden über Padautzer lästern, Elefanten aufbacken oder etwas wörtlich nehmen, grinse selbst ich als erwachsene Leserin!
Die Art, in der Alexandra Maxeiner Karla die Welt sehen lässt, hat mir von der ersten Seite an gefallen. Ich konnte mich mit den Figuren allesamt auf Anhieb anfreunden.

Mit diesem Buch hat man eine Geschichte, die sich leicht daherlesen lässt, die aber auch ganz viele tolle Botschaften in sich trägt!

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Zerbrichts...?

Game - Lust ohne Liebe 03
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Sayo kann sich mehr und mehr fallenlassen in der körperlichen Affäre mit Kiyirama. Sie beginnt sich zu fragen, ob es nicht ausreicht ein Gegenstück zu haben, dessen Körper man liebt. So zumindest, erfährt ...

Sayo kann sich mehr und mehr fallenlassen in der körperlichen Affäre mit Kiyirama. Sie beginnt sich zu fragen, ob es nicht ausreicht ein Gegenstück zu haben, dessen Körper man liebt. So zumindest, erfährt sie, denkt Kiriyama selbst.
Dann jedoch steht die "Spiel"-Beziehung der beiden auf der Kippe, als sie sich in einem Hotel verabreden und Kiriyama ohne Rücksicht seine eigene Lust an Sayo auslebt. Für einen Moment überlegen beide ihr Arrangement aufzulösen. Kiriyamas Entschuldigung und seine ganz spezielle Wiedergutmachung jedoch versöhnen Sayo in der Sache.
In einem Nachtrag zur gegenwärtigen Geschichte bekommt man einen Einblick Kiriyamas Vergangenheit. Dies finde ich sehr schön, denn da die Geschichte aus Sayos Sicht ezählt ist, ist für den Leser Kiriyama ebenso undurchschaubar wie für die Protagonistin selbst.

Die dargestellte Erotik ist stilvoll und nicht vulgär.

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