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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Viel Spaß trotz Schwächen

The Last Wish of Bristol Keats
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Meine Meinung:
Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an, ein Übergang, der mir wirklich gut gefallen hat. Man findet sich schnell wieder in der Geschichte und fühlt sich sofort zurück in Elfheim angekommen, ...

Meine Meinung:
Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an, ein Übergang, der mir wirklich gut gefallen hat. Man findet sich schnell wieder in der Geschichte und fühlt sich sofort zurück in Elfheim angekommen, ohne das Gefühl zu haben, erneut alles erklärt zu bekommen.

Der Schreibstil überzeugt mich nach wie vor sehr. Die Welt ist atmosphärisch beschrieben, bildlich und detailreich, sodass man sich Elfheim und seine Magie gut vorstellen kann.

Besonders die emotionalen Momente und einige Wendungen haben mir viel Spaß gemacht und gezeigt, welches Potenzial in dieser Geschichte steckt. Allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass das Tempo nicht ganz ausgewogen ist. An manchen Punkten hätte ich mir deutlich mehr Erklärungen und Tiefe gewünscht, da die Handlung dort für meinen Geschmack zu schnell vorangetrieben wurde. Gleichzeitig gab es Szenen, die sich etwas zu lange gezogen haben und ruhig hätten gekürzt werden dürfen. Gerade gegen Ende bestätigte sich leider meine Befürchtung, dass die verschiedenen Handlungsstränge etwas gehetzt zusammengeführt werden mussten.

Bristol und Tyghan liebe ich als Charaktere weiterhin sehr. Ihre Beziehung, ihre Loyalität zueinander und die emotionale Verbindung tragen die Geschichte. Dennoch fehlte mir etwas: mehr sichtbare Entwicklung, mehr Wachstum, etwas, das zeigt, wie sehr sie sich verändert haben, besonders im Hinblick auf die schweren Entscheidungen, vor denen sie stehen.

Thematisch überzeugt das Buch mit Fokus auf Familienloyalität, Schuld, Verantwortung und Machtkämpfe und passt damit hervorragend in die düstere, märchenhafte Fae-Welt.

Mein Fazit:
3,5 Sterne
Alles in allem hat mir der Abschluss der „Bristol Keats“-Dilogie trotz seiner Schwächen viel Freude bereitet. Es ist unterhaltsam, emotional und bietet einige wirklich schöne sowie schmerzhafte Wendungen, auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Ruhe und Entwicklung gewünscht hätte.

Veröffentlicht am 17.06.2025

ruhige, niedliche Sports-Romance

Foul Play
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Foul Play ist eine ruhige, süße Sports Romance für zwischendurch – mit sympathischen Charakteren, die beide für ihre Ziele brennen. Lori ist eher eine typische Perfektionistin, die mit Selbstzweifeln zu ...

Foul Play ist eine ruhige, süße Sports Romance für zwischendurch – mit sympathischen Charakteren, die beide für ihre Ziele brennen. Lori ist eher eine typische Perfektionistin, die mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat, was ich zwar nachvollziehbar fand, aber zum Schluss hätte ich mir da einfach etwas mehr Tiefe gewünscht. Josh mochte ich grundsätzlich gern, aber sein Ehrgeiz in Bezug auf seine NBA-Karriere war mir stellenweise etwas zu verbissen. Grundsätzlich war die Ausgangslage allerdings perfekt für die Charakterentwicklungen.

Die Stimmung im Buch ist insgesamt eher ruhig, besonders zu Beginn zieht sich die Handlung etwas. Für meinen Geschmack war die Slow Burn Romance dann auch ein bisschen zu langsam – die Anziehung zwischen Lori und Josh hat sich für mich erst sehr spät spürbar entwickelt, sodass das Prickeln leider nie so richtig bei mir ankam.

Was mir dagegen gut gefallen hat, war auch hier wieder die Basketball-Thematik – gerade weil sie schön mit Loris „Lesemaus“-Charakter kontrastiert. Ich fand es witzig, dass sie mit Sport so gar nichts am Hut hat und trotzdem mittendrin steckt. Die Rückblicke in die Vergangenheit der beiden waren ebenfalls super schön eingebunden und haben ihre gemeinsame Geschichte greifbarer gemacht.

Etwas schade fand ich, dass die Familienprobleme beider Figuren zwar angedeutet werden, aber nur oberflächlich angerissen bleiben. Hier hätte ich mir gewünscht, dass beide Themen intensiver aufgearbeitet werden, um den Charakteren und ihren Geschichten noch mehr Tiefe zu geben.

Mein Fazit:
3,5 Sterne
Insgesamt eine niedliche Sports-Romance, bei der man nicht viel Drama erwarten sollte. Perfekt, wenn man mal zwischendurch etwas Leichtes sucht.

Veröffentlicht am 27.04.2025

Nachdenkliche, sommerliche Geschichte

A Summer to Remember
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Meine Meinung:
Mit dem Abschluss der „Seasons“-Reihe entführt uns Morgane Moncomble auf eine wunderschöne Reise durch Italien – das Setting mit all seinen traumhaften Orten und Aktivitäten hat mir unglaublich ...

Meine Meinung:
Mit dem Abschluss der „Seasons“-Reihe entführt uns Morgane Moncomble auf eine wunderschöne Reise durch Italien – das Setting mit all seinen traumhaften Orten und Aktivitäten hat mir unglaublich gut gefallen und für echte Sommer-Vibes gesorgt. ☀️🍋

Morganes Schreibstil ist gewohnt flüssig und einfühlsam, sodass ich gut durch die Seiten kam. Besonders gefallen hat mir die Grundidee: sich der eigenen Vergangenheit zu stellen und zu erkennen, dass Heilung viele Formen annehmen kann. Durch Rückblicke in die gemeinsame Geschichte von Jasmine und Andréa wurde ihre emotionale Reise noch greifbarer. 🥰

Die Charakterentwicklung fand ich gelungen – man spürt, wie sehr beide an ihren Erfahrungen wachsen. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass mich die Liebesgeschichte dieses Mal weniger berührt hat. Manche Konflikte drehten sich für meinen Geschmack ein wenig zu oft im Kreis, nicht alle Handlungen waren für mich nachvollziehbar und emotional richtig erreicht hat mich die Geschichte erst spät im letzten Drittel.🙈

Auch wenn Jasmine und Andréa mir hier weniger sympathisch erschienen, finde ich es abwechslungsreich, dass die Geschichte einen ehrlichen und nicht ganz klassischen Weg geht. ❤️‍🩹

Mein Fazit:
3,5 Sterne
Eine nachdenkliche, sommerliche Geschichte über Liebe, Schmerz und persönliche Weiterentwicklung. Auch wenn mich der Reihenabschluss nicht ganz so mitgerissen hat wie erhofft, schätze ich die Botschaft und die Atmosphäre sehr.🫶

Veröffentlicht am 03.04.2023

Ein spannender Auftakt mit ein paar Schwächen

The Ravenhood - Flock
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𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑀𝑒𝑖𝑛𝑢𝑛𝑔:
Flock ist der Auftakt der „Ravenhood“ Trilogie. Damit beginnt eine Reihe, die auf TikTok bereits sehr viel Aufmerksamkeit erlangt hat. Dadurch stiegen bei mir auch die Erwartung und die ...

𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑀𝑒𝑖𝑛𝑢𝑛𝑔:
Flock ist der Auftakt der „Ravenhood“ Trilogie. Damit beginnt eine Reihe, die auf TikTok bereits sehr viel Aufmerksamkeit erlangt hat. Dadurch stiegen bei mir auch die Erwartung und die Neugierde.☺️

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Cecelia geschrieben. Ich habe den Schreibstil als sehr leicht und angenehm empfunden.😇

Cecelia lernen wir als zurückhaltende, schüchterne Frau kennen. Im Verlauf der Geschichte wächst sie über sich hinaus. Diese Entwicklung hat mir gut gefallen.🥰
Sean und Dominic sind sehr geheimnisvoll. Mit Sean habe ich etwas gebraucht um mit ihm warm zu werden, da ich ihn oft als etwas manipulativ empfunden habe. Dominic hingegen mochte ich direkt, auch wenn er das klassische Bad Boy Image verkörpert. Die beiden haben mich auf jeden Fall amüsieren können, auch wenn ich ihr Verhalten in der Realität stückweit toxisch und moralisch verwerflich sehen würde. 🫣

Zur Handlung lässt sich gar nicht so viel sagen, denn es ist nicht sonderlich viel passiert. Dennoch konnte mich das Buch fesseln, da es immer wieder Wendungen und neue Geheimnisse gab, die mich überraschen konnten und zum Weiterlesen animiert haben. Dadurch dass man als Leser ausschließlich Cecelias Sicht kannte, haben sich einige Fragen angesammelt. Besonders zum Schluss hin wurde es dann sehr spannend, wodurch meine Neugierde auf Band 2 groß ist. Ich habe noch viele Fragen, die sich hoffentlich in der Fortsetzung klären. Zusammengefasst waren die Geschehnisse teilweise verwirrend, düster und sehr spicy. 🔥💣

𝑀𝑒𝑖𝑛 𝐹𝑎𝑧𝑖𝑡:
✩✩✩,5
Bisher kann ich den Hype, um die Reihe noch nicht so ganz nachvollziehen, da mich doch ein paar Punkte gestört haben. Spaß beim Lesen hatte ich aber trotzdem. Durch das spannungsgeladene Ende kann ich mir vorstellen, dass die Handlung in Band 2 erst richtig in Fahrt kommt. 🤍☺️

Veröffentlicht am 20.02.2023

Eine faszinierende Buch Idee

Treason of Thorns - Kalte Magie, flammender Zorn
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𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑀𝑒𝑖𝑛𝑢𝑛𝑔:
Eine faszinierende Buch Idee den Zustand Englands anhand von sechs magischen Häusern bestimmen zu lassen. In diesem Buch dreht sich alles um Burleigh, eins der magischen Häuser. Die Magie ...

𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑀𝑒𝑖𝑛𝑢𝑛𝑔:
Eine faszinierende Buch Idee den Zustand Englands anhand von sechs magischen Häusern bestimmen zu lassen. In diesem Buch dreht sich alles um Burleigh, eins der magischen Häuser. Die Magie und das Wesen des Hauses konnten mich sehr fesseln. Durch die Schmerzen und Trauer des Hauses war die Stimmung sehr düster und dafür perfekt für die aktuelle Jahreszeit. Das Magiesystem kannte ich so noch nicht. Ich hätte gerne noch mehr darüber und über die anderen Häuser erfahren.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Violet geschrieben. Obwohl das Buch in der Ich-Perspektive verfasst ist, bin ich mit ihr nicht so richtig warm geworden. Sie war eigensinnig, willensstark und hatte ihr Herz auf der Zunge. Das Dilemma zwischen ihrem Herzenswunsch und ihrer Pflicht wählen zu müssen, wurde mir irgendwann zu viel. Ich hatte das Gefühl sie nicht richtig kennenzulernen und eine Bindung zu ihr aufzubauen, da sie gedanklich nur bei Burleigh war (verständlicherweise).
Wyn hingegen mochte ich auf Anhieb. Er macht eine starke Entwicklung im Laufe des Buches durch. Die anderen weiblichen Charaktere waren starke Persönlichkeiten. Besonders gerne mochte ich Frey und Esperanza.

Das Buch hat spannend begonnen, hat jedoch von Seite zu Seite abgebaut. Es ist auf der einen Seite viel passiert, aber auf der anderen Seite kam es mir nicht so vor. Dadurch bestand der mittlere Teil aus vielen Längen und mir wurde etwas langweilig. Zum Ende nahm es dann wieder an Fahrt auf und es wurde spanned und gruselig. Somit ein durchmischter Plot.🫣

Der Schreibstil sorgte dafür, dass es mir leicht viel in die Geschichte abzutauchen und das Setting bildlich vor Augen zu haben. Es war poetisch und atmosphärisch.

𝑀𝑒𝑖𝑛 𝐹𝑎𝑧𝑖𝑡:
✩✩✩,5
Das Buch war gut. Für mich wurde nicht das gesamte Potenzial der Geschichte ausgeschöpft. Wenn mir Violet sympathisch gewesen wäre, dann hätte mir das Buch bestimmt super gefallen, aber leider bin ich nicht mit ihr warm geworden. Der Schreibstil und die Buch Idee waren meine Highlights.