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Veröffentlicht am 28.07.2017

Exorbitant lustig und gelungen

Kommando Schluckspecht
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Inhalt:
Hauptsache dat Bier schmeckt!
Dieses Motto von Bardame Jutta nehmen sich Tim Feldmann und seine Kumpels sehr zu Herzen und treffen sich am liebsten in Tims vor Kurzem gekaufter Kneipe, dem "Schluckspecht". ...

Inhalt:
Hauptsache dat Bier schmeckt!
Dieses Motto von Bardame Jutta nehmen sich Tim Feldmann und seine Kumpels sehr zu Herzen und treffen sich am liebsten in Tims vor Kurzem gekaufter Kneipe, dem "Schluckspecht". Von Gastronomie hat er allerdings keine Ahnung, und sein Geschäft ist eine wirtschaftliche Katastrophe. Plötzlich taucht noch ein weiteres Problem auf: Tims Freundin Lisa bekommt ein sensationelles Jobangebot in München und das, wo Tim doch keinesfalls sein geliebtes Bottrop, seine Kneipe und seine Freunde verlassen will. Aber wie soll er Lisa das beibringen? Verzweifelt schmiedet er einen ausgeklügelten Plan...

Meinung:
Tobias Keller reißt den Leser mit seiner witzigen und leichten Art zu schreiben sofort mit und lässt ihm keine Zeit um sich zu langweilen. Mit einer ordentlichen Portion Humor und ohne großes Vorgeplänkelt kommt er immer auf den Punkt und bereitet einem so ein Dauergrinsen.

Auch die Charaktere sind alle wunderbar stimmig und es ist alles vorhanden. Vom faulen Protagonisten, der außer Schlafen, fresse, saufen im Leben nicht sonderlich viel auf die Reihe bringt. Über die Liebevolle Bardame, die mit ihren Weisheiten einem zwar nicht wirklich hilft, dafür aber ein Lächen aufs Gesicht zaubert. Bis hin zum türkischen Rivalen, der sich dann doch als echt netter Kerl entpuppt. Achso und vergessen darf man natürlich die Freunde auch nicht. Die allesamt einen mehr oder weniger großen Schlag haben und genau deswegen so überaus sympathisch sind.

Die Story an sich klingt ja erstmal gar nicht so interessant und spektakulär. Aber Tobias Keller hat daraus einiges gemacht. Vom Kleinkrieg, den täglichen Porblemen und der großen Weltrettung ist alles dabei und somit wird es nie langweilig. Kleines Manko war für mich jedoch der Schluss. Etwas überzogen und für den Rest des Buches nicht passend.

Unterm Strich ein solides Buch, von dem man noch lange einen Muskelkater vom Lachen hat.

Veröffentlicht am 25.07.2017

Manchmal ist es Liebe

Dirty Talk. Ivy & Brent
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Inhalt:
Er liebt sie, aber er darf es nicht. Sie will ihn, traut sich aber nicht ihn zu lieben. Brent Payton arbeitet hart und will am Abend seinen Spaß haben. Sein Ruf als Player eilt ihm stets voraus. ...

Inhalt:
Er liebt sie, aber er darf es nicht. Sie will ihn, traut sich aber nicht ihn zu lieben. Brent Payton arbeitet hart und will am Abend seinen Spaß haben. Sein Ruf als Player eilt ihm stets voraus. Dabei steckt hinter der Fassade des Draufgängers viel mehr. Nur dass das niemand sieht. Bis Ivy plötzlich in der Tür steht, mit ihren wallenden Haaren und großen braunen Augen. Und weil sie die Schwester seiner neuen Kollegin in der Autowerkstatt ist, darf zwischen den beiden eigentlich nichts laufen. Das führt natürlich dazu, dass Brent sie nur noch mehr will. Doch Ivy hat den Männern abgeschworen. Zu oft und zu lange bestimmte ein Mann ihr Leben - und das ihrer kleinen Tochter Violet. Damit ist jetzt Schluss, sie steht auf eigenen Beinen. So weit, so gut. Bis sie bei einem Besuch in der Werkstatt Brent trifft. Und plötzlich möchte sie all ihre Prinzipien über Board werfen...


Meinung:
Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.


Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Ivy und Brent, wer den Titel beachtet konnte dies Vorhersehen Doch auch Charaktere aus Teil 1 „Jenna und Cal“ vermisst man nicht.


Ivy selbst war mir von Anfang an sympathisch. Ab und an war sie zwar etwas nervig und ich hab ihre Gedankengänge manchmal nicht verstanden, aber sie ist ebenso ein verständnisvoller und liebevoller Mensch, sodass man sie einfach lieben muss. Auch Ivys Tochter ist zuckersüß. Mit ihrer kindlichen Art weckt sie etwas in Brent, dass selbst er nicht gefunden hat.


Brent fand ich schon im ersten Teil interessant und war deswegen umso begeisterter, dass wir hier endlich mehr von ihm erfahren. Er ist ein unglaublich vielseitiger Charakter, der sich im Buch einer Wandlung unterzieht, die mir wahnsinnig gut gefällt. Sein Hund Honeybear war ein weiteres Highlight. Allein schon der Name bringt einem zum Schmunzeln.
Dass Brent im Laufe des Buches für seine Träume einsteht und sich endlich traut etwas Soziales zu machen hat mich sehr beeindruckt. Auch der Umgang mit Ivy’s Tochter hat mich des Öfteren zum Lächeln gebracht.


Der Schreibstil ist auch im zweiten Teil wieder sehr schlicht und einfach gehalten, was das Buch aber keineswegs langweilig macht. Der einfache Schreibstil bewirkt lediglich, dass man die Geschichte flüssig und ohne große Verwirrungen genießen kann.
Durch den Wechsel zwischen Ivy und Brent kommt nochmals Schwung in die Sache und es wird nie langweilig.


Unterm Strich also ein Buch, dass zum Verschlingen einlädt.

Veröffentlicht am 25.07.2017

Wenn die Liebe nicht vergeht

Dirty Thoughts. Jenna & Cal
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Inhalt:
Sie hat ihn verlassen, doch er hat nie aufgehört sie zu lieben... Mit allem hätte Cal gerechnet, aber nicht damit, dass Jenna nach über zehn Jahren plötzlich in seiner Autowerkstatt steht. In der ...

Inhalt:
Sie hat ihn verlassen, doch er hat nie aufgehört sie zu lieben... Mit allem hätte Cal gerechnet, aber nicht damit, dass Jenna nach über zehn Jahren plötzlich in seiner Autowerkstatt steht. In der Highschool waren die beiden ein Paar, doch dann ging Jenna weg. Verließ Cal, der sich um seine kleinen Brüder kümmerte und die Werkstatt seines Vaters am Leben hielt. Und jetzt ist sie wieder da, als selbstbewusste Frau frisch aus New York, um in der Firma ihres Vaters zu arbeiten. Und auch aus dem Jungen Cal ist ein tougher Mann geworden, der nicht nur über einer Motorhaube verdammt heiß aussieht, sondern eigentlich einen sehr weichen Kern hat. Von der Anziehung zwischen ihnen ist nichts verloren gegangen. Aber immer noch stehen die Ereignisse von damals zwischen ihnen. Doch dieses Mal lässt Jenna nicht zu, dass ihr Glück zerstört wird.


Meinung:
Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.


Die Geschichte der beiden könnte nicht komplizierter sein. Eine Jugendliche Flamme, die irgendwie nie wirklich verloschen ist. So war es auch nicht verwunderlich, dass es zwischen Jenna und Cal relativ schnell wieder zu knistern begann.


Jenna fand ich gleich sympathisch. Ihre offene und direkte Art fand ich gleich super und hab sie sofort ins Herz geschlossen.
Auch mit Cal konnte ich mich bald anfreunden. Er war ja anfangs noch etwas der grummelige Bär, der seine Gefühle versteckt. Nach und nach ist er dann aber aufgetaut und dank Jenna fast schon ein Softie geworden.


Auch die restlichen Charaktere waren in sich stimmig. Der grummelige Jack, der eigentlich keiner Fliege was zu leide tun kann. Jennas ausgeflippte Freundin, die trotz ihrer geringen Körpergröße einen ganzen Laden alleine führt. Und zum Schluss Cals Halbbruder Asher, der überraschenderweise auftaucht und sein ganzes Leben auf den Kopf stellt.


Um das Gesamtbild abzurunden war dann auch noch der Schreibstil sehr angenehm. Er war flüssig und leicht verständlich, dabei aber nie einschläfernd oder langweilig.


Alles in allem ein sehr guter Einstieg, der eindeutig Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 06.04.2017

Krebs sollte nur ein Sternzeichen sein

Auf Null
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Inhalt:
"Vielleicht ja, vielleicht nein. Lasst euch überraschen." Gesund – aber nicht geheilt. Das ist Ninas Diagnose nach überstandener Leukämie. Für die Zwanzigjährige klingt das wie: Freu dich bloß ...

Inhalt:
"Vielleicht ja, vielleicht nein. Lasst euch überraschen." Gesund – aber nicht geheilt. Das ist Ninas Diagnose nach überstandener Leukämie. Für die Zwanzigjährige klingt das wie: Freu dich bloß nicht zu früh. Ohnehin hat die Krankheit alles verändert. Mit ihrer besten Freundin Bahar ist sie zerstritten, ihr Bruder ist streng gläubig geworden, und Nina würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Dann lernt Nina Erik kennen und ist schneller in ihn verliebt, als ihre Angst vor einem Rückfall es erlaubt. Aber wie soll Liebe funktionieren, wenn einem der Mut zum Leben fehlt? Ein mitreißender und lebensbejahender Debütroman.


Meine Meinung:
Anfangs war ich wirklich etwas skeptisch, schon wieder ein Krebsbuch? Schon wieder ein Buch, das so ein ernstes Thema "ausschlachtet"? Reicht es nicht langsam? Aber ich war wirklich sehr positiv überrascht von Nina und auch von Catharina Junk, der Autorin selbst. Catharina Junk erzählt die Geschichte der krebskranken Nina, naja eigentlich ist sie jetzt ja gesund, aber eben noch nicht geheilt. Sie erzählt davon, wie Nina nach einem einjährigen Krankenhausbesuch wieder in ihr Leben mit Freunden und Familie zurückzufinden. Doch wie das Leben eben so ist, hält dieses Leben einige Überraschungen bereit. Das Buch ist in er Ich-Form aus Nina's Perspektive geschrieben, dadurch wird dem Leser die Protagonistin sehr real dargestellt und man kann sich wunderbar mit ihr Identifizieren. Es kommen sehr viele facettenreiche Charaktere vor, sodass das Buch nie langweilig wird und man immer neuen Stoff zum nachdenken hat.

Nina's Eltern machen sich verständlicherweise immer noch Sorgen ums sie, denn keiner weiß, wann und ob der Krebs wieder kommt. Wie sich Eltern in so einer Situation fühlen und was sie denken, kann wirklich nur jemand nachempfinden, der so etwas schon selbst erleben musste. Nina versucht ihre Eltern zu schützen und versucht, mit all ihren Problemen selbst fertig zu werden. Sie schließt sie ziemlich aus ihrem Leben aus, was ich zum Teil auch wirklich sehr gut nachempfinden kann.

Ninas's Bruder ist auch ein sehr komplexer Charakter. Er kommt sich von den Eltern vernachlässigt vor. Dadurch fühlt er sich immer mehr zu Gott hingezogen und verkriecht sich komplett in seinem Glaube, dass das aber auch nicht das gelbe vom Ei ist und das die Ansichten der "Gemeinschaft" in der er ist auch etwas fragwürdig sind, erfährt man im Laufe des Buches. Er ist Nina gegenüber Anfangs sehr distanziert und schottet sich emotional total von ihr ab.

Die Geschichte wechselt immer zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, was Nina alles im Krankenhaus durchmachen musste. Dadurch erfährt man nebenzu auch immer noch einiges von Nina und ihren Freunden selbst, was ich total toll fand.
Ein lebensbejahender Buch, dass zeigt, dass auch wenn man Ende seiner Kräfte ist, es sich immer lohnt weiter zu machen. Man weiß nie, wie nah man seinem Ziel schon ist!

Veröffentlicht am 06.04.2017

Setzt die Segel für ein tolles Buch!

Die Piratenschiffgäng - Der fiese Admiral Hammerhäd
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Inhalt:
In der Kinderbuch-Reihe Die Piratenschiffgäng erzählt Erfolgsautorin Irmgard Kramer spannende und witzige Abenteuer rund um wilde Piraten und ihr verrücktes Piratenschiff. Die Geschichten eignen ...

Inhalt:
In der Kinderbuch-Reihe Die Piratenschiffgäng erzählt Erfolgsautorin Irmgard Kramer spannende und witzige Abenteuer rund um wilde Piraten und ihr verrücktes Piratenschiff. Die Geschichten eignen sich für Jungen und Mädchen ab 5 Jahren zum Vorlesen und ab 7 Jahren zum ersten Selberlesen. Die bunten Bilder mit Comic-Elementen von Zapf sorgen für viel Spaß beim Lesenlernen. Für echte Seeräuber ein Muss! Willkommen an Bord der Molly Popper, dem verrücktesten Schiff der Meere! Tim Buktu erlebt zusammen mit Kapitän Barti Blu und der Piratenschiffgäng Abenteuer, die sich gewaschen haben! Tim Buktu kann sein Glück kaum fassen. Er wird von Kapitän Barti Blu als Aufschreiber auf der sagenumwobenen Molly Popper angeheuert. Doch bevor er an Bord gehen kann, wird er entführt. Ist Tims Traum vom Piratenleben schon vorbei? Im Gefängnis trifft er auf Bartis wilde Piratenschiffgäng und schnell ist klar: Hinter all dem steckt der fiese Admiral Hammerhäd!


Meine Meinung:
Das Buch habe ich zusammen mit meiner kleinen Cousine (8) gelesen. Teilweise habe ich ihr aus dem Buch vorgelesen und teilweise hat sie auch schon selbst Abschnitte gelesen. Schon das Cover ist ein richtiger Blickfang. Es wirkt sehr edel. Der Hintergrund ist matt und die Crew selbst glänzt. Auch im Buch selbst gibt es viele Illustrationen. Diese sind liebevoll und sehr bunt gestaltet, sodass man sich von der ganzen Crew und ihren Erlebnissen ein richtig gutes Bild machen kann. Die Schriftgröße ist ebenfalls gut gestaltet. Sie ist angenehm groß, sodass pro Seite nicht zu viel steht und Kinder sich nicht überfordert fühlen. Ebenso ist der Schreibstil dem Lesealter entsprechend gehalten. Es wird zwar ab und an "geflucht" das wird aber verniedlicht und ist somit auch nicht weiter schlimm.Die Geschichte an sich fand ich, ebenso wir meine Cousine, super. Man lernt die Crew und vorallem Tim Buktu von Grundauf kennen und weiß somit, mit wem man es in den nächsten Bänden zu tun hat. Der zweite Teil wird bei meiner Cousine schon sehensüchtig erwatet und ich werde mit ihr bestimmt noch einige spannende Lesestunden mit der Piratenschiffgäng haben.