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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2025

Wenn der Actionanteil zu viel ist und die Handlung dadurch zu unglaubwürdig wird

Never Trust Your Fake Husband
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Wer RomCom und ActionThriller mag, wird bei diesem Buch hier vollkommen auf seine Kosten kommen. Doch warum ich trotz allem nicht davon überzeugt bin…

Persönlich lese ich Bücher, die nicht immer zu 100% ...

Wer RomCom und ActionThriller mag, wird bei diesem Buch hier vollkommen auf seine Kosten kommen. Doch warum ich trotz allem nicht davon überzeugt bin…

Persönlich lese ich Bücher, die nicht immer zu 100% die Wirklichkeit wiederspiegeln ganz gern. Gerade weil diese vom Alltag ablenken und man nicht immer mit der Ernsthaftigkeit des Lebens konfrontiert wird.
Dennoch war es mir bei diesem einfach viel zu viel und irgendwann so übertrieben, dass es fast schon lächerlich wirkte und mich auch die Figuren immer mehr aufgeregt haben.

Die Geschichte beginnt damit, dass eine junge Frau mitten auf der Straße erwacht und sich an nichts erinnern kann. Als Schüsse fallen, wird sie von einem Agenten gerettet, der sie versehentlich für jemand anderen hält. Erst nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht und den beiden bleibt nichts anderes übrig, als zusammenzuarbeiten, um am Leben zu bleiben und die eigentliche Person zu finden.

Die Handlung selbst hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich mochte auch die lockere Schreibweise und den Umgang der Figuren. Allerdings waren mir die Actionszenen deutlich zu viel und zu überladen. Das machte das ganze Unglaubwürdig.
Zwischenzeitlich habe ich mehrfach überlegt, das Buch einfach abzubrechen, mich aber doch durchgerungen, weil die Story selbst ganz vielversprechend klang. Doch die wirkliche Spannung bliebt hier aus.
Natürlich kommen sich auch die eine oder andere Liebesszene vor. Mir ging die Entwicklung zwischen den beiden deutlich zu schnell – da hätte ich mir gern etwas Zeit gewünscht, dass sie sich kennenlernen und langsam näherkommen. Das hätte vielleicht auch den nötigen Ausgleich zum ansonsten sehr temporeichen Buch geschaffen.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Dieses Buch konnte mich leider so gar nicht erreichen

The Final Seven
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Was mich bei diesem Buch zuerst angesprochen hat, war natürlich das Cover und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war meine Neugier geweckt. Denn gerade der letzte Satz hatte mich neugierig auf ...

Was mich bei diesem Buch zuerst angesprochen hat, war natürlich das Cover und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war meine Neugier geweckt. Denn gerade der letzte Satz hatte mich neugierig auf das Buch gemacht, wonach es nach einem guten Thriller mit einigen Fantasy-Horror-Elementen klingt.
Doch was ich dann gelesen hatte, war weit entfernt von meinen Vorstellungen.

Die Geschichte beginnt mit einem Mordfall, den Detective Dare aufklären soll. Doch gleich zu Beginn wird ihr ein neuer Partner vom FBI vorgesetzt: Zach, der über außergewöhnliche Kräfte verfügt…

Ich muss ehrlich gestehen, dass sich die Vorfreude auf das Buch schnell wieder gelegt hatte und ich dem Ganzen dennoch eine Chance geben wollte. Nicht zuletzt, weil es sich um ein Rezensionsexemplar von #bloggerjury handelt. Sondern weil ich die Hoffnung hatte, dass ich erst in die Geschichte reinfinden muss und es mit der Zeit interessanter und informativer wird.
Aber leider wurde mir diese Hoffnung nicht erfüllt.
Zu viel hat mir hier am Ende gefehlt: Das Buch ist größtenteils aus Dialogen aufgebaut, was auch in Ordnung ist, würde der Leser dennoch mehr Einblicke in die Personen, die Umwelt und die Geschehnisse erhalten. Denn dies blieb aus. Zu gern hätte ich gewusst, wie die Welt aussieht, in der sich die Charaktere befinden oder der aktuelle Ort, wo die Ermittlungen durchgeführt werden.
So gibt es beispielsweise eine Szene, wo Zach einen Zusammenbruch erleidet, eine gewisse Schwäche zeigt und kurz darauf dennoch stark genug ist, um die Untersuchung durchzuführen. Hier hätte ich mir einfach mehr Einblicke in seine Fähigkeiten gewünscht oder warum er sich so schnell erholen kann und wie der restliche Tatort und die Umgebung aussehen.
Weiterhin fand ich die entstandenen Beziehungsgebilde etwas konstruiert und aus der Luft gegriffen. Denn bis zum Schluss hatte ich den Eindruck, die Charaktere nicht zu kennen, auch nicht mit ihnen warum zu werden und dass auch kein Vertrauensverhältnis untereinander aufgebaut wurde.

Ich möchte das Buch aber nicht gänzlich madig reden, denn vielleicht gibt es einige Leser, die eine andere Meinung teilen und denen das Buch gefällt. Für mich war es leider nichts.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Für mich leider eine Enttäuschung

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Wie steht ihr zu Klassikern, die als Neuauflage als Graphic Novel erscheinen, um diese auch der ‚jüngeren Generation‘ zugänglich zu machen?
Ich steh dem Ganzen immer mit gemischten Gefühlen gegenüber, ...

Wie steht ihr zu Klassikern, die als Neuauflage als Graphic Novel erscheinen, um diese auch der ‚jüngeren Generation‘ zugänglich zu machen?
Ich steh dem Ganzen immer mit gemischten Gefühlen gegenüber, da in einem Comic nicht die ganze Geschichte erzählt wird und dadurch eventuell Lücken entstehen können.

Heute möchte ich euch

StolzUndVorturteil als

GraphicNovel vorstellen, welches ich bei

NetGalleyDE als

Rezensionsexemplar erhalten habe.

Schon immer wollte ich ein par Klassiker der englischen Literatur lesen, war mir jedoch nicht immer sicher, ob das auch das Richtige für mich ist oder mich der Schreibstil fesseln kann. Außerdem habe ich mich immer gefragt, warum so viele Fragen auf Mr Darcy so abfahren, weshalb sich der Comic geradezu angeboten hat, um in die Geschichte hineinzuschnuppern.

Mich hat es ein wenig an die Zeit von Bridgerton erinnert, wo man unbedingt versuchen wollte, seine Tochter an den bestgeeignetsten Mann zu vermählen, damit sie später nicht auf der Straße landet. Deshalb war es wichtig, dass man zu bestimmten Bällen geht und dort seine Tochter an den Mann bringt.
Hätte ich das Hintergrundwissen aus der Serie nicht gehabt, wären mir hier aber auch ein paar Sachen abhandengekommen. Darunter Hintergrundinformationen, die man im Buch bestimmt hätte mitgeteilt bekommen. Manchmal wirkte der Comic eher wie eine Aneinanderreihung von den wichtigsten Szenen aus dem Originalbuch, um der Handlung grob folgen zu können. Ebenfalls habe ich mich hier schwer getan die Personen auseinanderzuhalten, da diese für mich fast alle gleich dargestellt waren und auch noch den gleichen Kleidungsstil hatten: vieles war in Beige- und Weißtönen.

Alles in allem war es ein guter Einblick in die Storyline, aber leider auch nicht mehr.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Interessanter Versuch - keine Kaufempfehlung

Hip-Hop. 100 Seiten
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Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks mitlesen.
Da ich selbst ein großer HipHop-Fan bin und dass die Musik ist, mit der ich aufgewachsen bin, fand ich die Idee ziemlich sportlich. ...

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks mitlesen.
Da ich selbst ein großer HipHop-Fan bin und dass die Musik ist, mit der ich aufgewachsen bin, fand ich die Idee ziemlich sportlich. Immerhin wird hier versucht, ein großes Musikgenre in 100 Seiten zu packen.
Doch genau aus diesem Grund darf man hier auch nicht erwarten, dass alle Themengebiete, wichtigen Künstler und alles, was dazugehört intensiv behandelt werden.

Die Hauptthemen sind der Ursprung, die wichtigsten Interpreten aus Deutschland und den USA, Mode und die Thematiken innerhalb der Lieder.
Beim Lesen merkt man, dass auch der Autor sich zu dieser Musik sehr stark hingezogen fühlt und dies lebt.

Bei dem einen oder anderen Interpreten lässt sich gewiss streiten. Denn gerade im amerikanischen Raum gibt es so viele, die eigentlich in dieses Buch gehört hätten. Manche wurden lediglich mal kurz erwähnt. Auch ist an dieser Stelle anzumerken, dass das Buch nicht gänzlich frei von Fehlern ist. So wurde der eine Interpret um 17 Jahre älter gemacht.

Im deutschen Raum ist das Buch jedoch ein kompletter Fehlschlag. Vielleicht stehe ich hier mit meiner Meinung allein. Doch wurden hier die wichtigen Interpreten mal am Rande erwähnt und so seltsame Gestalten wie Kollegah, BadMomz und was-weiß-ich-wie-sie-alle-heißen-mögen als Grundlage benannt? Vielleicht habe ich an dieser Stelle geschlafen, aber das, was ich heute umgangssprachlich als „Assi-Mugge“ bezeichnen würde, wird in diesem Buch als großartig dargestellt. Wenige Seiten später heißt es dann, das diese sogar in ihren Liedern einen starken Drang zu Diskriminierung und Rassismus haben…

Um das alles etwas musikalisch zu untermalen, wurde auf Spotify eine eigene Musikliste erstellt, wobei sich hier über die Auswahl doch stark streiten lässt. Manche Lieder sind wirklich super, andere wiederum haben mich stark verzweifeln lassen.
Das Gute daran: Am Ende des Buches wird nochmal darauf eingegangen, warum dieser Song ausgewühlt wurde.

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Veröffentlicht am 23.02.2023

Wo ist die Liebe zum Ballett geblieben?

Es braucht zwei, um mich zu erinnern (Es braucht - Reihe 2)
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Da mir der erste Teil so gut gefallen hatte, durfte ich auch den zweiten Teil der Trilogie vorab lesen und rezensieren. Im ersten Teil erhält der Leser tolle Einblicke in die Welt des Balletts, der Juilliard ...

Da mir der erste Teil so gut gefallen hatte, durfte ich auch den zweiten Teil der Trilogie vorab lesen und rezensieren. Im ersten Teil erhält der Leser tolle Einblicke in die Welt des Balletts, der Juilliard und dem Leistungsdruck, der auf die Tänzer dort wartet.
Im zweiten Band ist dieser Fokus stark in den Hintergrund gerückt und wurde auf die beiden Hauptcharaktere Elizabeth und Logan gelegt.

Der zweite Band spielt etwa 6 Monate nach dem ersten. In diesem halben Jahr hat sich so einiges getan: die Clique hält nicht mehr so stark zusammen wie vorher. Logan und Elizabeth wurden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, was starke Auswirkungen auf ihr Wesen hat. Beide sehen sich großen Herausforderungen gegenüber und müssen schwerwiegende Entscheidungen treffen.

Leider muss ich gestehen, dass mich der zweite Band nur wenig begeistert hat.
Der Ballett-Fokus aus dem ersten Band hat mir hierbei gänzlich gefehlt. Es gab zwar einige Elemente vom Tanz, aber das wurde zumeist kurz abgehandelt und hatte nur wenig (der Beschreibung nach) mit Ballett zu tun.
Die Clique ist vollkommen in den Hintergrund geraten. Es gab zwar immer wieder Andeutungen, dass diese sich nicht mehr so gut versteht, es bei manchen Personen Probleme zu geben scheint, aber nichts wurde näher beleuchtet.
Gleiches gilt für Lizi und Logan. Die Entscheidungen und Handlungen waren mitunter zu impulsiv, zu dramatisch und nicht durchdacht. Es hat einfach die Nähe gefehlt und das Verständnis, warum gewisse Ereignisse sich so abgespielt haben, konnte nicht aufgebaut werden.

Ein weiteres Manko, was mir an diesem Band auch aufgefallen ist, sind Grammatik- und Schreibfehler. So etwas kann vorkommen. Aber dennoch liegt die Erwartung etwas höher, wenn ein Verlag das Buch lektoriert und die Satzstellung merkwürdig ist, Wörter fehlen oder andere Wörter im Satz auftauchen, die keinen Sinn ergeben.

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