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Veröffentlicht am 26.02.2023

Nicht nur für diejenigen, die Escape-Rooms mögen

Raum der Angst
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Marc Meller – „Raum der Angst“

Das Buch beginnt damit, dass sich verschiedene Passanten dazu bereiterklären, an einem Experiment teilzunehmen. Ausgesucht wurden sie anhand von verschiedenen ...

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Marc Meller – „Raum der Angst“

Das Buch beginnt damit, dass sich verschiedene Passanten dazu bereiterklären, an einem Experiment teilzunehmen. Ausgesucht wurden sie anhand von verschiedenen Eigenschaften, die ihnen während des Experimentes dabei helfen sollen, die Rätsel in einem Escape Room zu lösen.
Ziel wird es sein, dass alle gemeinsam an das Ziel gelangen. Denn den Gewinnern winkt ein hohes Preisgeld. Was sie dabei jedoch nicht ahnen ist, dass das Spiel kein Experiment ist und der Verlierer mit seinem Leben bezahlt.

Die Handlung beginnt ganz gediegen mit der Auswahl der Passanten und den Regeln für das Experiment. Gleichzeitig wird eine Frau entführt, die wenig später in einem der Räume zu ihnen stößt und nicht weiß, warum sie dort gelandet ist. Als kurz darauf der erste „Unfall“ passiert, wird allen bewusst, dass es sich hierbei nicht nur um ein harmloses Experiment handelt.

Nachdem klar wird, dass es sich um Entführung handelt, machen sich die Ermittler auf die Suche und interviewen nicht nur den Leiter, sondern auch frühere Studenten von ihm. Nichts wird hierbei unversucht gelassen, um die Personen zu finden. Die dabei gemachten Entdeckungen sind spannend dargestellt und lassen den Hörer etwas ungläubig den Kopf schütteln.
Am Ende gab es nochmals einige spannende und sehr abwechslungsreiche Sequenzen, die ich so nicht habe kommen sehen.

Ebenfalls haben mir die Rätsel im Raum sehr gut gefallen. Denn der Autor hat sich Zeit genommen diese und den Raum so zu beschreiben, dass der Leser/Hörer ihn vor Augen hat und selbst darüber nachdenken kann, wie die Lösung lauten mag.

Die Stimme des Erzählers fand ich sehr passend. Denn durch die unterschiedliche Betonung, Sprachrhythmus und Stimmlage hat er den jeweiligen Figuren eine eigene Note verliehen, die sehr zu den Charakteren passte.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Bist auch du schon ein Opfer der Zeitdiebe?

Momo
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Das Buch beginnt mit dem Auffinden von Momo durch die Anwohner der Stadt. Gleich zu Beginn stellt Momo jedoch entschieden fest, dass es bei niemand anderen als allein im Amphitheater leben möchte.
Kurs ...

Das Buch beginnt mit dem Auffinden von Momo durch die Anwohner der Stadt. Gleich zu Beginn stellt Momo jedoch entschieden fest, dass es bei niemand anderen als allein im Amphitheater leben möchte.
Kurs darauf kommen alle Anwohner der Stadt zu ihr, helfen ihr, genießen die gemeinsame Zeit und lernen von ihr. Denn sie kann zuhören und die Fantasie der Kinder anregen, wodurch es nie langweilig wird und die Konflikte wie von selbst gelöst scheinen.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, da es sich um ein Kinderbuch handelt. Einen großen Spannungsaufbau mit actiongeladenen Szenen oder ähnlichen, darf man daher nicht erwarten. Dennoch ist das Buch interessant und die vermittelten Werte sehr einprägsam:
Denn die Welt der Zeitdiebe, der fantasielosen Unternehmungen und dem nicht richtigen zuhören gibt es auch heute noch, wodurch dieses Buch so zeitlos wirkt.

Genau deshalb gehört Momo für mich mit zu den Literaturklassikern, die jeder gelesen haben sollte.

Was mir an dieser Ausgabe besonders gefallen hat, ist neben dem schönen Cover die Aufmachung des Buchs selbst. Die Farbe des kompletten Textes ist in blau gehalten und in jedem Kapitel taucht mindestens eine Zeichnung auf.

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Kannst du deinen Freunden trauen? Oder verfolgen Sie einen perfiden Plan?

Tod einer Stadtelfe
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Das Geschehen beginnt mit einer Freundschaft zwischen Anja und Romy, die über die Ferien entsteht, als beide auf einer Sprachreise sind.
Anja gehört zu den beliebteren Mädchen der Schule, ist aufgeweckt ...

Das Geschehen beginnt mit einer Freundschaft zwischen Anja und Romy, die über die Ferien entsteht, als beide auf einer Sprachreise sind.
Anja gehört zu den beliebteren Mädchen der Schule, ist aufgeweckt und vor allem bei den Jungs sehr beliebt und gilt mitunter als „leicht zu haben“. Romy hingegen fällt nicht auf und gehört eher zu den Mädchen, die sich zurückziehen und die nicht bei den „coolen Kids“ so hoch angesehen sind.

Doch nach diesem Sommer wird sich alles ändern:
Durch die gemeinsame Freundschaft will Anja Romy immer mehr in die Gruppe integrieren. Ihre innere Schönheit nach außen kehren und ihr zeigen, wie das Leben sein kann. Was sie dabei jedoch Romy nicht erzählt ist, dass sie eigentlich plant Romy nach ihrem eigenen Ebenbild zu erschaffen, um sie Stück für Stück zu zerstören.

Eine bekannte Persönlichkeit sagte einmal: „Schaut euch die Leute an, mit denen ihr abhängt, sonst hat sich eure Zukunft eher früh als später erledigt.“ Und ich finde, dieser Satz trifft hier perfekt zu.
Denn die Geschehnisse beschreiben, was zwei verschiedenen Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden alles passieren kann und wie leicht es ist, vom richtigen Weg abzukommen. Welchem Druck man in diesem Alter ausgesetzt ist, wovon sich Teenager alles beeinflussen lassen und was passiert, wenn man keinen Ansprechpartner findet, dem man sich anvertrauen und über seine Sorgen und Probleme reden kann.

Bei dem Buch handelt es sich definitiv nicht um leichte Kost, da die Geschichte mitunter Themen anschneidet wie: Mobbing, Suizid, Missbrauch und Drogenkonsum. Auch werden die Geschehnisse noch eine ganze Weile in einem nachhallen und zum Nachdenken anregen.

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Veröffentlicht am 21.08.2026

Erfrischend anders und spannend bis zum Schluss

Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich
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Nachdem ihre Schwester Mira brutal ermordet wurde und die offiziellen Ermittlungen der Polizei ins Stocken geraten, weigert sich die Protagonistin Cyra, tatenlos zuzusehen. Angetrieben von tiefer Wut und ...

Nachdem ihre Schwester Mira brutal ermordet wurde und die offiziellen Ermittlungen der Polizei ins Stocken geraten, weigert sich die Protagonistin Cyra, tatenlos zuzusehen. Angetrieben von tiefer Wut und dem Drang nach Gerechtigkeit, nutzt sie Insider-Informationen ihres Freundes Eli, der bei der Polizei arbeitet. Er stößt auf die Existenz eines exklusiven Netzwerks von Mördern. Um den Täter auf eigene Faust zu entlarven, schleust sich Cyra als vermeintliche Gleichgesinnte in die Gruppe ein und muss dafür eine gefährliche Aufnahmeprüfung bestehen. Sie begibt sich als einzige Frau mitten in ein Haifischbecken voller unberechenbarer Psychopathen.

Die Geschichte ist extrem packend geschrieben und baut eine beklemmende Atmosphäre auf. Was diesen Thriller aber besonders auszeichnet, sind die unzähligen unvorhergesehenen Wendungen. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte das Puzzle durchschaut, hat die Autorin den Spieß wieder umgedreht. Einzig das Finale war ein wenig vorhersehbar und für meinen Geschmack etwas zu offensichtlich. Was den Lesespaß jedoch nicht mindert.
Ein riesiges Highlight waren für mich die Figuren, da alle sehr unterschiedlich in ihren ‚Vorlieben‘ und Handlungen sind. Die schrittweise Enthüllung deren persönlicher Geschichten und Anfänge haben zum Gesamtbild beigetragen.
Meine Lieblinge waren dabei Cyra und Lampert, denen ich zugern ein etwas anderes Ende zugedacht hätte – selbst wenn es vielleicht etwas makaber ist, das an dieser Stelle zu erwähnen.

Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt, was vor allem an der Idee liegt: eine geheime Selbsthilfegruppe, in der sich Serienmörder über ihre Taten austauschen und sich gegenseitig Tipps geben.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Tolle Ermittlungsarbeit mit interessanten Ansätzen

Killing Red Jack
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Wir alle kennen Jack the Ripper – oder besser gesagt seine Taten.
Jedem ist bewusst, welche Opfer es gab, was ihnen widerfahren ist und manche haben sich evtl. auch mit den jeweiligen Verdächtigen beschäftigt. ...

Wir alle kennen Jack the Ripper – oder besser gesagt seine Taten.
Jedem ist bewusst, welche Opfer es gab, was ihnen widerfahren ist und manche haben sich evtl. auch mit den jeweiligen Verdächtigen beschäftigt. Doch wie genau sieht es mit den Ermittlungen aus?
Genau darum geht es in diesem Buch.

Im Buch lernen wir die Edeldame Irene und ihren Begleiter William kennen, die sich zusammenschließen und die Identität des Rippers aufklären wollen. Irene hat mich von Beginn an fasziniert, weil sie nicht auf den Mund gefallen ist und eine starke Persönlichkeit verkörpert, die vor nichts zurückschreckt und sich für die Menschen einsetzt. William hingegen wirkt auf den ersten Blick unnahbar. Doch auch er wird im Laufe des Buches offener und entpuppt sich als sehr sympathische Persönlichkeit.
Beide ergänzen sich wirklich gut und wo William bedachter rangeht, folgt Irene mehr ihrem Gefühl.

Der Fokus liegt, wie Eingangs erwähnt, nicht auf den Morden selbst, sondern in den Ermittlungen. Daher bleibt es uns die Grausamkeit, mit derer die Opfer geschändet wurden, erspart. Wir folgen viel mehr den Hinweisen, erfahren warum manche Verdächtige eher in den Mittelpunkt geraten sind oder doch wieder in den Hintergrund rückten.
Es war spannend zu erleben, wie nah die beiden dem Täter kamen und welche Spuren sie verfolgten. Was demnach erst recht ruhig begann, um sich im Geschehen zurechtzufinden, nimmt kontinuierlich zu, sodass man am Ende komplett gefangen ist.

Was wir bei all dem natürlich nicht vergessen dürfen: Das Buch ist Fiktion, welches auf realen Ereignissen beruht. Daher werden auf den letzten Seiten nochmal einige Gedankengänge näher erläutert, was ebenfalls sehr interessant zu lesen ist.

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