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Veröffentlicht am 11.01.2023

Bist auch du schon ein Opfer der Zeitdiebe?

Momo
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Das Buch beginnt mit dem Auffinden von Momo durch die Anwohner der Stadt. Gleich zu Beginn stellt Momo jedoch entschieden fest, dass es bei niemand anderen als allein im Amphitheater leben möchte.
Kurs ...

Das Buch beginnt mit dem Auffinden von Momo durch die Anwohner der Stadt. Gleich zu Beginn stellt Momo jedoch entschieden fest, dass es bei niemand anderen als allein im Amphitheater leben möchte.
Kurs darauf kommen alle Anwohner der Stadt zu ihr, helfen ihr, genießen die gemeinsame Zeit und lernen von ihr. Denn sie kann zuhören und die Fantasie der Kinder anregen, wodurch es nie langweilig wird und die Konflikte wie von selbst gelöst scheinen.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, da es sich um ein Kinderbuch handelt. Einen großen Spannungsaufbau mit actiongeladenen Szenen oder ähnlichen, darf man daher nicht erwarten. Dennoch ist das Buch interessant und die vermittelten Werte sehr einprägsam:
Denn die Welt der Zeitdiebe, der fantasielosen Unternehmungen und dem nicht richtigen zuhören gibt es auch heute noch, wodurch dieses Buch so zeitlos wirkt.

Genau deshalb gehört Momo für mich mit zu den Literaturklassikern, die jeder gelesen haben sollte.

Was mir an dieser Ausgabe besonders gefallen hat, ist neben dem schönen Cover die Aufmachung des Buchs selbst. Die Farbe des kompletten Textes ist in blau gehalten und in jedem Kapitel taucht mindestens eine Zeichnung auf.

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Kannst du deinen Freunden trauen? Oder verfolgen Sie einen perfiden Plan?

Tod einer Stadtelfe
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Das Geschehen beginnt mit einer Freundschaft zwischen Anja und Romy, die über die Ferien entsteht, als beide auf einer Sprachreise sind.
Anja gehört zu den beliebteren Mädchen der Schule, ist aufgeweckt ...

Das Geschehen beginnt mit einer Freundschaft zwischen Anja und Romy, die über die Ferien entsteht, als beide auf einer Sprachreise sind.
Anja gehört zu den beliebteren Mädchen der Schule, ist aufgeweckt und vor allem bei den Jungs sehr beliebt und gilt mitunter als „leicht zu haben“. Romy hingegen fällt nicht auf und gehört eher zu den Mädchen, die sich zurückziehen und die nicht bei den „coolen Kids“ so hoch angesehen sind.

Doch nach diesem Sommer wird sich alles ändern:
Durch die gemeinsame Freundschaft will Anja Romy immer mehr in die Gruppe integrieren. Ihre innere Schönheit nach außen kehren und ihr zeigen, wie das Leben sein kann. Was sie dabei jedoch Romy nicht erzählt ist, dass sie eigentlich plant Romy nach ihrem eigenen Ebenbild zu erschaffen, um sie Stück für Stück zu zerstören.

Eine bekannte Persönlichkeit sagte einmal: „Schaut euch die Leute an, mit denen ihr abhängt, sonst hat sich eure Zukunft eher früh als später erledigt.“ Und ich finde, dieser Satz trifft hier perfekt zu.
Denn die Geschehnisse beschreiben, was zwei verschiedenen Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden alles passieren kann und wie leicht es ist, vom richtigen Weg abzukommen. Welchem Druck man in diesem Alter ausgesetzt ist, wovon sich Teenager alles beeinflussen lassen und was passiert, wenn man keinen Ansprechpartner findet, dem man sich anvertrauen und über seine Sorgen und Probleme reden kann.

Bei dem Buch handelt es sich definitiv nicht um leichte Kost, da die Geschichte mitunter Themen anschneidet wie: Mobbing, Suizid, Missbrauch und Drogenkonsum. Auch werden die Geschehnisse noch eine ganze Weile in einem nachhallen und zum Nachdenken anregen.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Tolle Ermittlungsarbeit mit interessanten Ansätzen

Killing Red Jack
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Wir alle kennen Jack the Ripper – oder besser gesagt seine Taten.
Jedem ist bewusst, welche Opfer es gab, was ihnen widerfahren ist und manche haben sich evtl. auch mit den jeweiligen Verdächtigen beschäftigt. ...

Wir alle kennen Jack the Ripper – oder besser gesagt seine Taten.
Jedem ist bewusst, welche Opfer es gab, was ihnen widerfahren ist und manche haben sich evtl. auch mit den jeweiligen Verdächtigen beschäftigt. Doch wie genau sieht es mit den Ermittlungen aus?
Genau darum geht es in diesem Buch.

Im Buch lernen wir die Edeldame Irene und ihren Begleiter William kennen, die sich zusammenschließen und die Identität des Rippers aufklären wollen. Irene hat mich von Beginn an fasziniert, weil sie nicht auf den Mund gefallen ist und eine starke Persönlichkeit verkörpert, die vor nichts zurückschreckt und sich für die Menschen einsetzt. William hingegen wirkt auf den ersten Blick unnahbar. Doch auch er wird im Laufe des Buches offener und entpuppt sich als sehr sympathische Persönlichkeit.
Beide ergänzen sich wirklich gut und wo William bedachter rangeht, folgt Irene mehr ihrem Gefühl.

Der Fokus liegt, wie Eingangs erwähnt, nicht auf den Morden selbst, sondern in den Ermittlungen. Daher bleibt es uns die Grausamkeit, mit derer die Opfer geschändet wurden, erspart. Wir folgen viel mehr den Hinweisen, erfahren warum manche Verdächtige eher in den Mittelpunkt geraten sind oder doch wieder in den Hintergrund rückten.
Es war spannend zu erleben, wie nah die beiden dem Täter kamen und welche Spuren sie verfolgten. Was demnach erst recht ruhig begann, um sich im Geschehen zurechtzufinden, nimmt kontinuierlich zu, sodass man am Ende komplett gefangen ist.

Was wir bei all dem natürlich nicht vergessen dürfen: Das Buch ist Fiktion, welches auf realen Ereignissen beruht. Daher werden auf den letzten Seiten nochmal einige Gedankengänge näher erläutert, was ebenfalls sehr interessant zu lesen ist.

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Tolle Fortsetzung - wann kommt Band 3?

The Rebel and the Rose
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Nachdem mir der erste Teil so gefallen hatte, musste ich unbedingt auch Band 2 lesen und was soll ich sagen? Enttäuscht wurde ich nicht…

Der erste Band endete mit einem echt fiesen Cliffhanger, wo ich ...

Nachdem mir der erste Teil so gefallen hatte, musste ich unbedingt auch Band 2 lesen und was soll ich sagen? Enttäuscht wurde ich nicht…

Der erste Band endete mit einem echt fiesen Cliffhanger, wo ich lange Zeit nicht wusste, wie es um unsere Protagonisten und deren Heimat steht. Das wird hier sogleich auf den ersten Seiten aufgegriffen, sodass man die weiteren Geschehnisse wunderbar einordnen konnte.
Für Sera und Ransom tat es mir schon ein wenig leid, da sie so lange brauchten, um sich im ersten Band näher zu kommen und nun wieder auf zwei gegenüberliegenden Seiten standen. Da stellte sich schnell die Frage: wird ihre Liebe auch erneut zueinander finden oder kommen die Pläne des Königs den beiden dabei in die Quere?

Der neue Auftrag hat es echt in sich, da beide nun doch irgendwie gemeinsam mit ihren engsten Vertrauten zusammenarbeiten müssen und gleichzeitig gegeneinander. Mich hat das irgendwie fasziniert, weil dadurch eine gewisse Spannung entstand, die die Geschichte noch mehr unterstrich. Wobei dies auch gern hätte etwas mehr vertieft werden können.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm und ich konnte mir die Welt, in der sich unsere Figuren bewegten nur allzu gut vorstellen. Dennoch hätte ich mir manchmal gewünscht, dass manche Handlungsorte etwas mehr Raum bekommen, da diese evtl. nicht zum aktuellen Geschehen beitragen, wohl aber zum Gesamten. Gerade was Ransom und seine innigste Suche betrifft. Gleiches gilt für die besonderen Kräfte, die manche der Charaktere aufgrund der Prophezeiung in sich tragen oder verliehen bekommen.

Ich für meinen Teil warte nun sehnsüchtig auf den nachfolgenden Band, da ich unbedingt wissen möchte, wie Valterre sich entwickelt und ob es einen großen Krieg geben wird, der die ganze Welt spalten wird.

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Veröffentlicht am 21.07.2026

Wenn du anfängst deine ganze Vergangenheit in Frage zu stellen....

Love, Mom
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‘Wem kannst du trauen, wenn nicht deiner eigenen Mutter?‘
Das ist wirklich eine sehr gute Frage, mit der der Klappentext zum Buch eingeleitet wird, da er genau das wiederspiegelt, worum es auch im Buch ...

‘Wem kannst du trauen, wenn nicht deiner eigenen Mutter?‘
Das ist wirklich eine sehr gute Frage, mit der der Klappentext zum Buch eingeleitet wird, da er genau das wiederspiegelt, worum es auch im Buch geht und gleichzeitig eine sehr wichtige Frage aufwirft.

Die Geschichte beginnt damit, dass die Mutter von Mackenzie verstirbt und sie kurz darauf Briefe erhält, die aus dem Tagebuch ihrer Mutter stammen. Gleichzeitig sind dort einige andere Vorkommnisse, die sie stutzen lassen und verschiedene Fragen aufwerfen.
Mir hat nicht nur der Einstieg in das Geschehen sehr gut gefallen, sondern auch der Verlauf und wie die Spannung hier nach und nach aufgebaut wird. Denn Mackenzie wird in diesem Buch als eine sehr eigenständige und interessante Persönlichkeit dargestellt, die nicht naiv ist, sondern durch kleinere Hinweise vieles hinterfragt und den Sachen auf den Grund geht. Doch auch ihr bester Freund EJ hat es mir angetan. Er steht komplett hinter ihr und ist direkt zur Stelle. Alleine beim Tonfall kann er ganz genau sagen, was ihr fehlt, was sie braucht und wie er sie aufheitern kann.

Wir bekommen aber nicht nur Einblicke in das aktuelle Geschehen, sondern erfahren auch mehr über die Vergangenheit von Vater und Mutter. Zu Beginn war ich an dieser Stelle etwas verwirrt, doch gleichzeitig klärt sich dadurch vieles auf und ich war umso schockierter, als die Wahrheit mehr und mehr ans Licht rückte.
Was ich allerdings bis zum Ende nicht verstanden hatte war, wie der Vater bei dem Ganzen mitwirken konnte und um welche Krankheit es hier geht. Da hätte ich sehr gern mehr erfahren, da gerade letzteres immer wieder zur Sprache kam und auch zur Lösung beigetragen hat.

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