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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2026

Buße tun

Mein Mann, der Mörder
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Maggie wird an ihren Albtraum ihres Lebens erinnert, als auf einmal die ehemaligen Polizisten von vor 27 Jahren vor ihrer Tür stehen. Ihr damaliger Mann Edward ist ein Serienmörder und er ist kurz vorm ...

Maggie wird an ihren Albtraum ihres Lebens erinnert, als auf einmal die ehemaligen Polizisten von vor 27 Jahren vor ihrer Tür stehen. Ihr damaliger Mann Edward ist ein Serienmörder und er ist kurz vorm Sterben. Sein Wunsch ist, Maggie alles zu beichten und weitere Morde zu gestehen. Wird Maggie der Polizei helfen?

Das Cover ist nett gestaltet und macht mich neugierig. Man merkt es gehört zum Genre Thriller/Krimi.
Der Schreibstil ist flüssig und wird aus Maggies Sicht erzählt.

Mit den Protagonisten bin ich nicht wirklich warm geworden und sie waren mir fremd. Manche Handlungen und Denkweisen von Maggie sind nachvollziehbar, aber manche wirken einfach unlogisch.

Am Ende sind mir noch lose Stränge/Fragen offen, die mehr Beachtung und tiefere Einblicke bedurft hätten.

Die Story hat eine interessante und gute Grundidee, die aber meines erachtens ausbaufähig ist. Teilweise war es mir zu langatmig und die Selbstgeiselung von Maggie ist zu übertrieben.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Der Schreib-Workshop

Missing Page - Tödliche Worte
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Toni möchte an einem Schreibseminar teilnehmen und reist nach Schottland. Im Herrenhaus eröffnet der Autor, das nur der erfolgreichste Teilnehmer des Workshops sein Erbe antreten wird. Sofort begeben sich ...

Toni möchte an einem Schreibseminar teilnehmen und reist nach Schottland. Im Herrenhaus eröffnet der Autor, das nur der erfolgreichste Teilnehmer des Workshops sein Erbe antreten wird. Sofort begeben sich die Teilnehmer an die Arbeit.
Als ein Sturm aufzieht, werden sie von der Außenwelt isoliert. Von da an geschehen immer mehr mysteriöse Ereignisse und als der Workshop eine blutige Wendung nimmt, ist die Grenze zwischen Traum und Realität nicht mehr zu unterscheiden.

Das Cover als auch der Farbschnitt des Buches ist ein Highlight und Hingucker. Man kann so viel darin entdecken und merkt das es mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet ist. Auch die einzelnen Beigaben wie das Tagebuch und die fehlende Seite, sind sehr schön und ergänzen die Geschichte.

Ich bin nicht wirklich mit den Protagonisten warm geworden und konnte sie nicht wirklich greifen. Toni mit ihrem Schlafwandeln und den Selbstzweifeln, haben das Lesen doch recht anstrengend gemacht.

Die Geschichte an sich war sehr spannend. Das Setting mit dem düsteren Herrenhaus, die unterschiedlichen Teilnehmer und den aufkommenden Sturm  waren gut gewählt. Man hatte sofort eine beklemmende Stimmung.

Jedoch kamen die spannenden Dinge, wie die rätselhaften Ereignisse und dessen Auflösungen zu kurz. Als Leser konnte man semit nicht wirklich mit rätseln und musste das Ergebnis hinnehmen. Einiges war auf den ersten blick nicht nachvollziehbar und man musste ab und an zurück blättern.

Die Grundidee hinter der Geschichte ist gut, aber es hat dennoch noch Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Annie auf neuer Mördersuche

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Annie ist in das Anwesen ihrer verstorbenen Tante in Castle Knoll gezogen. Dort trifft sie auf einem morgendlichen Spaziergang die Wahrsagerin Peony Lane. Diese behauptet das vor Jahren Olivia Gravesdown ...

Annie ist in das Anwesen ihrer verstorbenen Tante in Castle Knoll gezogen. Dort trifft sie auf einem morgendlichen Spaziergang die Wahrsagerin Peony Lane. Diese behauptet das vor Jahren Olivia Gravesdown umgebracht wurde. Kurz darauf findet man die Leiche von Peony in Annies Herrenhaus, mit einem Dolch erstochen vor. Annie rückt in den Kreis der Verdächtigten. Mit ihrer Freundin beginnt sie auf Mörderjagd zu gehen und versucht mit Hilfe des Mörderarchivs hinter die Vergangenheit um Olivia als auch den gegenwärtigen Mord zu kommen.

Das Cover passt zu England und der Reihe.
Dies ist die Fortsetzung um Annie und das Mörderarchiv ihrer Tante Frances.

Der Schreibstil ist wieder flüssig und man rast nur durch die Seiten.
Das Buch wird in der Gegenwart erzählt. Dies wird nur durch die Tagebucheinträge ihrer Tante unterbrochen, die den Fall und die Verstickungen der Protagonisten aus der Vergangenheit schlüssiger machen.

Annie mag ich sehr, aber dieses mal konnte sie mich nicht als Ermittlerin überzeugen. Schade fande ich auch, das die Entwicklung zum Polizisten Crane nicht weiter vertieft wird.

Die Story war an sich spannend und unterhaltsam. Ich hätte mir mehr Möglichkeiten zum Miträtseln erhofft.

Der zweite Band konnte mich nicht ganz überzeugen. Aber ich hoffe es wird einen weiteren Band geben.

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Veröffentlicht am 07.03.2023

Yslei

Der Riffgeist
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Im einer Wohnung wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Jens und sein Partner Freddy ermitteln, aber müssen bald feststellen, daß sie auf der Stelle treten.
Zeitgleich kommt ein Flüchtlingskind am ...

Im einer Wohnung wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Jens und sein Partner Freddy ermitteln, aber müssen bald feststellen, daß sie auf der Stelle treten.
Zeitgleich kommt ein Flüchtlingskind am Hafen an und berichtet von abschäulichen Verbrechen auf der baltischen See.
Jens wird bald durch eine Unachtsamkeit vom Dienst suuendiert und begibt sich auf eine Rettungsmission ohne Zukunft...

Dies ist der 3. Band um Jens und seine Frau Susanne. Ich kenne nur diesen. An sich kann das Buch unabhängig von der Reihe gelesen werden, da es in sich abgeschlossen ist. Es gibt immer wieder Andeutungen hinsichtlich der Vergangenheit der Protagonisten. Wenn man aber die Entwicklung der Protagonisten verfolgen will, sollte man von Anfang an beginnen.

Das Cover ist schön gestaltet und passt zu der Story.
Der Schreibstil ist flüssig und es geschehen Schlag auf Schlag Ereignisse. Man hat kaum Zeit zum Luftholen.

Die Protagonisten sind sympathisch, aber irgendwie doch ein bisschen zu fremd, distanziert. Die Art zum Beispiel unter den Kollegen hat mir nicht gefallen. Es war keine Freundschaft spürbar und immer dieser Hinweis, ich bin der Chef. 

Laut Cover handelt es sich um einen Krimi. Meiner Meinung nach geht es eher in die Richtung Actionthriller. Es war doch sehr waghalsig und abenteuerlustig.
Dennoch wurde ich bestens unterhalten und hatte Mühe es aus der Hand zu legen. Action pur!

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Veröffentlicht am 07.02.2023

Eher Actionthriller, statt Wissenschaftsthriller

Der Riss
7

Antonia, Vulkanologin, möchte zur Neumayer-Station III. Sie soll dort die ca. 100 Vulkane im Eis untersuchen und feststellen, ob diese aktiv sind. Jedoch ist ihr wahres Ziel ihren verschollenen Bruder ...

Antonia, Vulkanologin, möchte zur Neumayer-Station III. Sie soll dort die ca. 100 Vulkane im Eis untersuchen und feststellen, ob diese aktiv sind. Jedoch ist ihr wahres Ziel ihren verschollenen Bruder Emilio und dessen Partner den Geologen Pietro Malatesta zu finden. Dabei macht sie eine sensationelle Entdeckung, die die Welt verändern könnte.

Das Cover als auch der Klappentext hatten mich neugierig gemacht.
Durch die kurzen Kapitel und die Handlung wird ungemein Spannung aufgebaut. Schlag auf Schlag gibt es neue Ereignisse und man kommt als Leser kaum dazu, Atem zu holen.

Die wissenschaftlichen Aspekte sind sehr gut recherchiert, werden dem Leser näher gebracht. Die Kernaussage "schützt die Antarktis" kommt sehr gut rüber. Dies wird besonders durch das Nachwort nochmals vermittelt und bekräftigt.

Die bildlichen Beschreibungen der Antarktis haben mir besonders gut gefallen. Man konnte sich vorstellen, wie das Leben dort sein wird und hat die eisige Kälte im warmen Heim gespürt. Die Landschaft ist atemberaubend.

Jedoch die Aktionen der Protagonisten - voran Antonia und Arlo - gehen ins Utopische über. Es ist teils unglaubwürdig. Sie scheinen beide eine Art Superhelden-Status zu haben, a la James Bond bzw. Tomb Raider. Mir war das dann zu überspitzt und too much.

Die Personen waren mir an sich zu distanziert, fremd. Man ist nicht wirklich mit ihnen warm geworden.
Teilweise kann man Antonia ihre Reaktionen nachvollziehen. Sie trauert um ihren Bruder und will ihn finden. Dabei jedoch bringt sie sich und andere in Gefahr. Sie ist draufgängerisch und ohne Rücksicht auf andere.
Der Einzige der eine gute Wandlung hingelegt hat, war Julius Henlein.

Ich denke der Roman mit seinem Hintergrund war gut. Man hat einiges über den 7. Kontinent gelernt.
Aber durch die vielen actionreichen Erlebnisse, die teils übertrieben waren, ist einiges an Potential verloren gegangen.

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