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Veröffentlicht am 03.02.2024

War ganz nett, hatte mir aber mehr erhofft

Damsel – Der Pfad des Feuers
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𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 🐉

𝐷𝑎𝑚𝑠𝑒𝑙 - Evelyn Skye
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Worum gehts

In „Damsel“ geht es um die Protagonistin Elodie, die aus einem armen und sehr einfachen Leben kommt. Durch ihre Vermählung kam sie in das reiche Königreich ...

𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 🐉

𝐷𝑎𝑚𝑠𝑒𝑙 - Evelyn Skye
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Worum gehts

In „Damsel“ geht es um die Protagonistin Elodie, die aus einem armen und sehr einfachen Leben kommt. Durch ihre Vermählung kam sie in das reiche Königreich Aurea, wo ihrer Familie und ihrem Land die volle Unterstützung versprochen wurde. Doch leider sollte es so nicht sein. Dunkle Geheimnisse machen sich bereits in der Hochzeitsnacht breit und der Kampf um Leben und Tod beginnt.

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠

Die Story und der Grundgedanke dahinter haben mir an sich echt gefallen. Die Geschichte hat auch sehr spannend angefangen und konnte mich auf jeden fall zu Beginn gut unterhalten. Leider hat sich aber dann das Kerngeschehen extrem lang gezogen, wodurch die Spannung verloren gegangen ist und mich auch nicht mehr so an sich fesseln konnte. Man hätte das Ganze deutlich kürzer gestalten und vor allem mehr Geschehnisse einbauen können.

Was leider auch nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat und einfach viel zu schwach war, war der Ausbau von Charakteren und der Welt selbst. Es wurde alles recht einfach und flach gehalten. Die Protagonistin Elodie hat mir hier noch am besten gefallen, da man doch einiges über sie erfahren hat und sie auch ein ganz annehmbarer und teils spannender Charakter war. Die ganzen Nebencharaktere wurden dagegen leider komplett vernachlässigt. Man hätte hier generell deutlich mehr ausholen können.

Nichtsdestotrotz hat sich das Buch leicht und flüssig lesen lassen, wofür ich hier echt sehr dankbar bin.
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𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭

Insgesamt war es eine nette Fantasygeschichte, die in meinen Augen aber deutlich mehr Potenzial gehabt hätte. Manche Bewertungen hatten gesagt, dass das Buch mit „Game of Thrones“ vergleichbar sei … nein ist es nicht. Wie bereits gesagt, der Grundgedanke der Story war gut, da möchte ich gar nichts dagegen sagen, genauso wie das erste drittel des Buches, doch dann hatte es sich einfach unnötig in die Länge gezogen und ist für mich etwas uninteressant geworden. Ich hätte mir lediglich gern ein paar mehr Geschehnisse & Spannungsmomente gewünscht.

Man kann es also lesen, man muss es aber nicht.

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Veröffentlicht am 23.08.2023

Queere Lovestory mit kleinen Schwachstellen

Für jede Liebe ein Problem
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𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠

In dieser Geschichte geht es um Dahlia und London. Eigentlich wollte sich Dahlia voll & ganz auf den Wettbewerb konzentrieren, um ihre Kochkünste zu verbessern und um das Preisgeld zu gewinnen. ...

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠

In dieser Geschichte geht es um Dahlia und London. Eigentlich wollte sich Dahlia voll & ganz auf den Wettbewerb konzentrieren, um ihre Kochkünste zu verbessern und um das Preisgeld zu gewinnen. Wäre da nicht London. Beide springen sich regelrecht in die Arme und seither geht Dahlia demm nicht mehr aus dem Kopf. Doch wird die Anziehung zueinander auch in der Realität standhalten?

Anita Kelly's Schreibstil hat mir im großen und ganzen gefallen, da er an sich recht einfach & locker war.

Die Protagonisten Dahlia und London haben mir insgesamt gefallen. Vor allem Dahlia konnte mich mit ihrer Art & ihrem Ehrgeiz begeistern. Auch London war sehr interessant aber zeitgleich auch eine kleine Umgewöhnung, da es für mich mein erster „nicht-binärer" Charakter in einem Buch war.

Das Setting der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die Szenerie der Kochshow wurde sehr gut ausgearbeitet und dazu war es mal etwas ganz anderes. Da ich gern mal die Sendung „The Taste" anschaue, hat es auf jeden Fall meinen Geschmack getroffen.

Den ersten Punktabzug gibt's von mir leider, da ich nicht mit diesen Pronomen klar gekommen bin. Es liegt nicht daran, dass ich es nicht verstanden habe, sondern eher weil sie meinen Lesefluss gehemmt haben.
Den zweiten gibt's dafür, weil ich mir gerne mehr Tiefe gewünscht hätte. Die Unterhalten und der Textinhalt waren mir teilweise etwas zu plump und einfach dargestellt.
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𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭

„Für jede Liebe ein Problem" war mein erste Buch über eine queere Lovestory und ich muss sagen, dass es nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Insgesamt war es eine nette Liebes- geschichte mit ein wenig Spice, doch für mich persönlich fehlten ganz klar die Gefühle und eine genauere Ausarbeitung der Handlung & der Unterhaltungen. Das Buch hat mir aber nichtsdestotrotz ein paar unterhaltsame Lesestunden bereitet und ist auf jeden Fall etwas einfaches für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

War es Mord? Oder doch Suizid?

Schlafe still
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Vivien lebt mit ihrem Mann Ben und ihrer Tocher Lexi zusammen in London. Sie sind ein wohlhabendes Paar und leben ein Leben, wovon viele träumen.
Doch eines Tages wird Vivien tot in ihrem Badezimmer aufgefunden. ...

Vivien lebt mit ihrem Mann Ben und ihrer Tocher Lexi zusammen in London. Sie sind ein wohlhabendes Paar und leben ein Leben, wovon viele träumen.
Doch eines Tages wird Vivien tot in ihrem Badezimmer aufgefunden. Ab hier beginnt das Rätsel wieso sie gestorben ist...
Der Verlust von Vivien bedrückt Ben, Lexi & Vivien's Mutter Rose sehr. Kurz nach ihrem Tod taucht dazu noch Ben's Exfreundin Cleo auf, die ein sehr komisches Verhalten gegenüber Rose aufweist. Aufgrund dessen hat Rose die starke Vermutung, dass eventuell Cleo etwas mit Vivien's Tod zutun hat.

Meinung:
Mir hat das Buch eigentlich gut gefallen. Die Story an sich war wirklich gut durchdacht, aber die Spannung hat gänzlich gefehlt.
Das lag aber wahrscheinlich eher daran, dass ich einen Thriller erwartet hatte. Für mich war es letztendlich eher ein Roman oder ein Krimi.

Den Schreibstil empfand ich als angenehm, das Buch hat sich flüssig und zügig lesen lassen.
Die Storyline und die Charaktere wurden auf das minimalste reduziert...was ich aber angesichts der knappen 283 Seiten als in Ordnung empfand.

Fazit:
Im Großen und Ganzen war das Buch in Ordnung & die Story dahinter interessant.
Das Ende und somit die Aufklärung von Vivien's Tod fand ich sehr stark und damit hatte ich auch absolut nicht gerechnet.
Ich würde es bedingt weiterempfehlen, man sollte also nicht allzu viel erwarten.
Es war ein nettes kurzes Buch mal für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 10.03.2023

Unerwartetes Ende

Home, Sweet Home
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Ich persönlich fand das Buch "okey"...ich hatte mehr davon erwartet. Die Story dahinter fand ich sehr gut aber mir fehlte einfach eine anhaltende Spannung. Dazu empfand ich das sich der Inhalt wahnsinnig ...

Ich persönlich fand das Buch "okey"...ich hatte mehr davon erwartet. Die Story dahinter fand ich sehr gut aber mir fehlte einfach eine anhaltende Spannung. Dazu empfand ich das sich der Inhalt wahnsinnig gezogen hat. Das Ende hingegen fand ich sehr gut, es wurde genug Spannung aufgebaut und dazu kam noch ein unvorhersehbares Ende.

Empfehlen würde ich es dennoch, da jeder eine andere Meinung hat.

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Veröffentlicht am 16.12.2023

Nette Story aber zu wenig Spannung

Das Dunkle in dir
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𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧

𝐷𝑎𝑠 𝑑𝑢𝑛𝑘𝑙𝑒 𝑖𝑛 𝑑𝑖𝑟 - Sharon Bolton

Worum gehts


Lacey, Dana und Helen werden live Zeugen einer grausamen Tat. Ein kleines Baby wurde aus seinem Kinderwagen entführt und auf einem aufblasbaren ...

𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧

𝐷𝑎𝑠 𝑑𝑢𝑛𝑘𝑙𝑒 𝑖𝑛 𝑑𝑖𝑟 - Sharon Bolton

Worum gehts


Lacey, Dana und Helen werden live Zeugen einer grausamen Tat. Ein kleines Baby wurde aus seinem Kinderwagen entführt und auf einem aufblasbaren Gummitier auf der Themse abgesetzt. Glücklicherweise war Lacey zu diesem Zeitpunkt auf dem Wasser unterwegs und konnte das Baby erwischen & somit vor dem schlimmsten noch retten. Welcher grausame tut soetwas? Es dauert nicht all zu lang bis eine Gruppe Männer und deren Darknet Aktivitäten den Ermittlern ins Auge stechen.
Sie nennen sich selbst Incels und planen Angriffe gegen das weibliche Geschlecht. Und auf einmal wird Lacey in das Gescheher direkt vom Oberhaupt der Gruppe verwickelt. Doch weshalb wird sie nun selbst zum Ziel?

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠

Das Buchcover finde ich sehr ansprechend und passend zum Inhalt gestaltet. Der abgebildete Fluss zusammen mit der großen „verschwommenen“ Schrift spiegeln etwas düsteres wieder und bleiben im Gedächtnis.

Der Schreibstil hat mir auch sich sehr gut gefallen. Ich bin auch verhältnismäßig gut vorangekommen. Mein Problem war hier eher, dass mir die Spannung sehr fehlte, wodurch das Lesen sich für mich teils ewig angefühlt hat.

Die Thematik selbst fand ich eigentlich echt interessant lesen. Männer, die sich für sämtliche Oberflächlichkeiten an der Frauenwelt rächen wollen und durch das Darknet eine riesige Gemeinschaft bilden.

Zu Beginn bin ich mit den verschiendenen vorkommenden Personen ein wenig durcheinander gekommen und bin dazu auch nicht wirklich mit ihnen warm geworden. Der einzige Charakter, den ich wirklich spannend fand, war die Protagonistin Lacey.
Sie war ein sehr interessanter Charakter, vor allem durch ihr Geheimnis, dass sie sehr stark hütet.
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𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭

Leider konnte mich „Das Dunkle in dir“ nicht ganz so überzeugen, wie erhofft. Es gab für mich persönlich zu wenig Spanungsmomente, die mich an das Buch gefesselt haben, wodurch es sich in meinen Augen teils sehr gezogen hat. Die Sto selbst fand ich jedoch interessant & die vorhandenen spannenden Szenen konnten mich letztentlich ganz gut unterhalten, wodurch ich dem Buch die Hälfte der Punkte gebe.

2,5 / 5 ⭐️

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