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Veröffentlicht am 16.03.2023

Zwei Frauen mit vielen Gemeinsamkeiten

Alle Farben der Kamelien
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Inhalt übernommen:

Charleston,1929:

Die junge Eliza Ravenel ist eine Künstlernatur und liebt es, den kleinen Garten ihres Hauses, seine Blumen und Vögel, aber auch Alltagsszenen in sehnsuchtsvollen Aquarellmalereien ...

Inhalt übernommen:

Charleston,1929:

Die junge Eliza Ravenel ist eine Künstlernatur und liebt es, den kleinen Garten ihres Hauses, seine Blumen und Vögel, aber auch Alltagsszenen in sehnsuchtsvollen Aquarellmalereien festzuhalten. Bei einem Tanzabend lernt sie den attraktiven William Pinckney kennen. Doch ihre zarte Romanze wird bald überschattet von einer alten Fehde zwischen ihren Familien. Reicht ihre Liebe tiefer als die Wurzeln von Hass und Intrige?

Charleston,2020:

Die Kunstkuratorin Lucy Legare erbt von einem unbekannten Gönner ein denkmalgeschütztes Haus mit einem wunderschönen Garten. Im Inneren findet sie ein geheimnisvolles Schreiben und einen bezaubernden Ring. Während der Bauunternehmer Declan Pinckney versucht, sie zum Verkauf des kleinen Anwesens zu bewegen, beginnt sie, das Leben der früheren Bewohner zu erforschen. Was sie dabei zu Tage fördert, verbindet sie auf überraschende Weise mit Declan, lässt aber auch ein gut gehütetes, zerstörerisches Familiengeheimnis zu neuem Leben erwachen…

Meine Meinung:

Ich liebe Familiengeheimnisse,sowie Geschichten ,die sich über mehrere Generationen erstrecken.In diesem Fall hatte ich zu Anfang ziemliche Probleme, einen Zugang zu der Geschichte zu finden.Mit den ständigen Zeitwechseln und dem gleichzeitigen Zuordnen der einzelnen Personen war ich etwas überfordert.Ich hätte ein Namensregister sehr hilfreich gefunden.

Nach und nach wuchs ich in die Geschichte hinein und wurde von Ihr gefangengenommen. Sowohl die Schauplätze, als auch die Personen waren bildhaft gezeichnet und erzeugten klare Bilder in meinem Kopf. Die im Mittelpunkt stehenden starken Frauen hatten einige Gemeinsamkeiten,die Liebe zur Kunst und zur Natur waren nur zwei Beispiele.Hätten sie sich kennen gelernt, könnte ich mir vorstellen, dass sie Freundinnen geworden wären.

Eliza und Lucy versuchten, jede auf ihre Art,mit großer Beharrlichkeit für ihre Ziele einzustehen und zu kämpfen.

Wie ein roter Faden war der christliche Glaube,auf unaufdringliche Art,in die Geschichte eingewoben.

Mir hat das Buch nach leichten Startschwierigkeiten gut gefallen, ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 10.03.2023

Ein sehr facettenreiches Buch

… Vater sein dagegen sehr
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Henning hat eine Affäre mit der verheirateten Anna ,eigentlich eine von vielen,aber dann wird Liebe daraus. Sie verschweigt ihm, dass sie schwanger ist und er entführt seine neugeborene Tochter aus dem ...

Henning hat eine Affäre mit der verheirateten Anna ,eigentlich eine von vielen,aber dann wird Liebe daraus. Sie verschweigt ihm, dass sie schwanger ist und er entführt seine neugeborene Tochter aus dem Krankenhaus. Ein von langer Hand geplantes und gut vorbereitetes Unterfangen, dass die Polizei vor große Herausforderungen stellt.
Es ist ein ungewöhnliches Buch, der Schreibstil ähnelt einem Drehbuch. In kurzen Kapiteln, in welchen jeweils eine Person im Mittelpunkt steht, lässt der Autor eine Geschichte entstehen, die es beim Lesen ermöglicht,ganz tief in die einzelnen Charaktere,ihre Beweggründe,sowie ihre Wünsche ,Träume und Pläne einzutauchen.Die einzelnen Personen durchlaufen einen relativ großen Wandlungsprozess,was mich öfter zum Umdenken gebracht hat.

Das Buch vereint mehrere Genres,unter anderem Krimi,Gesellschaftsroman und eine Liebesgeschichte miteinander,auch ein gehöriger Schuß Erotik gehört wie selbstverständlich dazu.

Am Ende gibt es eine Überraschung,mit der ich nicht gerechnet hätte.

Ein lesenswertes Buch ,was ich mit vier Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 08.03.2023

Moderne Frauen kämpfen für eine modernere Welt

Cosmopolitan – Die Zeit der Frauen
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Im Mittelpunkt steht die fiktive Person Alice Weiss,die im Jahr 1965 Von Ohio nach New York kommt, um den Traum ihrer verstorbenen Mutter zu leben und Fotografin zu werden. Eine gute Freundin verschafft ...

Im Mittelpunkt steht die fiktive Person Alice Weiss,die im Jahr 1965 Von Ohio nach New York kommt, um den Traum ihrer verstorbenen Mutter zu leben und Fotografin zu werden. Eine gute Freundin verschafft ihr einen Job als Sekretärin bei Helen Gurley Brown,der ersten weiblichen Chefsekretärin der Zeitung Cosmopolitan. Die Zeitung steht kurz vor der Einstellung, aber Helen ist wild entschlossen ,dies zu verhindern. sie möchte dem Blatt ein neues Image verpassen, in welchem moderne junge Frauen imMittelpunkt stehen und außerdem einige Tabuthemen (Neue Weiblichkeit, Sex, Pille usw)thematisiert werden. Zu der Zeit, als alte, weise Männer das Sagen hatten, ein sehr schwieriges Unterfangen.Doch Helen ist eine Kämpferin ,sie ist arbeitsbesessen und gemeinsam mit Alice an ihrer Seite ,trotzt sie allen Machenschaften und Intrigen und schafft das scheinbar unmögliche.Alice erhält durch sie Einzug in völlig andere Kreise und kommt Stück für Stück ihrem Traum näher.

Meine Meinung:

Die ,mir bis dahin unbekannte, Autorin hat es geschafft,mich sofort in die Vergangenheit eintauchen zu lassen.Der Schreibstil führte mir nicht nur die Protagonistinnen ,sondern auch die Personen aus ihrem Umfeld,so bildhaft vor Augen ,dass ich mich auch in der damaligen Zeit wähnte.Ein Stück Zeitgeschichte,was ich sehr gerne per Buch nacherlebt habe.

Veröffentlicht am 04.03.2023

Eine Familie im Fokus

Draußen die Welt
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Mary Perrault lebt mit ihrer Familie im sonnigen Kalifornien.Sie führt ein relativ unspektakuläres Leben,sorgt für ihre Lieben ,hat immer auch das Wohl ihrer Nachbarn im Blick und stellt sich selbst in ...

Mary Perrault lebt mit ihrer Familie im sonnigen Kalifornien.Sie führt ein relativ unspektakuläres Leben,sorgt für ihre Lieben ,hat immer auch das Wohl ihrer Nachbarn im Blick und stellt sich selbst in den Hintergrund.Als ihre Freundin zusammen mit ihren Enkelkindern bei einem Autounfall ums Leben kommt, ist es selbstverständlich für Mary, dass sie sich um den Witwer kümmert.Obwohl die Familie nicht mit Reichtum gesegnet ist, führt sie ein gastfreundliches Haus und keine Mühe ist ihr zu viel.Auch wenn sie das Leben ihrer Kinder immer im Blick hat,ist sie weit von einer Helokoptermutter entfernt.

Meine Meinung:

Ich hatte zu Anfang etwas Startschwierigkeiten und es dauerte eine Zeit, bis mich das Buch begeistern konnte.Dann jedoch fing ich Feuer und habe es in relativ kurzer Zeit beendet.Der Autorin ist es gut gelungen,eine Familie,die stellvertretend für viele andere stehen könnte, in den Mittelpunkt ihrer Geschichte zu rücken.Zwar sticht die sehr starke Protagonistin deutlich hervor, ohne jedoch die anderen Menschen in ihrer Umgebung verblassen zu lassen. Auf eine leise, gefühlvolle Art, bekommt jeder seinen Platz in der Geschichte.Das Leben in der fiktiven Kleinstadt scheint abgekoppelt vom restlichen Geschehen in der Welt zu sein. Zwar bekommen Sie auch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren, bemühen sich jedoch dieser nicht allzu große Wichtigkeit einzuräumen.Die Geschichte beweist, dass Herz, Verstand und Empathie für die Mitmenschen zu den wichtigsten Faktoren für ein glückliches Leben gehören.

Zum Schluss noch ein Wort zum Cover. Es hebt sich von den üblichen einerlei ab, ohne spektakulär zu wirken.

Veröffentlicht am 28.02.2023

Tod auf dem Golfplatz

Friesendämmerung
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Klappentext:

Eine grausige Entdeckung am frühen Morgen ruft Kommissar Thamsen auf den Plan. Mitten auf dem Golfplatz in Stadum liegt die Leiche von Johannes Petersen. Der Chef eines Entsorgungsunternehmens ...

Klappentext:

Eine grausige Entdeckung am frühen Morgen ruft Kommissar Thamsen auf den Plan. Mitten auf dem Golfplatz in Stadum liegt die Leiche von Johannes Petersen. Der Chef eines Entsorgungsunternehmens ist offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben. Verdächtige gibt es viele, standen die Gläubiger doch bei ihm Schlange. Hat einer die Geduld verloren? Ein mutmaßlicher Täter ist schnell gefunden. Als dieser sich selbst richtet, scheint die Schuldfrage geklärt. Nur Thamsen plagt das Gefühl, etwas Entscheidendes übersehen zu haben …

Es war für mich das erste Buch aus dieser Reihe, was aber zum Verständnis keine Probleme brachte.Die Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch, der Schreibstil war flüssig, die Beschreibungen realitätsnah.Neben dem eigentlichen Kriminalfall wurden auch andere Themen erörtert ,wie zum Beispiel die Umweltsünden.Daneben habe ich einiges über den Golfsport gelernt ,welcher mir jetzt völlig fremd war.Natürlich gab es auch einiges an Lokalkolorit,was für mich einfach dazugehört.Alles in allem ein paar Stunden gute Unterhaltung,die ich mit vier Sternen bewerte.