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Veröffentlicht am 18.03.2023

Eine Welt in der Kunst nicht erlaubt und geahndet wird – ein Tanz tödlich sein kann!

Septemberkinder
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, trotz viel Tiefgang bleibt die Spannung erhalten.

Das Cover in weißen, gelben und golden Farben erhalten wirkt wie ein kleine Farbexplosion. Es soll wohl ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, trotz viel Tiefgang bleibt die Spannung erhalten.

Das Cover in weißen, gelben und golden Farben erhalten wirkt wie ein kleine Farbexplosion. Es soll wohl eine Umsetzung der Kinetischen Kräfte andeuten. In weißem und schönem Stil (passend) gehalten ist der Romantitel zu lesen.

Der Klappentext macht neugierig auf einem dystopischen Roman, der eher mit leisen Tönen und Tiefgang überzeugen wird – aber trotzdem Spannungspotential hat.

Fazit:
Der Roman lässt uns in eine Zukunft in Deutschland eintauchen in der Kunst verboten ist, geahndet wird und bei sich nicht daran halten den Tod bedeuten kann. Aber was ist eine Welt ohne Musik, Tanz, Theater, Gemälden, Büchern und mehr – eine Welt dunkel und leer, ihrer freien Entfaltung beraubt. Die Regierung verfolgt sogenannte „Kineten“, diese sollen sich von normalen Menschen durch einen Virus in ebendiese verwandeln. Stimmt das oder ist dies nur Propaganda, um Menschen mit Intellektuell und der Begabung zu einer Form von Kultur verschwinden zu lassen.

In genau dieser Welt treffen wir auf den jungen Ben, der vor Jahren seine Mutter verloren hat, weil sie ein „Kinetin“ war und vor den Augen von Ben und seinem Vater erschossen wurde. Ein Stromschlag verändert Bens Leben auf drastische Weise, in ihm erwachen kinetische Kräfte. Er versucht die erwachenden Kräfte / Fähigkeiten zu verbergen. Doch diese Kontrolle entgleitet ihm immer mehr und er beschließt sein Leben zu beenden.

Doch kurz davor hält ihn ein Kinet auf. Keno lebt seit Jahren auf der Straße und hat den Kampf gegen die Regierung und ihre Unterdrückung der Kunst aufgenommen. Er handelt mit Ben einen Deal aus: Einen Monat lang soll er dem Leben eine letzte Chance geben und sich Keno und seinen Kameraden anschließen. Ehe er sich versieht, findet sich Ben zwischen dem täglichen Überlebenskampf, Patrouillen der Schutzwache und seinem eigenen Gefühlschaos wieder.

Ein Roman der tiefgründig zeigt was ein Leben ohne Kultur, eine kleine Kostprobe konnten wir während der Corona Pandemie erhalten, ist und wie es sich anfühlt. Der Staat greift damit in die freie Entfaltung eines Einzelnen ein: alles verboten! Ist Leben noch lebenswert ohne dies alles!

Man kann anhand dem Schreibstil und der Beschreibung sehr gut die Gefühle von Ben und allen anderen sogenannten „Kineten“ einfühlen. Bis hin sein Leben zu beenden zu wollen. Aber dass es auch einen Weg gibt, schwierig bisweilen auch tödlich, aber allemal ein Kampf wert.

Für mich ein gelungener dystopischer Roman, einer der mich betroffen und nachdenklich zurückgelassen hat. Ich kann mir eine Welt ohne Kunst und Kultur nicht vorstellen, ohne Musik, ohne Bücher – ein echtes „no-go“. Einfühlsam und realistisch lässt uns die Autorin in diese Welt eintauchen, in der aber große Gefühle nicht zu unterdrücken sind. Trauer, Wut, Einsamkeit, Todessehnsucht aber auch Zuneigung, Gemeinschaft, Freundschaft und Liebe ihren Weg finden.

Von mir 5 Sterne für den Roman und zugleich auch eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.03.2023

Fantasy, Abenteuer, Gefühl, eine Protagonistin, die man lieben wird – was will man noch mehr!

Eowyn: Die Entscheidung der Kriegerin (Eowyn-Saga II)
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Der Schreibstil ist wie immer bei der Autorin: magisch, fantastisch, spannend, flüssig geschrieben und unterhält gut – und wir treffen wieder auf Eowyn.

Das Cover überrascht, weiß und marmoriert ist echt ...

Der Schreibstil ist wie immer bei der Autorin: magisch, fantastisch, spannend, flüssig geschrieben und unterhält gut – und wir treffen wieder auf Eowyn.

Das Cover überrascht, weiß und marmoriert ist echt mal was Neues für die Reihe. Dafür hat Eowyn dann ganz in schwarz ihren Auftritt mit einem Schwert in der Hand. Auch das Schriftbild fügt sich wunderbar in Konzept. Für die Taschenbuch Käufer, das Taschenbuch hat eine Klappbroschur, im inneren findet man eine wunderschön gestaltete Karte von Arlion. Und ein Teil der Schrift und Elemente ist glänzend gestaltet. Ein echter Hingucker diesmal!

Der Klappentext macht neugierig auf eine neuen Fortsetzungsband zur Fantasy Reihe der Autorin.

Fazit:
Wir verfolgen weiter den Weg der 19-jährigen Eowyn, kennenlernen durften wir sie schon im Prequel Eowyn: Geboren aus Nebel und Stahl. Dort verlor sie ihren Vater und war auf der Flucht. Inzwischen sind einige Jahre ins Land gegangen und Eowyn gehört zu den Besten im angesehenen Orden der Jägerinnen. Eine harte Ausbildung liegt hinter ihr und Gefühle sind nicht Eowyns Welt wichtig.

Eowyn möchte unbedingt wieder nach Wyntor ihrer Heimat, als noch eine überraschende Nachricht eintrifft die Nebelgrenze wäre gefallen gibt es kein Halten mehr für sie. Sie ahnt nicht, dass sie damit den Ulfarat in die Hände spielt.
Diese überfallen bei einer Nacht- und Nebel -Aktion die Hauptstadt Bellentor. Eowyns Freunde werden zur Flucht gezwungen. Sie selbst sieht sich erneut dem übermächtigen Ulfarat-Krieger gegenüber, der sie schon einmal beinah getötet hat. Doch obwohl ihr gegenseitiger Hass brennend lodert, hält er sich zurück, denn sein König will Eowyn unbedingt lebend.
Hilflos und gefangen, bleibt Eowyn fest entschlossen, eher zu sterben, als sich zu einer Spielfigur der Ulfarat machen zu lassen ...

Eowyn kommt in diesem Band ihrer Abstammung auf die Spur und lernt nicht erwünscht jemanden aus ihrer Familie kennen. Leider muss sie auch feststellen Gefühle für anderen Menschen zu haben kann verletzten und zu Trauer führen. Aber sie findet zu ihrer bekannten Stärke zurück und stellt sich ihrer Aufgabe.

Aber man erfährt dann auch mehr über die Welt und die Art der Ulfarat – man bekommt so ein Gefühl, was sie antreibt und ihnen wichtig erscheint.

Wie immer verbindet die Autoren in ihrem Roman eine spannende, fantastische und abwechslungsreiche Handlung mit tiefer Trauer, wachsender Freundschaft und einer Liebe, die man selten findet. Durch manche Intrige und überraschende Wendung ist dieser Band noch besser als das Prequel und Band 1. Aber haltet Taschentücher bereit!

Für mich ein weiterer gelungener Roman der Autorin, optisch sehr ansprechend (Cover, Klappbroschur und Karte). Kann der Roman einfach nur Punkten und man ist auf den Fortsetzungsband: Eowyn . Im Auge des Orkans (Eowyn-Saga III) gespannt.
Von mir 5 Sterne und ein klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Spannender 2.Band der Reihe – gelungen und fantastisch!

Die Chroniken von Amazonia
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Spannung baut sich langsam bis zum Ende auf. Geschrieben in der Perspektive der Hauptprotagonist*innen, bildhaft und ausführlich beschrieben.

Das Cover ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Spannung baut sich langsam bis zum Ende auf. Geschrieben in der Perspektive der Hauptprotagonist*innen, bildhaft und ausführlich beschrieben.

Das Cover wirkt ansprechend und edel, der Stil der Ornamente, der Schrift oder auch dem Leviathan im Wasser (Meer). Passend zum Roman und anspruchsvoll – wäre echt eine gebundene Ausgabe wert.

Fazit:
Beim vorliegenden Roman handelt es sich um einen Fortsetzungsband zu einer mehrteiligen Fantasy Reihe. Band 2 setzt an die Handlung des 1.Bandes an.

Wir treffen auf Murissa, die Meereshexe, die von Dunkelwesen attackiert wird. Dann ist da auch noch der attraktive Seeprinz Turris, bei dem sie nicht sicher ist inwieweit sie ihm vertrauen kann. Und wäre das alles noch nicht genug braut sich auf ihrem Weg zum geheimnisumwitterten Nebelmeer eine magische Katastrophe zusammen.

Die Amazonenkönigin Penthesilea, die nach verstörenden Entdeckungen in der Tiefsee den Untergang ihrer Armee befürchtet, versucht das Schicksal ihres Volkes zu wenden. Dabei gerät Murissa zwischen die Fronten eines Königinkampfes.

Zwei Hauptprotagonistinnen die unterschiedler nicht sein können: Murissa die Straßendiebin und Penthesilea die amtierende Königin der Amazonen. Auf jede wartet eine besondere Mission, eine Reise voller Gefahren und Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. Durch den männlichen Protagonisten Turris kommt auch ein wenig Romantik ins Spiel. Und die vielen fantastischen, Wesen die uns im Roman ansonsten noch begegnen machen es noch interessanter.

Man kann sich in beide (Murissa und Penthesilea) gut, durch die aus ihrer Sicht beschriebene Handlungsstränge, einfühlen, erlebt ihre Reaktionen, Enttäuschungen, Niederlagen oder auch Freude. Beide verlieren nicht ihr Ziel aus den Augen und setzen auch mal auf Risiko.

Allerdings ist auch immer mehr die Anziehung zwischen Murissa und Turris zu spüren – wir werden sehen, wohin das noch führt.

Ein recht gelungener Roman, optisch durch ein schön gestaltetes Cover anziehen. Auch der Inhalt kann mit allem Punkten, was einen Fantasy Roman ausmacht: dunkle Dämonen, Götter mitsamt ihrem Gefolge, Zauberinnen und Hexen, mystischen Wesen. Spannung, überraschende Wendungen inklusive, von mir 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 11.03.2023

Abenteuer und Liebe zwischen Leopard und Greifin – kann das gut gehen!

Das Herz der Greifin
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und die Handlung wird größtenteils aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonisten Malina und Jahro erzählt.

Das Cover ist in Blau gehalten und zeigt rechts ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und die Handlung wird größtenteils aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonisten Malina und Jahro erzählt.

Das Cover ist in Blau gehalten und zeigt rechts oben eine junge Frau mit strahlenden Augen (Malina), im unteren Bereich sieht man Berge und darüber eher schemenhaft fas wie ein Geist ein Greif. Auch der Schriftstil passt sich dem Gesamtbild des Covers gut an und wirkt harmonisch.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Genre Mix Fantasy- / Liebesroman und vielleicht auch ein Reihenauftakt.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf Malina, sie lebt zurückgezogen und im Verborgenen, ausgestoßen von ihrer eigenen Familie. Denn als mythische Gestaltwandlerin ist sie immer auf der Flucht vor den Jäger des Königs – sie ist eine wertvolle Beute und Trophäe.

Sie scheint ein sicheres Zuhause für sich gefunden zu haben, aber dann beginnt sie die Vergangenheit einzuholen in Form von ihrem Bruder und er bittet sie um Hilfe für ihre Familie. Indes sind die Jäger des Königs nicht untätig, ein Mann, dem sie einmal vertraut und der sie verletzt hat, kommt ihr näher.

Malina muss sich zwischen dem sich zu verstecken (oder sogar zu flüchten) oder aus dem Schatten zu treten entscheiden. Für ihre Familie und für die Liebe. Wird sie kämpfen müssen.

Man kommt gut in die Geschichte rein, hin und wieder gibt es auch kleine Rückblenden, die dazu dienen die Handlung zu vervollständigen und verständlich zu machen. Vor allem auch die Gefühle von Malina und Jahwo zueinander. Man kann sich gut in die beiden hineinversetzten: das Misstrauen, die Erinnerungen und die aktuellen Gefühle die nicht erkaltet zu sein scheinen.
Aber das ist noch mehr – Familienmitglieder sind in den Händen des Königs und die müssen in Sicherheit gebracht werden. Spannend wird dies geschildert und rundet den Fantasy Anteil des Romans gut ab. Den es erwarten euch überraschende Wendungen und ein Finale, das überzeugen kann. Aber gerne hätte ich noch in dieser Welt verweilt und mehr erlebt – vielleicht lesen wir noch mehr!

Ein nicht nur optisch gut gelungener Roman, mit einer spannenden und romantischen Handlung, die einen auch überraschen kann bis hin zu sympathischen Protagonisten - von mir 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 05.03.2023

Nach einem „“Ich“ ohne „Wir“ besteht noch Hoffnung!

Ich ohne Wir
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Der Schreibstil ist recht gut zu lesen und flüssig, spannend und interessant.

Das Cover ist ganz in Blau und Silber gehalten, man sieht menschliche Umrisse in einer (Wasser)Kugel. In großer Schrift sind ...

Der Schreibstil ist recht gut zu lesen und flüssig, spannend und interessant.

Das Cover ist ganz in Blau und Silber gehalten, man sieht menschliche Umrisse in einer (Wasser)Kugel. In großer Schrift sind Titel, Autorin und Verlag zu lesen. Passt auch gut zum vorhandene 1.Band.

Der Klappentext macht neugierig auf den 2.Band (habe allerdings erst beim Lesen festgestellt es gibt schon einen 1.Band, Ich ohne wir: Elimination).

Fazit:
Der Heimatplanet von Xori fällt der andvarischen Säuberungswelle zu Opfer, er bleibt augenscheinlich als einziger seiner Rasse (Spezies) übrig. Aus „Wir“ wird nur noch ein „Ich“. Ihm bleibt nichts anderes übrignach der Vernichtung seiner Welt sich als Andvara auszugeben.
Voller Trauer und Verzweiflung versucht er unter den Feinden unentdeckt zu bleiben. In den Andvara Rali und Rala findet er Schutz und Trost, sie nehmen ihn in ihrer Mitte auf, aber sie wissen nichts über seine wahre Herkunft. Gemeinsam bereiten sie sich auf die Säuberung des nächsten Planeten vor. Planet 1523, von seinen Bewohnern „Erde“ genannt.

Man kann sich gut ihn die Gefühle von Xori einfühlen, die Tiefe Trauer, der unendliche Verlust, die nicht endende Verzweiflung. Aber auch den Trost, die Hoffnung und den Schutz den er bei Rali und Rala findet. Die große Hoffnung wieder ein „Wir“ zu finden. Aber auch die Wut und Enttäuschung das der nächste Planet 1523 (die Erde) den Säuberungsaktionen der Andvara zum Opfer fallen soll.
Obwohl er unter ihnen lebt, möchte er diese Aktion stoppen, zugutekommt ihm das die Bewohner der Erde, die Menschen sich wehren. Wird es gelingen?

Eine gelungene und interessante Dystopie, die nachdenklich stimmt, was ist, wenn Eroberer (Aliens) kommen und uns die Erden wegnehmen wollen? Spannend, gefühlvoll endet die 2.Teil - und lässt vermuten das es weitergehen wird mit einem 3.Band. Für diesen Band 5 Sterne von mir.

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