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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2023

Coming-of-Age gelungen!

Es war einmal in Brooklyn
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Die Geschichte von Juliette und David ist eine besondere. Es handelt von Freundschaft, Liebe, Krankheit und traumatischen Erlebnissen. Alles Faktoren, die mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen ...

Die Geschichte von Juliette und David ist eine besondere. Es handelt von Freundschaft, Liebe, Krankheit und traumatischen Erlebnissen. Alles Faktoren, die mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen haben. Die Charaktere sind authentisch geschrieben, man fühlt sich sehr gut in ihre jugendliche Unsicherheit und Ängste reinversetzt. Der Leser kriegt ein gutes Verständnis der Freundschaft der Charaktere und wie sie sich immer mehr voneinander entfernen. Hier spielt auch die jugendliche Eifersucht eine Rolle.
Der Klappentext hat auf den Blackout hingewiesen, einen Wendepunkt versprochen. Diesen hätte ich mir allerdings ausschlaggebender gewünscht. In der Geschichte spielt er nicht die Rolle, die er hätte spielen können.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, locker und leicht, mit Abwechslung zwischen den verschiedenen Lebensphasen der Protagonisten.
Insgesamt ein gelungenes Buch (mit dem Zusatz, dass es meiner Meinung nach eher für die jüngere Generation geeignet ist).

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Ein Neuanfang im alten Leben

Wovon wir leben
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Julia's Leben nimmt eine Wendung an, sie kehrt zurück in ihr altes Leben. Doch es ist nichts mehr so, wie es einmal war.
Birgit Birnbacher schreibt emotional und hat auf knappen 190 Seiten eine wahnsinnig ...

Julia's Leben nimmt eine Wendung an, sie kehrt zurück in ihr altes Leben. Doch es ist nichts mehr so, wie es einmal war.
Birgit Birnbacher schreibt emotional und hat auf knappen 190 Seiten eine wahnsinnig detaillierte Geschichte erschaffen. Es braucht für den Leser nicht viel Erklärung, man ist direkt im Geschehen drinnen und kann die Gefühle der Hauptperson sehr gut nachvollziehen.
Mir hat sehr gut gefallen, dass nicht nur eine Beziehung im Vordergrund stand und somit auch verschiedene Themen und Emotionen überbracht wurden. Die schwierige Beziehung zwischen Julia und dem Vater, die Annäherung zu Oskar, Julia's Fremdsein zu dem Dorf und dessen Bewohnern, aber auch die Entfernung zu ihrer Mutter machen die Geschichte rund. In all diesen Beziehungen muss Julia Entscheidungen treffen, die nicht leicht sind. Für Julia hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, trotzdem ist es sehr gelungen und rundet die Frage 'Wovon leben wir?' noch einmal richtig ab.

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Der Rausch der Zeit

Roxy
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Die Geschichte handelt hauptsächlich von Erinnerungen der Freundschaft zwischen Marc und Roy. Marc ist auf dem Weg von Berlin nach München, zu Roy's Beerdigung. Von Bülow gibt dem Leser Gefühl zusammen ...

Die Geschichte handelt hauptsächlich von Erinnerungen der Freundschaft zwischen Marc und Roy. Marc ist auf dem Weg von Berlin nach München, zu Roy's Beerdigung. Von Bülow gibt dem Leser Gefühl zusammen mit Marc durch die Zeit zu rauschen.
Mir haben die verschiedenen Abschnitte in die Vergangenheit sehr gefallen. Es entstand ein klares Bild der Charaktere und auch die Problematik der Freundschaft ist schnell klar geworden.
An einigen Stellen hat mir allerdings eine gewisse Tiefe und die Emotionen gefehlt. Der nüchterne Erzählstil gibt der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit, aber nimmt meiner Meinung nach der Geschichte auch einiges. Gerade im Bezug auf Carolin habe ich mir ein bisschen mehr erhofft. Es fühlte sich an, als sei dem Leser ein wichtiger Teil der Geschichte vorenthalten worden.

Trotzdem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen, es veranschaulicht den Rausch. Den Rausch der Zeit und der Freundschaft.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Eine Achterbahn

Straßenmusik
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Angezogen hat mich das Cover des Buches, für mich hat es das träumerische Leben in Amsterdam, aber auch das eines Musikers verkörpert. Und genau dort ist der Leser eingetaucht. Diese Geschichte handelt ...


Angezogen hat mich das Cover des Buches, für mich hat es das träumerische Leben in Amsterdam, aber auch das eines Musikers verkörpert. Und genau dort ist der Leser eingetaucht. Diese Geschichte handelt von Träumen, Ängsten, die Achterbahn der Gefühle bei der Selbstfindung aber auch (einer sehr platonischen) Freundschaft.
Der Schreibstil aus verschiedenen Perspektiven war erfrischend, die Geschichte ist fließend geschrieben und ich hatte manchmal das Gefühl selber auf dem Dam Gitarre zu spielen.
Einen Stern Abzug gibt es aber dennoch - beide Hauptprotagonisten habe ich stellenweise als nicht sehr authentisch empfunden, vielleicht sogar als nervig. Auch fehlte mir die Zwischenmenschlichkeit, der Klappentext hat da ein wenig mehr versprochen.
Insgesamt ein schönes Buch, was schnell gelesen ist und definitiv Lust auf Musik macht.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Ganz okay...

Dius
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Dies war mein erstes Buch von dem Autor Stefan Hertmans und irgendwie bin ich die ganze Geschichte über nicht so richtig reingekommen. Teilweise lag das am Schreibstil, aber auch einfach an dem Inhalt ...

Dies war mein erstes Buch von dem Autor Stefan Hertmans und irgendwie bin ich die ganze Geschichte über nicht so richtig reingekommen. Teilweise lag das am Schreibstil, aber auch einfach an dem Inhalt selbst. Die Freundschaft zwischen den Männern war für mich nicht wirklich greifbar und die Gefühle der Charaktere sind bei mir nicht angekommen.

Andere Stellen wiederum fand ich sehr schön formuliert, die haben berührt und bewegt. Die Liebe zur Kunst, zur Ruhe und auch das bisschen Einsamkeit haben mich total abgeholt. Einige Passagen haben mich sehr an klassische Literatur erinnert, das ganze Setting der Geschichte hatte ein Hauch von etwas historischem. Das fand ich schön, passt in den Herbst und hat dem Roman das Tempo rausgenommen (ich fand es in diesem Fall angenehm).

Fazit: Ein Buch, welches teilweise Spass gemacht hat zu lesen, mich aber nicht komplett überzeugen konnte. Trotzdem lesenswert!

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