Wer von Magie und Zauberei nicht genug bekommt, der kommt um die bis dato noch unentdeckte Zauberkrautinsel nicht herum
Tom Tolliver und die ZauberkrautinselBei Toni M. Jacobys Romandebüt "Tom Tolliver und die Zauberkrautinsel" sprühen nur so die magischen Funken wie bei einem bunten Feuerwerk vor sich hin.
Gleich eingangs warnt Jacoby mehrmalig sehr eindrücklich, ...
Bei Toni M. Jacobys Romandebüt "Tom Tolliver und die Zauberkrautinsel" sprühen nur so die magischen Funken wie bei einem bunten Feuerwerk vor sich hin.
Gleich eingangs warnt Jacoby mehrmalig sehr eindrücklich, es sich wirklich gut zu überlegen, ob man echte Abenteuergene in sich hat und vor allem auch mutig sei, denn die Geschichte ist schlichtweg nicht für schwache Nerven und bürdet den Lesenden dann einiges auf.
Ich hatte echt Schiss, was mich bei diesem so besonderen Buch dann erwarten mag, wenn das Lesen auf eigene Gefahr geschieht.
Ich habe mich schlussendlich aber doch nicht von den sehr eindringlichen Warnungen des Autors einschüchtern lassen und blätterte die entscheidenden Seiten dann frech um und der sprichwörtliche Ritt auf der Rasierklinge begann für mich und Tom Tolliver.
Gleich zu Beginn kam bei mir persönlich sofort Narnia-Feeling auf.
Ein sprechender Biber, ein Menschenskind, das sich mit einem gewöhnlichen Ruderboot in eine fremde Welt aufmacht und (noch) nichts von seinen ganz besonderen Fähigkeiten und seiner Bestimmung zu wissen scheint. Die ganze magische Idee hinter dem Plot ist superb ausgedacht und auch umgesetzt.
Mit TomTolliver, der sich urplötzlich mit einem gewöhnlichen Ruderboot zu seinem ihm unbekannten Großvater zur Zauberkrautinsel aufmacht, den ganzen anderen magischen Wesen und anderen Charakteren wurde ich persönlich sehr schnell warm.
Die ganzen Settings und atmosphärischen Eindrücke im Buch laden einfach zum Tagträumen ein. Schnell fingen bei mir im Kopf die projizierten Bilder zu laufen an. Der Spannungsbogen ist vom Anfang bis zum Schluss sehr ausgeklügelt gewählt, ohne dass man auch nur einmal kurz verschnaufen oder ausruhen könnte. Durch die durchweg kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch das Buch hindurch wie die Luxa auf ihrem Besen im Buch. Zum Schluss wartet auch ein fieser Cliffhanger, der dann frech auf den nächsten Band verweist.
Die Erzählung bietet unheimlich viele magische Facetten, die sich dann nach um nach zu einem bunten zauberhaften Feuerwerk zusammentun.
Für mich ist dieser Band dann eher zur Einführung der ganzen unterschiedlichen Charakteren gedacht, obwohl auch hier bereits einige spannende Abenteuer auf TomTolliver warten.
Tom Tolliver, der magische Tausendsassa, der vor diesem Werk noch wirklich rein gar nichts von seiner Bestimmung wusste, wird hier einfach ins kalte Wasser geschmissen und muss dann ad hoc schwimmen bzw. besser die ganz besondere Magie erlernen.
Summa summarum ein richtig toller Auftaktband, der auf alle Fälle Lust auf mehr macht. Bereits jetzt sind wir unheimlich auf die Entwicklung von Tom gespannt und welche Abenteuer demnächst auf ihn und seine Gefährten warten mögen.