Etwas klischeehaft
ElbleuchtenReederstochter Lily Karsten bittet bei einer Schiffstaufe einen Hafenarbeiter, ihren ins Hafenbecken gefallenen Hut zu retten. Dabei wird der Mann schwerst verletzt. In der Folge fängt die „höhere Tochter“ ...
Reederstochter Lily Karsten bittet bei einer Schiffstaufe einen Hafenarbeiter, ihren ins Hafenbecken gefallenen Hut zu retten. Dabei wird der Mann schwerst verletzt. In der Folge fängt die „höhere Tochter“ an, sich Gedanken zu machen über die sozialen Unterschiede.
Nachdem ich mit Begeisterung die beiden Bände „Das Tor zur Welt“ gelesen hatte, hatte ich nach weiteren Büchern der Autorin geschaut und mir Elbleuchten bestellt.
Leider konnte mich die Handlung hier nicht so fesseln wie die anderen Bücher. Es war recht klischeehaft mit dem großen Elend einerseits, dem unwissenden, reichen, naiven Töchterchen aus gutem Hause andererseits. Natürlich verliebt sich Lily in einen Hafenarbeiter, aber ihr Aufbegehren gegenüber der Familie und die Bereitschaft, Konsequenzen zu tragen haben mir gefallen. Das Ende dann leider wieder weniger, so dass ich den zweiten Band nicht lesen werde.