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Veröffentlicht am 25.01.2025

Auf in die neue Reihe von Ethan Cross

Racheritual
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Das Cover von Racheritual ist, wie bereits alle anderen Cover der Bücher des Autors puristisch gehalten und es besteht hauptsächlich aus dem Titel und dem Namen des Autors. Fährt man mit den Händen über ...

Das Cover von Racheritual ist, wie bereits alle anderen Cover der Bücher des Autors puristisch gehalten und es besteht hauptsächlich aus dem Titel und dem Namen des Autors. Fährt man mit den Händen über das Cover, sind auch genau die beiden hervorstechenden Merkmale entsprechend erhaben und lassen sich erfühlen. Gefällt mir gut.

Und hier ist sie also, die neue Reihe von Ethan Cross. Ich habe bereits alle Bücher von Ethan Cross gelesen und war deshalb natürlich super gespannt, was er nun zu Papier gebracht hat und natürlich auch, was die neue Reihe von ihm so kann.

Es geht um einen Ermittler, Baxter Kincaid, einen ehemaligen Polizisten, der seinen Dienst quittiert hat. Baxter ist – wie schon Francis Ackerman jr. und auch der Protagonist in Spectrum – speziell. Speziell allerdings auf eine sehr gute Art und Weise, wie ich finde. Ich mag solche Charaktere sehr gerne.

Das Buch selbst besticht durch kurze, prägnante Kapitel, Perspektivwechsel, einzelne Handlungsstränge, die der Autor langsam zusammenführt und einen tollen Schreibstil. Wie von Ethan Cross zu erwarten ist auch dieses Buch gewohnt, nennen wir es brutal, ohne ein reines Gemetzel zu sein.

Die Charaktere denen Ethan Cross in diesem Buch die Bühne bietet, sind jeder für sich mit einer eigenen Geschichte versehen, die ihn oder sie entsprechend interessant für mich als Leser machen und die jeweils auch die entsprechende Tiefe verleihen. Für mich ist soetwas immer sehr wichtig. Und auch wenn der Protagonist hier Baxter Kincaid ist, bekommen doch auch alle anderen genügend Raum, was mir sehr gut gefällt. So schafft der Autor eine entsprechende Neugierde auf deren Hintergründe.

Durch die Geschichte bin ich nur so geflogen, das Buch hat sich wirklich super lesen lassen. Unterteilt ist es in Teil 1, 2 und 3. Der erste Teil war wie ein langsames Herantasten, bevor es in Teil 2 mehr in die Tiefe geht und die ersten Stränge sich verknüpfen.

Ich bin wirklich überrascht, wie schnell das Buch gelesen war und wie gut mir die Geschichte gefallen hat. Was auch daran liegen mag, dass der Autor meiner Meinung nach in meiner liebsten Reihe rund um Francis Ackerman junior, den Biss verloren hatte und ich mir nicht sicher war, ob das nur die Reihe betrifft oder den Autor an sich. Aber das ist absolut nicht der Fall. Dieses Buch bestätigt mir einfach, dass es manchmal an der Zeit ist, Altes gehen zu lassen und Raum für Neues zu schaffen.

Mir hat der Start in die neue Reihe von Ethan Cross wirklich gut gefallen. Ich mag die Charaktere, ich mag die Geschichte und ich freue mich darauf, noch mehr von Baxter Kincaid und auch den anderen zu lesen. Schade nur, dass ich mich damit nun ein Jahr gedulden muss.

Von mir gibt’s hier auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung und volle fünf Sterne.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2024

Konnte mich überraschen und überzeugen

Say It With A Love Song (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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Auf den ersten Blick könnte man überhaupt nicht denken, dass es sich um ein GU-Buch handelt, da diese ja doch eher für ihr Dasein in Apotheken zu vielen Gesundheitsthemen bekannt sind. Dieses Buch jedoch ...

Auf den ersten Blick könnte man überhaupt nicht denken, dass es sich um ein GU-Buch handelt, da diese ja doch eher für ihr Dasein in Apotheken zu vielen Gesundheitsthemen bekannt sind. Dieses Buch jedoch unterscheidet sich rein optisch nicht von den vielen, vielen sogenannten Young Adult Romanen, die man in allen Buchhandlungen findet. Pastellige Farben, dezenter Farbschnitt, aussagekräftiger Titel. Optisch wirklich hübsch anzusehen.

Ich zähle lesen zu meinen liebsten Hobbys und lese Mal mehr, Mal weniger, aber immer sehr gerne. Mit diesem Buch habe auch ich Mut bewiesen, da ich mich außerhalb meiner Genres bewege, die ich bevorzugt lese. Weder mit Fantasy, noch mit Thrillern hat dieses Buch auch nur im entferntesten zu tun. Stattdessen geht es um die Liebe, aber noch viel mehr geht es um Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Es geht darum, was Menschen verändert.

Der Einstieg in das Buch hat sehr gut geklappt und ich war sofort dabei. Emilie und auch Jake konnten mich direkt abholen. Die Perspektiven wechseln mit den Kapiteln, was mir gut gefällt. Gerade bei so einem Buch braucht es zwingend mehrere Sichtweisen. Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass die Kapitel eher kurz gehalten sind. Auch da bin ich auf jeden Fall ein Fan von.

Gefallen haben mir auch die weiteren Charaktere, die die Geschichte lebendig machen und die das Konstrukt um Emilie und Jake bilden.

Unterteilt ist die Geschichte außerdem in die vier Jahreszeiten, beginnend mit dem Frühling, der Emilie nach Brighton bringt. Und in diesen vier Abschnitten gibt es auch jeweils einen Teil, der tiefer in die Materie geht und etwas mehr das Verhalten beleuchtet und Wege und Möglichkeiten aufzeigt. Auch das hat mir gut gefallen, war genau richtig dosiert, nicht zu viel, nicht zu wenig.

Auch wenn es für mich manchmal schwierig war, Emilies Verhalten oder ihre Gedanken nachzuvollziehen, weil ich ein komplett anderer Typ bin, war ich in keiner Sekunde genervt von ihr. Ich konnte mich trotz allem hineindenken und das war ganz wichtig.

Richtig gut gefällt mir, dass Emilie sich entwickelt. Und dass es in einem nachvollziehbaren Tempo passiert. Und auch, dass es nicht nur Schritte nach vorne gibt und sie alles sofort ablegt, sondern sie sich nach und nach entwickelt.

Auch Jake hat mir als Charakter wirklich gut gefallen. Er war gut ausgearbeitet und blieb mir ebenfalls nicht fremd. Natürlich ist sein Verhalten anstrengend, aber man muss einfach auch das Alter bedenken. Das habe ich mir einfach immer wieder vor Augen geführt.

Alles in allem fand ich die Geschichte wirklich toll. Ich mochte Emilie und Jake, Amy und Carol, Alvarez und Kobe. Sie alle haben mit ihrer ganz eigenen Art zu einer tollen Geschichte beigetragen.

Das Buch hat mich wirklich überrascht und ich kann hier eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Von mir gibt es fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 09.06.2024

Was denkst Du am Ende?

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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Der Totenarzt ist der inzwischen 13. Band einer Thrillerreihe aus der Feder von Chris Carter. Immer mit dabei die Detectives Hunter und Garcia aus der UV-Einheit des LAPD. UV steht für ultra violent, somit ...

Der Totenarzt ist der inzwischen 13. Band einer Thrillerreihe aus der Feder von Chris Carter. Immer mit dabei die Detectives Hunter und Garcia aus der UV-Einheit des LAPD. UV steht für ultra violent, somit für die brutalsten Verbrechen.

Zwei Jahre ist es mittlerweile her, seit der letzte Band dieser Reihe erschienen ist. Gelesen habe ich alle 12 vorherigen Teile, wobei die Reihenfolge tatsächlich nicht allzu wichtig ist, da jeder Band in sich abgeschlossen ist. Man erhält natürlich in jedem Teil Informationen über die beiden Ermittler, so dass man nach 13 Bänden ganz gut über deren Background und Vergangenheit Bescheid weiß.

Am Anfang dieses Bandes befindet sich ein Hinweis, dass der Autor in seine Geschichte dieses Mal wahre Begebenheiten mit hat einfließen lassen.

Ich bin direkt von Seite 1 gut ins Buch gestartet. Chris Carter versteht es für mich wie kaum ein anderer, mich an seine Worte zu fesseln. Er hatte mich sofort gecatcht.

Die Kapitel sind wie immer recht kurz gehalten, was mir persönlich sehr viel lieber ist als lange Kapitel. Es gibt auch immer wieder einen Wechsel der Sichtweise. Mal begleitet man Hunter und Garcia, dann erhält man wieder Einblick in die Sicht des Täters/der Täterin und des Opfers. Auch diese Wechsel gefallen mir wieder sehr gut.

Nachdem ja bereits 12 Bände erschienen sind, bekommt man in diesem Band weniger Einblick in die Leben von Hunter und Garcia, was mich allerdings überhaupt nicht stört. Der Focus liegt auf der Geschichte und das ist vollkommen ok so.

Ich bin durch die Seiten nur so geflogen und das Buch war viel zu schnell ausgelesen. Dabei war ich immer voll dabei, habe mit überlegt und gerätselt. Und neben all der Spannung gab es auch wieder Humor dank der Ermittler. Die Mischung macht es einfach.

Mir hat auch der 13. Band dieser Reihe wieder absolut abgeholt und begeistert. Ich mag die beiden Detectives unheimlich gerne und Chris Carter ist und bleibt einfach einer der besten Thrillerautoren für mich. Ich hoffe sehr, dass wir noch viel von ihm lesen werden.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Thriller mag und vergebe sehr gerne volle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Alles im Gleichgewicht?!

Fabula - Der Schatten der Nachtfee (Band 2)
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Seit die Zwillinge Will und Charlotte es geschafft haben, New York von der Nachtfee zu befreien, ist das Portal in die märchenhafte Welt von Fabula verschlossen. Doch in einer tiefen Winternacht erwacht ...

Seit die Zwillinge Will und Charlotte es geschafft haben, New York von der Nachtfee zu befreien, ist das Portal in die märchenhafte Welt von Fabula verschlossen. Doch in einer tiefen Winternacht erwacht der alte Weltenbaum im Central Park erneut zum Leben. Ein Schattenwesen tritt aus dem Portal hervor und raubt Wills kostbares Notizbuch. Die Verfolgungsjagd führt die Zwillinge durch die Pforte, und was sie dort entdecken, lässt sie zutiefst erschrecken: Schwarze Dornenranken wuchern in Fabula - die Nachtfee ist zurück. Während Charlotte sich sofort auf die Suche nach den letzten Drachen begibt, den einzigen Kreaturen, die der Fee Einhalt gebieten können, versucht Will in seiner Rolle als Erzähler den Kampf gegen den Schatten aufzunehmen. Längst geht es nicht mehr nur um sein Notizbuch, sondern um die Zukunft von ganz Fabula …

Das Buch ist wieder richtig toll gestaltet. Auf dem Cover sind Will und Charlotte zu sehen, die Weltenbäume und im Hintergrund die Skyline von New York. Der Titel und die 13 Feenkreiszeichen sind in Gold auf dem Cover zu sehen. Im Inneren wie schon beim ersten Band Zeichnungen und Erklärungen zu Bewohnern von Fabula. Außerdem gibt's noch ein Lesebändchen, was mir immer gut gefällt.

Bei Fabula - Der Schatten der Nachtfee handelt es sich um den zweiten und finalen Band einer Dilogie. Um alle Zusammenhänge verstehen zu können, empfehle ich, den ersten Band vorab zu lesen. Genau das habe ich auch getan.

Ich habe vom Autor bereits mehrere Bücher gelesen, so dass mir sein Schreibstil bekannt ist. Ich mag diesen sehr und es fällt mir immer leicht, die Welt, die er beschreibt, vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. So ist mir dies auch hier bei Fabula wieder problemlos gelungen und ich konnte mir nicht nur die Landschaft, sondern auch all die phantastischen Wesen, die in ihr leben, vorstellen.

Die meisten Charaktere kannte ich bereits aus dem ersten Band und habe mich sehr gefreut, wieder von ihnen zu lesen. Ein paar neue Charaktere sind jedoch auch dazu gekommen, was mir sehr gut gefallen hat. Der Autor hat es wieder geschafft, jedem von ihnen Tiefe zu verleihen und dank der kleinen Eigenheiten eines jeden, ihn oder sie damit besonders zu machen. Finde ich super.

Auch die Geschichte an sich hat mich wieder komplett mitgenommen und die Seiten waren unheimlich schnell gelesen. Auch ich als erwachsene Frau habe mich mit der Geschichte sehr wohl gefühlt und bin auf dem Drachen gedanklich mitgeflogen.

Ich bin absolut begeistert von dem zweiten Band der Dilogie und kann beide Teile nur empfehlen. Von mir gibt's fünf Sterne. Und wer weiß, vielleicht nimmt uns der Autor ja irgendwann noch einmal mit zur Familie Grimm.

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Veröffentlicht am 09.09.2022

Sieben Stufen

Blutige Stufen (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 12)
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Die Tote hängt an einem Angelhaken von der Decke. Ihre entsetzlich zugerichtete Leiche lässt Detective Robert Hunter ahnen, dass der Killer nicht nur
vom Töten angetrieben wird. Für ihn sind Angst, Schmerz ...

Die Tote hängt an einem Angelhaken von der Decke. Ihre entsetzlich zugerichtete Leiche lässt Detective Robert Hunter ahnen, dass der Killer nicht nur
vom Töten angetrieben wird. Für ihn sind Angst, Schmerz und Qual Teil einer blutigen Lektion. Bei der Autopsie entdeckt Hunter in der Toten etwas, das ihn an seine Schulzeit erinnert. Jetzt weiß er, ihm bleibt nicht viel Zeit …

Wie immer kurz ein paar Worte zum Cover. Es ist puristisch, wird dominiert vom Titel und dem Namen des Autors. Ganz, wie es sich durch diese komplette Reihe zieht. Ich mag das in diesem Genre sehr gerne, denn mehr muss doch auf dem Cover eines Thrillers gar nicht zu sehen sein als der Titel.

Bei Blutige Stufen handelt es sich bereits um den 12. Teil der Reihe rund um die Detectives Hunter und Garcia. Ich habe sie alle gelesen und kann jeden davon nur empfehlen. Außerdem können sie unabhängig voneinander gelesen werden. Jede Geschichte ist abgeschlossen. Zwar gibt es in jedem Band etwas über den Hintergrund der Ermittler, vorallem über Robert Hunter zu erfahren, aber das ist für die jeweilige Story nicht unbedingt relevant.

Der Schreibstil des Autors ist mir durch die vorangegangenen 11 Bücher bereits sehr gut bekannt und ich mag ihn sehr. Er schafft es immer wieder neue Szenarien zu konzipieren, die man sich als Leser kaum vorstellen kann. Er hat seinen Detectives inzwischen so viel Tiefe verliehen, dass man als Leser sofort wieder die grundlegenden Informationen aus seinem Gedächtnis zu Hunter und Garcia abrufen kann. Wo wir gerade bei den beiden Detectives sind, ich mag die beiden. Sie haben eine tolle gemeinsame Dynamik.

Die Geschichte dieses Mal ist wieder einmal nichts für zart besaitete Gemüter. Der Autor spart nicht an Details, was die Beschreibungen der Tatorte oder der Opfer betrifft. Und ich als Leser habe wieder einmal versucht, die Puzzleteile, die Hunter und Garcia gefunden haben, zusammen zu setzen.

Für mich hatte die Geschichte keine Längen, sie war spannend und hat mich immer wieder neugierig gemacht. In mancher Hinsicht war sie etwas vorhersehbar, für mich war manches nicht wirklich überraschend. Aber das hat mich nicht gestört.

Die komplette Auflösung hat bis ganz zum Schluss auf sich warten lassen und das finde ich bei einem Thriller einfach enorm wichtig.

Mir hat auch der 12. Teil von Hunter und Garcia wieder voll abgeholt und ich kann diese Reihe nur jedem empfehlen. Ich werde auf jeden Fall weiter an der Reihe dran bleiben und kann an dieser Stelle eine Leseempfehlung für jeden einzelnen Band aussprechen. Von mir gibt es fünf Sterne!

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