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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2017

Familiendrama mit kriminalistischem Touch)

Eine von uns
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Wie blind muss man sein, wenn man nicht einmal realisiert, wenn ein guter Freund oder Freundin in Not ist und um Hilfe schreit. Familienbeziehungen können schwierig sein.

Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten ...

Wie blind muss man sein, wenn man nicht einmal realisiert, wenn ein guter Freund oder Freundin in Not ist und um Hilfe schreit. Familienbeziehungen können schwierig sein.

Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit diesem Buch. Die Autorin erzählt irgendwie eine sehr ausführliche und auf persönliche Art eine Dorfgeschichte und deren Einwohner. Fast jeder Bewohner wurde von ihr akribisch beschrieben hinsichtlich deren Charakter und Lebensgewohnheiten. Für meinen Geschmack etwas zu detailliert. Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass in einem kleinen Dorf wie Heathcote mysteriöse Gegebenheiten vorkommen. Da die Bewohner glauben, sich gegenseitig zu kennen oder sich vieles zusammenreimen, kommt es sicherlich irgendwann zu Streitereien und Missverständnisse.

Was mir an Harriet Cummings Erstlingswerk gefallen hat, ist, wie sie es geschaft hat, aus dieser gewissen Langatmigkeit ein guter Krimi zu schreiben. Denn der zweite Teil war für mich viel spannender und temporeicher. Sogar das Ende und die damit verbundenen Aufklärungen fand ich wirklich toll. Und die Idee aus der Harriet Cummings ihr erstes Buch als Krimi präsentiert, finde ich sehr gut.

Fazit: Ein spannendes Buch für mich Familiendrama als Krimi, das ich gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 25.12.2025

ungewöhnliche Mordfälle auf Sylt

Der Mann aus der Flut
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Kommissarin Fria Nordström hat sich freiwillig auf die Insel Sylt versetzen lassen. Doch auch hier macht das Verbrechen zwischen all den Schönen und Reichen keinen Halt. Für Fria ist jedoch dieser Neuanfang ...

Kommissarin Fria Nordström hat sich freiwillig auf die Insel Sylt versetzen lassen. Doch auch hier macht das Verbrechen zwischen all den Schönen und Reichen keinen Halt. Für Fria ist jedoch dieser Neuanfang sehr wichtig. Sie hofft, in ihrem geerbten Kapitänshaus etwas zur Ruhe zu kommen.

Fria soll den Arbeitsplatz von Ulrich Larsen, Erster Hauptkommissar, Leiter der Dienststelle Sylt übernehmen. Kaum gekommen, werden die beide zu einem Todesfall gerufen. Dies ist der Beginn, weiterer brutaler Ereignisse, die bis zum Schluss nicht vollständig aufgeklärt werden.

Der Kriminalroman ist leicht zu lesen, baut ab und zu unerträgliche Spannung auf. Das Geheimnis um was und wen es sich hier jedoch handelt, eher diffus. Auch um die Figur Fria Nordström gibt es viele Fragezeichen. Sie tritt meistens sehr selbstsicher auf, kann ihre Unsicherheit sehr gut verstecken. Einzig klar für mich ist, sie ist Polizistin mit Leib und Seele. Sie scheut sich nicht, sich der Gefahr zu stellen.

Ein Kriminalroman der Unterhaltung verspricht. Es bleiben jedoch einige offene Fragen, die vielleicht im nächsten Fall mit Fria Nordström beantwortet werden.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

zu viele Erklärungen, dadurch etwas chaotisch

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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Ich habe mich auf den 5. Fall gefreut. Leider wurde meine Erwartungen ziemlich enttäuscht. Die schon bekannten Hauptprotagonisten sind wie gewohnt gut beschrieben, jedoch verhalten sie sich teilweise ziemlich ...

Ich habe mich auf den 5. Fall gefreut. Leider wurde meine Erwartungen ziemlich enttäuscht. Die schon bekannten Hauptprotagonisten sind wie gewohnt gut beschrieben, jedoch verhalten sie sich teilweise ziemlich chaotisch. Ihre Handlungen nicht gut durchdacht. Leider blieb die Spannung auf der Strecke. Der Schluss wurde mit einer Auflösung geklärt, mit der ich leben kann.

Anna Schneider, ich weiss, sie können es besser. Darum freue ich mich auf den nächsten Band, der nächstes Jahr erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Familienfehde

Ostseefinsternis
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Ostseefinsternis, der 19. Fall mit Pia Korritki.

Pia und ihr Sohn Felix verbringen ein paar Urlaubstage an der Ostsee. Marten, Pias Lebenspartner hat dort ein kleines Häuschen gekauft, welches er nach ...

Ostseefinsternis, der 19. Fall mit Pia Korritki.

Pia und ihr Sohn Felix verbringen ein paar Urlaubstage an der Ostsee. Marten, Pias Lebenspartner hat dort ein kleines Häuschen gekauft, welches er nach und nach umgebaut hat. Die Urlaubsstimmung wird jäh unterbrochen, da im Nachbarsort ein Mann am Strand tot aufgefunden wurde.

Vorgängig wurde eine junge Frau abends auf ihrem Nachhauseweg überfallen und zusammengeschlagen. Alles sieht danach aus, dass der Täter auch noch versucht hat, sie zu vergewaltigen. Schnell ist klar, dass die beiden Opfer sich sehr gut gekannt hatten. Ein Liebesverhältnis, das nach Rache schreit?

Pia Korritki und ihr Team nehmen die ersten Ermittlungen auf. In erster Linie den Tod des Mannes. Eine eher zähe Angelegenheit mit all diesen Verhören. Diese ziehen sich für meinen Geschmack zu stark in die Länge. Somit baute sich in mir auch keine richtige Spannung auf. Ich sehnte mich buchstäblich dem Finale entgegen, welches dann doch noch für eine Überraschung sorgte.

Die einzelnen Personen hinterliessen bei mir eher einen oberflächlichen Eindruck ohne Nachhaltigkeit. Zudem war mir persönlich zu viel Privates seitens Pias Leben enthalten.

Ich habe ein paar Kriminal-Fälle von Eva Almstädt gelesen, dieser empfand ich eher als schwach.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

guter Krimi für zwischendurch

In dunklen Wäldern
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Im Habichtswald wird eine Frau tot aufgefunden. Gekleidet ist sie in einen eleganten roten Mantel, darunter trägt sie ein Business-Kostüm. Die herbeigerufene Polizei darunter KOK Lodi Lenke und KHK Thomas ...

Im Habichtswald wird eine Frau tot aufgefunden. Gekleidet ist sie in einen eleganten roten Mantel, darunter trägt sie ein Business-Kostüm. Die herbeigerufene Polizei darunter KOK Lodi Lenke und KHK Thomas Ziegler stellen schnell fest, dass sie erschlagen wurde. Nach den ersten Ermittlungen ist klar, dass es sich um Sonja Werkmann handelt. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Lodi Lenke hat sich sehr ungern zum Tatort begeben, da der Fundort im Wald ist. Dies erinnert sie an ihre Mutter, die ebenfalls im Wald tot aufgefunden wurde und ebenfalls in einen roten Mantel gekleidet war. Diesen brutalen Schicksalsschlag hat Lodi bis jetzt nicht richtig verarbeitet. Dies äussert sich in beengenden Attacken mit Schweissausbrüchen, Angst, Zittern etc. Doch niemand weiss, wie stark sie unter diesen Symptomen leidet.

Der ganze Fall ist sehr detailliert ausgearbeitet und beschrieben, was ich schätze. Hingegen fast in jedem Kapitel Äusserungen über das schlechte Wetter oder sonstige Nebensächlichkeiten, die haben mich genervt. Lodi kam bei mir nicht richtig an. Jedes Mal, wenn es kompliziert wird, läuft sie davon, wenn möglich immer nach Hause zu einem Glas Wein.

Im Laufe ihrer Ermittlungen stossen sie vermehrt auf verdächtige Personen, nur die wichtigen Beweise können nicht aufgedeckt werden. Kurz gesagt, die Lenke und Ziegler kommen bei mir als Hauptprotagonisten nicht gut an. Mich hat gestört, wie sie vielfach ermitteln, in meinen Augen zu naiv.

Gut finde ich die Einteilung der Kapitel mit dem jeweiligen Titel, so wusste ich gleich, wie es weitergeht. Das Cover wie auch der Titel passend gewählt.

Alles in allem ein interessanter etwas ausgefallener Fall, der seine Stärken aber auch Schwächen hat.

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