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Veröffentlicht am 20.03.2026

Sehr intensive Gefühlswelt

Phönix
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Der romantisch-düstere Fantasyroman "Phönix – Descendant of Dracula" von Johanna Pohl , im Romeon Verlag, erzählt den Weg der Haptprotagonistin aus der inneren Leere hin zu Vertrauen und Heilung, der aber ...

Der romantisch-düstere Fantasyroman "Phönix – Descendant of Dracula" von Johanna Pohl , im Romeon Verlag, erzählt den Weg der Haptprotagonistin aus der inneren Leere hin zu Vertrauen und Heilung, der aber auch gespickt ist von dunklen Geheimnissen.
Angels Leben bildet den emotionalen Grundlonflikt des Romans. Dabei wird durch die intensive Darstellung der Gewalterfahrungen und Verluste, die sie durchstehen musste, eine ergreifende Atmosphäre geschaffen und eine Romance mit Tiefgang vorbereitet. Auch ihr männlicher Gegenpart kann durch Vielschichtigkeit überzeugen und ist ein authentischer Charakter. Die Dynamik zwischen Angel und Phönix entsteht nach und nach sehr langsam à la slowburn.
Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr einfühlsam und atmosphärisch. Szenen entfalten sich oft langsam - fast zeitdeckend erzählt, was viel Raum schafft für Reflexion über Gefühle und innere Weiterentwicklung vor allem in Puncto Vertrauen. Zahlreiche Beschreibungen und inneren Monologe sowie die detaillierte Ausgestaltung der Gefühlswelt lassen den Leser Angels Erfahrungen sehr greifbar nachvollziehen.
Auch wenn der Roman sehr gut zu lesen war, muss man sich vorher bewusst machen, dass den Leser hier keine actionreiche Spannungskurve erwartet, sondern eine Romantasy mit Fokus auf die Innenwelt der Figuren und die Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Erhellende Reise in die Vergangenheit eines Künstlers

Nackt in die DDR. Mein Urgroßonkel Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat
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Bereits das Cover zeigt die Gespaltenheit oder auch Vielseitigkeit des Künstlers Willi Sitte, über den Aron Boks hier schreibt.
Die Reise in die Vergangenheit über die Recherchearbeit des Urenkels ist ...

Bereits das Cover zeigt die Gespaltenheit oder auch Vielseitigkeit des Künstlers Willi Sitte, über den Aron Boks hier schreibt.
Die Reise in die Vergangenheit über die Recherchearbeit des Urenkels ist äußerst spannend und vor allem sehr abwechslungsreich geschrieben. Der Stil wechselt zwischen erzählenden, informierenden, appelativen und in Dialogen angelegten Passagen. Dabei werden immer wieder neue Erkenntnisse über die Persönlichkeit Willi Sitte gewonnen. Darüber hinaus wird dem Leser viel Hintergrundinformation über Geschehnisse zur Zeit der DDR und die Gedankengänge der dort lebenden Bürger gegeben.
Die Figuren sind sehr authentisch und detailliert ausgestaltet. Vor allem der Urenkel und seine Zweifel, Hoffnungen und auch Ängste werden gut nachvollziehbar gezeichnet.
Der Roman ist sehr interessant, weil er biographische und historische Details äußerst persönlich darstellt.

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