Profilbild von sunshine95

sunshine95

Lesejury Star
offline

sunshine95 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sunshine95 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2023

Eine starke Frau geht ihren Weg.

Das Mädchen im Zitronenhain
0

Einen Hauch von Sommer, Sonne und Zitronenduft... Mehr braucht es nicht, um mich allein des Covers und des Titel wegen neugierig zu machen.
Die Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel haben zunächst für Verwirrung ...

Einen Hauch von Sommer, Sonne und Zitronenduft... Mehr braucht es nicht, um mich allein des Covers und des Titel wegen neugierig zu machen.
Die Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel haben zunächst für Verwirrung bei mir gesorgt. Erst ab dem Zeitpunkt der Heirat von Vicki und Antonio gab es eine klare Struktur. Ab hier fiel es mir dann deutlich leichter, der Story zu folgen. Dennoch sind die Rückblicke gut gelungen. Dadurch lernt man als Leser die Protagonistin noch näher kennen.
Ein besonderes Highlight war für mich die Erkenntnis, dass die Handlung des Romans sich an eine wahre Geschichte anlehnt. Und ja, ich habe das Hotel gegoogelt und es gibt es auch heute noch. Umso erstaunlicher ist die Entwicklung der Protagonistin Vicki. Sie weiß genau, was sie will und versteht es, sich durchzusetzen. Auch über das, was sich zur damaligen Zeit gehört, sieht sie darüber hinweg und macht ihren eigenen Weg. Ansonsten wäre sie nie soweit gekommen und wäre am Ende nur die Frau von... Ich bin wirklich zutiefst beeindruckt von dieser starken Frau. Das Ende kam etwas abrupt, aber auch hier zeigt sich wieder die Stärke von Vicki.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2023

Düster, aber auch fantasiereich

Wie man einen Prinzen tötet
2

Der Buchtitel „Wie man einen Prinzen tötet“ schreit förmlich nach Aufmerksamkeit. Da ist es selbstverständlich, einen näheren Blick auf die Handlung zu werfen, denn auch das Coverbild macht neugierig. ...

Der Buchtitel „Wie man einen Prinzen tötet“ schreit förmlich nach Aufmerksamkeit. Da ist es selbstverständlich, einen näheren Blick auf die Handlung zu werfen, denn auch das Coverbild macht neugierig. Es verrät nicht allzu viel, dennoch wirkt es gewissermaßen mysteriös.

Das Buch handelt von drei königlichen Schwestern. Die älteste wurde mit dem Prinzen den Nordreichs verheiratet, starb jedoch kurze Zeit später. Kania, die mittlere Schwester musste somit deren Platz einnehmen. Doch irgendwas stimmt nicht, Kaum eines ihrer Kinder überlebt. Marra beschließt ihrer Schwester zu helfen.

Die Protagonistin Marra wirkt trotz ihrer 30 Jahre doch noch sehr naiv und kindlich. Durch ihre Zeit im Kloster fehlt ihr die Erfahrung, wie sie sich im „normalen“ Leben verhalten soll.

Ihre Schwester Kania wirkt vergleichsweise sehr erwachsen. Marra ist entsprechend nicht die klassische Heldin. Sie ist zwar mutig, braucht aber eine Truppe, die sie in ihrem Vorhaben unterstützen, aber auch anleiten.

Ich mochte vor allem Fenris. Er ist ein guter Kerl und Freund, der überaus loyal ist. In der Gegenwart der Staubfrau würde ich mich vermutlich nicht allzu wohl fühlen. Und die Patin Agnes ist mir im Großen und Ganzen sympathisch.

Die Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend gewesen. So erfährt man erst nach und nach, wie Marra in die Situation aus dem ersten Kapitel gelangen konnte. Im zweiten Drittel nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird zunehmend spannender. Auch die Magie findet ihren Weg in die Geschichte. Koboldmarkt, Fluchkind, etc. Die Autorin hat sehr viel Fantasie. Das macht meiner Ansicht nach die Geschichte auch besonders und bleibt somit in Erinnerung. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Es endet gut und ist dennoch kein absolutes Happy End.

Von mir gibt es eine Empfehlung an diejenigen, die gerne historische Romane lesen, aber auch Fantasybüchern nicht abgeneigt sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 26.04.2023

Unter Beobachtung

Going Zero
0

Das Thema von „Going Zero“ ist höchstinteressant und superspannend. Ein Staat, welcher die Bürger überwacht, um Sicherheit im Staat weitestgehend gewährleisten zu können. Inwieweit dies möglich ist, soll ...

Das Thema von „Going Zero“ ist höchstinteressant und superspannend. Ein Staat, welcher die Bürger überwacht, um Sicherheit im Staat weitestgehend gewährleisten zu können. Inwieweit dies möglich ist, soll anhand eines Projektes getestet werden. Mit dabei ist die Bibliothekarin Kaitlyn Day, die gewiefter ist als anfangs gedacht. Auch ihre Beweggründe sind anders als zu Beginn vermutet.

Ich war teils sehr überrascht von der ein oder anderen Wendung. Für mich war die Handlung wenig vorhersehbar. Das Ende war ein wenig erschreckend, und dennoch realistisch.
Mir waren die Kapitel allerdings insgesamt etwas zu kurz. Im ersten Teil hat es immer ein wenig gedauert, bis ich wieder eine Orientierung hatte, aus welcher Perspektive nun berichtet wird... Und schon hat wieder ein neues Kapitel begonnen Das hat mich im Großen und Ganzen etwas im Lesefluss gestört.
Das Cover ist relativ schlicht, deutet aber auf simple Art auf den Inhalt hin.
Die Überwachung ist leider auch außerhalb des Buches allgegenwärtig… das kann man heutzutage nicht mehr leugnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2023

Ein einprägsamer Reim!

Schwein allein
0

Ich hab das Schwein schnell in mein Herz geschlossen.
Das Buch handelt von einem kleinen Schwein, welches denkt, es sei allein. Letztlich wird dem Schwein jedoch verdeutlicht, dass das gar nicht stimmt. ...

Ich hab das Schwein schnell in mein Herz geschlossen.
Das Buch handelt von einem kleinen Schwein, welches denkt, es sei allein. Letztlich wird dem Schwein jedoch verdeutlicht, dass das gar nicht stimmt. Das Schwein ist nämlich gar nicht allein.
Die Illustrationen sind einfach und schlicht, und dennoch zuckersüß. Auch das Cover ist sehr spartanisch, lediglich das Schwein ist zu sehen. Ganz im Sinne des Buchtitels „Schwein allein“.
Der Text steigert sich von Seite zu Seite. Allerdings wiederholt sich der Text immer wieder, sodass die Handlung letztlich ziemlich kurz und man somit schnell am Ende angelangt ist. Aber ich mag den Text trotz allem sehr. Er reimt sich sehr gut und ist entsprechend einprägsam. Gerade für die kleinen Kinder ist das super, denn sie erkennen den Text und den Inhalt wieder.
Insgesamt ein ganz niedliches Kinderbuch. Allerdings würde ich das Buch aufgrund der kurzen Handlung wahrscheinlich nicht im Buchhandel erwerben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2023

Die Rachejagd geht imposant zu Ende

Rachejagd - Zerstört
0

"Zerstört" ist der dritte Teil der Rachejagd-Trilogie und somit das große Finale. Wer gewinnt? .... Gewinnen die Gejagten oder der Jäger?

Die Journalistin Anna und der beurlaubte FBI-Agent Nick kommen ...

"Zerstört" ist der dritte Teil der Rachejagd-Trilogie und somit das große Finale. Wer gewinnt? .... Gewinnen die Gejagten oder der Jäger?

Die Journalistin Anna und der beurlaubte FBI-Agent Nick kommen nicht zur Ruhe. Der Psychopath ist weiterhin hinter ihnen her und immer einen Schritt voraus. Mittlerweile ist klar, dass der Psychopath vor nichts zurückschreckt und Unschuldige ohne Rücksicht mit in den Tod zieht. Doch wer ist der Psychopath? Was für ein Motiv hat der Täter? Welches Ereignis hat den immensen Hass vom Täter gegenüber Anna, Nick & Co. ausgelöst? Was für ein Mensch muss man sein, um so grausame Taten auszuführen?

In diesem Teil bekommt der Leser einen tiefen Einblick in die Gedankengänge des Täters. Das Autorenduo schafft es jedoch ein weiteres Mal die Protagonisten sowie die Leser auf die falsche Fährte zu führen. Erst beim großen Showdown wird enthüllt, wer tatsächlich hinter dem Katz und Maus Spiel steckt. Ich bin von den Schauplätzen in diesem Buch beeindruckt. Toll, was sich die Autoren hier einfallen haben lassen.

Das gesamte Buch besteht aus Spannung pur. Kaum ist ein Ereignis passiert, kommt schon das nächste. Man hat kaum Zeit zum Verschnaufen. Ich habe während des gesamten Buches mit den Protagonisten mitgefiebert.

Insgesamt eine sehr spannungsgeladene Trilogie mit vielen Wendungen. Ich kann diese Thriller-Reihe auf alle Fälle weiterempfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere