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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Pearl Nolon's erster Fall

Pearl Nolan und der tote Fischer
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Pearl betreibt ein kleines Fischlokal im Küstenort Whitstable und wäre sie damals nicht schwanger geworden, würde sie heute bei der Polizei arbeiten. Kürzlich hat sie begonnen sich ein zweites Standbein ...

Pearl betreibt ein kleines Fischlokal im Küstenort Whitstable und wäre sie damals nicht schwanger geworden, würde sie heute bei der Polizei arbeiten. Kürzlich hat sie begonnen sich ein zweites Standbein aufzubauen und eine Detektei eröffnet. Als ein Austernfischer, welcher ihr Lieferant war, tot aufgefunden wird, beginnt sie zu ermitteln. Doch im Gegensatz zu Pearl spricht der ermittelnde Kommissar McGuire zunächst von einem Unfall. Pearl beschließt bei den Ermittlungen zu helfen und dabei nimmt sie keine Rücksicht darauf ob dies dem Kommissar nun recht ist oder nicht. Julie Wassmer nahm mich mit an die schöne, englische Küste und weckte Urlaubsstimmung in mir. Durch ihren leichten, lockeren Schreibstil und mit dem Schuss britischen Humor zog sie mich in den Bann. Es handelt sich um das ideale Buch für einen kurzweiligen Sommertag. Gerne würde ich eine Fortsetzung mit diesen Protagonisten lesen. Sie sind mir jetzt schon ans Herz gewachsen. Das Cover mit seinem blutenden, roten Seestern und den bunten Strandhäuschen finde ich auch sehr gelungen und äußerst passend

Veröffentlicht am 15.09.2016

Irland-Krimi

Lügenmauer. Irland-Krimi (Ein Emma-Vaughan-Krimi 1)
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Schon das Cover ist sehr passend gewählt, mit dir typisch irischen Landschaft. Titel und Landschaftsteil sind glänzend gehalten und stechen vor dem matten Hintergrund hervor.
Lügenmauer ist der sehr gelungene ...

Schon das Cover ist sehr passend gewählt, mit dir typisch irischen Landschaft. Titel und Landschaftsteil sind glänzend gehalten und stechen vor dem matten Hintergrund hervor.
Lügenmauer ist der sehr gelungene Auftakt zu einer neuen Krimiserie, welche in Irland spielt. Protagonistin ist die geschiedene, alleinerziehende und noch dazu protestantische Polizistin Emma Vaughan. Diese Gegebenheiten sind im tiefst katholischen Irland nicht nur ihren Kollegen ein Dorn im Auge. Im aktuellen Fall wird Charles Fitzpatrick, ein hochrangiges Mitglied der protestantischen Kirche, ermordet in seinen Haus aufgefunden. Emma und ihr sympathischer Kollege James übernehmen die Ermittlungen und stoßen zunächst auf eine Mauer des Scheigens.
Neben der Krimihandlung erfährt man sehr viel über Irland und die Stellung der Kirche im Land. Außerdem nehmen das Privatleben und die Probleme Emma's einen Großteil der Geschichte ein.
Der Schreibstil von Barbara Bierach ist flüssig und angenehm zu lesen. Das Duo Emma und James hat mir gut gefallen und deshalb würde ich gerne mehr von ihnen lesen und wäre bei einem Nachfolgeband ganz sicher wieder dabei.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ganz schön verrückt

Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half
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Abwarten und Tee trinken oder besser gesagt Eis essen so lautet anscheinend das Lebensmotto von Göran Borg. Er fühlt sich in seinem Leben nicht wohl und daran können weder eine Verhaltenstherapie noch ...

Abwarten und Tee trinken oder besser gesagt Eis essen so lautet anscheinend das Lebensmotto von Göran Borg. Er fühlt sich in seinem Leben nicht wohl und daran können weder eine Verhaltenstherapie noch seine ihm immer wieder gut zuredende Tochter etwas ändern. Er vermisst seine Zeit in Indien und da kommt ihm die geplante Hochzeit seines indischen Freundes Yogi genau recht. Obwohl die Hochzeit immer wieder aus astrologischen Gründen verschoben wird, reist Göran nach Delhi. Ob Yogi sein Glück findet und ob und wie sich das Leben von Göran verändert möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Lest selbst.
Auch ohne den Vorgängerbänden gelesen zu haben lies sich das Buch gut lesen. Schon das Cover mit seiner seiner verspielten Schrift und dem meditierenden Elefanten, welchen man von hinten sieht, fallen einem sofort ins Auge. Es erweckt Neugier auf den Inhalt des Buches. Der lockere Schreibstil von Mikael Bergstrand nimmt einen sofort gefangen und brachte mich einige Male zum Schmunzeln.