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Veröffentlicht am 31.01.2024

besticht mit viel Action

Der Stich
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Da ich bereits das erste Buch des Autors gelesen hatte, war mir bewusst was mich erwartet. An dieser Stelle vergleiche ich auch dieses Buch gerne wieder mit einem reißerischen Actionfilm - den schau ich ...

Da ich bereits das erste Buch des Autors gelesen hatte, war mir bewusst was mich erwartet. An dieser Stelle vergleiche ich auch dieses Buch gerne wieder mit einem reißerischen Actionfilm - den schau ich mir auch an, lasse mich berieseln, genieße die Spannung und denke nicht so viel nach. Das ist auch hier eine gute Herangehensweise. Dieses Mal fand ich das Setting unheimlicher. Moskitos sind ja überall und sich vor deren Stiche zu schützen ist nicht ganz so einfach. Wenn man nach dem Thriller das Nachwort des Autors liest, merkt, dass manche Gegebenheiten gar nicht mal so unrealistisch sind. Das fand ich sehr überraschend und wichtig, denn bei den ganzen Übertreibungen, hätte ich genau das jetzt nicht für möglich gehalten. Was den Autor allerdings nicht von einigen sehr überzogenen Szenen abgehalten hat. Die Action gleicht einem "Jurassic World" Film und legt ein ordentliches Tempo vor (beim Lesen hatte ich mehrmals diesen Film mit einigen typischen Figuren/Sätzen im Kopf;). Eine Person strotzt nur so vor Überzogenheit in ihrem Charakter und Handlungen, der wurde mir zwischendrin ein bisschen zu viel. Die Lösung des ganzen Problems hat mich sehr überrascht und wissenschaftlich dazu gelernt habe ich auch wieder Einiges. Dennoch konnte mich dieses Buch einen ticken weniger abholen, als sein erstes Buch "Der Riss". Gerade zum Ende hin hat es mich nicht mehr so gepackt und ehrlich, dieser eine Charakter war dann doch ein bisschen viel Klischee und einfach nicht mein Fall. Außerdem ist ein eklatanter Logikfehler im Buch, den aufmerksame Leser bestimmt finden. Wer also viel reißerische Action, Spannung, überzogene Charaktere mag und auch mal sein Hirn abschalten kann ist hier genau richtig. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und konnte an manchen Stellen sogar schmunzeln, weil die so abstrus waren.

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Veröffentlicht am 25.09.2023

Zeitreise Agenten Thriller

Time Shifters
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Leider hat mich dieser Jugendthriller nicht ganz so überzeugt. Das Buch hat mich gut unterhalten, leider aber im Mittelteil für etwas Frust gesorgt. Insgesamt liest sich der Schreibstil super und durch ...

Leider hat mich dieser Jugendthriller nicht ganz so überzeugt. Das Buch hat mich gut unterhalten, leider aber im Mittelteil für etwas Frust gesorgt. Insgesamt liest sich der Schreibstil super und durch die kurzen Kapitel kann man das Buch gut Weglesen. Für ein Jugendbuch würde ich es sprachlich eher für Jüngere einordnen. Das Thema passt für diese Altersklasse dann aber nicht so ganz, denn teilweise ist es schon etwas brutal und logisch herausfordernd. Der Hauptaspekt liegt hier eher auf den Agententeil, als auf den Zeitreisenteil, der mich mehr interessiert hätte. Für mich kam vor allem die Erklärungen zum Zeitreisen und andere Zusammenhänge viel zu spät, da war ich schon etwas frustriert und hatte zu viele Fragezeichen im Kopf. Anfangs wird man richtig in die Handlung reingeschmissen, das mag ich, da es so meist spannend ist. Hier war ich irgendwann nur noch verwirrt, viel zu spät wird erklärt wie sie durch die Zeit reisen und wie das Ganze funktioniert. Zudem konnte ich zu den Figuren keine wirkliche Nähe aufbauen, da hätte ich mir auch ein bisschen mehr Entwicklung gewünscht. Die Schwärmerei von Michaela und Ron wirkte irgendwie aufgesetzt und hätte ich nicht gebraucht. Am Ende wird alles zusammengeführt und das hat mich großenteils mit dem Buch versöhnt. Insgesamt hätte man aus den Figuren und dem Thema mehr machen können, für mich bleibt ein eher oberflächlicher Eindruck. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 17.04.2023

fantastisch anders

Waraka
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Waraka ist ein fantastisches Land, wunderschön und wild, leider regiert dort die Angst. Prinz Arkyn rebelliert und flieht und so beginnt ein zum teil sehr philosophisches Abenteuer, dass zum Nachdenken ...

Waraka ist ein fantastisches Land, wunderschön und wild, leider regiert dort die Angst. Prinz Arkyn rebelliert und flieht und so beginnt ein zum teil sehr philosophisches Abenteuer, dass zum Nachdenken anregt.

Das mag nicht jedermanns Sache sein. Insgesamt fand ich die Ansätze sehr gut. Es geht um Macht - was macht sie aus? wie herrscht man am Besten? aber auch um Mut und Freundschaft. Teilweise war mir der Schicksalsgedanke etwas zu vordergründig, gerade bei Saga. Sie ist ein taffes Mädel, dass sich nicht unterkriegen lässt und sich dann (nur kurz) in ihr Schicksal und Nichtstun ergibt. Hmm, das kam mir etwas zu abrupt und wurde zu kurz abgehandelt. Irgendwie war das für mich nicht stimmig. Auch manch andere philosophischen Gedanken haben mich eher verwirrt, als erhellt - zum Nachdenken, egal in welche Richtung regt das Buch aber auf jeden Fall an. Auch wenn es für mich manchmal einfach nur die Frage war, wie das jetzt gemeint war;)

Sehr gut gefallen haben mir die Kreaturen, die Arkyn auf seinem Weg trifft - sehr unterschiedlich und sehr fantastisch mit neuen Aspekten. Allen voran der Säbelzahnjaguar natürlich, er begleitet Arkyn und hat einen eigenen Charakter. Arkyn selbst und auch Saga blieben mir dagegen etwas fremd, ich hatte das Gefühl, sie nicht richtig fassen zu können. Daher blieb ich auch beim Lesen eher etwas distanziert, was nicht unbedingt schlecht sein muss.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es neue Ansätze hat. An manchen Stellen war es mir allerdings etwas zu wirr und lang. Dank der kurzen Kapitel war Letzteres aber nicht so schlimm.

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Veröffentlicht am 24.11.2022

komplexer Einstieg

Book of Night
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Für mich war es das erste Buch der Autorin Holly Black und ich habe mich grundsätzlich gut unterhalten gefühlt. Besonders zum Ende hin fand ich das Buch richtig spannend und es hatte eine sehr berührende ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin Holly Black und ich habe mich grundsätzlich gut unterhalten gefühlt. Besonders zum Ende hin fand ich das Buch richtig spannend und es hatte eine sehr berührende und anders schöne Atmosphäre. Der Einstieg ist mir allerdings sehr schwer gefallen. Es waren mir zu viele Ideen, zu viele Personen und zuviel auf einmal. Irgendwann habe ich einfach weiter gelesen und dann hat es ganz gut geklappt. Die Ideen, die die Autorin hat, sind wirklich sehr interessant, aber irgendwie kam es mir dann so vor, als ob sie sich etwas darin verliert. Ein paar weniger und dafür ausgeklügelter, hätten mir besser gefallen. Trotzdem hat mir die düstere Welt rund um die Schatten sehr gut gefallen. Charlie selbst hat mir auch ziemliche Schwierigkeiten bereitet, erst durch die Kapitel aus ihrer Vergangenheit bin ich langsam mit ihr warm geworden. Anders dagegen Vince, dieser Charakter hat mich gleich begeistert. Keine der beiden Figuren verhält sich wie ich erwartet hätte und hat so einen gewissen Reiz auf mich ausgewirkt. Den Twist gegen Ende zu habe ich vorhergesehen und war somit keine große Überraschung. Insgesamt ein tolles Lesevergnügen mit Luft nach oben. Ein Glossar o.ä. wäre vermutlich hilfreich gewesen, um den Einstieg besser zu meistern.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

neue Ermittlungsmethode

Witness X – Deine Seele ist der Tatort
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Der Thriller hat mich nach dem Lesen etwas zwiegespalten hinterlassen. Einerseits ließ er sich gut lesen, auf der anderen Seite fehlen mir am Ende noch einige Erklärungen. Das Buch spielt im Jahr 2035 ...

Der Thriller hat mich nach dem Lesen etwas zwiegespalten hinterlassen. Einerseits ließ er sich gut lesen, auf der anderen Seite fehlen mir am Ende noch einige Erklärungen. Das Buch spielt im Jahr 2035 - also nicht ganz so ferner Zukunft. Keine Angst, die SciFi Elemente sind sehr im Hintergrund und der Fall steht im Vordergrund. Dabei ist es kein klassischer Whodoneit, denn der Leser bekommt in eingeschobenen Kapiteln einen Einblick in die Gedankenwelt des Serienkillers und so war mir schnell klar, in welche Richtung es gehen wird. Besonders spannend fand ich dabei die Erfindung von Kyra - eine Maschine, die sie in die Erinnerungen einer anderen Person eintauchen lässt. Diese neue Ermittlungsmethode ist aber gar nicht so ungefährlich, denn sie hat beträchtliche Nebenwirkungen. So ein bisschen wird auch an der Frage gekratzt, wie man verantwortungsbewusst mit so einer Technik umgeht. Das verläuft sich dann aber im Sand, ebenso wie die Nebenwirkungen, die zwar da sind und eine Rolle spielen, aber so wirklich thematisiert werden sie nicht. Auch bei der Auflösung des Falles fehlen mir ein paar Erklärungen um mein logisch denkendes Gehirn zufrieden zu stellen. Der Täter wird zwar gefasst und der Fall aufgeklärt, aber mir fehlte einfach noch was. Die SciFi Elemente sind ab der Hälfte des Buches stark in den Hintergrund getreten, da hätte es für mich gerne etwas mehr sein können - und das ist auch mein Gesamteindruck: ein solider und unterhaltsamer Krimi, der für mich aber mehr hätte sein können.

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