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Veröffentlicht am 08.06.2023

Interessante Einblicke ins Leben eines Prinzen.

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In diesem Buch lässt Prinz Harry die Leserschaft an seinem Leben teilhaben. Tiefe Einblicke in die Zeit nach dem Tod seiner Mutter, seinen beruflichen Werdegang, sein Verhältnis mit der weiteren königlichen ...

In diesem Buch lässt Prinz Harry die Leserschaft an seinem Leben teilhaben. Tiefe Einblicke in die Zeit nach dem Tod seiner Mutter, seinen beruflichen Werdegang, sein Verhältnis mit der weiteren königlichen Familie sowie in sein Liebesleben.

Von diesem Buch hatte ich schon einiges gehört und gelesen und mir dadurch fast auch schon eine Meinung gebildet. Umso gespannter war ich aufs Lesen.

Das über 500 Seiten dicke Buch hat mich zuerst einmal abgeschreckt. Dennoch war ich sehr interessiert an der Geschichte. Der Schreibstil von Harry lässt sich grundsätzlich gut lesen, gelegentlich wirkte das Buch inhaltlich etwas durcheinander. So als wolle er unbedingt alles erzählen, schweift aber ab, etc. Das habe ich teilweise als verwirrend empfunden. Aber gefühlt sprudelt einfach viel aus ihm heraus.

Die grundsätzlichen Schilderungen habe ich als meist recht interessant empfunden, vor allem was seine Aussagen über familiäre Verhältnisse oder auch den Umgang der Presse mit der königlichen Familie anbelangt. Man kann oft mit ihm mitfühlen, zumindest ging es mir so. (Liegt vielleicht auch am ähnlichen Alter?) Teilweise tat er mir wirklich sehr leid, vor allem was das Verhältnis zu seinem Bruder und der Familie angeht. (Er ist zwar ehrlich, aber er stellt seinen Bruder z.B. nicht als schlecht dar, zumindest ist das mein Eindruck.)

Manchmal gab es hier schon sehr krasse und tiefe Einblicke, ich weiß nicht, ob man sowas als Prinz so veröffentlichen sollte. Manches wirkt etwas peinlich, ggf. lustig.

Ich muss sagen, dass ich vom Buch positiv überrascht bin. Ich habe viel über Prinz Harry und Familie erfahren, durfte durch Schilderungen am Kennenlernen seiner Frau teilhaben. Manchmal wirkt er etwas verwirrt, will viele Dinge auf einmal mitteilen, scheinbar zusammenhanglos. Wer an der königlichen Familie interessiert ist, für den ist dies definitiv eine spannende, unterhaltsame und informative Lektüre.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 17.04.2023

Stille Kekse.

Leonard und Paul
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Durch plötzliche Ereignisse gibt es einige Veränderungen im sonst fast eher langweiligen Alltag von Leonard und Paul. Beide sind allerbeste Freunde. Leonard ist beruflich als Ghostwriter für Kinderenzyklopädien ...

Durch plötzliche Ereignisse gibt es einige Veränderungen im sonst fast eher langweiligen Alltag von Leonard und Paul. Beide sind allerbeste Freunde. Leonard ist beruflich als Ghostwriter für Kinderenzyklopädien tätig. Paul arbeitet als Aushilfspostbote. Nun müssen beide sehen, wie sie mit Veränderung umgehen.

Ich war definitiv gespannt auf dieses Buch, denn ich habe schon einiges davon gehört, es ist ja schon fast ein Hype, den es darum gibt. Und ich muss direkt sagen, dass mir das Buch auch echt gut gefallen hat.

Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, das Buch liest sich gut und angenehm, ist absolut verständlich. Der Humor, der teilweise einfließt, ist immer wieder sehr geschickt verpackt. Das fand ich echt toll.

Bei der Geschichte hatte ich mal kurzfristig das Gefühl, dass es sich ein bisschen hinzieht. Was aber vielleicht auch an den Protagonisten liegt, den Paul und Leonard sind schon eher ruhige Typen, fast ein bisschen langweilig. Wenn ich es richtig auf dem Schirm habe, sind die beiden locker um die 30, was es bei Paul ein bisschen kurios macht.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es zeigt auf, dass man für Veränderung offen bleiben sollte. Es ist interessant zu lesen, wie Leonard und Paul dies beide selbst angehen. Manchmal habe ich mit beiden auch ein bisschen mitgefiebert.

Der Humor im Buch hat mir gut gefallen, hier habe ich sehr oft schmunzeln müssen. Ich glaube, „soft cake“ wird mir immer in amüsanter Erinnerung sein.

Von mir gibt es für diese unterhaltsame, kuriose, aber doch auch tiefgründige Geschichte 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 15.03.2023

Lieselotte im Schnee.

Lieselotte im Schnee
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Gerade in der Weihnachtszeit hat die Kuh Lieselotte wirklich viel zu tun. Da Weihnachten ja vor der Tür steht, hilft sie dem Briefträger die vielen Pakete austragen. Allerdings schneit es so heftig, da ...

Gerade in der Weihnachtszeit hat die Kuh Lieselotte wirklich viel zu tun. Da Weihnachten ja vor der Tür steht, hilft sie dem Briefträger die vielen Pakete austragen. Allerdings schneit es so heftig, da findet sie den Heimweg nicht mehr. Ob sie es wohl rechtzeitig zur Bescherung nach Hause schafft?

Die Kuh Lieselotte ist bei uns gut bekannt und auch beliebt. Wir haben hier schon einige Bücher gelesen. Folglich waren wir auf diese Winter-Weihnachtsgeschichte wirklich gespannt.

Die Texte je Seite sind relativ übersichtlich, außerdem gut verständlich für Kinder. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch schon für Kleinkinder gut geeignet ist.

Die Bilder im Buch sind wirklich toll, man kann hier so viel entdecken. Auf manchen Seiten gibt es mehr, auf manchen weniger zu sehen. In gewisser Weise sind manche Seiten kleine Wimmelbuchseiten.

Es gefällt mir gut, wie Lieselotte hier dem Briefträger hilft. Was mir nicht gut gefällt, ist die Tatsache, wie sie sich verläuft. Ich finde das für kleine Kinder fast ein bisschen zu dramatisch, zu aufregend. Auch die Geschichte mit dem Schenken finde ich ein bisschen schade. Also, dass dies hier vorweggenommen wird, das weihnachtliche Schenken. (Es kommt da keine großartige Erläuterung dazu im Buch, aber ich finde es einfach ein bisschen schade.)

Alles in allem ist es eine schöne winterliche, weihnachtliche Geschichte rund um Liselotte und ihre Freunde. Die oben genannten Punkte machen es für mich nicht ganz rund.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 15.03.2023

Achtung, hier kommt die Superkartoffel!

Die Superkartoffel - Ein Superheld mit Stärke
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Supermax ist der tollste Superheld der Welt – bis er von seinem Erzfeind, dem bösen Doktor Megafies mit seiner neuen Waffe in eine Kartoffel verwandelt wird. Doch damit hat Megafies nicht gerechnet – Supermax ...

Supermax ist der tollste Superheld der Welt – bis er von seinem Erzfeind, dem bösen Doktor Megafies mit seiner neuen Waffe in eine Kartoffel verwandelt wird. Doch damit hat Megafies nicht gerechnet – Supermax ist auch als Kartoffel noch superstark und kann fliegen. So kann er weiterhin das Böse bekämpfen. Außerdem trifft Supermax auf Zort III., den schrecklichen Schneckenkönig. Er kommt mit seinem außerirdischen Raumschiff zur Erde und sucht noch Erdbewohner für seinen intergalaktischen Zoo. Die Superkartoffel gefällt ihm dafür besonders gut…

Die Geschichten von Supermax kommen in Form eines Comics daher, was durchaus mal Abwechslung beim Lesen bietet. Die Altersempfehlung für diesen Comic liegt bei sieben Jahren, was für mich gut passt. Hier hat das Kleinkind dennoch schon mal hineingeschaut, was für mich auch in Ordnung ist. (Verstehen ist eine andere Sache)

Die einzelnen Comicbilder sind sehr farbenfroh und passen absolut zum Thema, mir gefallen die Zeichnungen ganz gut. Die Texte halten sich natürlich in Grenzen, dennoch wird eine spannende, unterhaltsame und lustige Geschichte erzählt.

Mir hat die generelle Machart gut gefallen und mich auch unterhalten. Es ist amüsant, aber irgendwie auch etwas sinnbefreit. Nichts, worauf man sich großartig konzentrieren muss eben. Für Kinder ab sieben Jahren mal eine lustige und abwechslungsreiche Lektüre, die durchaus phantasievoll ist. Für Erwachsene auch ganz nett zu lesen.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung für Comic-Interessierte.

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Veröffentlicht am 24.02.2023

Kannibalismus.

Kannibal. Jagdrausch
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Ein schauerlicher Fund wird in Berlin gemacht: ein Koffer, voll mit menschlichen Knochen. Die beiden Privatermittler Bastian Becker und Janina Funke werden von der Polizei zurate gezogen. Becker vertieft ...

Ein schauerlicher Fund wird in Berlin gemacht: ein Koffer, voll mit menschlichen Knochen. Die beiden Privatermittler Bastian Becker und Janina Funke werden von der Polizei zurate gezogen. Becker vertieft sich absolut in den Fall, denn für ihn scheint klar: ein Kannibale war am Werk. So driftet Bastian Becker immer weiter in die Welt des Kannibalismus ab, wo er sich zu Ermittlungszwecken umhört.

Bücher von Mark Benecke habe ich schon einige gelesen. Sogar ein Krimi war schon mal mit dabei, hauptsächlich aber Bücher, in denen die forensische Entomologie im Vordergrund steht. Von daher kenne ich die Art und Weise, wie er schreibt, beschreibt und schildert ganz gut. Das Fachwissen für ein solches Buch hat er wohl auf alle Fälle, da er sich ja bei seiner Arbeit mit den verschiedensten Verbrechen bzw. Tötungsdelikten auseinandersetzt.

Das Buch liest sich grundsätzlich wirklich gut. Man benötigt jetzt keine speziellen Kenntnisse, um diesen Krimi verstehen zu können. Geht’s um etwas Spezielles, wird dies auch gut erläutert. Lediglich manchmal hatte ich das Gefühl, dass manches eventuell etwas langatmig ausgeführt wurde.

Die Geschichte dieses Ermittlungsfalls ist wirklich spannend und definitiv kurios, ausgefallen. Es wird mit einem tatsächlichen Fall immer mal wieder verglichen, was mir insofern gefallen hat, dass hier nichts erfunden wurde. Das Buch war wirklich spannend, es wurde auch noch ein bisschen was vom Privatleben der beiden Ermittler eingebaut, die beiden Figuren sind schon auch speziell auf ihre Weise. Vor allem Becker. Hier war es mir manchmal eine Note zu außergewöhnlich, überdreht.

Alles in allem war dies thematisch ein heftiger Krimi, für den man teilweise starke Nerven braucht. (Natürlich gibt es noch heftigere Krimis/Thriller.) Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, es war spannend, mal eine ganz andere Thematik. Gelegentlich war es mir ein bisschen zu überdreht, abgehoben, außerdem etwas langatmig.

Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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