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Veröffentlicht am 28.04.2023

Ein wunderbares Leporello mit interessanten Erläuterungen zu Monets Werken

Monet
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Im Prestel Verlag erscheint in einem hochwertigen Leporello-Druck in Leinenbindung im Schmuckschuber "Monet - Meisterwerke des Impressionismus" von Anne Sefrioui.

Claude Monet (1840 - 1926) zählte zu ...

Im Prestel Verlag erscheint in einem hochwertigen Leporello-Druck in Leinenbindung im Schmuckschuber "Monet - Meisterwerke des Impressionismus" von Anne Sefrioui.

Claude Monet (1840 - 1926) zählte zu den bedeutendsten französischen Malern und gehörte zu den Gründervätern des Impressionismus. In seinen Gemälden stellte er besonders gern die Natur mit Licht und Schatten dar und dieses Kunsterlebnis kann man in diesen Leporellos aus nächster Nähe ansehen und genießen. Insgesamt gibt es fünfzig Werke des Künstlers zu bewundern, die auch die künstlerische Entwicklung Monets deutlich machen.

Monet stellte neben Stadtansichten und dem Meer auch die Seine und Gärten in verschiedenen Jahreszeiten dar. In seinen Anfängen bildete er eine getreue Wiedergabe der Landschaft ab, sehr gerne vom Wasser, dass sich durch Licht und Farbe ständig in seiner Wirkung verändert. Die Natur faszinierte ihn, er wollte in seinen Gemälden die Natur mit ihren farbigen Erscheinungen und ihre Veränderung im Licht abbilden, dazu nutzte er eine Technik mit kurzen Pinselstrichen und wurde damit zu einem der bedeutendsten Maler des Impressionismus. In seine späteren Schaffensjahre gehören die weltbekannten Seerosen-Gemälde. Bei diesen Serien kann man besonders gut die unterschiedlichen Farb- und Lichtveränderungen entdecken, die teilweise die Formen auflösen und verwischen. Damit gilt Monet auch als Vorläufer der Abstraktion.

Der edel in Leinen gehaltene Schuber enthält neben einem 16 Meter langen Gemäldeleporello von fünfzig Werken Monets auch ein Booklet, in dem Anne Sefrioui zu allen abgebildeten Gemälden Bildbeschreibungen abgibt und auf abgebildete Personen oder Hintergründe zur Bild-Entstehung eingeht. Nach einer Einleitung über Monets Lebens- und Schaffensjahre werden die fünfzig Bilder in verkleinerter Schwarz-Weiß-Ansicht näher beschrieben. Angegeben werden der jeweilige Titel, das Entstehungsjahr, die Malweise, die Größe des Bildes und der Ort, wo man das Gemälde im Original bewundern kann.

Durch die Leporello-Form kann man die Gemälde aus nächster Nähe ansehen und dadurch auch die Pinselführung und die Farbaufträge genau erkennen. So nah kommt man im Museum keinem der berühmten Bilder und deshalb ist dieses Buch auch für Kunstbegeisterte und Maler:innen so interessant. Es ist so eindrucksvoll, wie Monet Licht und Farben gemalt hat und damit die Stimmungen in der Natur so ausdrucksstark wiedergibt.

Dieser Schmuckschuber ist ein wunderbares Geschenk für alle Kunstinteressierten und für Fans von Claude Monet, denn hier werden viele seiner berühmten Gemälde aus nächster Nähe gezeigt und darüber interessante Informationen genannt.

Veröffentlicht am 27.04.2023

Ein großartig erzählter Roman, der die 60er Jahre lebendig widerspiegelt

Die Reporterin - Zwischen den Zeilen
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"Zwischen den Zeilen" ist der erste Teil der Dilogie "Die Reporterin" von Teresa Simon, die im Heyne Verlag erscheint.

1962: Marie Graf studiert Pharmazie in München, ihre Eltern erwarten von ihr, dass ...

"Zwischen den Zeilen" ist der erste Teil der Dilogie "Die Reporterin" von Teresa Simon, die im Heyne Verlag erscheint.

1962: Marie Graf studiert Pharmazie in München, ihre Eltern erwarten von ihr, dass sie mal die familienbetriebene Apotheke übernehmen wird. Doch Maries Lebenstraum sieht ganz anders aus, sie möchte Gesellschaftsreporterin werden. Heimlich bewirbt sie sich bei verschiedenen Verlagen und erhält schließlich eine Stelle als Volontärin bei einer Zeitung. Das verheimlicht sie ihren Eltern. Sie muss sich im Job erst einmal im Umgang mit Interviewpartnern wie Pierre Brice und Hildegard Knef beweisen und hat trotz der Unterstützung ihrer Mentoren auch mit Missgunst und Ablehnung von Kollegen zu kämpfen.


Teresa Simon kann einfach wunderbar erzählen, in diesem Roman wird man durch den eingängigen, bildhaften und sehr lebendigen Erzählstil nicht nur großartig unterhalten, man erlebt gleichzeitig eine authentische Zeitreise in die 60er Jahre, die sich von Anfang bis Ende spannend liest.

Im Roman spielen mehrere Figuren eine Rolle, da wäre neben der sympathischen Marie/Malou noch ihr Großonkel Julius, ihre Freundin Roxy und Freddy, die alle zu ihr halten und sie in ihrem Berufswunsch von Kräften unterstützen. Baron Bárthoy ist ihr erfahrener Mentor in Sachen Gesellschaftskolumne und bringt ihr alles bei, was sie dazu wissen muss. Denn als Malou Graf hat sie Interviews mit den Showgrößen ihrer Zeit zu führen, wo sie durch ihre charmante und natürliche Art sehr gut ankommt und ihnen so einige Details entlocken kann, woran ihre Kollegen teilweise scheitern.

Die Charakterausarbeitung ist der Autorin ganz wunderbar gelungen, die damaligen Sichtweise auf gesellschaftliche Ansichten, die Rolle der Frau, das Thema Homosexualität, sowie Lebensgefühl, Arbeitsmarkt und Alltagsleben werden sehr authentisch mit Leben gefüllt und gezeigt. Wir erleben den Besuch von Charles de Gaulle und der Queen, erfreuen uns an den Liedern der Beatles und an früheren Prominenten und werden automatisch in diese Zeit zurückversetzt.

Die fesselnde Geschichte kommt mit Licht und Schatten daher, Malous Berufsleben wird eine Erfolgsgeschichte, doch ihr Privatleben verläuft nicht ganz so glücklich. Es gibt aber Hoffnung auf eine neue Liebe und am Ende wird ein Familiengeheimnis gelüftet, das im nächsten Band sicher aufgegriffen wird.

Im August erscheint der zweite Band, den ich schon jetzt sehnsüchtig herbeisehne. "Die Reporterin - zwischen den Zeilen" ist ein großartig erzählter Roman, den ich unbedingt weiter empfehlen kann.

Veröffentlicht am 20.04.2023

Die glamouröse Geschichte der Oscars in Wort und Bild

Oscars – Glamour auf dem roten Teppich
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Im Prestelverlag erscheint das Sachbuch "OSCARS Glamour auf dem roten Teppich" von Dijanna Mulhearn. Darin wird die Fashiongeschichte der Academy Awards mit vielen Bildbeispielen und informativen Texten ...

Im Prestelverlag erscheint das Sachbuch "OSCARS Glamour auf dem roten Teppich" von Dijanna Mulhearn. Darin wird die Fashiongeschichte der Academy Awards mit vielen Bildbeispielen und informativen Texten seit 1929 vorgestellt.

Seit der 1. Oscar-Verleihung im Jahr 1929 ist diese Veranstaltung aus der Filmbranche nicht mehr wegzudenken. Bei diesem Event werden aber nicht nur Filmpreise verliehen, aus der langjährigen Geschichte der Oscars lassen sich auch der Zeitgeist und die Werte der jeweiligen Epoche ablesen.

Seit 1929 ist die Jagd auf den kleinen goldüberzogenen Oscar jedes Jahr aufs Neue das Highlight der Hollywood Prominenz. Es ist die Plattform für alle Stars und Sternchen, um durch die weltweite Presse zu gehen, gesehen zu werden und als Berühmtheit in Erinnerung zu bleiben. Deshalb ist die Kleiderauswahl auch von entscheidender Bedeutung und viele Designer:innen nutzen diese Laufstege und den roten Teppich für ihr Marketing. In diesem Buch sind die Oscar-Gewinnerinnen abgebildet und man kann sich gut einen Eindruck über die Zeit machen.
In chronoligischer Reihenfolge werden beste Hauptdarsteller:in, weiblich und männlich mit zugehörigen Filmtiteln vorgestellt, dazu die besten Nebendarsteller, der beste Film und das beste Kostümdesign. Die manchmal schlichten, später glamorösen Outfits kommen auf den Fotos gut zur Geltung und werden mit interessantem Hintergrundwissen näher beleuchtet. Über die Jahre wurde das Event immer mehr kommerziell und war entscheidend für die Berufsgruppe der Stylisten und Modedesigner. Die Bedeutung der Mode war in Hollywood nicht mehr wegzudenken, dort wurden neue Trends gesetzt und in der Kleiderwahl auch soziale und politische Einflüsse ausgetragen.

Die Abbildungen zeigen eine Übersicht in der Entwicklung der Mode der letzten einhundert Jahre. Es gibt viele Hollywood-Größen zu entdecken und auch interessante Fakten zu ihren Outfits zu erfahren. Manche Roben sind absolut atemberaubend, andere denkwürdig oder inspirierend. Aber auch schlichte Kleider sind ein Mittel zum Zweck, um sich in Szene zu setzen oder auf bestimmte gesellschaftliche Hintergründe aufmerksam zu machen.
Wenn man durch das Buch blättert, sieht man bekannte Schauspielerinnen wie Vivien Leigh, Hattie McDaniel (1940 beste Nebendarstellerin als erste Afroamerikanerin), Grace Kelly, Elizabeth Taylor, Audrey Hepburn, Marlene Dietrich, Janet Leigh und in neuerer Zeit Jodie Foster, Susan Sarandon, Meryl Streep, Helen Hunt, Julia Roberts, Anna Hathaway, um nur einige zu nennen. Sie sind häufig in Begleitung ihrer Kollegen, Männer oder Regisseure zu sehen, die mit ihren schlichten Anzügen eher Nebendarsteller sind. Denn die Kleider und Roben stechen optisch hervor und setzen die Frauen ins Rampenlicht. Durch die Vielseitigkeit der Kleiderstile, Farben, Stoffe und Schnitte wird die Mode in diesem Buch besonders gefeiert. Viele namhafte Modeschöpfer werden mit den Besonderheiten ihrer Modelle vorgestellt.

Dieses großformatige Buch ist ein wunderbares Table Book par excellence, es ist ein schwerer Band, bei dem die hohe Qualität der Fotos und Verarbeitung absolut gelungen ist und man anhand der Texte nähere Informationen über die Hintergründe und die Gewinner des jeweiligen Jahres erhält.

Ein großartiges Table Bookür alle Oscar-Filmfreund:innen und ein interessantes Buch für eine Reise durch die Mode des letzten Jahrhunderts zum Blättern, Staunen und Erinnern.


Veröffentlicht am 10.04.2023

Den Geheimnissen der Meeresschildkröten auf der Spur

Nomaden der Ozeane – Das Geheimnis der Meeresschildkröten
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"Nomaden der Ozeane" heißt das neue Sachbuch der Meeresbiologin Frauke Bagusche, es erscheint im Ludwig Verlag.
Meeresschildkröten gibt es seit über 600 Millionen Jahren, damit sind sie älter als jeder ...

"Nomaden der Ozeane" heißt das neue Sachbuch der Meeresbiologin Frauke Bagusche, es erscheint im Ludwig Verlag.
Meeresschildkröten gibt es seit über 600 Millionen Jahren, damit sind sie älter als jeder Dinosaurier. Sie sind erstaunliche Tiere mit besonderen Fähigkeiten, gehören zur Familie der Schildkröten, ernähren sich von Kopffüßern, Krebsen, Schwämmen und Quallen, die sie auf ihren Tauchgängen jagen. Sie können bis zu 1000 Meter tief tauchen, transportieren Organismen durch die Meere und sorgen als »Architekten der Ozeane« für die Ausbreitung von Korallenriffen. Die wunderschönen Tiere sind leider bedroht, neben der Umweltverschmutzung geht diese Bedrohung hauptsächlich vom Menschen aus, der sie seit Jahrhunderten jagt.



"Man geht davon aus, dass von 1000 geschlüpften Jungtieren nur etwa eine Schildkröte bis zur Geschlechtsreife überleben wird." Zitat Seite 97

Frauke Bagusche stellt uns in interessanten Geschichte die Nomaden der Meere näher vor, bringt eigene Beobachtungen und wissenschaftliche Erkenntnisse mit ein und berichtet von ihren Lebensgewohnheiten und Fähigkeiten, speziell ihrem erstaunlichen Orientierungssinn, der ihnen auf ihren Reisen durch die Meere hilft, ihren Geburts- und Nistplatz wiederzufinden.

Doch diese Spezies ist eine bedrohte Art, die vor der Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik und Müll geschützt werden muss.


Mich faszinieren die Meeresschildkröten auf besondere Weise, ich bewundere ihr Gleiten durch das Wasser, ihre langen Reisen quer durch alle Weltmeere, bestaune ihre lange Lebenserwartung und freue mich über jeden Bericht, in dem man die kleinen, frisch geschlüpften Schildkröten auf ihrem Weg ins Meer beobachten kann. Diese Faszination hat Frauke Bagusche mit "Nomaden der Meere" nur noch angeheizt. In ihren Geschichten konnte ich viel über die Tiere dazulernen, das Buch enthält einen tollen Bildteil mit tollen Fotos, sowie einige Karten und Illustrationen, die für mich ein Sachbuch erst vollständig machen.


Auf unterhaltsame Weise wird hier Wissen mit erzählten Beobachtungen angereichert, sodaß man den einzelnen Kapiteln gerne folgen mag. Die Autorin stellt die Unterschiede der einzelnen Schildkrötenarten vor, die sie schon mal als Kreuzfahrer mit vier Flossen bezeichnet. Sie erklärt den Lebenszyklus, Eiablage, Speiseplan und Lebensalter, sowie die individuellen Lebensräume. Dadurch erfährt man ganz erstaunliche Fakten rund um die Lebensweise, aber auch von Magnetfeldern und dem besonderen Geruchssinn der Tiere.

Meeresschildkröten sind bedroht, Schleppnetze der Trawler und die riesigen Müllteppiche gefährden das Leben der Tiere. Nicht selten finden die Tiere ein qualvolles Ende!

Auf verständliche Weise wird aufgeklärt, welche Probleme und Konsequenzen wir durch die selbstverschuldete Verschmutzung der Weltmeere angehen müssen.

Ein großartiges Buch für alle Tierfreunde, das uns mitnimmt auf eine erstaunliche Reise zu den Meeresschildkröten. Ein wissensreiches und überzeugendes Plädoyer für den Arten- und Tierschutz!

Veröffentlicht am 08.04.2023

Eine berührend erzählte, mitreißende Liebes- und Lebensgeschichte

Solange wir leben
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Im Kindler Programm des Rowohlt Verlages erscheint David Safiers Roman "Solange wir leben".

David Safier erzählt die Geschichte seiner Eltern, die mit seinem Vater Joscho in Wien 1937 beginnt, die Gefängnisse ...

Im Kindler Programm des Rowohlt Verlages erscheint David Safiers Roman "Solange wir leben".

David Safier erzählt die Geschichte seiner Eltern, die mit seinem Vater Joscho in Wien 1937 beginnt, die Gefängnisse der Gestapo mit seiner Tochter überlebt und schliesslich nach Palästina zieht, von wo aus er später zur See fährt. David Safiers Mutter Waltraut wächst in Bremen als Arbeitertochter auf, sie erlebt die Kriegszeit, die Trümmerjahre und das Wirtschaftswunder, wird Verkäuferin und verwitwet sehr früh. Dann lernt sie den über zwanzig Jahre älteren Seemann Joschi kennen und auch wenn vieles gegen eine gemeinsame Beziehung spricht, entscheiden sich beide füreinander, erleben glückliche Tage und auch dramatische Schicksalsschläge.

"Solange man an jemanden denkt, ist er nicht ganz tot." Zitat Seite 455

David Safier hat mich bisher mit seinen humorvollen Romanen begeistern können und beweist mit diesem Roman, dass er auch ernste Themen anpacken und gut umsetzen kann. Er erzählt in dem Buch seine Familiengeschichte, er selbst kommt darin allerdings kaum vor. Vielmehr geht es um das Schicksal seines jüdischen Vaters Joschi, der den Holocaust überlebte und nach Israel auswanderte.

Die glaubhaft erzählte Familiengeschichte wird aus den zwei Perspektiven der Eltern David Safiers erzählt, zur besseren Unterscheidung in verschiedener Schrift, was mir besonders gut gefallen hat. Durch die offene Beschreibung an Emotionen, Schwächen, Fehlern und unterschiedlichen Erlebnissen habe ich die schwierigen Schicksale, das starke Band der Liebe, das Familienleben und die gehüteten Geheimnisse der Eltern Safier sehr intensiv miterleben dürfen und deshalb die Lektüre absolut genossen. Die historisch bedingten Grausamkeiten muss man aushalten können, doch immer wieder blitzt in der Geschichte ein Funke der Hoffnung auf, auch wenn man es kaum glauben mag. Durch die menschliche Beobachtungsgabe David Safiers werden die Personen in diesem Roman lebendig und spürbar. Und sein Humor durchzieht auf feine Art die Erzählung an den passenden Stellen.

Die packende Geschichte bekommt mit den tragischen Erlebnissen des Holocaust eine düstere Atmosphäre, doch David Safier baut auch viele lebendige und fröhliche Momente der Familie mit ein, sodaß man den Roman ohne Tränen zu vergießen lesen kann. Ich habe die Liebe und den Zusammenhalt der Eltern bewundert, aber auch Waltrauts Stärke, sich mit aller Kraft um die Familie zu kümmern und alles zu regeln. Denn Joschi war nie der Vater, der beruflich Fuß fassen konnte, so sehr er es auch versuchte. Bei der Erzählung wurde mir vor allem klar, wie groß das Leid sein muss, wenn wie bei Joschi die ganze Familie ausgelöscht ist und man neu beginnen muss. Diese Wunden heilen nie und nur die Liebe hat den Menschen der Familie Safier neue Hoffnung gegeben.

Dieser Roman hat mich in eine Zeit eintauchen lassen, die den Menschen viel abverlangt hat. Doch die Liebe ist das Band, dass Menschen zusammenführt und Grausamkeiten überstehen lässt. David Safier ist ein berührender Roman gelungen, der seine Eltern stolz machen würde. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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