Eine Geschichte zum Nachdenken
Die unerhörte Reise der Familie LawsonT.J. Klune hat es wieder geschafft, mich mit seiner Geschichte abzuholen.
Giovanni Lawson lebt im Wald mit seinem Sohn Victor und den beiden Robotern Schwester Grob und Staubsauger Rambo. Allerdings ist ...
T.J. Klune hat es wieder geschafft, mich mit seiner Geschichte abzuholen.
Giovanni Lawson lebt im Wald mit seinem Sohn Victor und den beiden Robotern Schwester Grob und Staubsauger Rambo. Allerdings ist auch Giovanni ein Roboter, einzig Victor ist ein Mensch. Alle 4 sind einfach nur liebenswert, selbst Schwester Grob. Ursprünglich ein Pflegeroboter und ich mag einfach ihre Sprüche, sie hat mich so an Berta aus Two and a Half Man erinnert😂 Staubsauger Rambo ist etwas neurotisch und wirkt sehr kindlich. Eines Tages finden sie auf dem Schrottplatz einen Androiden den sie Tom nennen und damit beginnt ein neuer Abschnitt.
Was mir hier sehr gefallen hat waren die Darstellung der Charaktere und der Welt in der sie leben. Als Giovanni verschleppt wird, begeben sich die vier auf eine Reise, die teilweise sehr bedrückend ist, auch für den Leser. Es ist eine Zukunft, in der Maschinen herrschen und die Menschheit zerstören wollen. Aber dennoch schaffen es die vier, positiv zu sein und sich gegenseitig zu motivieren. Rambo ist dabei in seiner Art teilweise so kindlich naiv, dass er sie manchmal in Schwierigkeiten bringen könnte.
Die Entwicklung zwischen Tom und Victor, war schön zu begleiten, nicht übertrieben, sondern zart. Für beide waren es Gefühlsentwicklungen, mit denen sie erstmal überfordert sind, für andere sofort erkennbar. Die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich hatte sogar mit den Tränen zu kämpfen.
Ich hatte die ganze Zeit einen eigenen Kinofilm im Kopf laufen und ich würde mir so sehr eine Verfilmung wünschen, denn die Geschichte hätte definitiv potenzial dazu.