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Veröffentlicht am 14.05.2023

Wie gelingt es ein Herz zu erobern das nicht existiert und einen Fluch außer Kraft zu setzen!

Die Braut des Elfenkönigs - Band 1
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Der Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen, man bleibt als Leser/in dran und will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Das Cover viel in Weiß-Blau nebst schwarzen Tönen gehalten zeigt eine junge ...

Der Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen, man bleibt als Leser/in dran und will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Das Cover viel in Weiß-Blau nebst schwarzen Tönen gehalten zeigt eine junge Frau (Calithea) in einem hellen Kleid bei Vollmond in einem Wald – sie scheint aus sich selbst zu leuchten. Im Vordergrund sieht man einen Schlüssel an einer Kette, er spielt auch in der Handlung eine mehr oder minder wichtige Rolle. Durch den Rahmen, den Ornamenten und der Schrift wirkt das Cover in sich harmonisch und ansprechend.

Fazit:
Calithea die Tochter des Bernsteinkönigs ist bei ihrem Vater in Ungnade gefallen und lebt wie Aschenbrödel – könnte es noch schlimmer in ihrem Leben kommen. Sie denkt nein, bis Lord Talon als Gesandter des Elfenkönigs erscheint und sie als Braut für seinen Herrn einfordert. Gemeinsam mit vier Prinzessinnen aus den anderen Königreichen werden sie an den Hof des Elfenkönigs gebracht, der Zweck, um seine Gunst zu kämpfen. Doch Calithea fühlt sich mehr zu Lord Talon hingezogen als zum Elfenkönig. Das bringt die beiden in größere Gefahr, als Calithea anfangs denkt. Denn nichts ist so, wie es zu sein scheint am Hof des Elfenkönigs, unzählige Geheimnisse verbergen die Wahrheit.

Calithea wird schnell als die Alabaster Braut am Hof bekannt – sie trägt das Licht in sich. Auch hat sie sich mehr oder weniger freiwillig auf diese Reise begeben, um ihre Schwester zu schützen. Sie ist mutig und ehrlich, manchmal neigt sie zu Eigensinn, ihr Herz sagt ihr, was hinter der Dunkelheit am Hof liegt und nur sie kann den wahren Elfenkönig retten. Aber wie rettet man einen Mann, der anscheinend kein Herz mehr besitzt und der Dunkelheit gehört?

Die anderen Prinzessinnen – Rivalen um den König?
Arciela (Ari – die Feuer-Opal Prinzessin) sie hasst Kleider und Regeln, sie will gar nicht die Braut des Elfenkönigs werden (er kann sich seine Krone sonst wohin stecken). Neben Calithea mag ich sie mit am meisten, dass sie ehrlicher wirkt und weniger intrigant als alle anderen Prinzessinnen.
Nereida (die Aquamarin-Prinzessin) wirkt stolz, unnahbar, hochnäsig und nur auf ihren Vorteil bedacht. Sie hat mit Sicherheit etwas zu verbergen.
Merrow (Die Onyx-Prinzessin) will um jeden Preis gewinnen und dafür werden auch schonmal ungefähre Mittel genutzt – Hauptsache sie wird die Braut.
Phalin (Lin – die Saphir-Prinzessin) wirkt wie ein schüchternes und kleines Mädchen. Warum hat ausgerechnet ihre Familie sie geschickt. Oder ist sie doch nicht das kleine-rühr-mich-nicht-an?
Der Roman führ uns in eine Welt der Magie außerhalb der Menschenwelt, diese ist auch voller dunkler Geheimnisse und Intrigen, Unehrlichkeit und Betrug scheinen an der Tagesordnung zu sein. Eine Brautschau der unheimlichen und beklemmenden Art, all die Auswahl, um an die Seite des Elfenkönigs zu gelangen der alles andre als ansprechend und charmant erscheint. Noch dazu scheint ein alter Fluch auf dem Reich des Elfenkönigs zu lasten, der nach einer alten Legende nur von der Alabaster-Braut gelöst werden kann.

Der Spannungsbogen bleibt immer oben und man möchte einfach nur als weiterlesen, durch den Schreibstil kann man sich gut in die Gefühlswelt nicht nur von Calithea sondern auch in die von Lord Talon versetzen. Und dann der Absolute Cliffhänger am Ende von Band 1 – gut, dass ich sofort mit Band 2 weiterlesen könnte.

Auch optisch ist gerade die Print Version super ansprechend gestaltet und eine Augenweide, zusammen mit dem Inhalt des Romans ein Lesevergnügen pur. Ein wunderbarer gelungener Gene Mix Fantasy trifft auf märchenhafte Romantacy der nicht besser sein könnte inklusiver sehr charaktervoller Protagonisten/innen. Von mir gibt es 5 Sterne dafür und viel Vorfreude auf Band 2.

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Veröffentlicht am 11.05.2023

Ein Auftaktband mit einer fesselnden Handlung und einem interessanten Setting!

Minen der Macht
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Der Schreibstil, ich glaube das ist schwierig, es findet sich von jedem Autor etwas wo man denkt das könnte von dem und dem sein. Aber man empfindet es wie aus einem Guss – gut gelungen

Das Cover zeigt ...

Der Schreibstil, ich glaube das ist schwierig, es findet sich von jedem Autor etwas wo man denkt das könnte von dem und dem sein. Aber man empfindet es wie aus einem Guss – gut gelungen

Das Cover zeigt die Minenstadt von oben (perspektivisch) und man bekommt einen guten Überblick. Die Farben, der Stil und die Schrift harmonieren gut miteinander. Also optisch ein Schmankerl.

Fazit:
Die fünf Federnführen uns in ein interessantes Setting eine Minenstadt, die durch Tagebau entstanden ist, ein gigantischer Trichter der über mehrere Sohlen (Terrassen) geht sie führen mehr als 300 m in die Tiefe. Diese haben Namen, die auch den Zustand ihrer Bewohner vor Augen führen: Palast-, Fazett-, Bronze-, Kupfer-, Staub- und Schlammring, den Grund bildet die Grube. Eine Welt voller Schlamm, Armut und Gestank. Hinter gelangt man nur über die Bresche eine Treppe, die über alle Ringe führt, hinauf und hinunter.

Dort treffen wir auf den cleveren Hauptmann Gunter Hyazinth von Adlerstein in der Schlammwache er untersucht mysteriöse Morde in der Minenstadt. Die Leichen sind grausig entstellt, Pflanzen wachsen ihnen aus Mund und Augen (nicht nur dort). Die Spuren führen zum Gastwirt Woulf, dem Aschling Rami und der jungen Diebin Kröte. Gunter beginnt mit der Todesmagierin Nasim zu ermitteln, es tauchen immer mehr Leichen auf. Gunter wird klar, dass er die Hilfe seiner Hauptverdächtigen benötigen wird um das Geheimnis um die Toten aufklären zu können.

Die Obrigkeit kennt nur die Gier nach geheimnisvollen Artefakten aus längst vergangener Zeit kennt keine Grenzen. Die Schlammträger, Schürfer und Menschen die Treträder in Gang halten bedeuten ihnen wenig bis gar nichts.

Ich muss sagen nach dem ich erfahren habe wer alles an diesem Genre Mix von Fantasy und Krimi beteiligt ist – war unbedingtes lesen angesagt. Da ich die meisten Autoren bis auf zwei auch mit ihren Werken kenne. Auch wollte ich mich überraschen lassen, wie es fünf Personen gelingt zusammen einen Roman zu schreiben. Und ich fand es gelungen, vom Setting der Minenstadt über die überaus interessanten und charaktervollen Protagonisteninnen, so wie die Handlung sich mit überraschenden Ideen und wundervollen Wendungen zeigt. Abwechslungsreich, spannend und konnte man sich diese Welt, ihre Bewohner und den Ermittlungsfall gut vorstellen und war mit dabei. Bei all der Feuchtigkeit und dem Schlamm war das Bedürfnis nach einer Dusche da. Jeder der Protaginsteninnen hütet sein eigens Geheimnis und wird uns bestimmt auch in Band 2 Minen der Macht – Der Formbrecher (Erscheinungstermin 25.10.2023) weiter begeistern. Gerade das Paperback kann optisch nicht nur mit dem Cover, sondern auch im Innenteil mit dem Aufbau, Querschnitt und Lage der Grubenstadt überzeugen.
Für mich sind das vollkommene 5 Sterne und ich freue mich auf den Sommer, ja, aber auch auf Band 2 der kommt im Herbst. Ich habe mich gut und spannend unterhalten gefühlt – wie ich es auch erwartet habe.

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Veröffentlicht am 04.05.2023

Ist man nur eine Spielfigur bei einem Strategiespiel oder doch mehr!

Rond
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, bildhaft und mitreißend – spannend und unterhaltend zu gleich.

Das Cover wirkt diesmal grüner, was am Klima der Insel liegt in dem diesmal die Handlung angesiedelt ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, bildhaft und mitreißend – spannend und unterhaltend zu gleich.

Das Cover wirkt diesmal grüner, was am Klima der Insel liegt in dem diesmal die Handlung angesiedelt ist (Falun). Aber auch Teile einer Klinge sind zu sehen. die Schrift inklusive der geflügelten Figur (Flügelboten) in Rot (die zu einem Spiel Cal-shòn im Roman gehört und zugleich einer Erinnerung an Shevons Vergangenheit ist) wirkt gut abgestimmt und harmonisch.

Fazit:
Im dritten Band der Flüchtlings Chroniken dreht sich alles um Rond er sitzt im Kerker und ist ein verurteilter Mörder. Dann erhält er eines Tages einen geheimnisvollen Besucher und dieser macht ihm ein Angebot. Wenn er auf der Insel Falun gefangene Frauen und Kinder befreit, erlangt er die Freiheit, auch seine ebenfalls für schuldig erklärte und inhaftierte Schwester. Rond geht darauf ein und muss bald erkennen das hinter der Rettungsaktion mehr steckt – ein größerer Plan – und er wird damit zu einer Figur auf einem Spielbrett der Macht. Dient er nur als Opfer oder winkt wirklich die Freiheit.

Rond und auch seine Schwester waren nie auf Rosen gebettet, schon früh mussten sie für sich selbst Sorgen. Die Gefahr in unsaubere und gefährliche Geschäfte verwickelt zu werden und einen frühen Tod zu erleiden, sind vorprogrammiert. Außerdem ist er leicht zu reizen was ihn immer in aussichtslose Situationen bringt.
Vertrauen fällt ihm schwer auch bei Frauen.

Shevon al Yontar durfte wir ja schon in Band 1 und 2 kennen und als Protagonisten zu schätzen lernen. Mittlerweile zeigt er immer mehr sein diplomatisches Geschick und eine Intrigante Ader, die ihn auch aus prekären Situationen rettet. ER versucht mit Freuden Regul sowie seinen Anhänger Steine in den Weg zu werfen.

Aber auch Malcon der Sohn des ehemaligen Freundes ist mit dabei, auch wenn ihm sein Schiff bei diesem Abenteuer abhandenkommt.

Sehr sympathisch sind auch die zu befreiend Frauen und Kinder, zäh und beharrlich gehen sie ihren Weg. Allen voran Darna die an Rondo Gefallen gefunden hat – wobei dies beiderseits zu sein scheint.

Das Setting liegt in einer Inselwelt mit verschiedenen Königreichen zum Beispiel „Levanyi“ und „Sabinon“, in diesem Band spielt aber das Insel Quartett „die banthischen vier“ (mit Maror Sesal, Ixsil, Nord- und Süd-Sicona) und die Insel „Falun“ eine Rolle. Das Setting ist mittelalterlich mit Kaufleuten, Kriegern, Handwerkern, Händlern und einer Menge Sklaven sowie diversen Herrschern ausgestattet. Handelt findet größtenteils auf dem Schiffsweg mit Seglern statt. Die Truppen des Diktators Regul gewinnen immer mehr an Macht und Erobern auch andere Inseln. Allerdings ist diesmal das Klima feuchter und damit gehen auch Gefahren andere Art daher.

Im Hintergrund hört man auch immer wieder von dem Spiel Cal-shòn, es wohl im gesamten Inselreich bekannt und das man anscheinend mit der Spielfigur des Flügelboten (auch Zweigesicht genannt) nur in Levanyi spielt – es handelt sich um eine Art Strategie Spiel auf einem Brett (ähnlich mit Figuren wie beim Schach). Ob man darüber noch mehr erfahren wird in zukünftigen Bänden?

Dem Autor gelingt es auch in Band 3 wunderbare Fantasy zu schreiben, ohne ein Quäntchen Magie anzuwenden – was mal eine wunderbare Abwechslung ist, dies wird sich so durch die ganze Reihe fortsetzen (so seine Aussage). Auch großes Gemetzel bleibt aus, obwohl es genug Brutalität und Blutvergießen gibt. Dafür treffen wir auf mehr politische Kalkül mit Intrigen und mancher überraschenden Wendung. Die zentrale und damit auch faszinierende Handlung liegt in der Beziehung und Konkurrenz zwischen dem ehemaligen Heimatland (inklusive seinem neuen Herrscher Regul) und anderen Königreichen, aber auch in der Figur von Shevon al Yontar.

Eine gelungene, fesselnde und spannende Fortsetzung, mit vielen Intrigen und überraschenden Wendungen, mal mit harten Worten und Ausdrücken – aber auch leisen Tönen, optisch kann das Cover und die Karten überzeugen, von mir 5 Sterne für diesen Fortsetzungsband und Vorfreude auf Band 4 (egal wann er erscheine wird – ich will dabei sein).

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Asiatisches Insel Setting, einem überraschenden Magie System und spannender Handlung!

Der Knochensplitterpalast
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Der Schreibstil lässt sich nicht nur wunderbar lesen und ist spannend, es erzeugt lebendige Bilder im Kopf.

Das Cover zeigt in der Mitte einen Schlüssel und links / rechts jede Menge Tempel im fernöstlichen ...

Der Schreibstil lässt sich nicht nur wunderbar lesen und ist spannend, es erzeugt lebendige Bilder im Kopf.

Das Cover zeigt in der Mitte einen Schlüssel und links / rechts jede Menge Tempel im fernöstlichen asiatischen Stil, alles in der Farbe von Knochen, es wirkt wie darus geschnitzt. Oben sieht man eine rote Fläche in dem der Autoren Namen, der Titel der Trilogie bzw. der Name des Bandes zu lesen ist. Optisch ansprechend und passt zur Handlung des Romans.

Fazit:
Der Roman für uns ins Phönixreich, ein Inselreich zu Zeiten der Sukai Dynastie. Wir lernen Lin die Tochter und Erbin des Kaisers kennen, ihr Vater ist ein wahrer Tyrann und versklavt jeden seiner Untertanen und erschafft schreckliche Monster mit Hilfe der geheimnisvollen und dunklen Knochensplittermagie. Diese Gabe hat Lin bei einer Krankheit verloren und seitdem zählt sie als Thronfolgerin nicht mehr für ihren Vater. Gefangen im Palast mit vielen Geheimnissen und noch mehr verschlossenen Türen will Lin heimlich die Knochensplittermagie wieder lernen. Um die Möglichkeit zu haben ihren grausamen Vater und seine von ihm erschaffenen Kreaturen zu stoppen. Als die Revolution die Tore ihres Palastes erreicht, muss Lin entscheiden, ob sie ihr Geburtsrecht einfordert – oder ihr Volk rettet.

Das Setting im Inselreich ist schon sehr einfallsreich mit seinen vielen verschiedenen Inseln und seinen Bewohnern, alles mit einem fernöstlichen asiatischen Touch versehen, der mir gutgefallen hat. Das Magiesystem mit den Knochen der Einwohner und ihre Gewinnung hat es in sich.

Lin ist eine starke junge Frau, die nicht nur von ihrem Vater, sondern auch von ihrem Mitrivalen Bayan attackiert, geprüft und tyrannisiert wird. Trotzdem gibt sie nicht auf, ist mutig, neugierig und entwickelt einen starken Forschungsdrang, um hinter das Geheimnis der Türen zu gelangen. Dies geht nur mit List und Tücke, so lernt sie aber auch Menschen aus dem Volk kennen und schätzen. Sie wird eine Entscheidung im Laufe der Handlung treffen müssen – wohin der Weg ihres Reiches und ihrer Bewohner geht.

Bayan, wird von Lins Vater als Kontrahent, Rivale und Herausforderer Lin gegenübergestellt. Die meiste Zeit kommt er herrisch, launisch, besserwisserisch und unnahbar rüber. Aber es gibt auch andere Moment zwischen ihm und Lin.

Wir treffen außerdem auf Palue Tochter des Gouverneurs von der Insel Nephilanu mit ihrer Freundin und Geliebten Ranami, durch diese lernt sie das Volk der Inseln und den Widerstand kennen.

Jovis der Schmuggler, der von der Hirschkopfinsel kommt und deren Überflutung miterlebt. An seiner Seite ist Mephi ein Wesen, das er aus dem Meer gerettet hat und ihm an Herz wächst, allerdings scheint es da noch mehr zu geben – er verfügt seit der Begegnung mit Mephi über mehr Kraft. Jovis gerät immer wieder in unverhoffte Schwierigkeiten durch seine Art. Mephis ist glaube ich der Liebling der Leserinnen und hält noch so manche Überraschung bereit.

Zum Schluss treffen wir noch auf Sand auf der Insel Maila, ganz am Rand des Kaiserreichs. Sie weiß nicht wie sie und die anderen auf der Insel gelandet sind, sie müssen Mangos pflücken und ins Dorf bringen. Sie kommt sich die meiste Zeit wie in einem fremdbestimmten und trägen Zustand vor. Woher sie kommt und warum sie auf Maila ist?

Wir erleben mit allen Protagonisten in fünf verschieden Handlungssträngen eine lebendige und gut durchdachte Welt, immer wieder neue Abenteuer und Herausforderungen. Wir lernen nicht nur das besondere Inselreich, sondern auch seine Bewohner und deren Vergangenheit mit ihren Geheimnissen (Hintergrund) Stück für Stück kennen aber auch ihre weiteren Motive und Lebenswege erfahren wir immer mehr.

Der Auftakt zur fesselnden High Fantasy-Reihe kann in allem nur Punkten, Spannung garantiert, abwechslungsreiche Handlung in fünf Handlungssträngen, Protagonistien
innen mit Tiefe und Komplexität, optisch gerade das Paperback mit der Klappbroschur und der Karte der Inseln. Düster, magisch und gelungen freue ich mich schon auf den nächsten Band der Trilogie. Für diesen schon mal die vollen 5 Punkte und ein klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.04.2023

Eine fesselnde Fortsetzung den Appetit auf mehr macht!

Ishabel
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, bildhaft und mitreißend – spannend und unterhaltend zu gleich.

Das Cover wirkt hell und ansprechend liegt am Hellen Sonnen durch flutendenden Hintergrund, ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, bildhaft und mitreißend – spannend und unterhaltend zu gleich.

Das Cover wirkt hell und ansprechend liegt am Hellen Sonnen durch flutendenden Hintergrund, man meint man stehe in einem maurischen Palast. Auch die Schrift inklusive der geflügelten Figur (die zu einem Spiel im Roman gehört) wirkt gut abgestimmt und harmonisch.

Fazit:
Im zweiten Band der Flüchtlings Chroniken dreht sich alles um Ishabel die Tochter des amtierenden Herrschers. Sie sollen gegen ihren Willen verheiratet werden, um die Thronfolge des Königreichs Sabinon zu sichern. Ishabel hat aber ander Vorstellung von ihrem Leben und speziell ihrer Aufgabe. Die Heimat gegen die machtgierigen Intriganten am Königshof zu schützen auf der einen Seiten und der feindlichen Invasion auf der anderen Seite. Doch dazu muss sie die Hilfe des Flüchtlings Shevon al Yontar in Anspruch nehmen und noch dazu Verräter in den eigenen Reihen enttarnen – keine leichte Aufgabe für ein junge Frau.

Ishabel kann man einfach nur mögen und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Vor allem das sie mit Sicherheit nicht Herzog Mirash oder einen anderen Mann zwecks Thronfolge heiraten möchte, zielbewusst tritt sie für ihre Leben ein und scheut auch keinen Kampf darum. Das sie beginnt für Shevon Gefühle zu entwickeln ist eher kontraproduktiv – aber man wird sehen!

Shevon al Yontar durfte wir ja schon in Band 1 kennen und als Protagonisten zu schätzen lernen. Auch hier versucht er auf der Richtigen Seite zu stehen und Ishabel zu helfen – natürlich auch gegen seinen Ziehbruder Regul.

Auf Regul treffen wir auch wieder diesmal möchte er ein neues Land erobern nach den Geschehnissen in seinem Heimatland. Diplomatie ist ein Fremdwort – eher die Holzhammer Methode und wie immer hinterhältig.

Das Setting liegt in einer Inselwelt mit verschiedenen Königreichen zum Beispiel Levanyi (Levanon) und Sabinon (spielt dann in diesem Band eine Rolle). Ansonsten ein mehr mittelalterlich Setting mit Kaufleuten, Kriegern, Handwerkern, Händlern und einer Menge Sklaven. Handelt findet größtenteils auf dem Schiffsweg mit Seglern statt.

Dem Autor gelingt es wieder positiv Fantasy zu schreiben, ohne ein Quäntchen Magie anzuwenden, dies wird sich so durch die ganze Reihe fortsetzen (so seine Aussage). Auch großes Gemetzel bleibt aus, obwohl es genug Brutalität und Blutvergießen gibt. Dafür treffen wir auf mehr politische Kalkül mit Intrigen und mancher überraschenden Wendung. Die zentrale und damit auch faszinierende Handlung liegt in der Beziehung und Konkurrenz zwischen dem ehemaligen Heimatland (inklusive seinem neuen Herrscher Regul) und dem Königreich Sabinon.

Eine gelungene, fesselnde und spannende Fortsetzung, mit vielen Intrigen und überraschenden Wendungen, auch optisch kann das Cover und die Karte inklusive eines kleinen Impressums überzeugen, von mir 5 Sterne dafür.

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