Profilbild von Kleenkram

Kleenkram

Lesejury Star
online

Kleenkram ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kleenkram über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2023

Schuldig

Schneeflockengrab
0


Der erste Teil der "Jensen ermittelt" Reihe führt in Dänemarks verschneite Hauptstadt Kopenhagen.
Perfekte Unterhaltung für kalte Winternächte, aber auch sehr gut lesbar im Rest des Jahres.

In der Hauptrolle ...


Der erste Teil der "Jensen ermittelt" Reihe führt in Dänemarks verschneite Hauptstadt Kopenhagen.
Perfekte Unterhaltung für kalte Winternächte, aber auch sehr gut lesbar im Rest des Jahres.

In der Hauptrolle die Journalistin Jensen. Sympathisch und kompetent, so mutig wie ängstlich, anstrengend und nervend, oftmals schlecht gelaunt. Eine absolut überzeugende Figur, Aber ihr Vorname bleibt ein Geheimnis.

In kurzen Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven erzählt, bietet die Geschichte jede Menge spannende Unterhaltung. Gute Ortsbeschreibungen und interessante Nebencharakter runden die Geschichte ab.

Es werden viele aktuelle Themen angeschnitten, für mich hätten es ein paar weniger sein können, da sie meist nur kurz abgehandelt wurden. Der Erzählstil ist eher ruhig, aber sehr detailliert. Die Ereignisse und Hintergründe sind tragisch und oftmals sehr berührend.

Alles in allem ein guter Debütroman.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2023

In Argentinien warten nicht nur die Alpakas!

Pfeif auf den Prinzen, ich nehm das Alpaka
0


In dieser zauberhaften Geschichte entführt die Autorin ihrer Leser auf eine Alpaka-Farm nach Argentinien.
Dort warten nicht nur jede Menge kuschelige Alpakas, auch ein interessanter Gaucho ist vor Ort, ...


In dieser zauberhaften Geschichte entführt die Autorin ihrer Leser auf eine Alpaka-Farm nach Argentinien.
Dort warten nicht nur jede Menge kuschelige Alpakas, auch ein interessanter Gaucho ist vor Ort, der nicht nur Amy den Kopf verdreht.

Eine aufregende Geschichte voller Humor, Romantik, Geheimnissen und auch spannender Momente.
Keine leichte Aufgabe, welche die eher zurückhaltende Amy da übernommen hat. Aber sie beißt sich durch, wird selbstbewusster und bringt Schwung auf die Farm. Chaotisch und liebenswert hat sie auch mich mit ihrem Charme sofort verzaubert.

Jede Menge interessanter Charaktere spielen hier eine Rolle, bringen das argentinische Lebensgefühl rüber und bieten erstklassige Unterhaltung!

Das argentinische Feeling wurde hier auf jeden Fall sehr gut eingefangen! Es war weit mehr als nur Tango, Fußball, Mate-Tee. Informativ, erfrischend, bezaubernd und sehr abwechslungsreich!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2023

Spannende Dystopie.

Institut für gute Mütter
0

Das Buchcover gibt noch nicht so viel preis von der Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Aber, wenn man sich erst mal hineingelesen hat, dann fällt es schwer, das Buch wieder beiseite zu legen.

Die ...

Das Buchcover gibt noch nicht so viel preis von der Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Aber, wenn man sich erst mal hineingelesen hat, dann fällt es schwer, das Buch wieder beiseite zu legen.

Die Autorin hat hier eine dystopische Welt geschaffen, die keinesfalls Sympathien weckt.
Es geht hier um die Regeln für die Kindererziehung, da möchte man gar nicht wissen, wie andere Vergehen geahndet werden.

Ich war oftmals schockiert, manchmal wütend und fassungslos. Dieses Institut für gute Mütter ist kein Ort, an dem man das liebevolle Miteinander, Fürsorge und Tipps für die Erziehung "erlernen" kann. Es ist eher ein Ort des Grauens.

Die Idee zu diesem Roman wurde gut umgesetzt. Wichtige Punkte werden angesprochen, wie Diskriminierung, Bevormundung und auch Rassismus.
Die Charaktere konnten mich überzeugen, handeln sie doch in einer verständlichen Art, wie man es angesichts dieser Welt erwarten kann.

Ein wirklich spannendes und unterhaltsames Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2023

Willi Sitte und seine Familie

Nackt in die DDR. Mein Urgroßonkel Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat
0

Ich war gespannt auf dieses Buch, einen Ausflug in die ehemalige DDR.
Was und wie genau hat ein Urgroßenkel über einen Verwandten zu erzählen, den er nie kennengelernt hat? Wie tief dringt man in dessen ...

Ich war gespannt auf dieses Buch, einen Ausflug in die ehemalige DDR.
Was und wie genau hat ein Urgroßenkel über einen Verwandten zu erzählen, den er nie kennengelernt hat? Wie tief dringt man in dessen Leben, in die Familie und seine Arbeit ein?

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, mit so vielen Fußnoten, da diese Anmerkungen meist im Glossar zusammengefasst werden. Aber so hatte man immer sofort einen Blick darauf, ohne lange blättern zu müssen.

Sehr gut gefällt mir, dass es ein Inhaltsverzeichnis, ein Literaturverzeichnis und diverse Anmerkungen gibt. Was mir aber fehlt, waren ein paar Bilder von Sittes Gemälden. Das hätte die Geschichte lebendiger gemacht. Beschreibungen sind gut, aber nichts für das Auge. So musste ich ein paar Mal im Internet nach Bildern suchen, um es mir besser vorstellen zu können, was beschrieben wird.

Das Buchcover finde ich viel zu unruhig. Mir hätte es besser gefallen, wenn der Titel kleiner (und nicht so pink) gehalten worden wäre. So wirkt es nicht sehr einladend auf mich.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die historischen Ereignisse fand ich sehr spannend. Gerade wenn man selbst in der DDR aufgewachsen ist, finde ich es immer sehr interessant, wie andere diese Zeit erlebt haben.

Eine gelungene Zeitreise, eine Familienbiografie und das Portrait eines bekannten Malers.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 17.04.2023

eine dystopische Reise

Als wir verschwanden
0

Was machst du, wenn du eben noch mit Bruder und Freunden auf einer Yacht unterwegs warst, plötzlich aufwachst ... und völlig allein bist? Nirgendwo eine Menschenseele?

Was auf den ersten Seiten wie ...

Was machst du, wenn du eben noch mit Bruder und Freunden auf einer Yacht unterwegs warst, plötzlich aufwachst ... und völlig allein bist? Nirgendwo eine Menschenseele?

Was auf den ersten Seiten wie ein spannender Thriller anmutet, entwickelt sich bald zu einer aufregenden, dystopischen Reise.

Anna ist völlig auf sich gestellt und muss eine Lösung finden. Ihr Weg zurück nach Hause führt sie nicht nur durch verlassene Orte, es ist auch ein Weg der Erkenntnis, des Entdeckens und Verstehens. Nichts kommt von alleine, alles hat einen Ursprung, einen Grund, ein Vorher.

Die Autorin hat hier eine sehr umfangreiche, fast sechshundert Seiten lange, Geschichte geschrieben. Hier wird nichts schnell abgehandelt. Viele interessante Dialoge gehen den Dingen auf den Grund und werden ausführlich behandelt.

Ich lese gerne Dystopien und bei vielen gibt Wesen, die durch die Apokalypse entstanden sind. Das ist spannend und macht auch Spaß zu lesen. Aber hier bedient sich die Autorin einfach nur der Menschen, die für dieses Unglück verantwortlich sind. Das ist sehr interessant und unterhaltsam.

Ein Roman, auf den man sich einlassen muss, um in den vollen Lesegenuss zu kommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere