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Veröffentlicht am 26.11.2024

Seelenfutter

Für mein süßes Ich
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Auf dem Cover sieht man eine fröhliche und vor Lebenslust überschäumende Frau, die Spaß am Backen hat und dies zum Ausdruck bringt. Und genau diese Botschaft bringt die Autorin Alesandra Uriselli in ihrem ...

Auf dem Cover sieht man eine fröhliche und vor Lebenslust überschäumende Frau, die Spaß am Backen hat und dies zum Ausdruck bringt. Und genau diese Botschaft bringt die Autorin Alesandra Uriselli in ihrem Backrezeptebuch ‚Für mein Süßes Ich‘ überzeugend an ihre Leserschaft. Bei mir ist der Funke angesichts der vielen leckeren Köstlichkeiten definitiv übergesprungen. Ich habe mir so viele Post-Its zum Merken der Rezepte an den Rand geklebt, dass mir die Wahl schwerfällt, einen Favoriten zu bestimmen.

Bevor es aber losgeht mit dem Backen, verrät uns die Autorin ihre Tipps und Tricks für ein perfektes Gelingen. Anschließend gliedern sich die Rezepte in folgende Kapitel

- Traditionelles aus Kalabrien, Albanien und den Alpen
- Süßes aus meiner Kindheit
- Moderne Desserts
- Saisonale Desserts
- No-bake-Desserts

Wer hier nicht fündig wird, dem ist nicht zu helfen:

Das Buch ist wundervoll mit ansprechenden Fotos ausgestattet. Aber was mich besonders begeistert, sind die kleinen Anmerkungen mit positiven Gedanken, manches klingt fast poetisch.

Insgesamt ein wirklich gelungenes Backbuch, dass viel Spaß schon beim Durchblättern macht und einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.
Fazit: Daumen hoch

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Ist eine KI imstande einen Bestseller zu verfassen?

Die humorvollsten Kurzgeschichten, die KI jemals geschrieben hat
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‚Künstliche Intelligenz wird das sein, was wir Menschen daraus machen.‘ Zitat: Klaus D. Kühn, deutscher Informatiker und KI-Forscher. (Dieses Zitat wurde von Chat GPT-3 vorgeschlagen. Die Autoren konnten ...



‚Künstliche Intelligenz wird das sein, was wir Menschen daraus machen.‘ Zitat: Klaus D. Kühn, deutscher Informatiker und KI-Forscher. (Dieses Zitat wurde von Chat GPT-3 vorgeschlagen. Die Autoren konnten keine Informationen über Klaus D. Kühn finden, für den jemals ein solches Zitat dokumentiert wurde.)

Die drei Autoren Dr. Dierk Fricke, Tim Kämpfer und Johannes Lindmüller stellten einer KI die Aufgabe, zu vorgegebenen Stichpunkten, eine romantische oder eine lustige Geschichte oder auch einen Krimi zu schreiben. Herausgekommen ist dieses bemerkenswerte Büchlein mit 50 humorvollen Kurzgeschichten.

Im ersten Moment hat mich das Ergebnis wirklich verblüfft. Ich hatte sowas nie für möglich gehalten. Zum Glück hielt dieser Eindruck nicht durchgehend. Bei manchen Geschichten musste ich einfach nur herzhaft lachen oder es sträubten sich mir die Haare über diesen Schwachsinn, den mir die KI servierte.

Das beantwortet wohl auch die Frage, ist eine KI imstande einen Bestseller zu verfassen? Meiner Meinung nach, definitiv nein. Aber kann eine KI dabei helfen, aus einem Manuskript einen Bestseller zu machen? Die Vorstellung macht mich zwar traurig, aber vermutlich ja. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Autor: innen, eine KI bei Schreibblockaden zur Hilfe nehmen, um diese zu überwinden. Die KI ist in der Lage Schaffenskrisen mit neuen Ideen zu durchbrechen.

Fazit: Ein gelungenes Experiment, dass mich wirklich verblüffte.


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Veröffentlicht am 11.05.2026

Nervenkitzel auf Isländisch

Home Before Dark
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Ein Island-Krimi mit vielen überraschenden Wendungen.

1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund. Sie gibt sich ihm gegenüber als ihre ältere Schwester Stina aus. Ein Treffen ...



Ein Island-Krimi mit vielen überraschenden Wendungen.

1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund. Sie gibt sich ihm gegenüber als ihre ältere Schwester Stina aus. Ein Treffen wird vereinbart, an dem Marsibil jedoch nicht erscheint. Stattdessen verschwindet an diesem Abend ihre Schwester Stina spurlos. Nur eine Blutbefleckte Jacke wird aufgefunden. Zehn Jahre später erhält Marsibil erneut einen Brief von diesem Jungen. Marsibil ist in Panik. Sie muss die Wahrheit ans Licht bringen, denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.

Eva Björg Ægisdóttir schreibt atmosphärisch dicht, die Stimmung ist oft düster und bedrückend. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, 1967 und 1977, und nutzt wechselnde Perspektiven, um die psychologische Spannung stetig zu steigern. In diesem Thriller geht es um Schuld und um ein altes Familiengeheimnis. Es gibt viele überraschende Wendungen und ich hatte tatsächlich wechselnde Personen in Verdacht. Die Auflösung des Falls hat mich umgehauen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Leider hat der Roman auch einige unnötige Längen. Begeistert hat mich die authentische Beschreibung der Protagonisten und das isländische Flair.

Fazit: Wer Island und spannende Thriller liebt, ist damit gut beraten.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Wie füllt man eine Schreibblockade?

Mord ist die beste Beseitigung
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Der nächste Fall für Tommy und Swetlana. „Mord ist die beste Beseitigung“ ist der zweite Band der humorvollen Krimireihe aus der Feder von Volker Klüpfel.

»Wir unterbrechen das Programm für einen Reiseruf: ...



Der nächste Fall für Tommy und Swetlana. „Mord ist die beste Beseitigung“ ist der zweite Band der humorvollen Krimireihe aus der Feder von Volker Klüpfel.

»Wir unterbrechen das Programm für einen Reiseruf: Frau Gabriele Zorn, unterwegs mit einem blauen Audi in Richtung Süden, wird gebeten, sich sofort mit ihrem Ehemann in Verbindung zu setzen!« Der Reiseruf im Radio und ein blauer Audi sind der Einstieg in den neuen Fall. Eigentlich möchte Tommy ja endlich seinen großen Roman schreiben, aber er hängt wieder einmal in einer Schreibblockade fest, stattdessen werden er und seine ukrainische Putzfachkraft Swetlana zu Privatermittlern. Wo hält sich Frau Zorn auf? Und was ist ihr passiert?

Volker Klüpfel lässt seine Protagonisten gewohnt humorvoll agieren. Er schreibt leicht lesbar. Es macht Spaß den dem ungleichen Paar zu folgen. Besonders Swetlana, mit ihren haarsträubenden Sprichwörtern entlockte mir oft ein breites Grinsen. Sie hat Tommy gut im Griff denn er lässt sich eher treiben. Svetlana ergreift die Initiative und peitscht ihn voran. Zugegeben, die Handlung ist nicht in allen Punkten nachvollziehbar. Die beiden werden in absurde Situationen verstrickt. Aber egal, amüsant ist der Roman allemal. Ich liebe die skurrilen Figuren. Auch Tommys Vater muss man einfach ins Herz schließen.

Fazit: Ein humorvoller Krimi, der für Spaß sorgt und unterhält.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Verborgene Wahrheit

Das letzte Buch von Marceau Miller
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„Das letzte Buch von Marceau Miller“ ist zweifellos ein spannender Thriller, der bei mir allerdings sehr gemischte Gefühle auslöst. Zwischen Gänsehaut, Abscheu und Skepsis bin ich hin- und hergerissen.

Der ...



„Das letzte Buch von Marceau Miller“ ist zweifellos ein spannender Thriller, der bei mir allerdings sehr gemischte Gefühle auslöst. Zwischen Gänsehaut, Abscheu und Skepsis bin ich hin- und hergerissen.

Der Bestsellerautor und Abenteurer Marceau Miller wird tot am Fuß einer Felswand aufgefunden. Ein Kletterunfall. Seine Frau Sarah glaubt nicht daran. Vor zwanzig Jahren ist schon seine geliebte Schwester in den Bergen verschwunden und bisher gibt es keine Spur von ihr. Die Geschwister verband seit ihrer Kindheit ein schwerer Verlust. Der Vater ist der beiden mit seinem Sportflugzeug über den Genfersee abgestürzt. Marceau hatte viele Geheimnisse, die er mit niemanden teilte. Aber er hat diese in seinem letzten Manuskript niedergeschrieben. Nur ist das Manuskript nirgends aufzufinden.

Der Autor schreibt atmosphärisch dicht, manchmal etwas zu blumig, aber das ist okay, wenn es dabei ums Schwärmen geht, über die Schönheiten der Natur. Bin selber ein Naturfreak und kann das gut nachempfinden. Mit Sarah habe ich jedoch ein Problem. Mir ist sie zu zerstörerisch. Sie tobt wie eine Furie durch den Roman. Und für ihre Kinder, die ja auch unter dem Tod des Vaters leiden, hat sie keinen Nerv. Ihren kopflosen Handlungen stand ich oft mit Unverständnis gegenüber. Es fiel mir schwer, zu ihr eine Verbindung aufzubauen.

Ein interessanter Kniff ist sicherlich, dass der Autor seine eigene Geschichte schreibt. Und im Prolog sogar seinen Tod protokolliert. Für mich als neugierige Leserin stellt sich die Frage, wer steckt hinter diesem Pseudonym. Im Netz habe ich nur folgenden Hinweis gefunden: ‚Marceau Miller, vermutlich 1978 geboren, ist möglicherweise Schriftsteller und Drehbuchautor. Dies ist jedoch das erste Mal, dass er einen Roman unter diesem Namen geschrieben hat. Er lebt in Frankreich und kehrt regelmäßig an den Genfersee zurück, eine Region, die ihn stark fasziniert.‘

Fazit: Spannend, jedoch nicht in allen Teilen nachvollziehbar.

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