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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2023

Sehr informativ!

Muskeln – die Gesundmacher
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Das neueste Buch des bekannten und beliebten Sportwissenschaftlers Professor Doktor Ingo Froböse beschäftigt sich mit der menschlichen Muskulatur und deren Bedeutung für unsere Gesundheit und Mobilität. ...

Das neueste Buch des bekannten und beliebten Sportwissenschaftlers Professor Doktor Ingo Froböse beschäftigt sich mit der menschlichen Muskulatur und deren Bedeutung für unsere Gesundheit und Mobilität. Gut geschrieben und überwiegend leicht verständlich für Nicht- Fachleute erklärt er, was im Körper passiert und wie alles mit unseren Muskeln zusammenhängt. Auch die Ernährung der Muskulatur wird angesprochen. Ich hätte mir noch eine etwas unterhaltsamere Schreibweise und allgemeine Aufmachung des Buches ( Fotos, Übungstipps ) gewünscht. So ist es meiner Ansicht nach eher für Leser:innen interessant, die sich ohnehin schon mit dem Thema befassen und für die Gesundheit, Fitness und mentale Balance schon einen hohen Stellenwert haben. Das Cover hat mir gut gefallen. Ich hätte das Buch aufgrund dessen auch im Buchladen zur Hand genommen und mir näher angesehen. Alles im allen lehrreich und erhellend. Ich werde sicherlich noch weitere Bücher des Autors lesen.

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Veröffentlicht am 08.08.2023

Nostalgischer Japan - Krimi

Mord auf der Insel Gokumon
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Ich war sehr gespannt auf den Kriminalroman " Mord auf der Insel Gokumon " von Seishi Yokomizo aus dem Jahre 1971. Ich mag alte Krimis, a la Edgar Wallace, Agatha Christie, und so weiter. Die Gestaltung ...

Ich war sehr gespannt auf den Kriminalroman " Mord auf der Insel Gokumon " von Seishi Yokomizo aus dem Jahre 1971. Ich mag alte Krimis, a la Edgar Wallace, Agatha Christie, und so weiter. Die Gestaltung des Einbandes wies auch schon ein wenig darauf hin und hat mich entfernt an James Bond erinnert, oder eben alte Rowohlt- Krimis. Voller Vorfreude habe ich mich also ans Lesen gemacht aber mir fiel es etwas schwer, mich auf die Handlung zu konzentrieren, beziehungsweise ihr zu folgen. Zum einen lag es wohl an den ungewohnten japanischen Namen, zum anderen fehlte mir das Hintergrundwissen über alte japanische Mythologie und Sagen. Für Japan- Fans die sich schon etwas mehr mit der Geschichte des Landes und den Gepflogenheiten der Japaner und Japanerinnen auskennt sicher ein reizvoller Ausflug in vergangene Zeiten und ein spannendes Lesevergnügen. Mich hat es etwas angestrengt.

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Veröffentlicht am 17.05.2023

Strange

Idol in Flammen
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Das Cover passt hervorragend zum Roman, eine verschwommene Darstellung des japanischen Mädchens mit blondgefärbten Haaren vor blauem Hintergrund -
Blond, wie sein Idol, blau wie die Lieblingsfarbe ...

Das Cover passt hervorragend zum Roman, eine verschwommene Darstellung des japanischen Mädchens mit blondgefärbten Haaren vor blauem Hintergrund -
Blond, wie sein Idol, blau wie die Lieblingsfarbe des Idols. Es ist eine tieftraurige Geschichte einer Depression und dem missglücktem Versuch, durch extremes Fan- sein die Leere zu füllen. Ein unglückliches, einsames Mädchen ohne wirklichen Rückhalt und ohne Zuneigung ihrer Familie zerbricht an den Anforderungen der japanischen Gesellschaft und kann die Erwartungen nicht erfüllen. Als Ersatz für echte menschliche Beziehungen wird ihr Idol immer wichtiger und sie richtet ihr ganzes Leben nach ihm aus. Diese Entwicklung wird sehr eindrücklich und realitätsnah bis zur Schmerzgrenze beschrieben. Der Schluss lässt mich etwas ratlos zurück, aber ich denke, es ist ganz zaghaft optimistisch.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Mittelmässig

Mutterliebe
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Dieser sogenannte Justiz-Krimi um die Journalistin Kiki Holland hat mich leider nicht gepackt. Zu konstruiert erschien mir die ganze Geschichte. Am Schluss ein inhaltlicher Fehler. Ein paar Rechtschreibfehler ...

Dieser sogenannte Justiz-Krimi um die Journalistin Kiki Holland hat mich leider nicht gepackt. Zu konstruiert erschien mir die ganze Geschichte. Am Schluss ein inhaltlicher Fehler. Ein paar Rechtschreibfehler waren auch drin ( Föhn statt Fön.. z.B. ) . Nicht gut lektoriert, meines Erachtens. Dazu möchte ich in einem Roman nicht das F- Wort lesen, hier kam es dreimal. Das geht genauso wenig wie das N-Wort. Um die Gesinnung zu beschreiben, genügen weniger drastische Formulierungen. Die Motivation für den Kindesmord wurde mir nicht wirklich plausibel. Unter einem Justiz-Krimi hätte ich mir viel mehr Gerichtsszenen vorgestellt und nicht die hanebüchenen Detektivabenteuer der Protagonistin. Die privaten Anbahnungen haben mich eher gelangweilt, waren sie doch sehr schablonenhaft und aufgesetzt. Ich wurde nicht warm mit Kiki Holland. Das ganze Geschehen empfand ich als aufgesetzt und oberflächlich. Kein grosser Wurf.

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Veröffentlicht am 17.05.2023

Familie Leitz

Das Licht im Rücken
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Eine renommierte Autorin, ein wirklich schön aufgemachtes Buch, eine Geschichte, die mich interessiert - und doch hat es mich leider nicht gepackt. Ich bin etwas enttäuscht und ratlos, weil ich ...

Eine renommierte Autorin, ein wirklich schön aufgemachtes Buch, eine Geschichte, die mich interessiert - und doch hat es mich leider nicht gepackt. Ich bin etwas enttäuscht und ratlos, weil ich mich mit freudiger Erwartung und grossem Wohlwollen ans Lesen gemacht habe. Es mag an mir liegen, aber keiner der Charaktere konnte sich in mein Herz schleichen, mit keinem habe ich mitgelitten, keinen fand ich richtig spannend beschrieben. Seltsam distanziert und leblos wirkte der Roman auf mich. Vielleicht ist es der Schreibstil, der mir einfach nicht zu liegen scheint. Ich mag einfach nicht, wenn in der Gegewartsform geschrieben wird. Das fühlt sich für mich immer irgendwie unnatürlich an und ich muss mich zum Weiterlesen zwingen. Dabei hat mir die sorgfältige Recherche sehr gut gefallen. Die liebevolle Gestaltung mit Fotos, alten Plakaten, etc. war sehr ansprechend, aber leider..

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