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Veröffentlicht am 01.05.2023

Zeitreise-Romanze für junge Leser*innen

Stealing Infinity
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"Stealing Infinity" bildet den ersten Band der Dilogie, welche eine Zeitreiseerzählung rund um Natasha Clarke ist. Ihr Leben gerät aus den Fugen, seit ihr Vater vor vielen Jahren verschwunden ...

"Stealing Infinity" bildet den ersten Band der Dilogie, welche eine Zeitreiseerzählung rund um Natasha Clarke ist. Ihr Leben gerät aus den Fugen, seit ihr Vater vor vielen Jahren verschwunden ist, und ihre Mutter konnte den Verlust nicht verkraften. Als Natasha die Chance erhält, an der streng geführten Gray Wolf Academy zu studieren, welche die Möglichkeit bietet, durch die Zeit zu reisen, nimmt ihr Leben eine neue Wendung.

Der Schreibstil ist einfach zu folgen, und der Prolog fesselt den Leser sofort mit einer Zeitreisemission, die für den Vater leider nicht gut ausgeht. Allerdings gewinnt die Geschichte erst ab der Mitte des Buches an Spannung, und die Charaktere bleiben meistens oberflächlich, was jedoch gewollt sein ksnn. Obwohl der Fokus nicht stark auf der Zeitreiseseite liegt, fand ich es dennoch recht faszinierend.

Natasha Clarke ist ein sympathischer Charakter, der eine enorme Entwicklung durchmacht und nicht mehr so naiv wie zu Beginn ist. Die Liebesgeschichte ist allerdings zu offensichtlich und zu wenig tiefgründig, was möglicherweise auf die Zielgruppe zurückzuführen ist. Insgesamt ist "Stealing Infinity" eine unterhaltsame Lektüre, jedoch fehlt es an Tiefe und Überraschungen, weshalb ich dem Buch 3 von 5 Sternen gebe. Das Cover hingegen ist sehr ansprechend und passt hervorragend zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Überleben oder Verzweifeln

Überleben ist alles
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Ich habe das Buch mit hohen Erwartungen begonnen, da die Idee spannend klang: Ein Survival-Guide geschrieben von einer 15-jährigen Mädchen, die zusammen mit ihrem kleinen Bruder von ihrem Vater in ein ...

Ich habe das Buch mit hohen Erwartungen begonnen, da die Idee spannend klang: Ein Survival-Guide geschrieben von einer 15-jährigen Mädchen, die zusammen mit ihrem kleinen Bruder von ihrem Vater in ein abgelegenes Versteck in Schottland entführt wird, um sich vor einer angeblichen Pandemie zu schützen. Der ungewöhnliche Stil, der Tagebuch- und Handbuch-Elemente kombiniert, war zunächst interessant, doch je weiter ich las, desto mehr fand ich ihn anstrengend. Die Handlung zieht sich, und es fällt schwer, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Besonders die Protagonistin Haley wirkt stellenweise unglaubwürdig. Ihr innerer Konflikt zwischen der Zerrissenheit gegenüber ihren Eltern und der Unsicherheit über die wahre Bedrohung wird gut dargestellt, aber die übrigen Figuren bleiben flach. Der Thriller-Elemente bleiben schwach, und die Szenen, die als grausam und makaber gedacht sind, hinterließen bei mir eher ein unangenehmes Gefühl. Insgesamt ist das Buch zwar spannend, aber die ständige Wiederholung der Survival-Thematik und die langsame Handlung haben meinen Lesegenuss stark gemindert.

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