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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2023

Abenteuer in den Ferien

Die Robot-Kids: Rettung von Moto-5
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In den Sommerferien ist nicht immer viel los, erst nachdem Alex Milo und Lea bei Alex' Tante waren, wird es spannend. Sie dürfen einen Roboter reparieren - wenn ihnen das gelingt, dürfen sie ...

In den Sommerferien ist nicht immer viel los, erst nachdem Alex Milo und Lea bei Alex' Tante waren, wird es spannend. Sie dürfen einen Roboter reparieren - wenn ihnen das gelingt, dürfen sie ihn behalten.
Klingt nach einer tollen Geschichte - ist es letztendlich auch, denn Kindern im Leselernalter ist es wurscht, dass das alles wenig Sinn ergibt. Keine Firma würde einen Roboter auf den Müll geben, nur weil der Akku nicht mehr funktioniert und ein Gelenk nicht ganz passt. Aber so können die Kids mit ein wenig Hilfe den Roboter tatsächlich funktionstüchtig bekommen.
Der Text selbst liest sich gut und ist frei von schweren Formulierungen und Wörtern, was super für ein Leseanfängerbuch ist. Die Story ist auf das Wichtigste gekürzt - manchmal hatte ich als Erwachsener das Gefühl es wäre was vom Inhalt verloren gegangen.
Mit den tollen Illustrationen passt es wirklich gut und mein Sohn fand es klasse. Also eine Empfehlung für die Kids.

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Veröffentlicht am 29.03.2023

Witzig und informatv

Wo ist die Mitte des Weltalls?
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Der Weltraum - unendliche Weiten - schon das Raumschiff Enterprise konnte nicht alle Rätsel lösen.
Vieles hat mit Physik und Quantenphysik zu tun und wirklich schwierig zu verstehen für den Laien. ...

Der Weltraum - unendliche Weiten - schon das Raumschiff Enterprise konnte nicht alle Rätsel lösen.
Vieles hat mit Physik und Quantenphysik zu tun und wirklich schwierig zu verstehen für den Laien. Die Autoren versuchen die Verwirrungen ein wenig aufzudröseln und erklären witzig die verschiedenen Sachverhalte. Auch wenn man nicht alles versteht, das Buch unterhält richtig gut. Der Text liest sich sehr angenehm ohne viel Fachchinesisch und alles mit kleinen comicartigen Zeichnungen aufgelockert. Von schwarzen Löchern über das Universum selbst, von Einstein bis zu den alten Griechen. Es werden viele Themen angesprochen und gut erklärt, vor allem, dass es für vieles einfach noch keine Erklärung gibt und das finde ich als Erkenntnis in einem Buch toll, das man das auch zugeben kann und nicht so tut, als wäre alles klar.
Mit Charme und Witz ist das ein wirklich tolles Buch, das auch meinem Mann sehr gefallen hat, obwohl er an solche Bücher immer recht kritisch herangeht, da er aus beruflichen Gründen Ahnung in der Materie hat.

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Veröffentlicht am 03.03.2023

Super 1. Band

Master Class, Band 1 - Blut ist dicker als Tinte
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Autoren leben ein ruhiges Leben? Manchmal scheinbar nicht, wie uns die Autorin in diesem Buch mitteilt. Denn alles was die angehende Autorin Riley erlebt ist alles andere als langweilig.
Den ...

Autoren leben ein ruhiges Leben? Manchmal scheinbar nicht, wie uns die Autorin in diesem Buch mitteilt. Denn alles was die angehende Autorin Riley erlebt ist alles andere als langweilig.
Den Rahmen bildet ein Schreibwettbewerb für junge Autoren an dem Riley mit ihrer Schreibgruppe teilnimmt. Doch direkt von Anfang an ist vieles nicht so wie es zu sein scheint.
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Die Autorin schreibt aus 2 Perspektiven - hauptsächlich Rileys, aber zwischen durch immer mal auf einer Seite nimmt sie die Position einer geheimnisvollen Person ein, die sich auch am Ende nicht zu erkennen gibt und einen Cliffhanger zu Band 2 bildet. Meine Befürchtung, dass der erste Band komplett offen sein könnte, hat sich aber zum Glück nicht bestätigt. Es gibt einen guten Abschluss, der zwar viele Fragen offen lässt, aber für den Moment befriedigt.
Die Figuren sind interessant und sehr vielfältig, wobei mir einige Macken schon sehr auf die Nerven gingen. So hätte man viele Missverständnisse einfach mal mit Reden aus der Welt schaffen können. Na gut, so wurde eben der Spannungsbogen aufgebaut. Das ist aber auch das einzige was ich bemängeln kann (und einen Schnitzer im Text, als es zum Abendessen gehen soll, in der Textnachricht aber gefragt wurde, ob sie schon zum Mittag los sei ^^).
Der Text ist locker geschrieben und lässt sich gut lesen. Er ist spannend und mit Chats ein wenig aufgelockert, aber nicht übertrieben.
Was ich auch schön fand - das Hardcover hat einen Schutzumschlag und wenn man den entfernt kommt das selbe Bild wie auf dem Umschlag zu Tage. Das find ich klasse.
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Ein spannendes Buch, das auch einen guten Horrorthriller abgegeben hätte (der Anfang bot sich quasi dazu auch an ^^), aber so wie er ist, ist er spannend und ich freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Genre-Mix, aber kein wirklicher Horror

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Ich gebe zu, bei diesem Buch habe ich mich vom Cover und vor allem der Aussage von Stephen King leiten lassen und habe mich auf ein schönes Horror wenigstens Thrillerbuch gefreut.

Als Leser begleiten ...

Ich gebe zu, bei diesem Buch habe ich mich vom Cover und vor allem der Aussage von Stephen King leiten lassen und habe mich auf ein schönes Horror wenigstens Thrillerbuch gefreut.

Als Leser begleiten wir Mallory, die seit 18 Monaten clean ist und durch ihren Gönner eine Stelle als Kindermädchen ergattern konnte. Der kleine Teddy scheint auch direkt warm mit ihr zu werden und schenkt ihr ein Bild. Diese Bilder mehren sich und werden zeitweise ziemlich unheimlich. Aber wer mal diese Bilder, denn sie sehen nicht aus, wie von einem 5-jährigen Kind.

Der Einstieg in das Buch fiel leicht. Es liest sich flüssig und hat mich die erste Hälfte auch wirklich gefesselt. Spannend war vor allem, dass der Leser hier die gezeichneten Bilder auch zu sehen bekommen hat und sie nicht nur beschrieben wurden. Ab ungefähr der Hälfte des Buches lässt der Sog nach. Ich war immer noch gespannt darauf, was bei der ganzen Sache herauskommen würde, aber wirkliche Spannung hat mich nicht mehr ergriffen. Es kam auch kaum noch vor, es ging mehr um die "Ermittlungen". Das Ende hat mich dann nicht wirklich überrascht. Da hätte der Autor mehr draus machen können. Warum genau das Buch nun "Schlafenszeit" heißt und die Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt - das kann ich absolut nicht erklären. Es passt so gut wie gar nicht zu dem, was ich gelesen habe.

Mallory als Figur fand ich authentisch und interessant, alle anderen Handelnden waren mir zu oberflächlich. Außerdem haben wir noch ein 5-jähriges Kind, das allein duscht und komplett allein aufs Klo geht. Das mag es geben, aber ist mir in meinem Umfeld noch nie vorgekommen. Trotzdem hatte das alles einen komischen Beigeschmack.

Starker Anfang, aber dann am Ende hat das Buch einen hängen lassen - mein Fazit: Eigentlich nicht schlecht, die Idee ist klasse, aber noch mal würde ich es jetzt nicht lesen.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Nicht immer einfach

M VS F
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Puh, es gab lange kein Buch mehr, bei dem mir die Rezension nicht locker flockig von den Fingern gesprungen ist. Denn dieses Buch ist anders. Das Cover erregt auf jeden Fall das Interesse - es stellt einen ...

Puh, es gab lange kein Buch mehr, bei dem mir die Rezension nicht locker flockig von den Fingern gesprungen ist. Denn dieses Buch ist anders. Das Cover erregt auf jeden Fall das Interesse - es stellt einen Chat zwischen den Protas dar und lässt schon einen kleinen Einblick in das, was da kommt. Auch der Titel ist eher geheimnisvoll.

Der Einstieg in den Text ist mir nicht leicht gefallen. Wir begleiten Venni, die Hauptfigur, und Karl zu einer Preisverleihung. Sie machen Rast im Harz und dann nimm das ganze seinen Lauf und der Leser ist mittendrin.

Das Buch ist definitiv nichts für so nebenbei. Er verlangt Aufmerksamkeit, sonst übersieht man kleine Feinheiten. Die Handlung war für mich manchmal zu wirr - die Beschreibungen der Landschaften und Orte dagegen sehr gelungen. Ich bin auch mit den Hauptfiguren nicht warm geworden. Venni ist mir zu abgedreht und macht Sachen, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Isabella hingegen ist immer geheimnisvoll und unnahbar für mich. Eigentlich kümmern sie sich um die Produktion eines Filmes andererseits spielen immer wieder Fantasievorstellungen mit hinein, die auf mich verwirrend gewirkt haben. Das Ende hingegen, hat mich mit dem Buch wieder etwas versöhnt. es ist schlüssig und verbindet offene Enden miteinander. Das hat mir gefallen.

Es ist auf jeden Fall etwas anderes - sehr nüchtern geschrieben, mit Ansätzen eines Krimis - es vermischt Fantasie und Wirklichkeit und ist an manchen stellen schwer zu greifen, aber doch ein Leseabenteuer, das ich nicht missen möchte.

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