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Veröffentlicht am 11.05.2023

Eine bemerkenswerte Lektüre

Elternabend
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Auf das Buch von Sebastian Fitzek habe ich mich besonders gefreut, zumal ich ihn neulich live bei einer Talkshow erleben durfte. Ich bin kein Thriller-Leser, aber „Elternabend“, das „kein Thriller“ ist ...

Auf das Buch von Sebastian Fitzek habe ich mich besonders gefreut, zumal ich ihn neulich live bei einer Talkshow erleben durfte. Ich bin kein Thriller-Leser, aber „Elternabend“, das „kein Thriller“ ist (auch wenn es nach Horror klingt) hat mich total begeistert. Denn dieses Buch ist mehr als nur eine Unterhaltungslektüre.
Der Inhalt: Sascha Nebel hat sich zur falschen Zeit am falschen Ort das falsche Auto für einen Diebstahl ausgesucht. Kaum, dass er hinter dem Steuer eines Geländewagens Platz genommen hat, zieht eine Horde demonstrierender Klimaaktivisten durch die Straße. Allen voran eine junge Frau, die den SUV mit einer Baseballkeule demoliert. Als die Polizei auf der Bildfläche erscheint, ergreifen Sascha und die Unbekannte die Flucht und platzen in den Elternabend einer 5. Klasse. Um die Nacht nicht in Polizeigewahrsam zu verbringen, bleibt ihnen keine andere Wahl: Sie müssen in die Rolle von Christin und Lutz Schmolke schlüpfen, den Eltern des 11jährigen Hector, die bislang jede Schulveranstaltung versäumten. Zwei wildfremde Menschen, zwischen denen kaum größeres Streitpotential herrschen könnte, geben sich als Vater und Mutter eines ihnen völlig unbekannten Kindes aus. Dabei ist die Tatsache, dass Hector der größte Rüpel der Schule ist, sehr schnell ihr kleinstes Problem …
Ich war und bin immer noch total begeistert. Der Schreibstil – schon beim Lesen der ersten Seiten hatte ich ein Grinsen im Gesicht – ist wie auch bereits in „Der erste letzte Tag“ einfach fantastisch. Man fliegt so durch die Seiten und hat das Gefühl live dabei zu sein. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen und ich war total neugierig, was mich alles erwartet. Ich muss gestehen, der Humor kommt nicht zu kurz und ich lerne auch die unterschiedlichsten Menschen, kennen. Durch die herrlichen Beschreibungen sehe ich jeden Einzelnen vor mir. Ich lerne Sascha, den Kleinganoven kennen und dessen Schicksal hat mich wirklich sehr berührt. Dadurch beschäftigt sich der Roman ich mit ernsthaften Themen sie Suizid, Mobbing und Depressionen bei Schulkindern und Erwachsenen. Also nicht nur eine tolle Geschichte, die mich wirklich des Öfteren zum Lachen gebraucht hat, sondern auch mit viel Tiefgang. Einfach das perfekte Gesamtpaket.
Ich konnte dieses hervorragende Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen. Das Cover ist auch perfekt. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.05.2023

Ein spannender Auftakt einer neuen Saga

Sturmjahre
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„Sturmjahre – Ein Gefühl von Unendlichkeit“ aus der Feder der Autorin Lia Scott ist der fesselnde Auftakt der Sturmjahre-Saga. In diesem Roman vereint die Autorin ihre Liebe zu Schottland mit bewegenden ...

„Sturmjahre – Ein Gefühl von Unendlichkeit“ aus der Feder der Autorin Lia Scott ist der fesselnde Auftakt der Sturmjahre-Saga. In diesem Roman vereint die Autorin ihre Liebe zu Schottland mit bewegenden Schicksalen der Zeit – während und nach dem Ersten Weltkrieg.
Der Inhalt: Schottland 1917: Grüne Wiesen, graue Steinhäuser und starke Winde – das ist die Heimat von Bonnie und ihrer großen Familie im beschaulichen Foxgirth. Dort ist Bonnie Krankenschwester. Doch seit der Erste Weltkrieg tobt, versorgt sie verletzte Soldaten in einem weit entfernten Krankenhaus. Eines Tages landet ihr Bruder Archie verwundet auf ihrer Station, zusammen mit seinem Kameraden Connor, den Bonnies Lachen in all der düsteren Zeit glücklich macht. Bald reisen Bonnie und die Männer zurück in die Heimat, wo sie auf eine bessere Zukunft hoffen. Doch als Connor die Schatten der Vergangenheit einholen, muss Bonnie eine mutige Entscheidung treffen.
Wow! Was für ein fulminanter Auftakt. Ich muss gestehen, die Autorin hat einen neuen Fan. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen wurde ich von der Geschichte gefangengenommen und sie hat mich nicht mehr losgelassen. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in Schottland und sehe diese atemberaubende Landschaft vor mir. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Ich kehre auf der Farm der Dennon-Familie ein und lerne die Geschwister, die nicht unterschiedlicher sein könnten kennen. Dann lerne ich eine äußerst liebenswerte Protagonistin kennen – Bonnie, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie kümmert sich während des Krieges aufopfernd um die Verletzten und geht bis an ihre Grenzen. Dann lernt sie einen Kameraden von Archie kennen, doch Connor scheint ein dunkles Geheimnis zu haben, dass er niemanden anvertrauen will. Die beiden fühlen sich magisch zueinander hingezogen, doch Archie will um jeden Preis eine Beziehung zwischen den beiden verhindern. Beim Lesen dieser spannenden Lektüre fahren meine Gefühle Achterbahn. Ich hätte mir so sehr gewünscht, das Bonnie nach diesem schrecklichen Krieg – den uns die Autorin mit all seinen Grauen deutlich vor Augen führt – glücklich wird. Und so habe ich mit großer Spannung das Ende des Buches herbeigesehnt. Ich muss gestehen, dass ich ab und an während des Lesens feuchte Augen hatte, so sehr hat mich diese Saga, die vor einer absoluten Traumkulisse spielt, berührt.
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesehighlight sehr gerne 5 Sterne. Übrigens ist das Cover auch ein echter Hingucker. Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung dieser spannenden und hochemotionalen Traumlektüre.

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Veröffentlicht am 06.05.2023

Einfach wieder spitze!

Lieselotte will nicht baden
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Auf das neue Abenteuer von Lieselotte haben wir uns schon riesig gefreut. Die Bilderbücher von Alexander Steffensmeier mit seinen herrlichen Illustrationen, die Kinderaugen immer wieder zum Leuchten bringen, ...

Auf das neue Abenteuer von Lieselotte haben wir uns schon riesig gefreut. Die Bilderbücher von Alexander Steffensmeier mit seinen herrlichen Illustrationen, die Kinderaugen immer wieder zum Leuchten bringen, sind längst zu Bestsellern geworden. Und Lieselotte ist aus unserem Bücherregal nicht mehr wegzudenken. Wir sind riesengroße Fans von Lieselotte, die uns mit ihrem Charme immer wieder aufs Neue begeistert.
Der Inhalt: Lieselotte und ihre Freunde vom Bauernhof haben sich beim Spielen ordentlich schmutzig gemacht. Da gibt es kein Pardon. Vor dem Schlafengehen müssen alle in der Badewanne noch einmal kräftig abgeschrubbt werden. Auch Lieselotte. Aber die will nicht. Sie versucht es heimlich mit einer kleinen Katzenwäsche. Die Bäuerin kommt ihr jedoch auf die Schliche. Und dann wird es herrlich turbulent. Beide haben riesigen Spaß mit dem Rasensprenger und beim Spritzen mit dem Gartenschlauch. Schließlich muss sogar die Bäuerin in die Badewanne, denn die ist in den Matsch geplumpst.
Wir waren sofort wieder total begeistert. Schon das wunderschön gestaltete Cover rief bei Raffael wahre Begeisterungsrufe hervor. Er ist einfach süchtig nach Lieselotte, dieser freundlichen Kuh mit ihrer Hühnerschar und der netten Bäuerin. Sie haben unser Herz schon lange im Sturm erobert.
Die Texte sind leicht verständlich (empfohlen wird das Traumkinderbuch ab 4 Jahren), aber auch kleinere Kinder haben beim Betrachten der Traumillustrationen ihre Freude, denn es gibt ja so viel zu entdecken und Lieselotte bringt uns des Öfteren zum Lachen. Selbstverständlich gibt es auch für dieses Lieselotte-Abenteuer 5 Sterne. Wir freuen uns schon riesig auf das nächste Abenteuer von Lieselotte.

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Veröffentlicht am 06.05.2023

Ein toller Wohlfühlroman

Am Horizont wartet die Sonne
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Ich freue mich jedes Jahr auf den neuen Sommerroman der Spiegel Bestsellerautorin Meike Werkmeister. Dieses Mal nimmt sie uns auf eine aufregende Reise mit, die uns von Hamburg nach Portugal führt. Und ...

Ich freue mich jedes Jahr auf den neuen Sommerroman der Spiegel Bestsellerautorin Meike Werkmeister. Dieses Mal nimmt sie uns auf eine aufregende Reise mit, die uns von Hamburg nach Portugal führt. Und hier dürfen wir viele neue Menschen und ihre Geschichten kennenlernen.
Der Inhalt: Es gibt keine Zufälle, es gibt nur Zeichen. Davon ist die Hamburger Autorin Katrin überzeugt. Doch während sie Bücher schreibt, die anderen Orientierung geben sollen, steckt sie selbst in einer Lebenskrise. Bis das Schicksal auch ihr ein Zeichen gibt: Als sie einen Liebesbrief findet, adressiert an einen Filipe in Portugal, beschließt sie, dem Empfänger die Botschaft persönlich zu überbringen. Mit ihrer Freundin Julia reist sie auf eine idyllische Halbinsel an der Atlantikküste, die Heimat des geheimnisvollen Filipe. Bei der Suche nach ihm gerät Katrin unversehens in ein Familiendrama. Und findet etwas, wonach sie gar nicht gesucht hat.
Wow! Wieder ein wunderschöner Wohlfühlroman, voller Emotionen, der wie eine herzliche Umarmung ist. Wenn ich die Augen schließe, läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich erlebe eine herrliche Zeit in Portugal und genieße diese herrliche Landschaft und die langen Strandspaziergänge. Unsere Protagonistin Katrin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, durchlebt eine schwere Zeit. Und als sie diesen Liebesbrief findet, fasst sie ja den spontanen Entschluss, diesen an den Empfänger persönlich zu überbringen. Und nun beginnt für sie und ihre Cousine Julia, die wie eine Schwester für sie ist, ein großes Abenteuer, das einiges Vorborgenes ans Tageslicht bringt. Ich lerne wunderbare Menschen kennen, erleben eine Achterbahn der Gefühle. Habe mich in die kleinen Hundewelpen und ihre Mutter verliebt. Und natürlich spielt auch die Liebe in dieser Geschichte eine große Rolle. Denn irgendwo auf der Welt gibt es für jeden den einen Menschen, den man immer gesucht hat. Beim Lesen war ich manchmal zu Tränen gerührt, so nahe gingen mir manche Szenen. Voller Spannung habe ich das Buch verschlungen und habe auf ein Happyend gehofft.
Ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Auch das farbenfrohe Cover gefällt mir sehr gut. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.05.2023

Aufregung in Brunngries

Prost, auf die Feinschmecker
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In seinem neuesten Provinzkrimi „Prost auf die Feinschmecker“ entführt uns der Autor
Friedrich Kalpenstein nun bereits zum siebten Mal in das idyllische Brunngries. Und hier treffe ich wieder auf meinen ...

In seinem neuesten Provinzkrimi „Prost auf die Feinschmecker“ entführt uns der Autor
Friedrich Kalpenstein nun bereits zum siebten Mal in das idyllische Brunngries. Und hier treffe ich wieder auf meinen Lieblingsermittler Tischler und seinen Kollegen Fink und natürlich auf Resi, die mir auf dem tollen Cover schon wieder fragend entgegenblickt.
Der Inhalt: »Verärgere niemals den Koch. Er könnte dir dein letztes Gericht servieren!«
Sechs Gourmets, drei Gänge, ein Toter. So ruhig hatte sich der Lehrer Klaus Busch seinen Ruhestand nicht vorgestellt: Nach einem gemeinsamen Essen im Kreise befreundeter Feinschmecker bricht er tot vor seiner Haustür zusammen. Schnell ist klar, dass er vergiftet wurde. Hauptkommissar Tischler ermittelt. Die Herausforderung könnte nicht größer sein. Denn unter den sechs Personen befinden sich zwei Herren, die der Kommissar nur allzu gut kennt, Polizeioberrat Schwenk und der Bürgermeister von Brunngries, Max Gmeinwieser. Die beiden sind natürlich fest davon überzeugt, dass dadurch ihre Unschuld bewiesen ist. Tischler sieht das anders. Denn er ermittelt wie immer in alle Richtungen.
Wieder ein toller Provinzkrimi, der einen von der ersten Zeile an gefangen nimmt. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in Brunngries, und das Gelesene läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich treffe auf viele Bekannte, die mir mittlerweile schon ans Herz gewachsen sind, allen voran natürlich Hauptkommissar Tischler, der gerne mit seinem tollen Schlitten durch die Gegend braust und seine eigene Ermittlungsart hat. Und der mit seiner jungen Ärztin eigentlich ganz glücklich ist, wären da nicht immer die gewissen Momente, die in ganz schön ins Schwitzen bringen. Dann ist da noch sein junger Kollege Felix Fink, ein pflichtbewusster Polizist, dessen Markenzeichen seine Trachtenjanker sind. Na ja, seit er eine Freundin hat, treten sie nicht mehr ganz so oft an Aktion. Aber nun zum Fall, der ziemlich spannend ist. Gemeinsam mit Tischler gehe ich auf Verbrecherjagd und bei dieser kommt man ja ab und an ganz schön ins Schwitzen. Ins Schwitzen kommen aber auch der Polizeirat und der Bürgermeister von Brunngries. Schließlich kommen ja einige Geheimnisse ans Licht und es wird von Seite zu Seite spannender. Ich konnte diesen tollen Provinzkrimi – ich hatte beim Lesen ab und an auch ein Grinsen im Gesicht – nicht mehr aus der Hand legen. Muss gestehen, dass ich auf der falschen Fährte war und am Ende ganz schön überrascht war.
Wieder ein perfektes Gesamtpaket. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Ich freue mich schon riesig auf meine nächste Reise nach Brunngries.

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