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Veröffentlicht am 18.05.2023

Schöne Geschichte

Happy Place
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Inhalt:

Harriet und Wyn kennen sich schon seit ihrer Jugend und sind DAS Traumpaar. Das findet jeder, natürlich auch ihre besten Freunde. Dabei sind sie schon seit 6 Monaten getrennt.

Trotzdem finden ...

Inhalt:

Harriet und Wyn kennen sich schon seit ihrer Jugend und sind DAS Traumpaar. Das findet jeder, natürlich auch ihre besten Freunde. Dabei sind sie schon seit 6 Monaten getrennt.

Trotzdem finden sie sich in einem gemeinsamen Urlaub mit ihren Freunden wieder, in einer Hütte in Maine. Dort machen die Freunde schon seit Jahren gemeinsam Urlaub. Eine Auszeit bei gutem Essen, schönen Ausflügen, tollen Erinnerungen. Außerdem will das eine befreundete Pärchen am Ende der Woche heiraten.

Harry und Wyn wollen ihren Freunden den Urlaub nicht vermiesen und verschweigen daher ihre Trennung weiterhin. Wie schwer soll es schon sein, nochmal eine Woche so tun als ob sie noch ein Paar wären und auch gemeinsam in einem Bett zu schlafen?

Meinung:

Die Idee ist ja nicht unbedingt neu, dass zwei Ex-Verlobte ein glückliches Paar spielen müssen. Und doch bringt die Autorin das Thema auf einem anderen Level. Die sechs Freunde verbringen schon seit Jahren eine Woche in Maine gemeinsam. In der Studienzeit haben sie noch zusammen gewohnt, doch jetzt sind sie über mehrere Staaten aufgeteilt und sehen sich nur noch selten. Da ist es irgendwie logisch, dass man das Urlaubsglück nicht zerstören will. Schon gar nicht, wenn am Ende der Woche eine Hochzeit ansteht und noch dazu die Hütte, in der sie immer übernachtet und gewohnt haben, nun verkauft wird und es wohl der letzte Urlaub auf diese Art sein wird.

Nun ja, dass es nicht ganz so einfach wird, wie Harry und Wyn sich das am Anfang vorstellen, liegt wohl auf der Hand. Anscheinend gibt es da noch viel Unausgesprochenes zwischen ihnen, Wut, Enttäuschung, Frust, aber auch noch Gefühle, die nun wieder an die Oberfläche kommen. Und sich nun wie ein glückliches Paar zu benehmen, ohne dass die anderen etwas mitbekommen, ist doch nicht so einfach.

Die Charaktere mochte ich wirklich sehr gern. Alle sechs sind sehr liebenswert. Besonders gefallen hat mir, dass wir es hier zum Großteil nicht mit Jugendlichen zu tun hatten, sondern dass die Charaktere schon ca in ihren 30ern waren. Am meisten erfährt man natürlich über Harry und Wyn. Das Buch wird aus der Sicht von Harriet erzählt und wir erleben hier ihre ganze Gefühlswelt mit. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr manchmal richtig mitgelitten und mitgefiebert.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die erste ist die Gegenwart, in der es eben um diesen Urlaub geht. Und dann gibt es noch diverse Rückblenden, in denen wir erfahren, wie die Freundschaft überhaupt begonnen hat und natürlich wann und wie Harry und Wyn sich kennengelernt haben. Das fand ich ganz schön, da man hier mehr Informationen bekam, wie diese Konstellation überhaupt zustande gekommen ist.

Leider gab es bei dieser Geschichte wieder mal das altbekannte Problem: Die Protagonisten haben nicht wirklich miteinander geredet. Das hat mich teilweise echt genervt. Als sie endlich miteinander gesprochen haben, wurde die Geschichte für mich um Welten besser! Das hätte viel früher passieren müssen!

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Wenn die Protagonisten früher miteinander geredet hätten, wäre die Bewertung aber besser ausgefallen.

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Veröffentlicht am 19.07.2020

Amerikanisches Kleinstadtflair inklusive Magie

Sanctuary
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Inhalt:

Daniel Whitman ist der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool. Bei einer Party kommt er unter mysteriösen Umständen ums Leben. War es ein unglücklicher Unfall? Oder war es Mord, womöglich ...

Inhalt:

Daniel Whitman ist der gefeierte Footballstar der Sanctuary Highschool. Bei einer Party kommt er unter mysteriösen Umständen ums Leben. War es ein unglücklicher Unfall? Oder war es Mord, womöglich sogar durch Magie begangen? Daniels Exfreundin Harper, die mehr als einen Grund hatte, ihn zu hassen, ist die Tochter der einzigen (?) Hexe in Sanctuary. Als die Polizei Ermittlungen einleitet, steht Sanctuary kurz vor einer Hexenjagd ...

Meinung:

Ich bin durch das ungewöhnliche Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Die unscharfe Umgebung und die Stadt in einer Kugel haben mich neugierig gemacht. Unfall/Mord, Magie, Hexen und Polizeiermittlungen? Super!

Im Grunde genommen, war es ein tolles Buch. Die Geschichte an sich war interessant und meistens auch spannend. Kaum glaubte man, dass etwas geklärt wäre, kam es doch wieder anders. Es zeigt das typische amerikanische Kleinstadtleben, das man auch aus dem Fernsehen kennt (zb Desperate Housewifes) inklusive Intrigen und Skandalen.

Das Buch ist durchgehend in der Ich-Form geschrieben, allerdings durch sehr viele Perspektiven. So haben wir zb die Perspektive der verzweifelten Mutter von Daniel, Sarah - die Mutter von Harper, Harper selbst, die Ermittlerin, die auf den Fall angesetzt wurde und noch einige mehr. Die Kapitel sind jeweils sehr kurz gehalten. Sie sind dadurch und durch den guten Schreibstil gut und schnell zu lesen. Leider leidet aber die Verbindung zu den Charakteren darunter. Da man ständig die Sicht von jemand anderem liest, kann man sich in niemanden richtig hineinversetzen oder eine Bindung zu jemandem aufbauen. Gerade liest man die Sicht von Person A und gleich danach von Person B, die beide komplett unterschiedlich sind. Das Ganze macht das Buch sehr abwechslungsreich, aber auch etwas mühsam.

Fazit:

Die Bewertung fällt mir ziemlich schwer. Normalerweise vergebe ich keine halben Sterne. Aber das Buch ist kein 3 Sterne Buch, dafür ist es zu gut, aber 4 Sterne sind wiederum zuviel. Also bleibt mir nichts anderes übrig: 3,5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 08.12.2019

Wenn Mauern bröckeln ...

Sinking Ships
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Inhalt:

Carla lässt keine Schwächen zu, sie darf keine Schwächen haben, zu viel steht auf dem Spiel. Sie kümmert sich alleine um ihre zwei Brüder. Ihr Vater ist im Gefängnis und ihre Mutter ist tot. Als ...

Inhalt:

Carla lässt keine Schwächen zu, sie darf keine Schwächen haben, zu viel steht auf dem Spiel. Sie kümmert sich alleine um ihre zwei Brüder. Ihr Vater ist im Gefängnis und ihre Mutter ist tot. Als Kind musste sie dabei zusehen, wie ihre Mutter ertrank. Davon kommt auch ihre panische Angst vor Wasser. Und Männer lässt sie auch nicht an sich ran, schon gar nicht den nervigen Bruder Mitchel ihrer besten Freundin.
Doch als sie bei einer Party unglücklicherweise in den Pool fällt, rettet gerade Mitchel sie in letzter Sekunde vor dem Ertrinken. Und irgendwie schafft er es, dass ihre Mauern zu bröckeln beginnen ...

Meinung:

Schon der erste Teil der Fletcher-University-Reihe Burning Bridges hat mir gut gefallen (Rezension). Also war klar, dass ich auch das zweite Buch von Tami Fischer lesen werde. Noch dazu ist es in einer meiner Lieblingsfarben gehalten und sieht richtig hübsch aus.

Carla ist kein einfacher Charakter. Ich muss sogar zugeben, dass sie mir anfangs etwas auf die Nerven ging. Teilweise reagierte sie mir zu zickig oder zu schroff. Doch mit der Zeit habe ich sie doch lieb gewonnen. Sie hat definitiv ihre Gründe, warum sie ihre Mauern hochgezogen hat und niemanden an sich heranlässt - nicht einmal ihre besten Freundinnen.

Umso schöner ist es zu lesen, wie Mitchel es langsam aber sicher schafft, diese Mauern bröckeln zu lassen. Wie Carla ihm immer mehr vertraut und sich ihm öffnet. Allzu viel Zeit können sie aber leider nicht miteinander verbringen, weil sie das Leben rundherum komplett einspannt. Carla kümmert sich um ihre Brüder, studiert, arbeitet in einer Bar und hilft im Frisörsalon ihrer Tante aus - uff, wie sie das schafft, wurde mir im ganzen Buch nicht klar ...

Dass irgendwann auch etwas Drama in die Geschichte gehört, war klar und so habe ich das ganze Buch nur darauf gewartet. Als es dann kam, war es eigentlich ziemlich vorhersehbar gewesen. Ich bin nur froh, dass es nicht allzu lang gedauert hat, da ich es nicht mag, wenn zwei Liebende getrennt sein müssen ...

Der Schluss war mir dann fast ein bisschen zu kurz. Da hätte noch gut ein Epilog gepasst, um ein paar Fragen bzw Erzählstränge so richtig zu beenden. ... aber vielleicht passiert das ja noch im dritten Band, der aber natürlich wieder von anderen Charakteren handelt.

Burning Bridges war spannender, mit seinen Thrillerelementen hat es sich von der breiten Masse der New Adult Romane abgehoben. Sinking Ships hat zwar auch seine Besonderheiten, aber es hebt sich nicht ganz so ab. Wobei man aber schon sagen muss, dass Tami Fischer auf jeden Fall ein Talent zum Schreiben und zum Geschichten erzählen hat.

Fazit:

Solide New Adult Geschichte, die zeigt, dass man auch Hilfe annehmen kann/soll.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Leider nicht überzeugend

The Woman in Suite 11
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Inhalt:

Lo Blacklock will ins Leben einer Reisejournalistin zurückkehren, nachdem sie mehrere Jahre zu Hause bei ihren Kindern verbracht hat. Als sie zur Neueröffnung eines Hotels am Genfer See eingeladen ...

Inhalt:

Lo Blacklock will ins Leben einer Reisejournalistin zurückkehren, nachdem sie mehrere Jahre zu Hause bei ihren Kindern verbracht hat. Als sie zur Neueröffnung eines Hotels am Genfer See eingeladen wird, ist sie voller Tatendrang.
Das Hotel ist wunderschön - sowohl von der Lage her als auch von der Ausstattung.
Um diese Reise wirklich erfolgreich abschließen zu können, braucht Lo aber ein Interview mit dem Hotelbesitzer Marcus Leidmann. Als sie in der Nacht überraschend in sein Zimmer eingeladen wird, ist sie zwar skeptisch, gibt aber ihrer beruflichen Neugier nach. Doch in dem Zimmer wartet nicht der Millionär, sondern eine Frau, die behauptet dessen Geliebte zu sein und sich in Lebensgefahr zu befinden ...

Meinung:

Als ich mit dem Buch begonnen habe, wusste ich leider nicht, dass es sich hier quasi um eine Fortsetzung handelt. Wenn ich The Woman in Cabin 10 gelesen hätte, wäre mir der Einstieg wahrscheinlich leichter gefallen und vielleicht würde meine Meinung zu dem Buch auch anders aussehen.

Die Idee von der Geschichte finde ich wirklich gut und es hätte ein sehr spannendes und aufregendes Buch werden können. Meiner Meinung nach ist es das aber nicht. Es dauert sehr, sehr lang bis zumindest etwas Spannung auftritt. Ja, ein leicht kribbelndes Gefühl hat man schon eine Weile vorher, man ahnt, dass etwas im Busch ist. Aber trotzdem kommt sehr lang keine Spannung auf.

Und auch als die Geschichte dann an Fahrt aufnimmt, fand ich es nicht so spannend, wie sie sein hätte können. Ich finde, Ruth Ware verschenkt hier viel Potenzial und wir wissen, sie kann es besser. Das finde ich etwas schade.

Lo Blacklock ist zwar eine recht liebenswerte Protagonistin, aber sie trifft fortwährend unglaublich dumme Entscheidungen, bei denen man sich nur an den Kopf greifen kann. Ihre Leichtgläubigkeit und Naivität ist teilweise wirklich unglaublich. Wenn man den Vorgänger nicht kennt, bleiben die meisten Charaktere relativ flach. Wie gesagt, wie es wäre, wenn ich vorher das erste Buch gelesen hätte, kann ich nicht sagen. Und von der Spannung habe ich ja schon geschrieben, dass mich das Buch leider nicht überzeugt hat.

Fazit:

Ruth Ware kann es wesentlich besser.

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Veröffentlicht am 07.05.2023

Eine nette Geschichte

Proof of Faith
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Inhalt:



Sierra arbeitet gemeinsam mit ihren Schwestern in der Proof of Love Agentur. Eines Tages bekommt sie den Auftrag, die Treue eines Mannes zu testen. Mit Schrecken erkennt sie, dass sie diesen ...

Inhalt:



Sierra arbeitet gemeinsam mit ihren Schwestern in der Proof of Love Agentur. Eines Tages bekommt sie den Auftrag, die Treue eines Mannes zu testen. Mit Schrecken erkennt sie, dass sie diesen Mann flüchtig kennt und er ihr sehr sympathisch war. Mit jedem Detail, das sie über ihn herausfindet, verliebt sie sich mehr in ihn. Dabei ist es eine der obersten Regeln der Agentur, sich nicht in eine Zielperson zu verlieben. Sierra übergibt die Beweise seiner Treue und versucht in den nächsten Wochen bzw Monaten, ihn zu vergessen.

Sie staunt nicht schlecht, als in die Wohnung neben ihr ausgerechnet Caleb einzieht, der Mann, den sie schon seit Monaten nicht vergessen kann. Und anscheinend ist er Single! Da sie einen gemeinsamen Balkon haben, kommen sie sich auch schnell näher. Doch Caleb weiß noch nicht, dass Sierra in der Agentur arbeitet, der er die Schuld am Scheitern seiner vorigen Beziehung gibt.

Meinung:

Mich hat vor allem das Thema der Treue-Test-Agentur angesprochen, darauf war ich sehr neugierig. Da hätte ich mir auch noch mehr Beispiele davon gewünscht. Denn im großen und ganzen haben wir nur die Testung von Caleb wirklich mitbekommen. Fand ich schade, weil ich gerade dieses Thema sehr spannend fand.

Sierra ist eine sehr nette Protagonistin. Sie gefiel mir gut, ich konnte mich in sie hineinversetzen, konnte gut mit ihr mitfühlen. Leider habe ich aber nicht alle ihre Entscheidungen verstanden. Warum sagt sie nicht gleich die Wahrheit - ja klar, ich hätte auch Angst, dass er dann wegläuft. Aber diese ganzen Unwahrheiten, Lügen und Halbwahrheiten machen die Beziehung nicht besser.

Caleb ist auch nett. Ein Kinderarzt, der wunderbar mit seinen kleinen Patienten umgehen kann. Er ist ein Charakter, den man einfach gern haben muss.

Tja, die ganze Geschichte ist nett - mehr leider aber auch nicht. Sie konnte mich nicht unbedingt fesseln. Ich habe einige Entscheidungen bzw Verhaltensweisen nicht verstanden. Dennoch hat mich das Buch ganz gut unterhalten.

Fazit:

Eine nette Geschichte, die mich zwar nicht wahnsinnig fesseln aber trotzdem unterhalten konnte.

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