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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2023

Leider nichts neues

Das Leben schwer nehmen ist einfach zu anstrengend - Vorwort von Lars Amend
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Von Susan Sideropoulos Buch "Das Leben schwer nehmen ist einfach zu anstrengend Wie du Tag für Tag Freude und Leichtigkeit einlädst" habe ich mir wahrscheinlich etwas zu viel versprochen. Freude und Leichtigkeit ...

Von Susan Sideropoulos Buch "Das Leben schwer nehmen ist einfach zu anstrengend Wie du Tag für Tag Freude und Leichtigkeit einlädst" habe ich mir wahrscheinlich etwas zu viel versprochen. Freude und Leichtigkeit für den Alltag klingt super, aber weder die vorgestellten Tipps, noch die Gedanken dazu sind wirklich neu. Vieles erinnerte mich an "die Macht der Gedanken", Theorien von der Fokussierung der Wahrnehmung über die selbst erfüllende Prophezeiung, Dankbarkeitsrituale bis zum bewussten Konsum ist alles dabei. An sich erklärt Susan Sideropoulos alles sehr leicht und unterhaltsam und ermutigt einen, sein Leben innerhalb von 4 Wochen, Tag für Tag und Schritt für Schritt zu beleuchten und Negatives auszumisten, aber Altbewährtes, schon viel zu oft durchgekaute und bekannte Theorien in einer neuen, etwas frecheren Verpackung brauche ich nicht mehr, kann also weg, wie sie es so schön selbst sagt. Vielleicht ist es mehr so ein Buch für die jüngere Generation, aber selbst dann erscheint es mir wie ein nett gemeinter Werbetrick mit einer sehr sympathischen Prominenten.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

das war nichts für mich

Lichte Tage
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Der Roman "Lichte Tage" von Sarah Winman hat mich dann doch nicht mehr so begeistern können, wie ich anfänglich bei der Leseprobe dachte. Es ist ein shr hübsches Buch. Der Klappentext und das erste Kapitel ...

Der Roman "Lichte Tage" von Sarah Winman hat mich dann doch nicht mehr so begeistern können, wie ich anfänglich bei der Leseprobe dachte. Es ist ein shr hübsches Buch. Der Klappentext und das erste Kapitel um Len und ihre endlich für sich einstehende Art hatte mir sehr gefallen und ich hatte sehr gehofft über sie noch mehr erfahren zu können. Doch leider taucht sie im weiteren Verlauf kaum noch auf. Die Kapitel um Ellis und Michael fand ich deutlich schwieriger, nicht mehr so emotional und leider auch langweiliger. Die Dialoge verwirrten mich oft, da ich nie wusste, wer wer ist und es ging kaum voran. Die Kunst und Poesie trat sehr in den Hintergrund und ich konnte mich mit der Zeit kaum noch an dem Buch erfreuen, sodass es mir sehr schwer fiel bis zum Ende dranzubleiben. Obwohl ich hin und wieder gerne mal etwas ruhigeres lese, war dies einfach kein Buch für mich.

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Veröffentlicht am 20.12.2022

das war nichts für mich

Alle Farben meines Lebens
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"Alle Farben meines Lebens" ist eine sehr wilde und bunte Geschichte. Bisher mochte ich die Bücher von Cecelia Ahern immer sehr gern, da man sie sehr gut nebenbei lesen konnte und sie mit sehr viel Gefühl ...

"Alle Farben meines Lebens" ist eine sehr wilde und bunte Geschichte. Bisher mochte ich die Bücher von Cecelia Ahern immer sehr gern, da man sie sehr gut nebenbei lesen konnte und sie mit sehr viel Gefühl erzählt, aber dieses hat mich etwas überfordert. Das Buch handelt von Alices Leben. Als Mädchen sieht eines Tages ihre Mutter in einer blauen Wolke. Anfangs ist sie noch sehr ängstlich und damit überfordert, aber mit der Zeit lernt sie mit ihrer Gabe die Aurafarben von Menschen zu sehen umzugehen, Menschen und ihre Gefühle einzuschätzen und sich davon leiten zu lassen. Eigentlich ein sehr interessantes Thema, wenn nicht mit jeder weiteren Farbe und jedem Ereignis noch mehr Themen im Roman hinzukommen würden. Auf manchen Seiten war es fast schon ein sehr bedrückendes und sprunghaftes Abarbeiten von Ereignissen in Alices Leben. Die bipolare Störung ihrer Mutter, das Problem mit ihrem Bruder, der ihr an allem die Schuld gibt, die Situation in der Schule, die Sonderschule, die Erkrankung, die Pflegebedürftigkeit, die Reise zum Vater usw. usw. und dann obendrauf noch ihre Gabe, die Gefühle und Farben. So war es für mich keine Geschichte mehr in die ich richtig eintauchen und bei der ich mich fallen lassen konnte. Dieser Roman ist nicht anspruchsvoll, allerdings habe ich eine gefühlvollere Geschichte erwartet, die sich auch mal Zeit lässt. Aber wer einen sehr lebhaften Roman sucht mit dem es gewiss nicht langweilig wird, ist hier gut bedient.

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Veröffentlicht am 13.08.2021

eine wilde Geschichte

Junge mit schwarzem Hahn
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Die Leseprobe zu "Junge mit schwarzem Hahn" von Stefanie vor Schulte mochte ich sehr. Es ist eine mittelalterliche bis märchenhafte Erzählung über den elfjährigen Martin, der sich seinen Weg durch die ...

Die Leseprobe zu "Junge mit schwarzem Hahn" von Stefanie vor Schulte mochte ich sehr. Es ist eine mittelalterliche bis märchenhafte Erzählung über den elfjährigen Martin, der sich seinen Weg durch die Welt sucht. Bis auf auf einem Hahn besitzt der Junge nichts, sein Vater hat seine gesamte Familie ermordet, von den Dorfbewohnern wird er gemieden und eine Verbindung mit dem Unheil und dem Teufel wird ihm nachgesagt. Als dann ein Maler, der das Altarbild der Kirche fertigen soll, in das Dorf kommt, beschließt Martin mit ihm zu ziehen und entdeckt dabei eine schaurige Welt voller Aberglauben, Tyrannei und ständig neuen Herausforderungen.
An sich klingt das sehr spannend und auch der Anfang lässt viel erwarten, dann folgt allerdings eine sprudelnd bunte Mischung aus Ideen und Einfällen, die in ihrer Häufigkeit sehr wirr und plötzlich rüberkommen. Nichts wird wirklich länger erzählt und so fand ich die Geschichte innerhalb kürzester Zeit auch sehr überladen. Vieles ist nur kurzzeitig von Bedeutung und ich konnte keine Nähe zu dem Jungen aufbauen, noch hat mir das Lesen dann noch Spaß gemacht. Nach der Hälfte habe ich das Buch wieder zur Seite gelegt, für mich war es leider nichts.

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Veröffentlicht am 25.09.2022

das war nichts für mich

Die Mauersegler
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Fernando Aramburu kenne ich hauptsächlich durch seinen Roman "Patria", der mir sehr gefallen hat. Sein neuster Roman "Die Mauersegler" war jedoch sehr schwere Kost. Toni hat genug vom Leben und fasst den ...

Fernando Aramburu kenne ich hauptsächlich durch seinen Roman "Patria", der mir sehr gefallen hat. Sein neuster Roman "Die Mauersegler" war jedoch sehr schwere Kost. Toni hat genug vom Leben und fasst den Entschluss, sich in genau 365 Tagen das Leben zu nehmen. Dieser Roman hat genau 365 Kapitel, eins für jeden Tag, doch die Geschichte kommt nur langsam voran. Die ersten Monate bestehen überwiegend aus Rückblicken, in denen Tonis Leid ausführlich beschrieben wird. Er hat eine Trennung hinter sich, die Erziehung seines Sohnes hat er versaut, seinen Job als Philosophielehrer an einem Gymnasium ist furchtbar, seine Kindheit und die Beziehung zu seinem Bruder waren auch schwierig, seine Mutter hat Demenz und die Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse machen ihm das Leben schwer. Nach 200 Seiten hatte ich genug, wehleidige Männer auf 800 Seiten sind mir doch etwas zu viel und langweilig.

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